Activision Blizzard sucht 2000 neue Leute – Gute Nachricht für CoD, WoW, Diablo 4?

Im Februar 2019 entließ Activision Blizzard 800 Mitarbeiter. Nun erklärte Geschäftsführer Bobby Kotick, dass 2.000 neue Mitarbeiter eingestellt werden sollen. Was bedeutet das für die Kernmarken Call of Duty, WoW und Diablo 4?

Das gab Bobby Kotick bekannt: Über Twitter meldete sich der Geschäftsführer von Activision Blizzard und erklärte, dass im kommenden Jahr mehr als 2.000 neue Mitarbeiter eingestellt werden sollen, um epische Unterhaltung zu erschaffen.

Es braucht Helden, um Helden zu erschaffen. Activision Blizzard strebt im nächsten Jahr die Einstellung von über 2.000 Mitarbeitern an, damit unsere unglaublich talentierten Teams weiterhin epische Unterhaltung bieten können. Wir wissen mehr denn je, dass unsere globale Gemeinschaft Arbeitsplätze benötigt – und wir sind stolz darauf, helfen zu können.

Bobby Kotick über Twitter

Fokus liegt auf der Entwicklung von Spielen

Wofür werden diese Mitarbeiter gesucht? Das führt Kotick nicht näher aus:

  • allerdings wurden 2019 800 Leute entlassen, vor allem im Bereich Customer-Support und in anderen „Nicht-Entwicklungsbereichen“
  • gleichzeitig hatte Activision Blizzard 2019 angekündigt, die Anzahl der Entwickler bei Call of Duty, Candy Crush, Overwatch, Warcraft, Hearthstone und Diablo um 20% zu erhöhen
  • es gibt zudem klare Ansagen von Activision Blizzard, mehr Geld in die Entwicklung zu stecken und die Kernmarken zu stärken
Activision-Blizzard-Plan
Das ist der Plan von Activision Anfang 2019: Mehr in die Kernmarken, weniger in den Rest.

Was bedeutet das? Activision Blizzard legt den Fokus darauf, Spiele zu entwickeln. Immerhin erklärte Bobby Kotick Ende des vergangenen Jahres auf einem Event in Los Angeles, eine Milliarde User in fünf Jahren seien nicht unrealistisch. Das funktioniert über gute Produkte, welche die Spieler dann nachhaltig binden.

Deswegen ist es wichtig, im Bereich der Entwickler neue, erfahrene Mitarbeiter einzustellen, welche bei der Umsetzung dieser Vision mithelfen.

Was könnten die positiven Effekte sein? Mehr Mitarbeiter im Bereich der Enwicklung bedeutet, dass Activision Blizzard vor allem die Kernmarken wie Call of Duty und Diablo stärken könnte.

Besonders CoD, World of Warcraft und Diablo 4 sollten davon profitieren. Zu CoD erscheint jedes Jahr ein neuer Ableger und Diablo 4 lässt noch eine ganze Weile auf sich warten.

Schon um Diablo 4 auf der BlizzCon 2019 zeigen zu können, gab’s innerhalb von Blizzard erhebliche Umstellungen.

Diablo-4-Trailer
Diablo 4 ist eines der wichtigsten neuen Releases für Activision Blizzard in den nächsten Jahren.

Zusätzliche Entwickler könnten diese Teams unterstützen und für eine höhere Qualität bei den neuen Spielen sorgen. Neuer Content für WoW ist immer gern gesehen. Weitere Mitarbeiter beim MMORPG könnten zu schneller erscheinende oder mehr Updates im Jahr führen.

Gerade das zu Activision Blizzard gehörende Studio Sledgehammer Games sucht derzeit nach neuen Mitarbeitern, wie VentureBeat berichtet. Sledgehammer ist als eines der CoD-Studios bekannt. Dies deutet darauf hin, dass gerade bei dieser Marke viel mehr geplant ist.

Darüber hinaus ist der Mobile Markt für das Unternehmen sehr wichtig und es ist davon auszugehen, dass wir mit mehr Entwicklern im Unternehmen in Zukunft mehr Mobile Games wie CoD Mobile von Activision Blizzard sehen.

call-of-duty-mobile
Call of Duty Mobile ist ein großer Hit für Activision Blizzard.

Was meinen die Spieler? Sich auf Spiele zu konzentrieren und dafür viele Mitarbeiter einzustellen, ist eine gute Sache. Allerdings stellen manche auch die Frage, was denn mit den 800 Angestellten ist, die Activision Blizzard Anfang 2019 entließ?

  • HKINGS | Adam erklärt auf Twitter: „Ihr habt über 800 Leute nach einem Rekord-Jahr entlassen. Warum sollte irgendjemand für euch arbeiten wollen, wenn ihr euch nur für euch und eure Aktionäre interessiert?“
  • Sean Ali Lama sieht die Situation positiv: „Das ist fantastisch und für die Industrie sehr gesund. Ich freue mich, dass es so gut läuft.“
  • Patrick K. hofft auf etwas Neues: „Hoffentlich kommen neue Marken und nicht einfach nur mehr CoD…“

Activision Blizzard geht es in der aktuellen Corona-Krise ziemlich gut. Laut dem neuen Finanzbericht ist das Unternehmen bisher von den negativen Auswirkungen der Pandemie verschont geblieben. Daher machen Neueinstellungen durchaus Sinn.


Quelle(n): Gamespot, Twitter
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Vallo
1 Monat zuvor

800 Personen mit zu teuren Verträgen kündigen und 2000 Billigkräfte einstellen, die Spaß bei einem Hungerlohn haben 🤷‍♂️

Sha
1 Monat zuvor

Jup so siehts aus .

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