Der Gaming-Streamer Asmongold besprach die aktuellen Studio-Schließungen bei Xbox. Er hat nicht nur eine klare Meinung zu den betroffenen Spielen, sondern auch gleich einen Tipp für Spiele-Entwickler, um solche Misserfolge zu vermeiden.
Was hat Asmongold konkret gesagt? In einem Kick-Stream vom 16. Juni 2026 sprach Asmongold über die aktuelle Schließungs-Welle bei Xbox. Er zeigt einen Post, laut dem vor allem Studios betroffen seien, die für kleinere, nischigere Titel bekannt seien, darunter die Hellblade-Macher Ninja Theory.
Um solche Schließungen künftig zu verhindern, hat der Streamer auch gleich einen Tipp für „alle Entwickler“:
Wenn ihr einen Charakter macht, der weiblich ist, muss sie f*ckbar sein. Wenn sie nicht f*ckbar ist, darf sie nicht reden. […] Lasst mich noch einen Schritt weiter gehen: Wenn ihr einen weiblichen Charakter habt, der spricht, solltet ihr das so weit wie möglich reduzieren. Niemand möchte den Scheiß wirklich hören.
Asmongold argumentiert weiter, dass es für Charakter die nicht konventionell attraktiv seien, einfach keine Zielgruppe gebe. Niemand wolle eine hässliche Frau spielen, vor allem, wenn sie alt sei. Überhaupt wolle eigentlich niemand hässlich sein.
Ninja Theory, das Studio hinter den Senua-Spielen, ist von Umstrukturierungen bei Xbox betroffen. Dabei hatte man gerade erst einen dritten Teil beim Summer Game Fest angekündigt.
Wie wird das diskutiert? Bei der Reaktion der Zuschauer gibt es eine große Diskrepanz zwischen der eigenen Community von Asmongold und einem eher breiteren Publikum. Denn während im Chat des Streamers Kommentare fallen wie „Ich höre meine Gedanken aus deinem Mund kommen“, geht es in einem Reddit-Thread zu dem Stream-Ausschnitt vor allem um Asmongolds eigenes Aussehen.
Einige Reddit-Nutzer kritisieren jedoch diese Art der Argumentation, denn sie legitimiert nur die indirekte Behauptung des Streamers, es sei in Ordnung, jemandes Meinung aufgrund seines Äußeren zu diskreditieren.
Andere tun die Aussagen des Streamers als Rage Bait ab, also als das bewusste Auslösen von Wut oder Empörung. Das kann eine Strategie sein, um Reaktionen auszulösen und sich letztlich finanziell zu bereichern. Das mag zwar durchaus ein Faktor sein, schließlich machten seine polarisierenden Clips Asmongold zu einem der aktuell größten Streamer überhaupt.
Insgesamt fällt die Reaktion jedoch recht verhalten aus. Während eine vergleichbare Aussage 2024 noch für eine große Diskussion sorgte, kommt der Reddit-Thread heute nur auf knapp 800 Kommentare. Auf X hingegen diskutiert man eher einen anderen heißen Take des Streamers. Es scheint, als hätten sich die Menschen in den vergangenen 2 Jahren schlichtweg an solche Äußerungen von Asmongold gewöhnt.
Doch nur wenige Minuten später macht der Streamer selbst klar, dass es in Wahrheit um mehr geht, als einfach nur zu provozieren. Er verspricht, „jedes einzelne dieser Spiele zu killen“. Man werde die Trailer downvoten, die Spiele im Stream „hate-playen“, alle Fehler herausstellen und die Spiele allgemein konstant fertig machen.
Spiele stehen heutzutage vor großen Herausforderungen, während Asmongold zum „Kreuzzug“ aufruft
Worum geht es eigentlich? Die Aussagen von Asmongold sind Teil eines anhaltenden Kulturkampfes, der in der Gaming-Szene ausgetragen wird. Ein zentrales und wiederkehrendes Narrativ ist, dass westliche Spiele auf nicht konventionell attraktive Frauen setzen und damit scheitern würden, während asiatische Entwickler mit attraktiven Protagonistinnen erfolgreich seien.
Asmongold feiert die Studio-Schließungen daher als eine Art persönlichen Sieg über die „woken“ Studios. Der Streamer spricht etwa von einem „Kreuzzug“.
