Gaming wird zum Luxus und ist ein größeres Problem als viele denken

Draenei Money Immer Teurer Gaming

MeinMMO-Dämon Cortyn sieht in Gaming ein Hobby, das alle sozialen Schichten vereint. Doch das zerbröckelt langsam aber sicher.

Gaming ist unser aller liebstes Hobby. Wenn das bei dir nicht der Fall ist, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht so genau, wie du auf diesem Artikel gelandet bist. Aber hey, ich nehm dich trotzdem mit.

Einer der tollsten Aspekte beim Spielen ist, dass der reale Alltag dabei weitestgehend ausgeblendet werden kann. Wenn wir in die Rolle einer Nachtelfen-Magierin in World of Warcraft, in die Haut von Master Chief in Halo oder eines blockigen Avatars in Minecraft schlüpfen, dann ist es egal, was wir sonst noch so im echten Leben treiben.

Innerhalb der Multiplayer-Spielwelten sind wir im Kern erst einmal gleich. Wir haben die gleichen Startvoraussetzungen und nur das zur Verfügung, was wir uns im Spiel verdienen.

Zumindest war das früher der Fall.

Ein aktuell günstiges Spiel mit guten Bewertungen ist Mina the Hollower:

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Mina the Hollower ist das neue Spiel der Macher von Shovel Knight

Wer im echten Leben wohlhabend ist, dem sieht man es im Spiel an

Inzwischen gibt es in vielen Spielen „Pay2Win“-Mechaniken oder „Pay2Progress“-Mechaniken, die Vorteile verschaffen. Dazu kommen dann noch besonders Spiel-Editionen für manchmal den doppelten Preis, die im besten Fall kosmetische Upgrade verleihen, im schlechtesten Fall spielerische Vorteile gewähren.

Oder anders: Je dicker deine Geldbörse im echten Leben, desto mehr sieht man dir das auch im Spiel an.

Dabei ist das sogar aktuell noch der beste Fall, wenn man sich unter diesen Gesichtspunkten Gaming überhaupt noch leisten kann.

Momentan fällt ein anderer Aspekt immer stärker ins Gewicht: Die Kosten von Hardware. Das gilt nicht nur für den Kauf eines neuen Gaming-PCs, sondern zunehmend auch für Konsolen, wo sogar die Preise der aktuellen Generation langsam aber sicher immer weiter anziehen. Wo es sonst üblich war, dass Preise einer PlayStation oder Nintendo-Konsole im Laufe der Jahre immer weiter sinken, ist inzwischen das Gegenteil der Fall:

Wer länger abwartet, ist hier immer öfter „der Dumme“ und zahlt später mehr. So ist gerade erst der Preis des Steam Decks explodiert.

Bei Gaming-PCs ist es das gleiche Problem. Hardware wird immer teurer. Bestimmte Komponenten, insbesondere Arbeitsspeicher und SSDs, werden immer teurer und sind für viele Personen mit einem durchschnittlichen Einkommen kaum noch bezahlbar und machen ein Upgrade sehr teuer.

Titelbild Nintendo Switch 2 Schrägansicht mit Dock Orange
Konsolen wie eine Switch 2 werden immer teurer.

Immer mehr Spiele, immer seltener etwas Gemeinsames

Ein weiterer Aspekt, der die Problematik verschlimmert, ist die massive Auswahl an Spielen. Während es auf der einen Seite natürlich toll ist, dass wir immer mehr gute und großartige Spiele zu sehen bekommen und immer mehr Entwickler ihre Träume verwirklichen können, hat das auch einen negativen Begleiteffekt.

Zumindest in meinem Freundeskreis ist zunehmend häufiger der Fall, dass man fragt: „Hey, wollen wir uns mal Spiel X oder Y gemeinsam anschauen?“ Sich da auf ein Spiel zu einigen, wird einfach immer schwieriger, weil die Auswahl so riesig ist.

Damals gab es das im Grunde nicht.

