WoW: Zu nervig – Entwickler nerfen Beutejagden, machen sie viel angenehmer

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Unfaire Spielinhalte prägten die ersten Tage der neuen Saison in World of Warcraft. Jetzt wurde nachgebessert und ein ärgerliches Problem behoben.

Wer in den ersten Tagen nach dem Start von Saison 2 in WoW Midnight die Beutejagden für den Blutelfen Astalor begonnen hat, musste viel Frustration ertragen. Denn der neue Affix sorgte dafür, dass selbst erfahrene Spielerinnen und Spieler gerne mal ins digitale Gras beißen mussten. Der Aufschrei war groß – so groß, dass nur zwei Tage später ein dicker Nerf geschah, von dem wir jetzt alle profitieren.

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Was war das Problem? Wenn man in Saison 2 auf eine Beutejagd geht, dann sorgt der neue Affix dafür, dass man bei Kämpfen immer wieder mit neuen Situationen konfrontiert wird. So gibt es Diener von Ula’tek, die euch einfach aus dem Hinterhalt angreifen oder Fangnetze, die vom Himmel fallen, euch verlangsamen und massiven Schaden zufügen.

Gerade diese Fangnetze namens „Toxische Schlinge“ waren frustrierend und manchmal schlicht unfair. Ist man etwa in einer Höhle, kann man den Ort, an dem die Netze auftreffen, nicht im Vorfeld sehen. Da die Netze aber die Bewegungsgeschwindigkeit um 90 % reduziert haben und zugleich pro Sekunde über 300.000 Schaden machten, war der Tod schlicht vorprogrammiert.

Schlimmer noch: Wenn Feinde Kontrolleffekte besitzen oder man von einem Hinterhalt überrascht wird und infolge dessen betäubt, dann gibt es gar keine Überlebenschance. Man hatte schlicht „Pech“ und starb ohne eine Möglichkeit, dem entgegen zu wirken.

75 % weniger Schaden für den nervigsten Effekt

Was wurde geändert? In einem kleinen Hotfix, der in der Nacht von Donnerstag auf Freitag aufgespielt wurde, hat Blizzard zwei Änderungen an der toxischen Schlinge vorgenommen, die drastisch ins Gewicht fallen:

  • Toxische Schlinge verlangsamt den Charakter nur noch um 50 %, anstatt wie bisher um 90 %.
  • Toxische Schlinge verursacht 75 % weniger Schaden, also nur noch rund 80.000 pro Sekunde.

Dadurch ist die Schlinge zwar auch weiterhin gefährlich, wenn man zu lange in ihrem Effekt stehenbleibt, doch ein sofortiger Tod ist damit nahezu ausgeschlossen.

Cortyn meint: Ein guter und wichtiger Fix, auch wenn sich doch immer wieder die Frage stellt, wie solche Features überhaupt live gehen können. Immerhin dürfte doch auf dem PTR schon aufgefallen sein, dass die Fangnetze schlicht unfair waren und manchen Klassen gar keine Möglichkeit hatten, diesen zu entgehen – vor allem dann, wenn die Netze mit einer Betäubung durch einen Überfall, der ja ebenfalls zur Beutejagd gehört, einhergeht.

Jetzt kann man die Beutejagden deutlich stressfreier erledigen, ohne aber direkt in einen Autopilot-Modus zu verfallen. Das ist auch gut so, denn die Alptraum-Jagden sind nicht nur eine solide Quelle für Beute, sondern auch für eine wichtige Quest notwendig, die alle abschließen sollten, aber viele von euch übersehen.

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