Ein neuer Shop in World of Warcraft will euer Geld. Dafür winken Housing-Gegenstände, die ihr sonst nicht bekommt.
Schon bevor Housing live ging, hatten Dataminer herausgefunden, dass World of Warcraft an einem neuen Bereich im Ingame-Shop arbeitet. Hier sollen Housing-Gegenstände verkauft werden, die man sonst nicht im Spiel bekommen kann. Die Kritik daran war damals groß, doch Blizzard hatte versichert: Der Shop wird transparent und nur ein kleiner Teil der Housing-Items wird dort untergebracht.
Jetzt ist der Shop da – und auch die Reaktionen der Spielerinnen und Spieler.
Was kann man im Shop kaufen? Bisher gibt es lediglich zwei Gegenstände, die man im Shop kaufen kann.
„Geliebter Plüschwolf“ und „Geliebter Plüschlöwe“ sind, wie die Namen erahnen lassen, Stofftiere, die ihr in oder um euer Haus platzieren könnt, um es weiter zu dekorieren. Sie kosten jeweils 100 Heimtaler, können aber auch in einem Bundle von insgesamt 8 Stofftieren für 500 Heimtaler gekauft werden (je 4 von beiden).

Denn bedenkt: Wer mehrere Stofftiere aufstellen will, muss sie auch mehrfach erwerben.
Das ist die neue Währung: Damit man die beiden Plüschtiere erwerben kann, benötigt man allerdings eine neue Währung: Heimtaler (Hearthsteel).
Heimtaler kann man separat erwerben und kosten jeweils 1 Cent pro Taler. Das günstigste Paket bringt 100 Heimtaler (1 Euro), das größte Paket gibt 100.000 Heimtaler (100 Euro).
Eine Rabattaktion oder einen Anreiz, im Sinne von „Wer mehr kauft, bekommt einen Bonus“ gibt es hier nicht.
Wie in World of Warcraft üblich, könnt ihr diese Münzen aber auch über einen Umweg mit Ingame-Gold kaufen. Wenn ihr erst eine WoW-Marke im Auktionshaus kauft und diese dann in Battle.net-Guthaben umwandelt, könnt ihr die Heimtaler quasi für Gold erwerben. Da liegt der Preis dann aktuell für 13.000 Taler bei rund 400.000 Gold.
Community findet Housing-Shop eklig, hofft auf ein Scheitern
So wird der Shop diskutiert: Gerade im Subreddit von WoW gibt es einige Beiträge zum neuen Shop. Unter dem Titel „Und so beginnt es also …“ diskutieren die WoW-Fans über den Shop und lassen kaum ein gutes Haar daran. Für viele ist das nur der Auftakt und sie glauben, dass Blizzard hier deutlich aggressiver vorgehen wird, als im Rest des Shop-Bereiches:
- „Sei verdammt, du elendige Pferderüstung aus Oblivion!“ -Wajiji_T – als Anspielung darauf, was der erste Mikro-Transaktion-DLC war.
- „WTF, selbst bei Echtgeld-Items muss man wirklich mehrere davon kaufen, wenn du mehrere aufstellen willst? Das ist ein bisschen lächerlich.“ – Alteran195
- „Ganz ehrlich, allein damit kann sich das Spiel wahrscheinlich finanzieren, wenn sie es hier übertreiben mit den Dingen, die man kaufen kann.“ – TheZombieGod
- „Gebt mir ein Körperkissen von Xal’atath, Blizzard, das ist meine Herausforderung!“ – SweRakii
Cortyn meint: Ehrlich gesagt, finde ich den Housing-Shop gar nicht so wild. Das mag daran liegen, dass ich mich mit dem Gedanken bereits abgefunden habe oder zumindest der Meinung bin, dass die Preise leicht „lesbar“ sind. Ein Cent entspricht genau einer Münze und das auf jeder Preisstufe. Daher finde ich den Shop in seiner Grundform deutlich transparenter und fairer, als bei vielen anderen MMORPGs oder Mobile-Games.
Klar, der grundsätzliche Gedanke, dass es Echtgeld-Shops in Premium-MMORPGs gibt, der stört mich auch jetzt noch. Aber ich glaube, der Zeitpunkt, um sich darüber zu beschweren, ist schon lange verstrichen, und das ist eine Realität, mit der wir uns abfinden müssen. Wenn man das akzeptiert hat, finde ich die Variante vom neuen Housing-Shop fair und transparent.
Es bleibt nur zu hoffen, dass nicht ein großer Teil der neuen Housing-Items dort zu finden sein wird und die überwiegende Mehrheit der Objekte weiterhin Teil der Spielwelt ist, so wie wir das im Vorabzugang vom Housing bereits kennengelernt haben.
Abgesehen vom niedlichen Housing geht es in World of Warcraft gerade recht finster zu – denn wir haben die unheimliche, düstere Vorgeschichte von Xal’atath erfahren.

Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.
Naja, wie in der Überschrift kann man nicht direkt 100€ ausgeben. Gibt doch nur 2 Plüschtiere für umgerechnet 5 Euro derzeit zu kaufen 😀
Du kannst das aber 20x kaufen, wenn du möchtest (aber ka., was man mit jeweils 80 Stofflöwen und -wölfen macht). Denn, wie bei den Housingitems üblich, jede “Kopie”, muss man extra kaufen (darum gibt’s ja das 5€-Teil mit den jeweils 4 Stück von beiden Viechern) ^^
“Ein Cent entspricht genau einer Münze und das auf jeder Preisstufe.”
Das kann man auf jeden Fall loben.
Irgendwie hatte ich im Shop bessere Deko erwartet, als nur 2 langweilige Plüschtiere. Aber vermutlich ist das nur der Anfang.
Diese Zwischenwährung kommt mir ziemlich sinnlos vor. Wieso nicht einfach direkt gegen Geld anbieten?
Weil man so die lästige Regelung der vermeintlichen Rückerstattung leichter umgeht; der Passus mit dem “hiermit verzichte ich auf mein Widerrufsrecht”, was viele Anbieter per Haken verlangen, damit es weitergeht, ist in Europa/Deutschland eigentlich nicht rechtens (onlinegeschäfte 14 Tage), wird bis jetzt aber noch grauzonig behandelt. Das umgeht man mit diesen ganzen Tauschwährungen, da der Anspruch nur bei diesen gilt.
Du meinst wie in fast jedem game?
Das überrascht dich?
Macht ff14 doch schon seit Jahrzehnten so.
Und andere sowieso, wo ist das jetzt ungewöhnlich?
Bis jetzt sind die Preise noch überschaubar. Wenn ich mir so anschaue was Blizzard alleine für ein einziges Transmog verlangt was mit 25Euro sehr teuer ist oder das alleine eine Namensänderung 10€ kostet, dann kann man wohl davon ausgehen das die preise für den Housingshop noch deutlich steigen werden.
Nicht “ein einziges Transmogg” kostet für sich alleine 25€, wenn mal eines tatsächlich soviel (odr sogar mehr) kostet, sind entweder zusätzlich Händlerdevisen für den Ingane Handelsposten (die hier das eigentliche Objekt sind, das in diesen Sets “begehrt” ist, die Transmoggs dazu sind bloß Recolors von im Spiel erhältlichen Transmoggs) oder es sind 2 Transmoggsets oder es sind noch zig Waffen mit dabei. Transmoggsets ohne “zweiten Artikel” kosten normalerweise 20€ und Besonderheiten für einzelne Slots 8-15€. Immer noch sauteuer und das für virtuelle Gegenstände, aber doch nicht ganz so teuer, wie du hier ausgeführt hast.
Ich wollte jetzt nicht extra ins Game einloggen um es extra zu kontrollieren. Wenn es nicht soviel kostet dann wird es wohl stimmen. Ja teuer ist es trotzdem. Genauso wie die “Dienste” die völlig überzogen teuer sind. Das spiel kostet schon jeden Monat Geld. Warum dann ingame Transmogs/Reittiere und Dienste völlig überteuert anbieten? Die Plüschtieren wirken jetzt gerade noch überschaubar aber es sind halt auch nur das. Da werden vermutlich noch andere Sachen kommen die dann wieder den Rahmen komplett sprengen. Ich meine gab es nicht ein Reittier für 80€ ? das an sich ist schon komplett Bodenlos.
Und das kurz nach einem potentiellen Mecker-Mittwoch… ZUFALL!? 😀
Ich habe damit kein Problem. Liegt aber vielleicht daran, das ich schon seit Jahren durch FF 14 an Crysta gewöhnt bin. Da läuft es ja nur über eine zusätzliche Währung. Ob der WoW – Shop jetzt diese neue Währung gebraucht hat, halte ich zwar auch für fraglich, aber so ist es nun mal jetzt.
Und mein Kommentar zu dem Ganzen wie immer, wenn euch das nicht passt, dann kauft es einfach nicht.
Mich ärgert sowas schon lange nicht mehr, ist auch verschwendete Lebensmüh. Gibt wichtigeres im Leben 🙂
Ganz genau. Ist doch heutzutage doch schon richtig normal in games..
Aber es wird wohl immer welche geben die meckern..
Sind halt immer die als erstes dran, die nie wow gespielt haben xD oder generell MMORPG’S
Preislich scheint es Transparent zu sein, ob es auch gerechtfertigt ist, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. So lange Blizzard sich nicht nur auf den Shop konzentriert, bin ich Fein damit, wobei ich Retail sowieso nur am Rande verfolge, dafür habe ich in Classic einfach zu viel Spaß 😄