Natürlich gab es früher auch schon viel mehr Spiele als die Handvoll, die wir gezockt haben – aber es waren deutlich weniger neue Releases pro Monat als aktuell.

Wer das nicht glaubt, muss einfach mal einen Blick auf Steam werfen und wie sich die Releases dort verändert haben (Steamdb.info):

  • 2006 erschienen auf Steam 70 neue Spiele.
  • 2016 waren es bereits 4.651 neue Spiele.
  • 2025 sind es bereits 21.464 neue Spiele.

Das ist einfach mal ein Anstieg von über 30.000 %.

Steam Games pro Jahr
Die Menge der Games pro Jahr auf Steam ist drastisch gestiegen – aber nicht nur da. (Quelle: Steamdb.info)

Natürlich sind manche davon „Schrott-Spiele“, die man kaum als fertige Games bezeichnen kann. Doch auch die Menge an durchaus „spielbaren“ Titeln ist drastisch gestiegen.

Früher war das anders. Das heißt nicht, dass es besser war, aber es war in jedem Fall leichter, sich auf Spiele einigen zu können – einfach, weil die Auswahl geringer war und man nicht von einem Über-Angebot erschlagen wurde.

Spiele selbst werden teurer

Dazu kommt noch, dass Spiele selbst auch immer teurer werden – zumindest in den letzten Monaten. Denn über viele Jahre lang ist der Preis von neuen Spielen recht stabil geblieben. Damals zahlte man 100 bis 120 DM für manch ein neues Spiel, bis vor Kurzem lag der Preis bei rund 60 €.

Klar, da gab es dann die Super Special Collector’s Edition, doch der Preis blieb stabil. Streng genommen sind Spiele sogar lange im Preis gesunken, da ihr Preis nicht mit der Inflation angestiegen ist.

Jetzt scheint dieser Damm gebrochen zu sein. Games kosten gerne mal 70 €, manche bereits 80 €. Irgendwelche Ultimate Editionen gehen auch schon auf 120 € oder noch mehr hoch.

Die Anzahl an Spielen, die man sich – vor allem guten Gewissens – noch leisten kann, sinkt rapide.

Gaming als Hobby, das alle sozialen Schichten vereint

Wenn ich an meine Schulzeit zurückdenke, dann hatten wir für damalige Verhältnisse eine ziemlich durchmischte Schulklasse. Da waren Kinder aus wirklich allen sozialen Schichten vertreten. Von der eher ärmlichen Tochter einer Migranten-Familie, deren Eltern kaum Deutsch sprechen konnten bis hin zum Sohn eines reichen Millionärs, der in einer kleinen Villa lebte, war da wirklich ausnahmslos alles vertreten.

Natürlich war Gaming damals schon nicht kostenlos und für manche Familien deutlich schwerer zu stemmen als für andere. Doch diese Kluft ist inzwischen gewachsen. Das liegt nicht nur am gestiegenen Preis für Gaming und Hardware, sondern auch an den erhöhten Lebenshaltungskosten und der immer größer werdenden Schere zwischen Arm und Reich.

Doch ich erinnere mich noch gut daran, wie Gaming damals die meisten Jungs und viele der Mädchen in meiner Klasse zusammengeführt hat.

Wenn man gemeinsam Halo auf der Xbox oder sogar bei einer „System Link“-Party gegeneinander gespielt hatte, dann war vollkommen egal, wer deine Eltern waren und was die verdienten.

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Warcraft III wurde über viele Jahre auf LAN-Parties gespielt. Das lief sogar auf älteren Rechnern ausreichend.

Wenn wir uns in Tower-Defense-Maps bei Warcraft III gegenseitig um den Sieg gebracht haben, das man auch auf absoluten Müll-Rechnern zocken konnte, dann war es ganz egal, ob du als Hobby ansonsten nur in der Straßen-Mannschaft auf einem leeren Feld Fußball spielen konntest oder dir Reit- und Klavier-Unterricht bei Privatlehrern ermöglicht wurde.

