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Star Wars Battlefront 2: Pay2Win? – Bedenken kommen auf

Star Wars Battlefront 2: Pay2Win? – Bedenken kommen auf

Wird der Online-Shooter Star Wars Battlefront 2 durch die Loot-Boxes Pay2Win-Elemente ins Spiel bringen?

Star Wars Battlefront 2 bietet alle kommenden DLCs kostenlos an. Während Electronic Arts und Dice mit dem Verkauf der DLCs beim ersten Teil noch Geld machten und so die weitere Entwicklung sowie die Serverinfrastruktur finanzierten, ist das bei der Fortsetzung anders.

Bei Star Wars Battlefront 2 kommen Loot-Boxes ins Spiel, welche zufällige Star Cards enthalten.

Loot Boxes bieten Star Cards mit Boosts

Star Cards nutzt ihr im Shooter, um mehr Lebenspunkte zu erhalten, eure Waffe kurzzeitig zu boosten oder eine Spezialfähigkeit zu bekommen. Sind sind also sehr nützlich und tragen auch maßgeblich dazu bei, wie gut ihr im Spiel abschneidet und welche Partei gewinnt.

Loot-Boxes mit den Star Cards erhaltet ihr im Spiel, indem ihr durch gewonnene Matches Credits sammelt. Allerdings könnt ihr euch die Kisten auch gegen Geld kaufen. Wie Electronic Arts bekannt gegeben hat, könnt ihr euch auch gleich mehrere der Kisten gegen Geld zulegen.

Wer mehr Kisten kauft, erhöht seine Chance auf legendäre Items

Nun kommen Befürchtungen von Seiten der Fans auf, dass dies zu einem Pay2Win-Element führen könnte. Denn wer sich viele der Loot-Boxes kauft, der hat Zugriff auf mehr Star Cards und kann diese in den Gefechten einsetzen und sich Vorteile verschaffen. Momentan ist noch nicht klar, wie groß diese Vorteile sein werden.

In den Kisten kann sich Loot mit epischer und legendärer Qualität befinden, der dann durchaus einen spürbaren Vorteil verschafft. Kauft sich jemand nun viele Loot-Boxes, dann erhöht er damit auch die Chance, diese Items zu finden. 

Spieler befürchten jetzt, dass ein Spieler sich gleich zum Spielstart eine Menge der Kisten kauft und dann durch die Star Cards so stark im Spiel ist, dass er Monate lang die Ranglisten anführen wird. Nicht, weil er so gut ist, sondern weil er so viele Boosts durch die gekauften Star Cards besitzt. Ob dem wirklich so ist, das werden wir noch sehen. Electronic Arts jedenfalls sollte sicherstellen, dass solche Situationen anderen nicht den Spielspaß verderben.

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QUELLE Eurogamer
Andreas Bertits blickt auf über 10 Jahre Berufserfahrung im Gaming-Journalismus zurück. Er war 6 Jahre Redakteur des Spielemagazins PC Games, bevor er sich selbstständig machte und ist nach wie vor leidenschaftlicher Gamer.
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