WoW-Neuling stellt super-unschuldige Frage, lässt Community schmunzeln

WoW-Neuling stellt super-unschuldige Frage, lässt Community schmunzeln

Ein seelengebundener Gegenstand in World of Warcraft kann ziemlich Angst bereiten. Eine unschuldige und doch ernste Frage.

Die allermeisten Leserinnen und Leser unserer Seite beschäftigen sich schon seit vielen Jahren mit Gaming. Sie kennen die Feinheiten von Spielen und erfassen neue Mechaniken relativ schnell – immerhin hat man das meiste schon einmal gesehen. Doch auch heute noch gibt es immer wieder Leute, die zum ersten Mal einen Schritt in die Welt der MMORPGs wie World of Warcraft machen. Dabei kommt eine unschuldige Frage auf, die im Subreddit von WoW für Amüsement sorgt.

Was wurde gefragt? Der Spieler Professional-Rip7111 wollte wissen, was es denn mit seelengebunden Items auf sich hat. Er fragte:

Ich bin neu in WoW und habe heute ein Gewehr bei einer Auktion gewonnen. Es ist eine viel bessere Waffe als die, die ich hatte und ich war aufgeregt, sie endlich zu benutzen. Aber dann habe ich ein Pop-Up bekommen, das mir sagt „Das Anlegen der Waffe wird sie an Euch binden.“ Heißt das, dass ich die Waffe nie wieder ablegen kann? Und wenn ja, gibt es dann überhaupt eine Möglichkeit, sie wieder zu entfernen? Ich will das Gewehr nicht anlegen um es selbst herauszufinden, denn ich habe Angst, dass ich es dann nicht mehr entfernen kann. Sorry, wenn das eine dumme Frage ist. (…)

Wenn auch für Veteranen ein bisschen amüsant, ist die Frage durchaus logisch. Denn WoW erklärt nicht gerade gut, was denn tatsächlich geschieht, wenn ein Gegenstand „seelengebunden“ wird. Die Vermutung, dass dieses Item nun permanent am Charakter kleben könnte und man es nie wieder austauschen kann, ist also zumindest nachvollziehbar – zumindest für einen vollkommenen Neuling.

So reagiert die Community: Die Spielerschaft reagiert auf so eine Frage im weitesten Sinne mit viel Verständnis, immerhin gesteht der Thread-Ersteller, dass er gar keine Ahnung von MMORPGs habe. Daher fallen die meisten Antworten auch nur erklärend und überhaupt nicht spöttelnd aus. Es gibt zwar eine Handvoll negativer Kommentare, doch die wurden kollektiv mit „Downvotes“ abgestraft und in manchen Fällen auch wieder gelöscht.

Die allermeisten erklären sachlich, dass seelengebundene Gegenstände natürlich wieder abgelegt werden können. Sie können im Anschluss lediglich nicht mehr an andere Spielerinnen und Spieler weitergereicht werden.

Wie war das damals, als ihr mit MMORPGs angefangen habt? Gab es auch eine grundlegende Mechanik, die ihr überhaupt nicht verstanden habt oder bei der ihr euch unsicher wart, ob eine Entscheidung das Spiel für immer ruinieren könnte? Die lustigsten Noob-Fehler hat die Community schon einmal gebeichtet …

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IC3GH05T

Naja als ich angefangen hatte gab es noch Handbücher zu spielen wo genau sowas erklärt wurde. Heute gibt es nichtmal mehr ein Spiel in der Packung wenn man es im Laden kauft.

Habs grad selbst gemerkt… ich bin alt… XD

Andy

Mein erster Run in einem Dungeon,Wow Todesminen.Super Nervös wollte nicht noch mehr als Noob rüber kommen als ich es schon war.Items dropen,die Frage kommt Bedarf oder Gier. Ich, keine Ahnung möchte nicht auffallen und Gierig bin ich doch nicht also jedes mal auf Bedarf gedrückt weil ich könnte es ja mal benötigen….
Im Chat werde ich angemeckert,aber habe immer noch keine Ahnung was ich falsch mache. Also entscheide ich mich auf alles zu passen.
Das wird dann von der Gruppe bemerkt und werde angeflüstert von einem Mitspieler der mir Gier/Bedarf erklärt.
So entstand mit diesem Spieler eine längere anhaltende Cyberfreundschaft.
ICQ wird ausgetauscht und bleiben längere Zeit in Kontakt.
Heute kein Kontakt mehr,weiss noch nicht mal mehr seinen Namen. Aber während dieser Zeit war er ein angenehmer Wegbegleiter in Wow und Age of Conan