Gaming war ein Hobby, das sich durch nahezu alle Schichten gezogen hat, Verbindungen und Freundschaften hervorgerufen und gefestigt hat. Es war etwas, an dem jeder partizipieren konnte, um diese sozialen Verbindungen zu stärken.

Doch es wird mit jedem Monat und jedem Jahr schwieriger. Teurere Hardware, teurere Spiele mit immer mehr DLCs, Abonnements, versteckten oder offenen Pay2Win-Mechaniken und die schiere Flut an Games machen es zunehmend schwerer, dass Gaming die Leute zusammenführt.

Ja, man kann diese verbindenden Erfahrungen noch immer finden. Aber es wird schwerer und schwerer. Kognitiv und finanziell.

Von daher bin ich sehr froh darüber, in welcher Zeit ich mit dem Gaming aufgewachsen bin. Viele Freundschaften hätte ich heute wohl nicht und viele schöne Erinnerungen würden mir fehlen, wenn Gaming schon damals so teuer und fragmentiert wäre, wie es heute immer mehr der Fall wird. Ich würde mir wirklich wünschen, dass dieses verbindende Element von Gaming noch lange erhalten geblieben wäre. Denn gerade zerbröckelt massiv.


Aber wie seht ihr das eigentlich? Seid ihr zufrieden mit dem Zustand des Gamings und findet noch genau die Erlebnisse, die euch gefallen? Bereiten euch die Preise und Kosten für unser gemeinsames Hobby Sorgen und stellen euch vor Probleme? Oder findet ihr, dass das alles gar nicht so schlimm ist und sich nichts geändert hat? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.
Richtig gute Spiele zu soliden Preisen haben wir euch hier vorgestellt: die 14 besten RPGs auf Steam.

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34 Kommentare
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wybe

Es gibt noch mehr Games als schlechte abzocke Multiplayer. Ich weiß gar nicht wieso Leute solchen Müll zocken und dann rum heulen. Dann spiel doch gute Spiele

T4nnenhirsch

Mit 10 Jahren hatte ich meine 1.Konsole (ATARI VCS 2600) und mit 10 Jahren waren 60 DM für ein Spiel ein ungeheuerlicher Wert .. bei 3 DM Taschengeld pro Woche. Und irgendwie habe ich es dennoch geschafft, mir damals eine ansprechende “Spielebibliothek” aufzubauen.

Heute betragen 60 DM (inflationsbereinigt) ca. 72 € und ich freue mich, daß ich mittlerweile in einem Alter (inkl. entsprechendem Einkommen) bin, in welchem ich mir keine Gedanken machen muss, ob ein Spiel 60 € oder 80 € kostet.
Funfact : Die Preise der Spiele sind mMn in den letzten 45 Jahren kaum gestiegen. Vor allem, wenn man Rabatte, Sales oder Keyseller mit in diese Rechnung mit einbezieht.

Problem “heute” ist : Hardware. Ich gehöre zu den Glücklichen, welcher im Sommer letzten Jahren ein neues PC-System gekauft hat. Die Preise alleine vom RAM (64 GB) sind einfach nur pervers hoch.

Goldmember

Klasse Artikel und auch voll den Nerv getroffen, sieht man auch an den Kommentaren, bitte dran bleiben 💪

Mit dem fast linearen Vergleich von Ingame Käufen zu RL Verdienst bin ich natürlich nicht zufrieden.

Sonst in meiner Kindheit war es auch so gaming in irgendeiner Form war für fast alle leistbar. Wobei PC (Amiga…) auch damals schon als Luxus galt.

