World of Warcraft: Das sagt der WoW-Lead-Designer zum Aboschwund

Beim Fantasy-MMORPG World of Warcraft (WoW) hat man 3 Millionen Bezahl-Spieler in wenigen Monaten verloren. Lead-Designer Ion “Watcher” Hazzikostas räumt bei der Analyse auch Fehler ein.

Im Interview mit venturebeat spricht Chef-Designer Hazzikostats vor allem von „Zyklen“, die dafür verantwortlich sind, dass die Zahlen aus dem ersten Quartal 2015 so ernüchternd sind. Von 10 Millionen Bezahlspielern ist man auf 7,1 Millionen heruntergerutscht.

Die 5er-Instanzen: Wir fanden es in MoP albern, nun haben wir es übertrieben

Als Ursache hat man intern auch die „Dungeons“ ausgemacht. Das ist wohl der Punkt der Erweiterung „Warlods of Draenor“ mit dem man bei Blizzard am unzufriedensten ist. „Wir haben eine Hadnvoll von Dungeons geschaffen, aber den Spielern keinen Anlass gegeben, diese nach den ersten Wochen auch weiter zu bestreiten“, so Hazzikostas.

„In Mists of Pandaria haben die Spieler die 5er-Inis für Tapferkeitspunkte immer wieder gemacht. Auch nach einem Jahr noch. Wir fanden das ein bisschen albern, den immer gleichen Content mit immer stärkerer Ausrüstung anzugehen und dabei die immer gleiche Belohnung zu erhalten. Also haben wir die Tapferkeitspunkte aus dem Spiel genommen. Ich denke, da haben wir es übertrieben.“

Garnison Planungsübersicht

Mit dem mystischen Schwierigkeitsgrad für die 5er-Instanzen in 6.2. (der Lead-Designer spricht von “Mini-Raids”) und den Timewalker-Dungeons glaubt Blizzard hier schon im nächsten Patch gegensteuern zu können.

Die Garnison: Das 5 Minuten WoW steht in keiner Konkurrenz zum Rest

Die Garnison, die von Fans heftig kritisiert wird, sieht Hazzikostas hingegen nicht so negativ. Diese Garnisonen regten Spieler dazu an, nur kurz einzuloggen, in Sprints. Anstatt vielleicht an diesem Tag gar kein WoW zu spielen. Es sei nicht unüblich, vor der Arbeit 5 Minuten in WoW einzuloggen, die Anhänger-Missionen abzuschließen, neu zu starten und dann auszuloggen.

Er glaube nicht, dass dieses Spielerlebnis auf Kosten der größeren Aktivitäten wie Raids geht.

Warlocks waren früher Zwei-Tasten-Chars, WoW sei nicht heruntergedummt worden

WoW-Khadgar

Bei den raids sieht man eher eine Entwicklung, dass die “Veteranen” von WoW zwar im Kern noch Hardcore seien, mittlerweile aber Jobs und Familien hätten. Das stundenlange Raiden aus der Studien- oder Schulzeit sei durch “45 Minuten, nachdem die Kinder im Bett sind” ersetzt worden.

Dem versucht man bei Blizzard durch eine höhere Zugänglichkeit Rechnung zu tragen. Der Interviewer merkt an, heute würden manche Gilden nur zwei Abende oder 6 Stunden die Woche raiden und das trotzdem im höchsten Schwierigkeitsgrad mythisch.

Diese Entwicklung, zu Gilden mit weniger Raid-Tagen hin, könne man beobachten, da stimmt der Lead-Designer zu. Der widerspricht übrigens der These, früher sei WoW viel anspruchsvoller gewesen. Der Zerstörungs-Warlock zum Beispiel habe zu BC-Zeiten nur zwei Tasten gebraucht: einen Debuff oben gehalten und dann sehr schnell und sehr hart die Shadowbolt-Taste gedrückt. Im Vergleich zu damals sei das Spiel auf keinen Fall “heruntergedummt” worden, man habe sich lediglich darum bemüht, WoW “klar und konzentriert” zu halten. World of Warcraft habe ein hohes Skill-Cap.

