In World of Warcraft könnten bald viele Jahre vergehen. Grund dafür ist ein kleines Detail, das auf einen schnelleren Verlauf der Zeit im neuen Addon hindeutet …
In der nächsten Erweiterung von World of Warcraft geht es in die „Shadowlands“, also die Reiche der Toten. Doch Spieler spekulieren bereits über die Zeit danach, denn die könnte besonders interessant werden. Immerhin gibt es im Spiel Hinweise darauf, dass die Zeit in den Schattenlanden anders vergeht. Das könnte dafür sorgen, dass wir nach „Shadowlands“ einen großen Zeitsprung in der Geschichte von Azeroth erleben.
Woher stammt die Information? Auf Reddit merkte ein Nutzer an, dass Todesritter in Legion eine Questreihe für ihr Reittier abschließen konnten. Ein Teil der Quest wird von „Salanar der Reiter“ vergeben. Das ist ein NPC, der zuletzt im Startgebiet der Todesritter auftauchte und dort eine Verbindung zu den Schattenlanden hatte (“Reich der Schatten”) in denen er sich aufhielt. In Legion sagt er:
Seid gegrüßt, Todesgebieter. Seit unserer letzten Begegnung sind Jahre vergangen, aber für mich waren es nur wenige Tage.
Das ist ein klarer Hinweis darauf, dass in den Schattenlanden die Zeit langsamer vergeht. Während dort nur wenige Tage verstreichen, vergehen in der „realen Welt“ Wochen, Monate oder Jahre.
Da Blizzard nach eigenen Aussagen immer ungefähr 2 Erweiterungen in die Zukunft plant, dürfte man bei Einführung der Quest schon gewusst haben, dass es künftig in die Schattenlande geht. Die Information könnte also ein kleiner Teaser sein, zumal sie sonst keinen Nutzen für die Quest hat.
Wie wahrscheinlich ist das? Ein solcher Zeitsprung würde große Veränderung für Azeroth bedeuten und quasi ein „zweites Cataclysm“ sein, bei dem viele Gebiete überarbeitet werden müssten. Allerdings wäre das auch eine perfekte Gelegenheit, um frischen Wind in das Spiel zu bringen und vielleicht einen neuen Widersacher zu etablieren.
Der könnte in den Jahren der Abwesenheit der großen Helden für Chaos gesorgt haben. Vielleicht hat N’Zoth überlebt und das Schwarze Imperium erschaffen? Vielleicht ist die Leere schon längst dabei, Azeroth zu attackieren, wenn wir zurückkehren?
Chromie ist ein weiteres Indiz: Ein weiteres Indiz, das auf Reddit immer wieder diskutiert wird, ist Chromie. Chromie ist ein bronzener Drache und kennt sich mit verschiedenen Zeitlinien aus. In Shadowlands ist Chromie der Ansprechpartner für neue Charaktere. Sie können bei ihr eine Erweiterung auswählen und diese dann erleben. Dann wird die ganze Welt auf den Stand dieser Erweiterung gebracht, sodass nicht etwa vier unterschiedliche Kriegsfürsten in Orgrimmar stehen.
Eine solche Technologie wäre auch perfekt, um einen Zeitsprung in die Zukunft durchzuführen.
Beta wird Hinweise liefern: Wahrscheinlich ist, dass die Beta von Shadowlands uns bereits erste Hinweise liefern wird, ob Blizzard einen solchen Zeitsprung geplant hat. Wenn es nämlich große (Story-)Quests gibt, die uns aus den Schattenlanden immer mal wieder nach Azeroth führen, dann müssten sie mit solchen Hinweisen gestreut sein. Ist das nicht der Fall, hat Blizzard das Konzept der unterschiedlich verstreichenden Zeit vielleicht verworfen.
Sollte es jedoch gar keine Quests geben, die von Shadowlands aus zurück nach Azeroth oder „hin und her“ führen, wäre das vielleicht auch ein Indiz, dass Blizzard um die Zeitverschiebung weiß und deswegen bewusst so vorgeht.
Es wäre aber auch möglich, dass das neue Warcraft-Buch „Shadows Rising“ darauf erste Antworten gibt.
Mehr dazu werden wir sicher in den nächsten Wochen erfahren, denn die Beta von Shadowlands dürfte schon bald beginnen.
Hättet ihr Lust auf einen großen Zeitsprung in World of Warcraft? Oder wäre das zu krass und die Änderungen zu umfangreich für eine Erweiterung?
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Erst einmal muss Shadowlands überzeugen und dann sieht man weiter.
Ein Zeitsprung wäre für die alte Welt sicher ein Segen um frischen Wind rein zu bringen aber ein simples zweites Cataclysm wäre zu langweilig.
Vielleicht eine verschobene Zeitlinie die man dann versucht zu korrigieren und dabei Kräfte und Mächte längst vergangener und vergessener Zeit freisetzt um so einen oder mehrere neue Bösewichte zu entfesseln.
Ich bin eindeutig gegen einen Zeitsprung. Der Zeitsprung zurück war schon Scheiße und den nach vorn wäre meine persönliche Nemesis.
Ich habe in all den Jahren Anduin Wrynn vom kleinen Jungen bis zum jungen Erwachsenen begleitet. Er ist im Grunde einer der Ankerpunkte in der Story.
Jetzr ist er ein junger Mann, ein junger König, der trotz seiner Erfolge, immer noch mit sich und seiner Aufgabe Anführer zu sein hadert.
Ich will einfach miterleben wie aus ihm ein starker, selbstsicherer Anführer und König wird, ein Hohepriester von Azeroth.
Würde ich aus den Schattenlanden wiederkommen und es wären 10, 20 Jahre vergangen und da steht ein gestandener Mann, dann wäre das für mich persönlich der Todesstoss der Story.
Das könnte man natürlich umgehen, indem er und andere jüngere Helden ebenfalls in den Shadowlands wären ( was ja angedeutet wurde auf der BlizzCon, dass wir mit Helden reingehen aber nur wir aus dem Schlund rauskommen und dann später zum Schlund zurückkehren um die Helden zu retten).
Was dann durchaus eine interessante Story für später geben würde.
Aber wie gesagt, ich bin kein Freund von Zeitsprüngen, weder in die eine noch in die andere Richtung
Finde ich super. Auf Azeroth gibt es eh zu wenige Bewohner von…allen. In Gilneas gibt es praktisch nur mehr Bauern da die Soldaten schon fast alle gestorben sind, in Quel’thalas sowie bei den Draenei sowieso (wobei letztere eigentlich Jahrhunderte brauchen um erwachsen zu werden) ebenso wie bei den Kaldorei. Ich bin mir ziemlich sicher Tauren und Orcs könnten auch mehr Mitglieder brauchen genauso wie der Rest.
Hehe und die untoten erst 🙂 die armen. Wehe jemand beantragt dort was beim amt