Ich glaube aber das man als PC Spieler langfristig günstiger dastand als Konsolenspieler, wenn man viele Spiele hat.
Früher wurde eh alles kopiert, heute wenn ich meine Steam Ausgaben auf Konsolenpreise hochrechne, springen da sicher 1-2 Pc’s raus…

VonGestern

Wie ist es aktuell mit Game-Streaming? Da gab es doch was… Funktioniert sowas gut und wäre es nicht eine Möglichkeit? So ganz ohne Hardware…

Sofern mein PC nicht kaputt geht, habe ich erstmal Ruhe (RTX4060, Ryzen5 5600, 32GB Ram). Es sei denn, irgend ein Betriebssystem fordert wieder einen nicht vorhandenem Chip.

Die Preise sind echt schwierig geworden… Die Stromkosten kommen ja auch noch dazu.

EsmaraldV

Google Stada (hieß das so?🤔) gibts nicht mehr, ich kenn nur noch das streamen über g-force, das gut bis sehr gut funktionieren soll – lt. Bekanntenkreis.
Man ist halt abhängig von einer schnellen, stabilen Leitung.Das wäre aber auch meine Alternative, wenn mir mein RAM kaputtgehen würde…

Goldmember

Du kannst Gforce now völlig kostenlos testen und dir selbst ein Bild machen!
Mein Fazit für Ultra Casual Gaming Dad und Kinder reicht es aber sobald Mutliplayer ins Spiel kommt ist es so als spielst auf dem falschen kontinentalen Server!
Also nicht wettbewerbsfähig und kann nicht mit der aktuellen Erfahrung mithalten wenn du ein 2-3 Jahre altes Rig hast mit 4k…

Gummipuppe

Ich hatte gestern versehentlich auf Bramble, im PS Store der PS5, geklickt, wollte eigentlich nur schauen, ob es einen Sale Preis gibt, doch stattdessen wurde es mir via Cloud Gaming (relativ günstig ein Jahr PS Plus Premium „abgestaubt“) hochgeladen und ich blieb hängen. Es ist kein hyperschnelles Spiel, doch als Ersteindruck reichte es mir – es lief gut, kein nachladen der Grafik, die Controller Latenz fand ich in Ordnung. Alternativ (für Singleplayer Games) ziehe ich das wirklich in Betracht, wenn KI weiterhin die Preise hochtreibt und dadurch PC und Konsolen Preise in immer abstrusere Preisregionen vorstossen.

Off

Wirklich tragisch wie Games, welche eigentlich Kunst- und Kulturschätze sein sollten, durch kapitalistische Bestrebung nach und nach ihre Seele verlieren.

Bud123

Man sollte vielleicht mal ein bisschen weiter denken, bin ich denn der einzige der das sieht? Hardware wird nicht wegen irgendeinem Mangel an Mats teurer, nein, die wird teurer weil man nicht mehr alle 2 Jahre seinen Rechner aufrüsten muss, das haben auch die Hersteller festgestellt und deshalb die Preise angezogen.
Vor 20 Jahren konntest jedes Jahr aufrüsten, vor 10 waren es schon 3 und kurz danach 4 Jahre.
Ich habe mir letztes Jahr nen 5700x3d gekauft, den werd ich noch auf nen 5800x3d aufrüsten, Graka ist ne 4060ti 12gb und die wird noch ne Weile halten.
Ich spiele eh fast nur Onlinegames und da kann ich alles, bis auf TFD, auf max Grafik, in WQHD spielen. Das neue Forza läuft auch bei 70-110 Fps mit extrem Settings. Also warum sollte ich mir neue Hardware besorgen wenn die noch Jahre hält…
Ich verstehe eh nicht für was man heutzutage noch Rtx ..90 und nen 32 Kerner braucht, wers hat ok aber welche Spiele, die nicht nach ein paar Tagen durch sind, brauchen solche Hardware?
Fakt ist, dass nicht mehr allzu viel an Grafik rauszuholen ist.

Bud123

Was ist daran “wild” Angebot und Nachfrage regeln Preise und nicht Wunschdenken…

vulperabeste

Richtig, und genau deshalb macht dein Kommentar keinen Sinn.