WoW Cinematic

Die Gründe für die verlorenen Spieler: Spieler wollen nicht mehr nur ein Game in ihrem Leben

Den Hauptgrund für die verlorenen Spieler sieht Hazzikostas allerdings woanders, nicht bei der Garnison oder bei den 5er-Instanzen: Es wäre zyklisches Verhalten.

Heute sei World of Warcraft kein „ganzjähriger Lebensstil mehr“, sondern etwas, das die Spieler zwar liebten, aber etwas, zu dem sie kommen, wo sie gucken, was läuft, den Patch spielen und danach wieder gehen, vielleicht ein anderes tolles Game zocken, das inzwischen erschienen ist.

WoW-Spielerzahlen

Teil dieses Kreislaufs ist es dann, wenn man an einem Punkt ein sehr hohes Interesse hat, dass man danach auch wieder einen starken Abgang von Spielern verzeichnet.

Hazzikostas verweist auf den nächsten Patch 6.2., der sollte Spielern dann wieder Anlass geben, erneut einzuloggen. Die Einführung der WoW-Münze habe sich übrigens nicht „drastisch“ auf die Spielerzahlen ausgewirkt, wie er verrät.

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ex warlock, warri, priest

eigentlich ging es nach BC nur noch bergab… Wenn du da mal in shattrath einen mit t4 später mit t5 oder t6 gesehen hast wusste jeder, wie viel er in das spiel investiert hat. mann konnte mit seinen berufen noch Gold verdienen…
ABER das wichtigste, jeder Char musste im Raid vorhanden sein und hatte auch mal eine Sonderaufgabe! Heute kann jeder alles, wieviel Kampfrausch chars gibts mittlerweile? und wieso muss ein tank mehr Schaden machen als ein ddler?
talentbäume sind auch müll geworden, zu bc hat jeder seinen eigenen still skillen können, heute ist alles gleich und das nur, weil blizz nicht mit den ganzen möglichkeiten klar gekommen ist. gleiches beim schaden, wieso sind reine ddklassen nicht stärker als heiler oder tanks? die können ja nur das eine… und mal abgesehen davon, wieso muss dr dd output so krasse unterschiede haben, support mal aussen vor? blizz ist einfach zu sehr von sich überzeugt und hat alles was das spiel ausgemacht nach und nach weg gepacht.
alles wurde leichter, jeder konnte alles erreichen. ich hab ende classic angefangen, bc gesuchtet, lichking war noch ok und cata bin ich ausgestiegen. pandaria hab ich mal kurz angetestet und direkt wieder aufgehört! wenn blizz mal einen original bc server rausbringt oder lichking, wäre ich sofort wieder dabei.

mfg

Hans

Das ist absoluter Blödsinn was der Chef-Designer von sich gibt.Unsere Gilde ist wieder zurück zu Everquest halt wegen der hohen Abo Abzock Gebühren Bei Sony bezahlen wir im Jahresabo rund 7.99€ Monatlich All inc. Das ist zwar auch noch viel aber gegenüber der Abzocke von Blizzard schon etwas besser.!

Koronus

Ok da es niemanden aufzufallen scheint:”Der widerspricht übrigens der These, WoW sei früher viel anspruchsvoller geworden.”?

mmogli

die erste masse ist schon weg 3 mille……..es werden noch folgen einige brauchen länger

DrAVEning

Wenigstens weiß ich für mich persönlich, nach dutzenden dailies um Reittier y von Fraktion x zu bekommen, was ich geleistet habe. Und ich kann mich daran erfreuen. Ich habe etwas geleistet, Arbeit investiert, es mir durch Fleiß verdient und kann Stolz darauf sein. Und verdammt ich Mounte sogar für 20 Meter von Kräuterbusch zu Kräuterbusch auf y auf, weil ich mich daran erfreue!

