Chris Barrett war einer der wichtigsten Mitarbeiter für Spiele wie Marathon und Destiny 2, verließ aber plötzlich im April 2023 die Firma. Daraufhin verklagte er das Studio, weil er seinen Bonus für die Übernahme durch Sony unvollständig erhalten habe. Jetzt gibt es einen Ausgang.
Wie ging der Rechtsstreit für Barrett aus? Der ehemalige Director von Marathon meldet sich auf X zu Wort. Nach 2 langen Jahren hätten er und Sony bzw. Bungie sich außergerichtlich geeinigt.
Demnach sei der Ausgang für ihn sehr zufriedenstellend
gewesen. Auf welche Summe oder welche Konditionen sich die beiden Parteien geeinigt haben, lässt er dabei aus.
Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und ich bin jedem dankbar, der zu mir gestanden hat. Das Schließen dieses Kapitels erlaubt es mir, meine Aufmerksamkeit auf das zu richten, was als Nächstes auf meiner Gaming-Reise ansteht, und ich freue mich auf das, was vor mir liegt.
Die einzige Information, die in der Erklärung der Parteien steht, ist das Hinzufügen von Barretts Namen in die Credits von Marathon. Er sei schließlich der Game Director des Extraction-Shooters gewesen und das wolle man widerspiegeln.
Barretts forderte Bonuszahlung, flog wegen unangemessenen Verhaltens
Wieso kam es zu der Klage? Barrett wurde im April 2023 gekündigt. Der Grund dafür seien sexuell aufgeladene Textnachrichten wie „Wahrheit oder Pflicht“-Spiele an Mitarbeiterinnen gewesen sein, die bei den Betroffenen ein unbehagliches Gefühl ausgelöst haben sollen. Zudem soll er seine Machtposition ausgenutzt und mit Beförderungen gelockt haben.
Was forderte Barrett? Barrett reichte eine 200-Millionen-Dollar-Klage ein, da er seinen Ruf wiederherstellen wollte. Er behauptete, dass ihm durch die Übernahme von Sony 45 Millionen US-Dollar zustanden, er aber nur 1,8 Millionen Dollar erhalten habe. Zudem soll er als Sündenbock für geschäftliche Misserfolge genutzt worden sein.
Da er mit dem Ausgang sehr zufrieden sei, können wir davon ausgehen, dass ihm ein Großteil dieser Summe zugesprochen wurde.
Barrett arbeitete fast 25 Jahre für Bungie und war maßgeblich an verschiedenen Spielen des Unternehmens beteiligt. Wäre ihm nicht schon im Jahr 2023 gekündigt worden, hätte es sein können, dass er mit den neusten Massentlassungen verschwunden wäre: Bungie startet „Umstrukturierung“, bedeutet: Massenentlassungen beim Team von Destiny 2
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