Zuletzt bearbeitet vor 9 Monaten von Andy
Yoma

“Gierig bin ich doch nicht also jedes mal auf Bedarf gedrückt”

Ja da bin ich auch erstmal drauf reingefallen. Die Bezeichnungen sind aber auch irreführend.

VonGestern

Gab es auch eine grundlegende Mechanik, die ihr überhaupt nicht verstanden habt…

Nunja, sozusagen. Mein größter Fehler war: Ich spielte WoW wie ich Morrowind spielte. Zumindest versuchte ich es. Soll heißen: Einfach drauf los, hinaus in die weite Welt, entdecken, erkunden, Spaß haben! Yay!! Und so kam es, wie es kommen musste. Der virtuelle Tod trat ein. Wieder und wieder. Nay.. Ziemliche ratlos fragte ich frustriert andere um Rat. Es musste mir dann erstmal erklärt werden, ich müsse doch wenigstens die Quests im Startgebiet machen. Und überhaubt: questen, questen, questen. Was genau questen denn bedeutete und wie essentiell dies damals fürs leveln in WoW war, hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht verstanden. War die Zeit Ende BC Anfang LK ungefähr. Darüber muss ich heute noch schmunzeln, da meine Herangehensweise doch irgendwie ganz putzig war.

Zuletzt bearbeitet vor 9 Monaten von VonGestern
Greenbeast

Ach ja. Der Anfang. Als man sich noch als Hunter totstellen konnte und die ganze feindliche Gruppe fiel darauf rein.

Greenbeast

Leute haben äußerst selten Probleme mit Anfängern zu spielen. Oft hilft es sogar, der Gruppe mitzuteilen, das man noch wenig Ahnung von der Sache hat.
Schlimm wird es nur, wenn der eigene Stolz im Weg ist und man sich für besser hält, als man tatsächlich ist. Das kann ganz schnell für die ganze Gruppe toxisch werden.

Yoma

“Leute haben äußerst selten Probleme mit Anfängern zu spielen.”

Wobei ich sagen würde das gilt nicht für Tanks.

Greenbeast

Es geht. Selbst mit Kommunikation kommt man nur so weit. Viele kommen damit klar und halten sich im DPS etwas zurück. Das erinnert mit an Lich King Zeiten. Da traf ich ein seltsames Paar. Pala Tank der nichts halten konnte. Damit meine ich, dass der Heiler ständig aggro hatte.
Irgedwas war aber mit dem. Er hat nie mit uns geredet. Seine Frau/Freundin hat dafür alles übernommen. Kritikfähig war sie nicht. Zickenmodus* auf 180. Damals war lvl 80 das Oberlevel. Ihr Hunter hat so viel DPS gemacht, wie mein lvl 70 Mage….

* Auf vorsichte Fragen wie: “Darf ich deine Rotation wissen, da können wir sicher noch was rausholen”, kam es aus allen Kanonen zurück.

Yoma

Ging mir jetzt gar nicht um den Dmg wegen Aggro, sondern das man sich auskennt, wo gehts lang und welche Mobs machen was.
Beim Weg kann man noch helfen, aber Mobs wenn die falsch oder nicht unterbrochen werden, Mechaniken allgemein, sind die Leute weg.
Ist speziell bei WoW ein Problem. Man kanns nicht üben man muss es wissen. 😶

Zuletzt bearbeitet vor 9 Monaten von N0ma
Greenbeast

Verständlich. Spielen = Entspannung. Da will man in seiner Freizeit keine Doktorarbeit machen müssen fürs Spiel. Ich habe es akzeptieren müssen, und suche dann eine passendere Gruppe.

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