Was habe ich manchmal Mitleid mit neuen Spielern, die Reittier y für 2000 Gold, was heutzutage nichts mehr wert ist, beim Händler gekauft haben. Ihnen wird dieses Gefühl etwas erreicht zu haben einfach verwehrt.

Ohne Fleiß keinen Preis. Sagt meine Mutter gern und oft. Hat anscheinend an Bedeutung verloren.

Warum spiele ich Spiele? Für diesen einen verdammten Moment in dem ich über beide Ohren hinaus grinse weil ich gerade etwas extrem geniales erreicht habe! Je mehr ich dafür tun musste, desto größer das Grinsen. Wenn ich nichts mehr dafür tun muss… denks dir selber!

mmogli

da stimme ich dir zu “dravening” ..wie habe ich mich damals in wow classic gefreut als ich mein schnellen widder mit lvl 60 bekommen habe ,und mir das gold mit erz farmen usw . zusammen gespart habe,.und war stolz wie harry als ich in dann reiten konnte ..sowas kennen die heutigen wod generation spieler garr nicht ,woher auch ..echt schad

DrAVEning

Einige Kommentare hier sprechen mir wirklich aus dem Herzen ^^

Ich habe nach langer WoW Pause (von ca. Anfang Cataclysm bis vor 3 Wochen)
WOD aus Neugierde gekauft und ausprobiert, ein bißchen in der Hoffnung
das es wirklich ein paar der “alten Stärken” zurück bringt. Beim questen
von 90 auf 100, was komplett Solo stattgefunden hat, kam in mir die
Frage auf, was das Multiplayer in MMO heutzutage eigentlich noch zu
bedeuten hat.

In meiner WoW Anfangszeit traf ich des öfteren beim
Questen mal auf den ein oder anderen hochstufigen Mob oder Elitemob, der
irgendwie das Ziel einer meiner dunkelorangenen bis knallroten Quests
war. Nun hab ich mich zwar nichtmal getraut aus 200m Entfernung auch nur
in seine Richtung zu gucken, aber mit der Quest warten? NEEEE.
Geselligkeits Fenster geöffnet, Auf Reiter “Wer” geklickt und mal die
Gebietsliste durchgeguckt. “Ach, da ist ja der 2 Stufen höhere Krieger
von vorhin!”, den gleich mal nett angeschrieben. Antwort: Hab die Quest
vorhin gemacht, aber kein Problem, ich helf dir! Krieger in Gruppe
eingeladen, schonmal nett danke sagen, warten. 1 Minute später sieht man
eine Priesterin mit gleichem Level zaghaft Richtung Questmob schauen.
Was machen? Richtig, Invite! Die kommenden paar Tage hab ich mit den
beiden glaube ich fast 2 komplette Gebiete durch gequestet und auch mal
Instanzen gemacht wenn die Zeit dafür reif war.
Allgemein hab ich
mich bei WoW immer gefreut wenn ich mal wieder entsprechende Quests für
Dungeons hatte und es hieß: Auf in die Hauptstadt, “Suche Gruppe für
Schwarzfelstiefen” in den Chat gehämmert und los gehts. Das waren gerne
mal etwas chaotischere Runs die Stunden dauerten (verirren beim ersten
mal mit inbegriffen) und einiges an (freundlichem) Chat enthielten. Im
Endcontent sah es für mich eigentlich nicht viel anders aus, ich hab
unzählige Leute kennengelernt auf diese Art und Weise, manche gingen
ihren Weg, andere sind noch heute auf meiner FL (meist Offline).
Nostalgie pur, wenn ich mich daran zurück erinnere 🙂

In den
letzten Wochen beim WOD questen habe ich sämtliche Elite und Rare Mobs
alleine legen können, ob es nun am Hexer Pet liegt oder es so gewollt
ist, kann ich leider schwer sagen. Bei dem täglichen Dungeon das ich
angemeldet habe um etwas Bonuserfahrung und Loot mitzunehmen wurde meist
geschwiegen. Zu “alles zusammenpullen, jäger klatscht alle mobs alleine
um” und “Bosstaktik: dps” brauch man ja auch nicht viel sagen.
Aus
dem zweiten Dungeon, wurde ich nach meiner Aussage “Laut Minimap ist
hier mein Questitem, kann es aber nicht finden” aus der Gruppe gekickt.
Antwort auf meine Gruppeneinladung an einen Schurken, der den selben Rare Mob wie ich verprügelte: “Alter was soll der Scheiß?”