OpenAI hat sich bei Samsung und SK Hynix riesige Mengen an Wafern gesichert, die auf Abruf für das Stargate-Projekt bereitstehen. Das ist schätzungsweise 40% der weltweiten DRAM-Kapazität. Und das ist nur OpenAI bzw. Stargate. Stargate ist ebenfalls verpartnert mit NVIDIA und kann dort auf Abruf unglaubliche Mengen an GPU-Hardware abrufen. Deswegen wird NVIDIA auch den Consumermarkt nicht mehr so bedienen wie früher. Die Grafikkarten-Sektion ist in deren Finanzreport inzwischen nur noch eine Randnotiz, so wenig Geld nehmen die damit ein. Und bei Samsung und SK Hynix ist das nicht unähnlich was RAM angeht.

Die Konkurrenz von Gamern sind nicht nur andere Gamer, es sind vorallem KI-Unternehmen wie OpenAI, Antropic etc.

Das ist der einzige Grund warum Hardware teurer wird. Auch die Aussage “Fakt ist, dass nicht mehr allzu viel an Grafik rauszuholen ist.” ist nicht korrekt meiner Meinung nach. Natürlich kann man noch EINIGES an Grafik rausholen, vor 10 Jahren haben die Leute gesagt “Diese Grafik ist so krass, mehr geht da nicht” und 10 Jahre später haben wir deutlich bessere Grafik in Spielen.

Und was du ganz außer acht gelassen hast: Nicht jeder denkt so wie du. Nicht jeder ist mit 4 Jahre alter Hardware zufrieden obwohl die noch gut funktioniert. Manche Leute wollen auch nicht nur 70-110 FPS haben wie du, das wäre mit 144Hz oder mehr sowieso nicht ausreichend meiner Meinung nach.

Zuletzt bearbeitet vor 21 Tagen von
Bud123

Ich rede aber nicht von Arbeitsspeicher speziell, sondern algemein von Gaminghardware und du suchst nur ein Haar in der Suppe. Klar geben sich manche Leute nicht mit nem “einfachen” Setup zufrieden, das sind dann aber Kinder oder die haben es übrig oder sind Streamer. Was du auch nicht bedenkst sind die Stromkosten, wenn ich jeden Tag 3-4h zocke, mit meinem Setup, komme ich auf vielleicht auf 100€ im Monat, würde ich nen max Setup nutzen, wären das locker 150€ und im Sommer noch ne extra Klimaanlage.
Klugscheißen ohne Hand und Fuß Amigo…

vulperabeste

Ich hab von Grafikkarten und Speicher gesprochen, beides benötigt Chips und diese stellt man aus Silizium-Wafern her. Und diese Silizium-Wafer und die Arbeitskraft diese in die entsprechenden Geräte umzuwandeln haben sich die KI-Unternehmen gesichert. Das betrifft sowohl RAM, als auch Grafikkarten als auch Prozessoren.

Ich weiß nicht, ich glaube du verstehst einfach nicht was das bedeutet. Das ist nicht nur ein Haar in der Suppe, das ist ein fetter Brocken.

Außerdem: wenn du im Monat mit 4-5h zocken am Tag 100€ Stromkosten pro Monat generierst, dann bist du entweder nicht der einzige Gamer im Haushalt ODER hast einen anderen großen Stromverbraucher im Haus.

Selbst ein High-End-Gaming-PC der mehr als 4h in Betrieb ist und dauerhaft ein Spiel am laufen hat verbraucht im Monat an die 100-150 kWh und ich weiß nicht was du für eine kWh bezahlst, aber im Durchschnitt sind es so 25-40 Cent / kWh. Selbst wenn ich die Höchstwerte annehme kommt man durchschnittlich auf ca. 60€ im Monat, und dafür muss man wirklich viel zocken und sehr gute, stromhungrige Hardware haben.

