Darum erzählt ESO: Elsweyr in 2019 seine Story wie Guild Wars 2

Mit der Storyline rund um Elsweyr und den Drachen will Zenimax eine neue Art der Erzählweise in das MMORPG The Elder Scrolls Online einführen.

Die Saison des Drachen zeigt schon, wohin die Reise geht. Das ganze Jahr 2019 wird sich ESO mit diesem Thema beschäftigen. Dies erinnert stark an die Lebendige Geschichte aus Guild Wars 2, die ebenfalls in Staffeln mit zusammenhängenden Episoden erzählt wird.

Eine große, zusammenhängende Story

Was ist anders gegenüber 2018? Mit der Elsweyr-Storyline erzählen die Entwickler von ESO das gesamte Jahr über eine zusammenhängende Geschichte. Alle DLCs, die bis Ende 2019 erscheinen, werden sich mit diesem Thema beschäftigen. Dieses Thema dreht sich um:

  • Das Land Elsweyr
  • Das Volk der Khajiit
  • Den Nekromanten
  • Die Drachen
ESO Elsweyr Kaalgrontiid

Zenimax möchte euch damit eine Erzählweise bieten, wie man sie etwa auch von Netflix-Serien her kennt. Schaut man sich dort eine Staffel einer Serie an, so besitzt diese meist ein durchgängiges Thema, etwa bei Star Trek: Discovery. Die erste Staffel der Serie dreht sich um den Krieg gegen die Klingonen. Die bald startende zweite Season wird ein neues Thema aufgreifen.

Und wie bei einer Netflix-Serie wird sich der Zonen-Guide in Elsweyr bei eurem Ausstieg merken, wo ihr in der Story aufgehört habt und euch beim Weiterspielen sofort zurück zur aktuellen Story-Quest führen.

Wie war es bisher? Im vergangenen Jahr 2018 etwa erschienen die ESO-DLCs:

Thematisch bestand im Grunde kein Zusammenhang zwischen den Geschichten der Erweiterungen. Als Spieler hüpfte man im Prinzip von einer kleinen oder auch mal größeren Story zur nächsten. Es fehlte das Gefühl, eine epische Geschichte zu verfolgen.

The Elder Scrolls Online: Das steckt im neuen ESO-Addon Elsweyr

2019 bringt eine lange, zusammenhänge Story

Was bringt die neue Erzählstruktur? Zenimax bekommt durch die „Saison“ die Möglichkeit, eine epischere und längere Geschichte zu erzählen, die dadurch tiefgründiger aufgebaut werden kann. Die Bedrohung wird nicht relativ schnell „abgefrühstückt“.

Zudem hält diese Erzählweise die Spieler länger bei der Stange, weil das gesamte Jahr über die Spannung bis zum großen Finale aufgebaut wird.

ESO Elsweyr Exploration

Gibt es nebenher viel zu entdecken? Trotz des Fokus auf eine zusammenhängende Storyline bekommt ihr noch viel mehr in Elsweyr und den DLCs in diesem Jahr geboten. Denn abseits der Hauptquests gibt es natürlich wieder jede Menge zu erkunden und zu erleben.

Um die Immersion und das Erforschen der Welt nicht zu beeinträchtigen, ist selbst 2019 nicht mit der Einführung einer Minimap in ESO zu rechnen, wie uns Kai Schober von Zenimax im Live-Stream erklärte.

Ob diese Art der Erzählweise auch 2020 in ESO beibehalten wird, das verrät Zenimax in unserem Interview noch nicht. Dennoch ist es eine spannende Neuerung für das MMORPG, die sich viele Spieler gewünscht haben.

Comedian Kaya Yanar liebt ESO, schleicht sich durchs MMORPG
Quelle(n): Twitch MAX
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aBrax

Diese zusammenhängende Story kostet dann aber auch. Wenn man für das Elsweyr Update 39,99€ rechnet, + 2 Dungeon DLCs + Story DLC, dann kommt man auf geschätzte 70€. Wobei man bedenken muss, Elsweyr als Box gibt es vermutlich in zwei Jahren für die Hälfte im Laden, aber die Preise im Kronenshop bleiben immer gleich. Als Neueinsteiger muss man etwas mehr ausgeben, bekommt dann aber Morrowind und Sommerset geschenkt. Ich hab aber beides schon, somit stimmt bei mir irgendwie das Preis/Leistungs-Verhältnis nicht. Ich werde daher mit dem Kauf definitiv noch warten. Sollte ich das Story DLC kostenlos bekommen, wie es z.B. bei Murkmire durch tägliches Einloggen der Fall war, bin ich happy, andernfalls bin ich enttäuscht von dieser Aktion.

Shorty

Ohja, 70€ im Jahr oder 5,83€ im Monat, für ein ansonsten auch kostenlos zu spielendes Game dieser Größe und Qualität…. phuuu das ist ja mal…
Echt jetzt?

Rauchst Du? Trinkst Du mal n Bier? Hast Du Netflix?

aBrax

Rauchen musste ich mir abgewöhnen (gesundheitsbedingt), Alkohol verträgt sich nicht mit meinen Medikamenten, Netflix kenne ich ehrlich gesagt nicht mal… das was mich stört ist aber was anderes. Wenn ich mir die DLCs hole, die mir noch fehlen, hab ich insgesamt über 200€ (ohne Sonderangebote wären es sogar über 300€) gezahlt. Würde ich jetzt neu anfangen, würde ich ca. 150€ zahlen (ist jetzt nur grob gerechnet). Das Problem ist, dass ich mich als längerer Spieler benachteiligt fühle. Übrigens spiel ich nur ein paar Wochen im Jahr, weshalb ich mich auch für dieses Spiel entschieden habe (kein Abo). Heißt also nicht 70€ pro Jahr, sondern 70€ für 2-3 Wochen. Dass das ein lächerlich geringer Preis für so ein Spiel ist, ist mir klar. Ich finde es nur ungerecht, dass ich mehr zahlen soll, als ein Neueinsteiger.

N0ma

Zusammenhängende Story ist auf jeden Fall eine gute Idee. Bei den DLC’s verliert man auch schon langsam den Überblick. Bin auch eher ein Serien Gucker was TV betrifft.

Albaster

Diese Erzählstruktur, also quasi eine Erweiterung mit Thematik, die sich dann durch Patches weiterentwickelt, war (ist) in WoW z.B. auch immer der Weg gewesen, den Content zu Rahmen. Ich mag aber auch Inhalte, die losgelöst für sich in einer kurzen Storyline integriert werden, gerne auch in bestehenden Gebieten, und dabei neue Aspekte beleuchten. Beides hat seinen Reiz.

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