Naja
zumindest wird immer noch über den Allgemein oder Handelschat für Raids
rekrutiert, wenn nicht gerade eine hitzige Diskussion zwischen
“Hartz4lern” und Steuerzahlern herrscht.

Ich beantworte mir die
Frage, was das Multiplayer nun zu bedeuten hat, einfach selber. Es
heisst: Ab und zu mal jemand anderen über den Bildschirm laufen zu
sehen.
Und mit dieser Erkenntnis, lasse ich mein WoW Abonnement zum
Monatsende auslaufen, nehme WOD als Möglichkeit Lebewohl zu meiner MMO
Zeit zu sagen, bedanke mich bei Blizzard für ein paar schöne Jahre und
Wünsche den verbleibenden Spielern Alles Gute. Nein wirklich, ich
wünsche es Ihnen!

PS: Meinen Kommentar darf man jetzt durch die Formulierung nicht falsch verstehen, ich finde schon das Blizzard sich sehr viel Mühe beim Addon gegeben hat. Die Questgebiete und das zusammentreffen mit Altbekannten Charakteren haben mir sehr gut gefallen. Und selbstverständlich bin ich auch in meiner WoW Anfangszeit mal auf griesgrämige und kurz angebundene Leute in Instanzen gestoßen. Aber ein bißchen habe ich das Gefühl das sie früher mehr Geduld hatten. Vielleicht weil sie wussten, dass ihnen bei verlassen der Instanz die Chance auf 1-2 weitere Charakterlevel verloren geht und die nächste Gruppe nicht so schnell gefunden ist? Wer weiß…

Tom Def

Ich und meine Frau haben mit Lichking aufgehört da es schon zu einfach war. Wir haben einen Monat vor WOD wieder angefangen mit neuen Charakteren. Schon das Questen bis 90ig war schon recht langweilig und hofften das es besser wird mit WOD. Als dann WOD raus kam sind wir nicht über lvl 93 raus gekommen, das war so stink langweilig und uninteressant. Das Geld für WOD hätten wir auch als Toilettenpapier verwerden können.

KohleStrahltNicht

Ich glaube ein schwereres WoW wie vor jahren würde noch funktionieren , da die Spielerschaft es nicht anders kennt und kennengelernt hat.
Blizzard hat es zu vereinfacht und alles was das RP im Spiel ausmacht herausgebaut.
Es geht alles zu schnell in WoW…..
Gäbe es nur ein viertel der XP und nur viel weniger XP in Dungeons , wären die meisten der Spieler noch nicht Level 100 , sondern würden noch Leveln , questen und ein Abo bezahlen.

Honk

Der glaubt ernsthaft, dass sie ein gutes Addon abgeliefert haben ?
Vielleicht sollte sich der gute Mann einfach mal in WoW einloggen und nicht nur Statistiken wälzen.

Zunjin

Was man auch gut sieht ist, dass WoW 2005 “nur” 1-1,5 mio. Spieler hatte und der Mega-Erfolg erst nachher eintrat. Die Mehrheit der 12 mio. Spieler (weit mehr haben sich WoW zumindest angeschaut) und wohl auch die Mehrheit der Mein-MMO Leser kennen das original WoW aus dem Jahr 2013 überhaupt nicht aus eigener Erfahrung, geschweige denn eines der anderen, noch gruppenlastigeren und dafür sozial und community-technisch sehr aktiven Spiele vor WoW.

