Viele haben sich gewundert, warum es noch kein Kern-Bestandteil von World of Warcraft ist, jetzt ändert Blizzard das endlich.
Mit der Erweiterung Midnight wollte Blizzard die Notwendigkeit für externe Interface-Addons beseitigen. Auch wenn das in Teilen geklappt hat und Addons wie WeakAuras nicht mehr existieren, gibt es noch viele wichtige Features, die bisher nicht einfach so in World of Warcraft zugänglich sind. Mit Patch 12.1 Fluch von Ula’tek wird endlich eine grundlegende Funktion Teil des Spiels: Koordinaten.
Koordinaten sind endlich Bestandteil des Kernspiels
Was wird nutzlos? Bisher war eine Art von Addon im Grunde Pflicht für jeden Spieler und jede Spielerin. Denn wenn man jemandem den Weg erklären wollte, dann war das nur über einzelne Pins auf der Karte möglich oder eben über Koordinaten. Doch Koordinaten jeder Karte konnte man bisher im Spiel nur sehen, wenn man eines der verschiedenen Addons (Wie etwa „MapCoords“) benutzte, um sich die Koordinaten anzeigen zu lassen.
Diese Notwendigkeit verschwindet schon bald, denn mit Patch 12.1 ist das fester Bestandteil des Interface.
Wofür braucht man Koordinaten? Früher oder später braucht wohl jeder einmal Koordinaten. Egal, ob man einen besonderen NPC über wowhead ausfindig gemacht hat oder einem Guide folgt, um etwa ein superseltenes Reittier freizuschalten – Koordinaten machen die Suche einfacher und erlauben es, sich zielstrebig fortzubewegen und NPCs oder Objekte im Spiel zu finden. Daher ist diese Funktion zwar knapp 20 Jahre überfällig – aber besser spät als nie.
Cortyn meint: Bei mir gibt es noch zwei Addons, die bisher auf ausnahmslos jedem Charakter aktiv sind. Das eine ist das RP-Addon, um mir eine Charakterbeschreibung zuzulegen und die von anderen lesen zu können, und das andere ist ein Koordinaten-Addon. Egal, ob ich einen bestimmten Rare-Mob suche oder einen versteckten Gegenstand, der mir noch für einen Erfolg fehlt – ohne Koordinaten wäre ich regelmäßig aufgeschmissen.
Blizzard ist somit weiter auf dem Durchmarsch, wenn es darum geht, Interface-Addons unnötig zu machen und sie als Teil des Kern-Interface anzubieten. Zwar ist dieser „Kampf gegen Addons“ noch lange nicht gewonnen, aber mit jeder Funktion, die dem Kern-Interface hinzugefügt wird, geht es einen kleinen Schritt voran.
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