Es handelt sich also tatsächlich um eine ganz gezielte und organisierte Kampagne, mit der Spiele geschädigt werden sollen, die in den Augen von Asmongold nicht ins Gaming gehören. Meist sind das Spiele mit diversen Charakteren oder solche, die sich mit gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen. 2024 wurde das Action-Adventure Dustborn zum Gegenstand einer solchen Hass-Welle.
Durch diese Vorgehensweise kann eine Art selbsterfüllender Prophezeiung entstehen: Scheitert ein solches Spiel kommerziell, wirkt das wie eine Bestätigung. Seht ihr, wir hatten recht, niemand will so etwas spielen. Dabei hat man eigentlich selbst dazu beigetragen, dass das Spiel erst gar keine Chance bei einem breiten Publikum hat.
Andere Faktoren, die zu einem Misserfolg beigetragen haben könnten, werden konsequent wegignoriert:
- Die Konkurrenz ist riesig: Jedes Jahr erscheinen mehr Spiele auf Steam, für die einzelnen Titel wird es immer schwieriger, sich durchzusetzen. 2025 gelang es über 5.000 neuen Spielen auf Steam nicht einmal, die 100 Dollar Gebühr für den Store wieder einzunehmen.
- Die allgemeine Lage: Wir befinden uns in einer Wirtschaftskrise, wenn schon das Geld für Lebensmittel fehlt, überlegt man sich den Kauf eines neuen Spiels gleich mehrmals. Parallel wird Gaming immmer teurer.
Das bedeutet: Neue Spiele haben heutzutage ohnehin einen schweren Start. Die Wahrscheinlichkeit, zu floppen, ist von vornherein gewaltig. Große Influencer können da den Unterschied machen, ob ein kleines Gaming-Projekt komplett viral geht, oder völlig untergeht.
Ob Spiele wie Hellblade oder South of Midnight, deren Studios nun von den Umstrukturierungen betroffen sein sollen, wirklich besser abgeschnitten hätten, hätten ihre Heldinnen den Schönheits-Idealen von Asmongold entsprochen, kann niemand sagen. Allerdings zeigt sich, dass es eben auch nicht reicht, nur auf die physischen Attribute der Charaktere zu setzen: Der sexy MMO-Shooter The First Descendant startete zwar stark, verlor aber in weniger als 2 Jahren 98 % seiner Spieler.
Achtet ihr bei einem neuen Spiel darauf, ob die Hauptfiguren attraktiv sind? Lasst uns in den Kommentaren wissen, welche Faktoren für euch beim Kauf eine Rolle spielen!
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Das Thema ist diskussionswürdig, aber was der Assigold da im Zitat abgelassen hat, ist ja schon Schwachsinn höchster Güte.
Wahrscheinlich meint er den Player Character und nicht Charaktere allgemein, aber selbst dann ist es noch Blödsinn.
Wenn ihr Menschen wie ihm mit so einem Artikel Aufmerksamkeit gebt, sitzt ihr im selben Boot wie er, egal wie ihr darüber berichtet. Profitgier frisst ethische Richtlinien. Traurig…
Asmongold erreicht vermutlich täglich 10000x mal mehr Aufrufe als dieser Artikel.
Genau. Über eindeutig falsche Dinge einfach nicht berichten und die einfach unwidersprochen im Raum stehen lassen. Geniale Idee.
wie kann man so einem kaputten menschen immer wieder eine plattform geben, hört endlich auf damit !
Er findet ja trotzdem statt – unabhängig davon, ob wir über ihn berichten oder nicht. Seine Videos erreichen hunderttausende Aufrufe auf YouTube, in seinen Streams erreicht er mehrere tausend und auf Twitter/X hat er ebenfalls eine große Reichweite. Nicht über ihn schreiben, ändert daran nichts.
Allerdings erzählt er dort ungefiltert alles, ohne sonstige Einordnungen. Die Frage ist halt immer, ob man alles so im Raum stehen lassen möchte oder auch mehr Kontext dazu bietet.
Ach komm, weil es tot-schweigen besser macht???
So ein Blödsinn.
der sieht halt selber aus wie ein yeti und will uns was von einem frauenbild erzählen. der hat schon lange nicht mehr in den spiegel geschaut.
