Bungie hat eine Umstrukturierung gestartet. Dabei werden jedoch mehrere Mitarbeiter entlassen, die unter anderem im Team von Destiny oder Marathon gearbeitet haben.
Was hat Bungie genau gemeldet? Am Nachmittag des 25. Juni veröffentlichte der offizielle X-Account von Bungie einen Beitrag, in dem der Entwickler von einer Umstrukturierung nach dem Ende von Destiny 2 spricht:
Mit großer Trauer geben wir bekannt, dass wir im Rahmen einer Umstrukturierung bei Bungie Stellen abbauen.
Als Führungskräfte von Bungie, sowohl frühere als auch aktuelle, erkennen wir an, dass Destiny 2 in den vergangenen mehreren Jahren hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Nach unserem letzten Content-Update für Destiny 2 und da sich unsere zukünftigen Projekte noch in einer frühen Entwicklungsphase befinden, konnten wir leider nicht weiterhin in unserer bisherigen Größe arbeiten.
Wir wissen, dass diese Entscheidung tiefgreifende Auswirkungen auf die betroffenen Menschen, ihre Familien, Freunde und Teamkollegen hat. Auch wenn diese Veränderungen notwendig sind, um das Studio jetzt und in Zukunft bestmöglich aufzustellen, mindert das nicht die Schwere dieses Moments oder die Auswirkungen auf die Betroffenen. […]
Weiter schreibt Bungie, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt mehr Infos zu der Umstrukturierung veröffentlichen wollen, heute jedoch nicht der Tag sei. Auch Dankbarkeit und Mitgefühl spricht Bungie an Betroffene und bleibende Mitarbeiter aus.
Großteil des Teams hinter Destiny wurde entlassen
Was gibt es noch für Infos? Nachdem die Meldung von Bungie veröffentlicht wurde, gab Sony weitere Einblicke. Auf ihrer Website sonyinteractive.com wurde eine interne E-Mail vom CEO Hermen Hulst geteilt.
Dort wird geschrieben, dass es sich bei den entlassenden Mitarbeitern um einen Großteil des Destiny-Teams und einen Teil des Teams hinter dem kürzlich erschienenen Extraction-Shooter Marathon handelt. Des Weiteren seien verschiedene Mitarbeiter von Sony, die Bungie unterstützten, ebenfalls unter den Betroffenen.
Als Grund nennt Hulst Folgendes: Wir haben mehrere Alternativen untersucht, bevor wir zu dem Schluss kamen, dass eine Reduzierung notwendig ist, um die Ressourcen des Studios an seine aktuellen Prioritäten und langfristigen Ziele anzupassen.
Was passiert mit Marathon? Neben allgemeinen Infos zu den Entlassungen wurde auch die Zukunft von Marathon kurz angesprochen. In der E-Mail heißt es:
Marathon bleibt ein wichtiger Teil unseres Portfolios, und wir werden das Team weiterhin unterstützen, während es auf dem starken Fundament aufbaut, das in Season 1 und 2 geschaffen wurde, und während es an frühen Konzepten für zukünftige Projekte arbeitet. Auch wenn es noch zu früh ist, darüber zu sprechen, stimmen uns die Kreativität und die Chancen, die vor uns liegen, zuversichtlich.
E-Mail von Hermen Hulst (sonyinteractive.com)
Bungie ist nicht das einzige Studio, das aktuell von Entlassungen der Mitarbeiter betroffen ist. Auch bei EA werden einige von ihnen vor die Tür gesetzt. Zusätzlich steht im Raum, ob EA für rund 48 Milliarden Euro an den Saudi-Arabischen Public Investment Fund, Silver Lake Partners und Affinity Partners verkauft werden soll: Kurz vor der Deadline für ihren 48-Milliarden-Deal setzt EA langjährige Mitarbeiter vor die Tür
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