4 Monate nachdem EA Entwickler von Battlefield 6 entlassen hat, wird der Chef mit 38.000.000 $ für den tollen Erfolg bezahlt

Andrew Wilson EA

Battlefield 6 war so ein großer Erfolg für EA, dass der Chef 38 Millionen Dollar als Bonus bekommt, obwohl man zuvor Entwickler gekündigt hat.

Im März 2026 soll EA im Rahmen einer Neuausrichtung der Battlefield-Studios einige der Entwickler entlassen haben, die an Battlefield 6 gearbeitet haben. So soll ein Medienvertreter etwa gegenüber des englischsprachigen Magazins PCGamer gesagt haben, dass man „einige Änderungen“ innerhalb der Battlefield-Organisation vorgenommen habe, um die „Teams besser auszurichten“.

Was die Entlassungen nicht zeigen: Battlefield 6 war ein riesiger Erfolg mit über 7 Millionen verkauften Kopien in 3 Tagen. Der Shooter konnte erstmals in der Geschichte des Franchises das konkurrierende Call of Duty des jeweiligen Jahres schlagen.

Jetzt ging aus dem SEC-Filing zum Geschäftsjahr 2026 hervor, dass der CEO von EA, Andrew Wilson, für das vergangene Jahr über 38 Millionen Dollar erhalten hat. Ein SEC-Filing ist ein offizieller Finanzbericht, den ein börsennotiertes Unternehmen in den USA bei der amerikanischen Börsenaufsicht (SEC = Securities and Exchange Commission) einreichen muss.

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Battlefield 6 zeigt Season 4 im Trailer

Fette Vergütung für den EA-Chef dank Battlefield 6

Das steckt hinter der hohen Zahlung: Insgesamt hat Andrew Wilson für das Geschäftsjahr 38.649.984 US-Dollar Gesamtvergütung erhalten. Das sind umgerechnet etwa 33,7 Millionen Euro. Noch im Vorjahr lag die Summe bei rund 30,5 Millionen US-Dollar (im Jahr 2025 waren das ca. 26,6 Millionen Euro). Wilsons Gesamtvergütung lag 2026 also rund 8 Millionen US-Dollar höher als 2025.

Die 38 Millionen Dollar aus 2026 setzen sich dabei aus vier großen Blöcken zusammen:

  • Gehalt – 1.300.000 $
  • Neue Aktienpakete – 28.484.829 $
  • Erfolgsboni – 6.500.000 $
  • Sonstige Kompensationen – 2.365.155 $

Die Vergütungsbestandteile, die in die Gesamtvergütung von Wilson fließen, sind dabei an die finanzielle Performance von EA gekoppelt. Bei den Aktienpaketen hänge die Zuteilung etwa vom operativen Ergebnis, den Netto-Umsatzerlösen oder dem Börsenerfolg für Aktionäre ab. Zudem werde der Cash-Bonus ausgezahlt, wenn das Management die jährlichen Zielvorgaben des Unternehmens erreicht oder übertrifft.

Der finanzielle Erfolg von EA wird an einer späteren Stelle des Finanzberichtes weiter ausgeführt. Dort gibt das Unternehmen an, die für 2026 gesteckten Ziele sogar übertroffen zu haben. Hier wird zudem deutlich, wie wichtig die Rolle von Battlefield 6 dabei war: Der Shooter hat alle Meilensteine für einen hochwertigen Verkaufsstart erfüllt und positive Kritiken erhalten.

Erst kürzlich hat EA die vierte Season von Battlefield 6 veröffentlicht, in der mit der neuen Map Tsuru Reef auch Kriegsführung zur See eingeführt wurde. MeinMMO-Redakteur Dariusz spielt die neue Season aktuell aktiv und sieht den Shooter nun auf einem deutlich besseren Weg als zum Release, doch ein Problem der Vormonate besteht immer noch und ärgert ihn weiterhin: Battlefield 6: Endlich ist der Shooter von EA das 70€-Preisschild wert, aber eine Release-Sünde ist auch 9 Monate später nicht behoben

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