IMO nicht ganz unrichtig, auch wenn es eine bittere Pille ist. Zumindest in sehr vielen RPGs!
EIne Jill Valentine mochte jeder. Eine Lara Croft auch. Eine Triss ebenfalls und eine Aloy zumindest noch in Zero Dawn.
Diese hatten alle folgende Dinge: Sie sahen gut aus und waren gut designt in Schrift, Wort und Ton und Charakter.
Respektierene Persönlichkeiten die sich dies verdienten mit Arbeit, Fleiß, nerfenstärke, Hingabe und erwachsenem, geerdigten Auftreten.
Kein Slang, keine Belehrungen, keine Fiministischen/Patriarschichen ansichten.
Ich selber spiele zu 99% Typen, will mich identifizieren.
Wenn nicht im Geschlecht, dann wenigstens im Geiste wie oben geannte.
Wenn mir Spiele Ersteres geben aber Zweiteres grottig ist oder wenn mir spiele beides nicht geben, zücke ich dafür nunmal meine Briefbörse nicht.
Eine moderne New Yorkerin aus Forsaken spiele ich nicht. Eine verunglimpfte und nicht realistische Bin-stärker-als-alle-Krieger-Wannabe-Kriegerin von Ghost of Yotei auch nicht und eine komische Mannsfrau eines The Last of Us 2 erst recht nicht.
Eine Laufrey zu der ich keinen draht habe und dessen Zeit und Aufwand und Mittel für das nächste gute God of War wegentfremdet wurden vermutlich auch nicht, hier Stimme ich auch mit der Briefbörse mit.
Ich denke, in die Richtung ging die Aussage des viel zu Reichen Stubenhockers aus Austin Texas
Man muss sich nicht überlegen, in welche Richtung eine Aussage geht, wenn die Aussage ist “Wenn sie nicht fickbar ist, darf sie nicht reden”. Das ist schon eine sehr klare Aussage. Ich habe heute noch mehrfach gelesen, dass es gar nicht gehe, dass das neue Cover Girl von GTA 6 eine dunkelhäutige Frau ist, anstelle von einer weißen Blondine. Das neue Cover Girl ist überdurchschnittlich attraktiv. Vor 2-3 Jahren hätte so eine Aussage noch einen Aufschrei ausgelöst. Aber die Grenzen verschieben sich und man gewöhnt sich dran, dass die Aussagen immer extremer werden.
Das hat auch damit zu tun, dass man mit solchen Aussagen sehr viel Reichweite über Wut-Engagement stumpf abfarmen kann. Hass verbreiten ist lukrativ im Internet.
Klar. Aber er ist auch einer, der es nicht gerne sieht, wenn neue Spiele mit Potenzial von schlechten Protagonistinnen unattraktiv gemacht werden (Spiele die Interessant gewesen wären, wie zB Forsaken, wenn es ein männlicher Protagonist, oder zumindest eine gute Protagonistin (besser geschrieben, sympathischer) gewesen wäre), da ist viel Frust dabei. (Ich hatte eine Phase zwischen 2022 und 2025 in der ich ihm auch zugeshcaut habe, deswegen wage ich diese Aussage)
Aber seit Trump hat er sich arg radikalisiert weswegen ich da auch nicht mehr hinschalte.
Attraktivität kann ein Marketinginstrument sein. Wenn man dieses nicht nutzen will müssen Stärke und Kompetenz des Charakters umso überzeugender sein. Und da haben viele Studios Probleme damit.
Asmongold übertreibt natürlich wieder maßlos aber ein bisschen Wahrheit is dran.
Asmongold beweist mal wieder, dass man Millionen verdienen kann, ohne auch nur die einfachsten Zusammenhänge zu verstehen. Studios werden geschlossen, und sein erster Gedanke ist: „Vielleicht sind Frauen schuld.“
Das ist keine Analyse. Das ist dieselbe geistige Höchstleistung, mit der man früher Hexen für schlechte Ernten verantwortlich gemacht hat.
Wenn man bei jeder Krise zwanghaft Frauen als Ursache ausmachen will, sagt das deutlich mehr über die eigene Weltsicht aus als über die Spieleindustrie. Irgendwann ist es auch kein kontroverser Kommentar mehr, sondern einfach nur noch peinlicher, misogyn geprägter Unsinn.