Kein Wunder also, dass diese Gruppe sich nur schwer für alte Konzepte begeistern lässt, da sie die entweder nie kennengelernt haben, oder durch ihre Prägung eben erst gar nicht kennenlernen wollen.

Umso wichtiger, dass es unter den neuen MMOs eben auch wieder Spiele im Retro Design gibt, um neue Spieler damit vertraut zu machen.

Kollegematu

Die sollen das Fliegen endlich wieder einführen.

“45 Minuten, nachdem die Kinder im Bett sind”

Hazzikostas wiederspricht sich hier ja eigentlich selbst. Wenn man Fliegen könnte, könnte man die “kurze” Zeit wenigstens Sinnvoll nutzen, so kann ich es leider nur als unnötigen Spielzeitklau ansehen.

Phinphin

Du kannst doch per Flugmeister zu den Questgebieten fliegen. Und hast dann anschließend maximal 1 Minute per Pferd vor dir.
Das generelle Fliegen schadet dem Spiel nur. Da wird dann wieder jeder Trashgruppe ausgewichen, Missionsziele werden direkt angeflogen und immer nur das absolut Nötigste getan. Wenn man dafür keine Zeit hat, ist WoW einfach das falsche Spiel für einen. Es gibt genug (auch gute) Browsergames, bei denen man mit 15 Minuten Zeitaufwand am Tag vorwärts kommt.

Kollegematu

wenn einer unbedingt Reiten möchte, kann er das doch gerne machen, und wenn einer lieber fliegen möchte ist da nichts dran auszusetzen. m beim “Retro” zu bleiben……bisher konnte man immer auf max lvl fliegen

Phinphin

Sobald man uneingeschränkt fliegen kann, wird man genau dazu genötigt.
– Schnelleres Questen
– Schnelleres Sammeln von Rohstoffen
– Man entgeht OpenPvP
Das sind die Haupt-K.O-Kriterien für das Oldschool-Reiten.
Schließlich mag es kein Spieler gegenüber anderen benachteiligt zu werden.

Aus Spieldesigntechnischer Sicht ist Fliegen aber eine absolute Katastrophe. Ob die Spieler das wollen oder nicht spielt dabei eigentlich keine Rolle.
Würde es morgen eine Möglichkeit für Spieler geben, auf Knopfdruck unsterblich zu sein oder unbegrenzte Goldvorräte in die Taschen zu zaubern, würden die meisten ebenfalls davon Gebrauch machen, auch wenn das Spiel dadurch auf Dauer zerstört werden würde.

Tom Def

Man hätte das wie bei Aion machen können zeitbegrenzt oder nur gleiten.

kollegematu

man kann jetzt auch äpfel mit birnen vergleichen. Wenn der hund nicht geschissen hätte…blablabla. Für mich ist kein fliegen eben ein k.o. grund. Letztendlich werden die designer vom kunden bezahlt.

– schnelleres questen ist prima
– open pvp kann/sollte jeder selbst entscheiden dürfen
– rohstoffe gibt es eh zu tonnen, dafür reicht es was in der garnison zur verfügung steht, der rest ist nur der puderzucker für oben drauf

KohleStrahltNicht

Was ist denn am schnelleren Questen prima ?
Ich werde dann quasi gezwungen schnell mit dem Spiel fertig zu sein und mein Abo zu kündigen .
Auf Endlevel kommt nur noch gegrinde nach Gear und das wars auch schon.
Dafür zahle ich dann viel Geld für ein Addon ?
Wenn es genug Rohstoffe in der Garnison gibt ,warum wurden überhaupt noch Questgebiete designt ?
Für mich und viele andere ist und war das Fliegen in WoW plus das zu schnelle leveln ein K.O Grund.