Also ich sehe hier nur einen der seine unreflektierte, unüberlegte Meinung rausklugscheißt, AMIGO 😂

Zuletzt bearbeitet vor 21 Tagen von
Bud123

Schön alles von KI vorlesen lassen wa, Klugscheißer bleibst du trotzdem. Man hat natürlich auch nur den Pc als einzigen Stromfresser im Haushalt wa? Natürlich gehen auch alle großen Firmen bei Mindfactory einkaufen, wenn die Europalettenweise Zubehör brauchen…der Markt reguliert sich selber, ob nun neue Zulieferer enttstehen oder Firmen selbst produzieren egal, irgendwann stabilisieren sich die Preise wieder, war beim mining damals doch auch so, nur jetzt wird nix mehr billiger…

vulperabeste

Ich brauch keine KI die mir das vorliest, das ist ein generelles Interesse und deine Beleidigung mir gegenüber zeigt ja, dass ich recht habe.

Du sagst jetzt “Man hat natürlich auch nur den Pc als einzigen Stromfresser im Haushalt wa?”
hast aber noch einen einzigen Kommentar vorher das geschrieben “Was du auch nicht bedenkst sind die Stromkosten, wenn ich jeden Tag 3-4h zocke, mit meinem Setup, komme ich auf vielleicht auf 100€ im Monat”

Also kommst du jetzt mit deinem Rechner wenn du 3-4h zockst auf die 100€, oder liegt es an anderen Stromverbrauchern im Haus? Du kannst dich ja nicht mal richtig an das erinnern was du Minuten vorher geschrieben hast, Amigo 😂

Und von anderen Unternehmen die vielleicht auch grade Hardware kaufen spricht keiner und es macht auch überhaupt keinen Sinn. Wenn die bei Mindfactory das Lager leer kaufen, dann verändert das nicht langfristig die Preise für Hardware, das ist doch nur eine kurze Spitze. Die Hersteller sehen halt den Bedarf von KI-Unternehmen, diese Unternehmen sind zahlungskräftiger als Endverbraucher und daher produzieren die nun hauptsächlich für KI-Unternehmen, ist das so schwer zu verstehen? Die brauchen für die Herstellung dieselben Materialien und Arbeitskräfte wie der Endverbrauchermarkt, produzieren aber nur noch ein Bruchteil für eben diesen UND DAS verändert die Preise am Ende für alle. Nicht irgendwelche belanglosen Unternehmen die bei Mindfactory ne Palette Zubehör kaufen, also ehrlich das musst selbst du verstehen jetzt 😄

Außerdem, der erste Kommentar hier unter dem Artikel ist von mir, da habe ich meine Sichtweise zur Hardware schon beschrieben und sehe es im Prinzip so wie du, es werden neue Player an den Markt gehen und die Endverbraucher bedienen, aber diese neuen Player müssen erstmal das KnowHow und die Produktionsketten aufbauen und das wird Jahre in Anspruch nehmen ODER die KI-Blase platzt aber danach sieht es momentan eher nicht aus, also auch das wird vermutlich wenn dann noch ein paar Jährchen dauern.

Zuletzt bearbeitet vor 21 Tagen von
EsmaraldV

Bemerkenswert deine frechen Antworten: er hat dir sachlich ohne vorwürfe geantwortet und du wirfst ihm „klugscheißen“ vor 🤦🏿‍♀️

Er hat Recht und deine Aussagen sind einfach falsch und nicht zu Ende gedacht…

Bud123

weil er einer ist und nur übertriebene Thesen/Theorien verbreitet…lesen und verstehen kann er auch nicht also was solls, sind ja eh nurnoch Profis und Insider unterwegs, die den Durchblick haben😂
Btw, seit wann ist Klugscheißer ne Beleidigung? Seit mal nicht so hypersensibel…

EsmaraldV

Ich hab auch nie behauptet, dass es eine Beleidigung ist, mir gehts um deine Art der kommunikation: er war sachlich, objektiv, hat erklärt, begründet und sich auf seine Meinung bezogen. Deine Reaktion sind Vorwürfe, KI und reine Provokation. So reden Kinder.