Asmongold hat schlicht recht, auch wenn das nicht ins Weltbild vieler Leute passt. Einfach mal die Flops der letzten Jahre anschauen und dann vergleichen wie die Protagonistinnen ausgesehen haben. Waren sie hässlich dann wurde das Spiel ziemlich sicher ein Flop. Und das gilt auch umgekehrt. Spiele, die erfolgreich waren, hatten keine hässlichen Protagonistinnen.
It is what it is. I know it, you know it, everybody knows it.
Du nimmst also den ahnungslosen Schwachfug von dem für bare Münze, dein ernst?😕
Wenn die Attraktivität der Hauptfigur über Erfolg oder Misserfolg entscheiden würde, müsste die Spieleindustrie seit 30 Jahren eine mathematisch perfekte Formel besitzen. Hat sie aber nicht.
Gute Spiele verkaufen sich, schlechte Spiele floppen. Alles andere ist Kulturkampf-Fanfiction.
Und “I know it, you know it, everybody knows it” ist kein Argument. Das schreibt man meistens dann, wenn man keine Ahnung hat.
Du verwechselst Ursache und Wirkung. Hässliche weibliche Charaktere in Computerspielen sind wie ein Geigerzähler. Sie sind ein Indikator für schlechte Spiele, machen die Spiele aber selbst nicht schlecht. Genauso wie das Ausschlagen des Geigerzähler nicht schädlich ist. Es ist die Strahlung, die ungesund ist, die dafür sorgt, dass der Geigerzähler ausschlägt.
Und warum ist das so? Der Grund ist: nahezu niemand will hässliche weibliche Charaktere spielen. Bauen die Spielestudios sowas trotzdem ein dann zeigen sie damit, dass sie mit voller Absicht ein minderwertiges Produkt herstellen weil sie Zusatzaufwand betreiben um Dinge einzubauen, die fast niemand haben will. Und von so einem Studio kann man kein gutes Produkt erwarten.
Man kann hier auch sehr einfach die Gegenprobe machen! Man nehme so einen typischen Flop ala Concord oder South of Midnight oder 1348 Ex Votound tausche gedanklich die Spielfigur durch Eve aus Stellar Blade aus. Wären die Spiele dadurch besser? Natürlich nicht. Der Grund ist: ein gutes Spiel zu erschaffen war niemals die Priorität dieser Studios. Und hässliche Protagonistinnen zeigen das ganz deutlich.
Ergo: sind die weiblichen Spielfiguren in einem Computer hässlich? Dann geh davon aus, dass das Spiel floppen wird. Aber nicht deswegen weil die Spielfigur hässlich ist sondern weil das Spiel schlecht ist.
Was mich an dieser Argumentation am meisten anwidert, ist nicht einmal die Logik dahinter, sondern das Menschenbild.
Du redest über Frauenfiguren, als wäre ihr zentraler Zweck, für männliche Spieler attraktiv zu sein. Wenn sie das nicht sind, werden sie zum Warnsignal für ein schlechtes Spiel erklärt.
Das ist keine Analyse von Games. Das ist die Reduzierung weiblicher Charaktere auf ihre sexuelle Verwertbarkeit. Und genau deshalb wirkt diese Argumentation auf mich nicht nur falsch, sondern zutiefst misogyn.
Ich habe hier gar kein Menschenbild. Denn Computerspielfiguren sind für mich nichteinmal ansatzweise Menschen und ich vergleiche sie auch niemals mit Menschen. Computerspiele und die Figuren da drin sind für mich reine Produkte wie Handcreme oder ein USB-Kabel.
Und nochmal, du verwechselst wieder Ursache und Wirkung. Ich habe nirgendwo geschrieben oder auch nur angedeutet, dass der Hauptzweck Zweck von Frauenfiguren sei männlichen Spielern zu gefallen. Ich habe nur geschrieben, dass die meisten Spieler hässlich aussehende Protagonistinnen in einem Computerspiel nicht haben wollen. Das schliesst Spielerinnen übrigens ein. Wollten Frauen hässliche Protagonistinnen in Computerspielen haben dann würden diese Spiele nicht so hart floppen. Denn die Population von Frauen reicht locker aus um Computerspiele erfolgreich werden zu lassen wenn Frauen diese Spiele kaufen und spielen würden. Sie tun es aber nicht. Und man schaue in die Discords von div. MMORPGs ala Final Fantasy 14 rein. Auch dort gibt es keinerlei Spielerinnen, die hässlich aussehende Spielfiguren spielen.
