Strixhaven

Strixhaven ist ein Setting für alle, die es etwas ruhiger wollen – denn hier werden epische Schlachten und ungezähmte Wälder gegen eine Universität eingetauscht. Dabei stehen neben dem Studium akademische Rivalitäten, soziale Interaktionen, das Lösen von Mysterien und das Erwachsenwerden im Fokus.
Strixhaven ist, wie auch Ravnica und Theros, ursprünglich eine Welt aus dem Sammelkartenspiel Magic: The Gathering, die für D&D adaptiert wurde und damit eine Brücke zwischen den Franchises baut.
Strixhaven ist die prestigeträchtigste arkanste Universität im gesamten Multiversum. Hier versammeln sich die klügsten Köpfe und talentiertesten Magier, um unter der Leitung legendärer Professoren zu studieren, darunter sogar einige Drachen höchstpersönlich.
Spieler können hier an einer von 5 verschiedenen Fakultäten studieren, die allesamt eine komplett andere Heransgehensweise an den Umgang mit Magie an den Tag legen:
- Kundhort (Lorehold): Die Fakultät der Geschichte und Archäologie
- Prismari: Die Fakultät der Elementarkünste
- Quandrix: Die Fakultät der Zahlenmagie
- Silberkiel (Silverquill): Die Fakultät der Redekunst
- Blütenwelk (Witherbloom): Die Fakultät der Essenzstudien
Rivalitäten und Klüfte zwischen Schülern und Professoren sind also vorprogrammiert. Jede Fakultät trägt dabei zwei Farben, die Spielern, die mit Magic: The Gathering vertraut sind, sofort bekannt vorkommen werden. Das Setting lässt euch also ein magisches Highschool-Abenteuer der etwas anderen Art erleben und bietet viel Raum für soziale Verstrickungen, Charakterentwicklung und rollenspielträchtige Sessions.
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Zwei weitere Settings die mmn unbedingt Erwähnung verdienen:
Dark Sun – Magie wird von Lebensenergie genährt und in der Vergangenheit haben Magier in einem großen Krieg, die Lebenskraft fast aller Pflanzen aufgebraucht und die Welt fast komplett in einen Wüste verwandelt. Deshalb ist Magie größtenteils verboten – und nur die Gott-gleichen Könige der letzten verbliebenen Städte verwenden sie (offiziell – man kann natürlich einen Magier spielen – hier wird zwischen Schändern und Bewahrern unterschieden – allerdings ist das eine sehr viel Gefährlichere Klassenwahl als in anderen Settings). Die wenigen verbliebenen Kleriker beten zu den Elementen, Feuer, Wasser, etc. da im Verlauf einer der Kriege der Vergangenheit, die Welt von den Ebenen der Götter abgeschnitten wurde – es gibt also quasi keine Götter, bzw. diese haben keinen Zugang zur Ebene der Sterblichen. Es gibt noch so viel mehr über die Welt zu erzählen, aber ich denke das würde den Rahmen eines Kommentars sprengen 😅 (leider wird Dark Sun heutzutage von vielen verteufelt/gemieden, weil Sklaverei ein großes Thema in dieser Welt darstellt. Da man heutzutage schwierigeThemen lieber meidet anstatt sich mit ihnen kritisch auseinanderzusetzen wurde das Setting meines Wissens nach nie für die aktuelle Edition von DnD veröffentlicht.)
Da das letzte Setting im Artikel ein “inoffizielles” Setting beschreibt, sollte mmn Midnight von Fantasy Flight nicht unerwähnt bleiben (leider auch ein Setting alter Editionen welches noch kein Update bekommen hat):
Stellt euch einfach vor Sauron hätte den Ringkrieg gewonnen. Das ist grundsätzlich die Idee hinter Midnight. Die Götter wurden von “dem Großen” bösen vertrieben, das Böse herrscht mit eiserner Hand, und die Spieler sind einige der letzten Helden, die sich gegen diese Herrschaft auflehnen und das Gute wieder in die Welt tragen wollen.
Ja, ganz genau. Dark Sun hatte ich auch auf meiner Liste, ist aber leider nicht für die 5. Edition erschienen, weshalb es hier durch’s Raster gefallen ist. Aber auch meiner Meinung nach ein sehr spannendes Setting 🙂
Gleiches gilt für Midnight. Das fand ich auch schon immer sehr spannend, hatte ich aber persönlich noch nicht das Vergnügen zu spielen. Hast du da Erfahrung mit? Wenn ja, was hat dir besonders gefallen?
Da geht es mir genauso wie Dir – mittlerweile Türmen sich auf dem Dachboden die Settings/Systeme, die ich liebend gerne mal spielen würde aber von denen ich weiß, dass da entweder keine Zeit oder in meinem Freundeskreis kein interesse besteht.
Habe mir zwar die gesammelten Werke zur 2nd Edition von Midnight in einem HumbleBundle als pdf erworben, aber mehr als einen Ersteindruck konnte ich mir bisher auch nicht verschaffen. – Die Idee an sich finde ich allerdings herausragend.
Ich wusste noch gar nicht, dass es so viele alternative Welten in DnD gibt. Cool, würde gern mal andere Settings ausprobieren.