So hat eine Quest die Begeisterung für Destiny 2 neu entfacht

Neue Raid-Trakte in Prestige-Schwierigkeit? Juckt keinen. Nochmal die Fraktions-Rallye farmen? Öde. Eigentlich war alles angerichtet für ein langweiliges Sommerloch bis zur großen Destiny 2-Erweiterung Forsaken. Bis eine neue Quest gefunden wurde, die die Hüter innerhalb und außerhalb des Spiels wieder vereint hat. Ein wichtiges Ereignis, glaubt unser Autor Robert.

Eine Rätsel-Community ohne Rätsel: Wer von euch kennt das Destiny-Subreddit „Raidsecrets“? Es wurde ursprünglich ins Leben gerufen, um die sagenumwobene sechste Kiste im Destiny-Raid „Gläserne Kammer“ zu finden.

Die Enthusiasten dieser Community sind bei ihrer Suche gescheitert. Das Subreddit blieb aber bestehen und spielte eine große Rolle bei der Entschlüsselung der Ausbruch-Primus, die mit dem wohl härtesten Rätsel verknüpft war, welches Destiny je gesehen hat.

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Dürfte als härteste zu bekommende Waffe in Destiny gelten: Die Ausbruch-Primus!

Zwar gab es im Bauch der Leviathan, dem Schauplatz des Raids in Destiny 2, einiges zu entdecken: eine richtige Rätselstimmung wollte allerdings nicht aufkommen. Das hielt die Hüter von Raidsecrets allerdings nicht ab, jeden Stein umzudrehen und nach neuen Hinweisen zu suchen – bisher vergebens.

Wie so häufig kam ihnen der Zufall zur Hilfe und entfachte die Begeisterung vieler Hüter neu.

Wie der Zufall zur Wispern des Wurms kam

Der neue Prestige-Raid-Trakt des Leviathan-Raids war schnell gemeistert, lediglich 20 Minuten benötigte die erste Gruppe. Richtige Aufbruchsstimmung konnte auch die neue Fraktions-Rallye nicht erzeugen. Dafür ist das Farmen der verlorenen Sektoren zu eintönig.

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Ein zunächst unscheinbarer Post auf Reddit brachte dann die Spielerschaft in Wallung. Ein öffentliches Event auf Io konnte unter bestimmten Voraussetzungen eine Anomalie erzeugen, die das Tor zu einer Mission darstellte, die am Ende als Belohnung ein Scharfschützengewehr bescherte, welches im Destiny-Universum mittlerweile als Legende gilt.

Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer, die unzähligen Gruppenanfragen in diversen Communities belegt das. Das Feuer wurde wieder entfacht, die Community arbeitete endlich wieder zusammen, um das Rätsel zu lösen.

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Sprung-Puzzle, harte Gegner, Zeitlimit – endlich wieder schwitzen!

Hoher Schwierigkeitsgrad sorgt für neuen Schwung: Keine Frage, die Mission ist bockschwer. Ein langwieriges Sprung-Puzzle, harte Gegner und ein Zeitlimit von 20 Minuten sorgen für die endlich wieder benötigten Adrenalin-Schübe.

Destiny 2 Spindle mission 1

Wer neben der Sniper auch noch den Meisterwerk-Katalysator haben möchte, muss die Mission auf dem Power-Level 400 noch einmal bewältigen. Zwar wurde in der Zwischenzeit eine Abkürzung der Sprung-Passage entdeckt und die Mission von Slayerage persönlich solo bewältigt – doch noch immer versuchen zahlreiche Hüter, das beste Scharfschützengewehr des Spiels zu bekommen.

Warum das Wispern des Wurms keine schwarze Spindel ist

Der schwarze Hammer in neuer Gestalt: Der schwarze Hammer galt beim Erscheinen des Crota-Raids als das Nonplusultra der Scharfschützengewehre. Das Triumvirat aus Schicksalsbringer, Schwarzer Hammer und Gjallarhorn dürfte auch heute noch einigen Hütern Freudentränen in die Augen treiben.

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Die „Legende“: Der schwarze Hammer!

Der besondere Perk „weißer Nagel“ sorgte dafür, dass nach drei kritischen Treffern das Magazin aufgefüllt wurde – aus dem Nichts. Die Waffe wurde später generft, eine exotische Variante mit dem Namen schwarze Spindel wurde per Quest nachgereicht. An ihren Glanz aus alten Crota-Zeiten konnte die Spindel allerdings nie anknüpfen.

Dass Bungie nun ausgerechnet die Ursprungsvariante zurückbringt, ist ein cleverer Schachzug. Das Wispern des Wurms dürfte vielen Hütern über das Sommerloch helfen. Wie stark die Waffe tatsächlich ist, hat schon der Raid-Boss Calus am eigenen Leib erfahren dürfen. Die Demonstrationen der Stärke dürften in den kommenden Wochen noch zunehmen.

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Hat verstärkt unter dem Wispern zu leiden: Raid-Boss Calus

Wäre das Wispern des Wurms in der „Spindel“-Ausführung gekommen, sie hätte deutlich weniger Hüter angezogen.

Trotz Recycling und Timegating – es geht ein Ruck durch die Community

Zugegeben, die Rückkehr des schwarzen Hammers ist ein weiterer Beleg des Recyclings, das Bungie betreibt. Immer mehr Waffen aus dem Vorgänger finden ihren Weg nach Destiny 2. Auch der Umstand, dass die Quest offensichtlich von Bungie freigeschaltet wurde und nur zeitlich begrenzt ist, stößt vielen Hütern sauer auf.

Der Zusammenhalt in der Destiny-Community ist nach wie vor groß: Von diesen Kritikpunkten einmal abgesehen lässt sich jedoch ein deutlicher Stimmungsumschwung beobachten. Bungie erntet viel Lob für die Quest und dafür, dass der schwarze Hammer in seiner ursprünglichen Form zurückgekehrt ist.

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Da ist das Ding!

Spieler suchen aktiv in den Communities nach Gruppen zur Bewältigung der keineswegs leichten Herausforderung, gefühlt haben die Spielersuchen auch für andere Aktivitäten zugenommen.

Laut den Hütern solle es bei der Wispern des Wurms auf keinen Fall bleiben: Sie wünschen sich mehr Rätsel, mehr Super-Waffen, die auf diesem Wege verdient werden können. Forsaken ist noch einige Wochen entfernt. Es gab in Destiny eine tolle Handfeuerwaffe, die Gegner bei kritischen Treffern in gigantische Arkusexplosionen verwandelte. Bungie, plz?

Was haltet Ihr von dem neuen Scharfschützengewehr? Wünscht Ihr euch mehr solcher Quests, um tolle Waffen zu erspielen?

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