Entwickler Remedy ist eigentlich für Singleplayer-Spiele wie Alan Wake und Control bekannt. Jetzt veröffentlicht das Studio einen Koop-Shooter auf Steam, doch Spieler fragen sich, was sich die Devs eigentlich dabei gedacht haben.
Die Rede ist von FBC: Firebreak: Einem Koop-Shooter für bis zu 3 Spieler, der von Remedy Entertainment entwickelt wurde. Darin erkundet ihr das bereits aus Control bekannte Federal Bureau of Control – eine mysteriöse Bundesbehörde, die von übernatürlichen Mächten angegriffen wurde.
FBC: Firebreak erschien am 17. Juni 2025 für den PC auf Steam und im Epic Games Store sowie für PS5 und Xbox Series X|S. Außerdem ist das Spiel im Game Pass enthalten. Der Shooter erhält sowohl von Kritikern auf Metacritic als auch von Spielern auf Steam durchwachsene Reviews:
- Der Metascore beträgt 65/100 aus 15 Reviews (auf Metacritic), einen User Score hat das Spiel derzeit noch nicht (Stand 18. Juni, 10:54 Uhr)
- Auf Steam sind nur 60 % der Reviews positiv, die Wertung fällt “ausgeglichen” aus
- Hinzu kommt, dass der Koop-Shooter im Peak nur knapp unter 2.000 Spieler auf Steam hatte ( steamdb.info). Spieler auf anderen Plattformen werden hier nicht mitgezählt
Einen Gameplay-Trailer zu FBC: Firebreak seht ihr hier:
Remedy vergrault Spieler bereits in den ersten Spielminuten
Woran liegen die schlechten Reviews? Schaut man sich die Diskussionen der Community auf Reddit an, wird die Spielerfahrung innerhalb der ersten Stunde heftig kritisiert. Auf Reddit schreibt etwa ein Nutzer namens AhogadoEnImpuestos: „Remedy muss das Spielerlebnis der ersten Stunde dringend überarbeiten – sonst ist dieses Spiel tot.“
Er kritisiert in seinem Reddit-Post:
- Die meisten besonderen Fähigkeiten und Werkzeuge müssen erst freigeschaltet werden, was dafür sorge, dass der Einstieg zu generisch wirkt.
- Das Tutorial müsse besser erklären, was man tun soll: Im ersten Match seien der Reddit-Nutzer und seine Teamkollegen ohne Plan hin und hergelaufen.
- Die erste Mission des Spiels sei schlichtweg uninteressant: “Generatoren anschalten, ernsthaft?”, fragt der Spieler in seinem Post.
Die nächsten beiden Missionen seien bereits deutlich kreativer. Durch das langweilige Tutorial mache das Spiel einen unnötig schlechten Ersteindruck auf neue Spieler.
User No_Project5633 kritisiert den Einstieg in einem ähnlichen Post auf Reddit. Er schreibt: „Dieses Spiel braucht dringend ein Update, das den Spielern erklärt, worum zum Teufel es überhaupt geht.“
Weitere Kritikpunkte betreffen den Umfang des Spiels:
- In der Release-Version des Spiels stehen nur 6 Waffen zur Auswahl – einigen Spielern ist das entschieden zu wenig, wie in diesem Reddit-Post zu lesen
- Das Spiel startet außerdem nur mit 5 „Jobs“, also Missionen, die sich schnell abnutzen würden ( Steam-Review)
Gibt es gar nichts Positives zu sagen? Doch, viele Spieler haben mit der Release-Version bereits ihren Spaß. So auch Nutzer Elate_Scarab, der dafür plädiert, das Spiel doch für das zu nehmen, was es ist: „Ich habe einfach dummen Spaß mit diesem Spiel. Es ist genau das, was versprochen wurde: Left 4 Dead im Ältesten Haus“, schreibt er in seinem Reddit-Post und bekommt Zuspruch von anderen Spielern.
Habt ihr FBC: Firebreak bereits ausprobiert? Wenn ja, dann schreibt uns euren Ersteindruck gerne in die Kommentare. Ein anderer Koop-Shooter auf Steam verlängert derweil seine Demo-Phase: Weil so viele das Spiel zocken wollten. Mehr dazu lest ihr in diesem Artikel: Ein SciFi-Shooter auf Steam lockte schon vor Release 500.000 Space-Piraten an – Und wenn ihr die Demo verpasst habt, bekommt ihr jetzt noch eine Chance
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fand die trailer schon arg langweilig, war mir klar das dies kein Hit war
So realistisch werden hoffentlich die meisten gewesen sein hier nicht die Neuerfindung des Rades erwartet zu haben. Ich bin vom Spiel wirklich sehr angetan. Ja, das Tutorial könnte besser sein und ja, ich bin in der ersten Mission auch zeillos umher geirrt aber ab der zweiten wird es schon besser und der dritten und der vierten usw. und die Runden sind schön kurz. Schon nach wenigen Minuten hatte ich das Interface verstanden, meine Rolle verstanden und konnte relativ kompetent in die Missionen starten. Und schnell war dieser “noch eine flotte Runde” Sog da eben weil die Einsätze teilweise nur wenige Minuten dauern. Habe seit gestern Abend nun ca 15-20 Einsätze gemacht und habe Spaß. Nein, es ist nicht die Revolution des Extractionshooters aber dank Gamepass kann ich es eh kostenlos spielen. Und um allem noch die Krone aufzusezten gibt es, bis jetzt, keine Mikrotransaktionen. Super.