Investoren von Tesla haben jetzt Elon Musk verwarnt, weil dieser zu wenig Zeit in das Tech-Unternehmen investieren soll. Dass der Milliardär nicht einmal 40 Stunden pro Woche in seine Firma stecken würde, bringt dabei ein gewisses Geschmäckle mit.
Was ist der genaue Vorwurf? Wie die Webseite jeuxvideo.com berichtet, haben Investoren (darunter die American Federation of Teachers, die fast 8 Millionen Aktien der Automarke besitzt) einen Brief an den Vorstand von Tesla verfasst, um damit ihren Unmut über die aktuelle Situation zu verdeutlichen.
Der Vorwurf: CEO Elon Musk würde sich zu sehr auf andere Projekte wie X, SpaceX, Neuralink und xAI konzentrieren. Das könnte sich negativ auf die Stabilität von Tesla auswirken. Die Forderung der Investoren: Musk sollte seiner Mindestpräsenzpflicht nachkommen und zumindest 40 Stunden pro Woche für Tesla einplanen – und das gern auch auf drei Tage verteilt, damit er die anderen Tage für X und Co. hat.
Weiterhin fordern die Investoren einen klaren und öffentlich zugänglichen, strategischen Fahrplan für die nächsten zwei bis fünf Jahre, über den klar geregelt ist, wer das Sagen hat, wenn Elon Musk nicht verfügbar sein sollte.
Der Cybertruck von Elon Musk war in Fortnite – mehr kann man in seinem Leben wohl nicht erreichen:
Tu, was ich sage, nicht, was ich tue.
Woher kommt das Geschmäckle? Elon Musk forderte über Jahre 80- bis 100-Stunden-Wochen von seinen Mitarbeitern, scheint seit geraumer Zeit aber nicht einmal 40 Stunden für Tesla erübrigen zu können. So eine Forderung ist fragwürdig genug, wenn der Chef mit gleichem Einsatz vorangeht. Noch schlimmer wird es, wenn man unfassbaren Einsatz fordert, man selbst aber nicht mit an Bord ist.
Dazu passt es, dass Tesla auf eine sehr schwierige Phase zurückblickt: Einbrechende Verkaufszahlen, zunehmende Proteste und eine Krise haben die Finanzen von Tesla ins Chaos gestürzt. Auch an anderen Fronten erlebt Elon Musk derzeit Rückschläge. Die Zusammenarbeit mit der Regierung von US-Präsident Trump lief unschön auseinander.
Zudem ist in dieser Woche erneut eine der SpaceX-Raketen von Elon Musk bei einem Test explodiert. Dafür kann der Milliardär auf die Unterstützung seiner Mutter setzen, die vor wenigen Wochen erst die Intelligenz ihres Filius feierte: Mutter liefert 36 Jahre alten Beweis, dass Elon Musk ein Wunderkind ist
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Erst sollte man mal die Definition “Arbeit” bei ihm! erörtern.
Der typ hat einfach einen maximalen dachschaden…..
Was das für ein sinnloser Vergleich. Soll er als Chef doppelt so viel arbeiten?
Tatsächlich sollte man als Chef von seiner Belegschaft nur das verlangen, was man selbst vorlebt.
Tatsächlich geben verschiedene Quellen an er arbeite 80 bis 100 Stunden die Woche. Er hat aber auch 6 Firmen. Es wäre also physikalisch unmöglich für ihn in jeder Firma 80 h die Woche zu arbeiten da auch sein Tag nur 24 h hat.
Der man tweeted stündlich und nicht selten sogar öfter. Wir können ganz sicher sein das er in keinem der Betriebe brauchbare Arbeit leistet.
Es gibt auch mehrere Berichte darüber das es speziell für ihn Angestellte gibt die ihn ablenken damit er den normalen Betrieb nicht stört.
Andersrum könnte man dann auch sagen, dass er halt doppelt so viele Mitarbeiter braucht, dann käme er auch auf das Pensum an Arbeitsleistung.
Dafür arbeitet er 168h auf Twitter