kollegematu

warum wird man gezwungen schneller zu questen??????????……..nur weil man die option hat fliegen zu können???? Wie lange hat es denn (auch ohne fliegen) gedauert bis die ersten lvl 100 nach dem addon da waren? Jeder kann/sollte selbst bestimmen können wie schnell er max lvl machen möchte, oder etwa nicht? Für viele ist es halt, für andere halt so, und jeder sollte letztendlich selbst entscheiden was ihm gefällt und was nicht. Bei mir ist es bedingt dadurch das ich auf 5 schichten arbeite ( jeden 2. tag eine andere schicht) könnte also nie in eine raidgilde usw. Ich würde selbst mit fliegen niemals schneller lvl können oder ähnliches. Ich habe 7 chars, aber nur 2 auf max lvl und keinen der archi auf max hat, und da würde das fliegen auch nichts dran ändern

KohleStrahltNicht

Das Fliegen hat sehr viel von der Atmosphäre im Spiel entfernt.
Was Blizzard selber auch schon eingesehen hat.
Ich empfand den Flug , von Flugmeister zu Flugmeister epischer und aufregender als das ständige überall hinfliegen können.
Das offene PvP far mit Einführung des Fliegens auch grauenhaft.
Man wurde regelrecht von anderen Spielern aus der Luft ausgespäht , verfolgt und niedergemetzelt.
Gerade in den Startgebieten wurden ganze Dörfer niedergemetzelt , so das kleinere Spieler nie einen lebenden Questgeber vorfanden.

LegitimerWeltherrscher

Wenn ich bei Blödzart irgendwas zu sagen hätte und ich diesen Typen wider erwarten nicht sofort entlassen würde, hätte er ungefähr so viel zu sagen wie ein geistig Zurückgebliebener in einem wissenschaftlichem Symposium.

WoW ist nicht mehr zu retten. Und die reale Welt vermutlich auch nicht mehr, dafür haben zu viele Volltrottel zu viel Macht und dem Rest der Menschen ist so ziemlich alles egal bzw. sind zu dumm und / oder doof irgendwas zu verstehen.

Zunjin

Egal ob als Zurückgebliebener, als Volltrottel, oder als legitimierter Weltherrscher: man redet auf einem Symposium, nicht bei einem Symposium und schon gar nicht in einem Symposium. Verstanden? 🙂

Anna

Das sehe ich nicht so. Das ist das gleiche wie gewisse Spiele, über die einfach nie berichtet wird und die Fragenden User damit abfertigt es wäre einfach nicht die jeweilige Zielgruppe.
Ich persönlich finde es absoluten Quatsch. Man kann nicht wissen wie etwas ankommt oder wirkt, wenn man es nie versucht.
Sicher, es wird immer welche geben die mit der einen oder anderen Sache nicht klar kommen aber so ist es im realen Leben ja auch. Uns passen auch so manche Sachen im Leben nicht und trotzdem müssen wir durch sie hindurch.
Die belohnung ist das befriedigende Gefühl es wehnigstens probiert zu haben, auch wenn es nicht klappt.
Vielleicht ein krasses Beispiel aber…. hätte ich mich damals gehen lassen und nicht versucht zu kämpfen, dass ich mein Leben wieder in den Griff bekomme (nach dem Mist den ich durchmachen musste) hätte ich heute nicht den lieben Menschen an meiner Seite den ich heute habe. Ich hätte keine abgeschlossene Ausbildung, nichts.
Und so sehe ich es auch mit MMOs. Wenn man immer nur sagt “Das würde eh nicht an kommen.” oder “Das hat ja keinen Sinn, dass würde eh keiner mögen.” dann wird es auch so bleiben. Was der Bauer nicht kennt frisst er nicht.
So ist das nunmal….
Und ich finde es wird langsam Zeit das sich eben dies ändert. Sicher, die Meisten wollen heut zu tage auch die arbeitende Generation mit Familie und allem drum und dran erreichen. Aber da sage ich auch meinen Leuten: “Ihr habt euch nunmal für diesen Lebensweg entschieden einen erfüllenden Beruf und eine Familie zu haben. Das braucht halt auch einiges an Zeit und Verantwortung. Und da muss man eben Kompromisse eingehen. Will ich MMOs hardcore zocken (was ja die meisten trotz Familie und Beruf wollen aber eben auch entsprechend Zeit benötigt) oder will ich mein erfülltes Leben leben. Es geht nur eines. Wer das nicht aksebtieren kann sollte sich vielleicht einfach mal Gedanken über sein Leben machen.

