Spieler schubsen den Boss im neuen Raid von Destiny 2 einfach von der Karte

In Destiny 2: Shadowkeep haben Spieler eine neue Möglichkeit gefunden, den Boss im neuen Raid einfach zu „cheesen“. Das geht mit einer Technik, die schon beim allerersten Raid-Boss in Destiny 1 geklappt hat.

Um welchen Boss geht es? Die Rede ist von dem Konsekrierten Geist Natur-Sol, dem Boss, beziehungsweise seiner Vorstufe, im neuen Shadowkeep-Raid „Garten der Erlösung“. Dieser besteht eigentlich aus vier Phasen, in denen Hüter sich verschiedenen Mechaniken stellen müssen.

Wenn sie es richtig anstellen, können sie sich jedoch in Phase 3 das leben etwas leichter machen und bekommen fast mühelos ihre Beute.

So schubsen Hüter ihn von der Karte: Der Trick funktioniert nur in der dritten Phase des Bosskampfes. Hier schwebt der Boss, eine Vex-Hydra oder Harpyie, immer wieder durch enge Gänge, unter denen es keinen Boden gibt.

Spieler müssen ihn durch diese Gänge jagen und ihm dabei die richtigen Augen wegschießen, während einige Kameraden alles daran setzen, die Abwehr des Bosses außer Gefecht zu setzen. Dabei gilt es stets, weitere Gegner abzuwehren.

Nutzt ein Jäger mit der oberen Skillung des Nachtpirschers jedoch seine Rauchgranate, während sich der Geist nahe eines Tunnels am Abgrund befindet, besteht die Chance, dass der Boss schnurstracks und ein wenig verwirrt auf den Rauch zuschwebt.

Erreicht er ihn, wird er kurz desorientiert und fällt dann einfach nach unten ins Nichts. Beachtet, dass diese Methode nicht jedes mal klappt.

Ist der Kampf dann zu Ende? Der Kampf endet an dieser Stelle aber noch nicht. Man muss es immer noch in die Damage-Phase schaffen, damit das Spiel merkt, dass der Boss tot ist. Ihr werdet also immer noch den Konflux verteidigen und die Gambit-Partikel sammeln müssen – allerdings habt Ihr nun ein viel leichteres Leben, da der nervige Boss nun in Abgrund gefallen ist.

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Der Konsekrierte Geist. Bildquelle: attackofthefanboy.

Der Trick macht den Abschnitt damit zwar noch nicht trivial, aber den Loot gibt’s dann doch merklich leichter. Wem das aber zu leicht erscheint, der kann den Garten der Erlösung ja auch einfach mal zu dritt meistern.

„Cheese“ bekommt Namen vom ersten Destiny-Endboss

Daher ist der Trick bekannt: Die neue Technik hat in der Community den scherzhaften Beinamen „Der Atheon-Cheese“ bekommen. Der Name kommt vom ersten Endboss eines Raids in Destiny überhaupt, Atheon in der Gläsernen Kammer.

Atheon-Glas.-Destiny
Der Endgegner des 1. Destiny-Raids, Atheon.

Hier konnten Hüter den Boss mittels Solar-Granaten zurückstoßen und irgendwann von der Karte werfen. Dort starb er dann sofort und belohnte die Spieler mit seiner Beute, die sie sich sonst hätten hart erspielen müssen.

Einen ähnlichen Trick gab es auch schon im Forsaken-Raid Letzter Wunsch, wo Spieler einen Boss durch die Gegend schubsen konnten.

Wollt Ihr den „Cheese“ nun auch ausprobieren? Oder bereitet Ihr Euch lieber ordentlich vor? Kommen auch bei Euch Nostalgie-Gefühle angesichts dieser Taktik auf?

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Autor(in)
Quelle(n): Polygon
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