Und deshalb bleibe ich erstmal dabei: bauen Spielestudios hässliche Spielfiguren ein dann stellen sie mit voller Absicht ein minderwertiges Produkt her.
Je mehr du schreibst, desto deutlicher wird, dass du keine Analyse lieferst, sondern deinen persönlichen Geschmack zur allgemeinen Wahrheit erklärst.
Dein gesamtes Argument basiert auf einer unbelegten Annahme:
“Ich finde die Figur hässlich, also findet die Mehrheit sie hässlich. Wenn die Mehrheit sie hässlich findet, wollten die Entwickler das absichtlich. Wenn sie das absichtlich wollten, ist das Spiel minderwertig.”
Das ist keine Kausalkette. Das ist eine Aneinanderreihung von Behauptungen.
Besonders absurd wird es, wenn du FF14 als Beleg anführst. Dass Menschen gerne attraktive Avatare erstellen, beweist exakt gar nichts über die Qualität eines Spiels. Es beweist nur, dass Menschen gerne attraktive Avatare erstellen.
Und genau an diesem Punkt fällt dein ganzes Kartenhaus zusammen: Du hast bis heute keinen einzigen Beleg geliefert, dass die Attraktivität weiblicher Figuren ein verlässlicher Qualitätsindikator für Spiele ist. Nicht einen.
Stattdessen drehst du dich seit mehreren Beiträgen im Kreis und wiederholst dieselbe Behauptung in anderen Worten.
Am Ende bleibt nur: “Wenn mir das Charakterdesign nicht gefällt, ist das ein Warnsignal.”
Nein, es ist komplett andersrum. Es geht nicht um meinen persönlichen Geschmack, der sowieso etwas spezieller ist. Sondern darum, ob ein Spielestudio verstanden hat, was Spieler wollen. Und ob dieses Studio die Absicht hat ein gutes Produkt abzuliefern. Eine gut aussehende bzw. hässliche weibliche Spielfigur ist ein Indikator dafür. Ist wie oben beschrieben, wie beim Geigerzähler. Nicht der Geigerzähler ist das Problem sondern die Strahlung, die er anzeigt.
Beispiel: obwohl mir Evie optisch persönlich nicht so gefällt, ich kann jetzt schon sagen, dass Stellar Blade 2 ein voller Erfolg wird. Weil Shift Up mit Evie und den Trailern zeigt, dass sie verstanden haben was Spieler und Spielerinnen wollen. Und sie zeigen, dass ein gutes Produkt die allerhöchste Priorität hat. Es gibt bereits jetzt schon hunderte Cosplays von Evie obwohl das Spiel noch lange nicht draussen ist. Was wiederum bedeutet, diese Figur gefällt auch Frauen. Gibt es Cosplays von der Protagonistin aus 1348 ex voto? Natürlich nicht.
Für mich ist die Diskussion an diesem Punkt beendet.
Nicht, weil die Argumente so überzeugend wären, sondern weil inzwischen sehr deutlich geworden ist, worauf sie letztlich hinauslaufen.
Wer nach all den Facetten, die Spiele ausmachen, immer wieder bei der Attraktivität weiblicher Figuren als vermeintlichem Qualitätsindikator landet, verrät damit vor allem seine eigene Perspektive. Das mag für manche eine interessante Art sein, über Games zu sprechen. Für mich wirkt es eher bemerkenswert eindimensional.
Ich teile dieses Frauenbild nicht, ich respektiere es nicht und ich halte es auch nicht für eine besonders gehaltvolle Grundlage, um über Spielequalität zu diskutieren.
Von meiner Seite ist damit alles gesagt.
Doch, gibt es. Sowohl vom Love Interest Bianca, als auch von der Protagonistin Aeta.
Du stehst also auf Mario und Minecraft Steve.
Sehr schön das du so offen dazu stehst.
Mario und Minecraft Steve?
*mwah*
😉
Dass niemand seinen Namen über den Artikel setzen wollte, sagt alles über das Thema, Asmongold und seine Fans aus, was man wissen muss.
Asmongold und sein Rage Bait versuch