Bodicore

Ein MMO muss weh tun das ist einfach Fakt ohne “sich geärgert haben” ist der Erfolg nix wert.

Anna

Das waren aber alles noch richtige Herausforderungen. Da kam es wirklich noch auf Disziplien, Teamfähigkeit und Können an.
Das heutige WoW und andere Spiele kann man doch Särgeweise in die Tonne treten. Sie sind einfach nurnoch für Faule Menschen. Und wenn dann mal ein Spiel kommt wie EoS oder Skyforge (wo die Bosse endlich einem mal wieder Feuer unterm Arsch machen), muss alles wegen der mangelnden Performens der Spieler alles auf niedrigstes Noobniveau gesenkt werden.
Spieler die ein Spiel mit Ihrem können wirklich bereichern könnten, werden alle auf Singelplayerspiele vertrieben oder ganz aus der MMO-szehne verdrängt. Trauen sie sich doch mal in ein Spiel und nutzen mal die eine oder andere Klasse richtig aus, schreien die Noobs wieder nach nerv. Das ist einfach nicht mehr feierlich und mir fehlt sämtliches Verständnis dafür…

Bodicore

Absolut deiner Meinung

mmogli

es kommt drauf an wie man es macht .dann machen solche Sachen auch spaas .berufe skillen ..ruf farmen usw usw.aber in der garni rumstehen..das machte mir als nicht raider null spass

Tom Def

Ups, der Text sollte als Antwort dienen nun steht er hier ^^

Es ist gut das es Prequest gibt für Raids man sollte es nicht
übertreiben wie Wildstar aber MC hatte eine einzige Quest und das war
für den einstig in die Raid vollkommen ok.
Ein Scholomance mit 3 Stunden wenn man alles gemacht hat war doch supi und wenn man mal Stratholme komplett gemacht war man froh das man durch war aber auch
irgentwie cool.

Vorallem brauchst man erst mal einen Schlüssel oder zumindestens einer. Das fand ich immer super alle Schlüssel zu besorgen war eine tolle und sinnvolle Nebenbeschäftigung, warum man das rauspatch ist mir schleierhaft.

Wer hat bitte damals für Zul Gurub vier Raidtermine gehabt, da reichte ein Abend oder zwei wenn man noch nicht gut eingespielt war und es wartet auch kein Raid auf 2 Leute, dann werden einfach andere mitgenommen wenn sie nicht Pünktlich da
sind.

Das Farmen hatte seinen richtigen zweck, ohne Farmen gibts
kein Raid und so viel war es auch nicht wenn man eine gescheite
Raidgilde war.

Ich finde die meisten MMO’s einfach nur Sinnlos du weist garnicht für was die neue Rüstung brauchst gibt ja nix mehr, bei WoW classic war es klar, erst kommt MC dann BWL und machst nebenher noch Zul usw. oder es gab ein grosses Event wie Ahn’qiraj. Heut zu Tage gibts einen Raid und dann kommt einfach nichts bis zum nächsten Contentpatch auf den man erst wieder warten muss. Man kann sich garnicht
auf den nächsten Raid richtig freuen weil der garnicht da ist und eine Ankündigung ist echt nicht das gleiche als wenn jemand sagt ich bin schon in diesem Raid und der ist total cool, schwer oder was auch immer. Dann bekommst erst deine richtige Motivation und will auch dahin. Aber wenn man erst warten muss bis der neue Raid da ist, ist das für mich nicht sehr motivierent.

