Ein neues Update von Nvidia beseitigt ein paar der nervigsten Ladezeiten, die viele Spiele plagen

Titelbild Grafikkarte RTX 5090 ASUS

Das Kompilieren von Shadern nervt jeden Spieler. Ein Update von Nvidia reduziert das jetzt wohl auf ein Minimum. Nie wieder Shader kompilieren und warten müssen? Ganz so einfach ist es dann doch nicht, weil Voraussetzungen erfüllt werden müssen.

Wer kennt das nicht: Man startet nach Feierabend ein Spiel am PC und dann ist man erst mal eine Viertelstunde damit beschäftigt, die Shader kompilieren zu lassen. Währenddessen warten Freunde darauf, dass man endlich das Match starten kann.

Genau hier setzt „Advanced Shader Delivery“ (kurz: ASD) an. Anstatt die Shader von eurem Spiel zum Spielstart berechnen zu lassen, was lange Ladezeiten bedeuten kann, werden die Berechnungen einfach in die Cloud ausgelagert und dort bereits vorberechnet. Sobald ihr das Spiel herunterladet, werden die Shader automatisch mit geladen.

Das hat gleich mehrere Vorteile: Zum einen die deutlich verringerten Ladezeiten, da das Kompilieren dank ASD wegfallen soll. Zum anderen fallen Mikro-Ruckler im Spiel weg, wenn noch einmal Shader nachgeladen werden müssen.

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Nvidia bringt „Advanced Shader Delivery“ auf alle RTX-Grafikkarten

Was ist das jetzt für ein Update? Nvidia unterstützt mit dem GPU-Update (621.01) Microsofts neue „Advanced Shader Delivery“-Technologie. Bei AMD wird die Funktion seit dem Update 26.6.1 angeboten.

Laut Microsoft und Nvidia muss man aber die Xbox-PC-App installiert haben, um von den Vorteilen von ASD zu profitieren, da das Shading über die Xbox-Server läuft. Im besten Fall ladet ihr die Spiele direkt über die Xbox-App herunter, dann werden die vorkompilierten Shader gleich mit geladen.

Andrew Burnes, technischer Marketing Editor bei Nvidia, erklärte in der offiziellen Mitteilung, dass man auch außerhalb der Xbox davon profitieren könne. Also etwa mit den Spielen, die man über Steam installiert:

„Dieses System ist plattformunabhängig, was bedeutet, dass man auch beim Spielen von auf Steam gekauften Titeln davon profitiert, solange die Xbox-PC-App auf dem PC installiert ist.“

Als Beispiele werden die beiden Titel Gears of War: E-Day und Call of Duty: Modern Warfare 4 genannt. Grundsätzlich sollen aber alle Spiele funktionieren, die sowohl innerhalb als auch außerhalb der Xbox-App installiert und erkannt werden. Davon berichtet auch das englischsprachige Magazin TheVerge.

Microsoft hatte bei der Vorstellung obendrein erklärt, dass die Funktion bereits bei der Einführung im Agility SDK von DirectX 12 offen und verfügbar sein werde, sodass jeder Store die Funktion implementieren könne, da alle bereits DX12 in ihren Download-Paketen vertreiben und integrieren. In Zukunft dürften viele daher noch stärker von „Advanced Shader Delivery“ profitieren.

Neben Nvidia hat auch AMD jetzt ein umfangreiches Update für seine Grafikkarten veröffentlicht. Das Beste daran ist, dass ihr selbst mit einer älteren AMD-GPU von dem Update profitieren werdet. Mehr dazu lest ihr direkt auf MeinMMO: AMD schenkt euch mit einem Update zusätzliche FPS und es hätte zu keinem besseren Zeitpunkt kommen können

Kommentare

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ZappSaxony

Danke, aber da kompiliere ich lieber weiter selber…

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