Btw. „Seid“ nicht „Seit“…

Zuletzt bearbeitet vor 21 Tagen von EsmaraldV
Bud123

so reden Kinder, soso und wer anderen mit Rechtschreibung, vorallem mit “seit” kommt, sind einfach nur…kannst dir den Rest denken, liked euch weiter und nehmt euch nen Zimmer😂

EsmaraldV

👏🏿👏🏿👏🏿

vulperabeste

Kannst du jetzt einmal deine Berechnung bzgl. der Stromkosten erklären? Das fände ich persönlich deutlich interessanter als dein sinnloses Rumgelaber hier. Zur Erinnerung nochmal der Verlauf:

Bud123:
“Was du auch nicht bedenkst sind die Stromkosten, wenn ich jeden Tag 3-4h zocke, mit meinem Setup, komme ich auf vielleicht auf 100€ im Monat, würde ich nen max Setup nutzen, wären das locker 150€”

vulperabeste:
“Wenn du im Monat mit 4-5h zocken am Tag 100€ Stromkosten pro Monat generierst, dann bist du entweder nicht der einzige Gamer im Haushalt ODER hast einen anderen großen Stromverbraucher im Haus.
Selbst ein High-End-Gaming-PC der mehr als 4h in Betrieb ist und dauerhaft ein Spiel am laufen hat verbraucht im Monat an die 100-150 kWh und ich weiß nicht was du für eine kWh bezahlst, aber im Durchschnitt sind es so 25-40 Cent / kWh. Selbst wenn ich die Höchstwerte annehme kommt man durchschnittlich auf ca. 60€ im Monat, und dafür muss man wirklich viel zocken und sehr gute, stromhungrige Hardware haben.”

Bud123:
“Man hat natürlich auch nur den Pc als einzigen Stromfresser im Haushalt wa?”

Ich will gerne verstehen, was in so einem Gehirn los ist wenn es sowas schreibt, es interessiert mich wirklich. Denkst du vorher nicht nach wenn du was kommentierst und warum kommentiert man überhaupt bei Themen, von denen man offensichtlich keinen Plan hat?

Bud123

Man merkt das denken eben nicht dein bester Skill ist…

vulperabeste

Schrieb der Ignorant der nicht mal auf einfachste Fragen antworten kann 😂

nWo4Life

Am Dienstag kommt mein neuer Gaming PC weil mein jetziger wow nicht mehr packt ohne freezes ab und zu. 1900 euro ca habe ich bezahlt für AMD ryzen 7800x3d, geforce rtx 5070 12 gb , 32gb ddr5 Arbeitsspeicher.
Hoffentlich hab ich nun paar Jahre ruhe wieder 😅

vulperabeste

da wirste einige Jahre Ruhe mit haben denke ich^^

lrxg

Ja, der Artikel deckt sich auch mit meiner gefühlten Verteuerung. Gaming ist als Hobby inzwischen fast schon auf dem Level von Sportreiten oder einer Goldclubmitgliedschaft.

Die Preisentwicklung der letzten zehn Jahre ist verrückt. Früher konnte man Spiele kaufen und hatte alles drin. Da war für eine bestimmte Zeit ruhe, bis vllt mal eine Erweiterung kam. Heute hängt überall ein Cashshop dran, teils mit absurden Preisen. Anscheinend gibts halt mehr reiche Gamer als gedacht, oder Gamer mit gutem Kreditlimit und problematischem Konsumverhalten.

EsmaraldV

Diesen Vergleich finde ich jetzt absolut übertrieben. Gaming ist teuer, aber kein Luxus – der Vergleich mit den beiden Sportarten weit überzogen.
Es kommt auf den eigenen Konsum an – der ist deutlich mehr geworden und teils absolut unnötig. Auf der einen Seite wird gejammert, wie schlecht es einem geht, parallel wird Geld beim Gaming (oder anderen Bereichen) völlig sinnlos verballert ohne nachzudenken.

Ebenso gibt es viele Wege Geld zu sparen (refurbished), sehr viele kostenlose spiele (vor allem auf Epic) und einen preisabfall der Spiele 1,2 Tage nach Release.
Wenn ich jetzt ein Gamer bin, der sich jedes Spiel auf den Markt kauft – selber schuld
wenn ich in echtgeld-Shops investiere – selber schuld
Investitionen in Gacha-Games – selber schuld

Teurer: ja! Luxus: definitiv nein! Die Anschaffungskosten für Konsolen ist weiterhin gering! Schaut auf den gebrauchtmarkt – ebenso die Spiele.

Die meisten Probleme sind beim Spieler selbst zu suchen.

Marrurka

Ich sehe vor allem die Preise, der Hardware, als großes Hindernis an.
Ich möchte halt keine 1000€ für ne Konsole ausgeben. Dann kann ich mir auch n PC holen…

Marrurka

Ja… Leider…. Wir leben echt in Ner schrägen Zeit.

vulperabeste

Ich glaube, wenn das mit der KI so weitergeht wird die Blase irgendwann platzen und Hardware wird wieder verfügbarer und günstiger für die Endverbraucher. Die ersten Unternehmen sehen ja schon ein, dass KI nicht allumfassend ist und “echte” Mitarbeiter wichtig sind. Wenn der KI-Boom ein Ende findet – in Jahren – dann werden wir Endverbraucher wieder profitieren.
Außerdem ermöglicht das in der Zwischenzeit andere Firmen deren Platz nun einzunehmen oder streitig zu machen, denn der Endverbraucher-Markt bleibt bestehen und es wird da den ein oder anderen geben der daran verdienen möchte. Die Chinesen fangen ja bereits an eigene Endverbraucher-Grafikkarten zu produzieren, auch wenn diese noch nicht so leistungsfähig sind wie die momentanen Top-Karten, so werden die innerhalb kürzester Zeit nachziehen nehme ich an.

Was die Publisher betrifft, dass die uns Gamer abmelken bis zum geht nicht mehr ist ja seit Jahren Marktstandard. Wenn du heute als Publisher ein Spiel ohne DLC oder MTX designest musst du eigentlich dämlich sein, weil klar danken dir das die Gamer, aber von Danksagungen kann man sich auch nicht wirklich was kaufen und bei den großen funktioniert es ja auch regelmäßig.
Hier schätze ich, dass es noch schlimmer wird in Zukunft. Die Entwickler waren in Vergangenheit immer sehr findig darin Möglichkeiten zu finden den Spielern auch nach Kauf eines Spiels weiter Geld abzuzwacken.

AnnoDomini

Ja und nein. Viele Hersteller haben ja auf spezifischen RAM und SSDs für Server umgestellt. Wenn die Blase platzt, dann hocken viele Hersteller halt auf dem Material, was dann keiner mehr haben möchte. Denn den Buffered RAM kannst du auf ein Gaming-Mainboard nicht wirklich einbauen, da brauchst in der Regel UDIMM (also unbufferd).

Und wenn die KI-Unternehmen pleite gehen, dürfte das auch einige andere Hersteller mitreißen, die gerade voll auf diesen Hype setzen.

Ich glaube dieses “Wenn die KI-Blase platzt, dann sinken die Preise”, ist etwas kurz gedacht, weil es die komplexe Marktsituation nicht wirklich erfasst.

vulperabeste

Das stimmt, es wird danach viel Hardware-Müll geben falls es so kommt.

Und sollte die Blase platzen werden einige große Firmen Probleme bekommen, NVIDIA und Oracle zum Beispiel, aber deswegen geht das KnowHow der Angestellten ja nicht verloren. Wenn diese Firmen dann pleite gehen werden über kurz oder lang neue Firmen entstehen die deren Plätze einnehmen wollen.

Es ist halt ein sehr spekulatives Thema und keiner kann momentan sagen wo es hin geht.^^

Zuletzt bearbeitet vor 20 Tagen von
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