Das schlimmste meiner Meinung sind eh die PTR’s da weis man ja schon fast alles vor dem nächsten Content und gibt schon Guide’s dazu, was soll denn der Dreck dann brauch ich es auch garnicht mehr Spielen wenn ich schon alles gesehen habe und wenn die Raidleiter keine Lust haben Taktik zu erklären sollen sich den Raid
sonst wo hinstecken.

Das lustige ist ja wenn der neue Contentpatch da ist wird der alte Content einfacher gemacht, das ist echt zum Kotzen.

FFXIV ist das beste Beispiel, da haste dich durch Coil geboxt mit einer
kleinen Gruppe und dann haste den Endboss geschaft und dann kommt nen
Contentpatch und dann wird der alte Raid einfacher das es jeder schaft
und das auch noch im Dungeon Finder.

Mir geht da der Sinn eines MMO’s einfach ab wenn jeder alles schaffen kann und alles bekommt ohne sich anzustrengen.

Um so einfacher die Spiele werden um so belangloser werden sie auch. Wenn
ich unterhalten werden will schau ich nen Film oder eine Serie aber heut
zu Tage mutieren die MMO’s zu irgenteiner Unterhaltungssoftware.

Das muss endlich alles wieder entschleunigt werden, das betrifft das RL
genauso. Wenn alles schnell schnell gehen muss kommt irgentwann der
Kollaps!

Anna

Guter Beitrag. Besser hätte ich es nicht ausdrücken können 🙂

Tom Def

Ausdrücken vielleicht nicht aber schreiben sicher ^^

Tobias

WoD ist einfach das schlechteste Addon, was Blizzard jemals hervorgebracht hat. Ich habe es 1-2 Monate gespielt und dann gequitted. Wenn ich schon an die Garni denke, könnte ich über den Tisch kotzen. Und dann die vereinfachten Berufe und was noch so alles geändert wurde. Classic, BC, WotLK und MoP waren alles sehr gute Addons – warum kann man es nicht weiterhin so machen?

Mandrake

Es ist interessant, seit jahren ließt man das das letzte Addon das schlechteste Addon sei….für mich ist WoW seit wotlk zuende…Arthas tot..Geißel bleibt bestehen PUNKT. Was jetzt kommt ist aus WC3 sicht einfach nur Addon, und es wird immer mehr einfach nur Banane.

Dennoch.. wotlk kam raus…bc war das beste…cata kam raus…wotlk war das beste…mop kam raus…cata war das beste…wod kam raus…mop war das beste…. langsam kann mans echt nimmer lesen.

Varoz

für mich gings auch nach wotlk bergab mit wow, mop und wod empfinde ich als die schlechtesten addons, bei wod vor allem die garni, der geringe umfang (für nicht raider wie mich), die total verkorksten berufe und die grausame pvp balance.

mmogli

die wow generation von heute wollen das nicht mehr .und blizzard past sich da halt an .oder meinst du die wod spieler von heute würden ne gruppe suchen um HOGGER platt zu machen beim lvln.

Bodicore

Aber eines muss man den Managern schon lassen und das ist nicht nur bei Blizzard so: man könnte die Firma anzünden und zusammenbomben die Manager würden dennoch sagen es wäre so geplant gewesen und alles wird guuut.

Zunjin

Das muss man den Doomsayern lassen, da können tun und machen was sie wollen, am Ende folgt nur negative Kritik. Und wenn es dann mal wirklich etwas äußerst positives gibt, dann schweigen die gemäßigten Doomsayer (ein Lob käme ihnen ja nie über die Lippen) und die richtigen Kaliber reagieren zynisch.

F2P-Nerd

Unabhängig davon, dass ich WoW erst jetzt mit der Einführung der Marke so richtig spiele, muss ich dem guten Mann in vielen Punkten recht geben.

“Spieler wollen nicht mehr nur ein Game in ihrem Leben”

Diese Aussage ist absolut richtig. Ich habe einen Pool aus etwa einem Dutzend MMOs (RPGs, Shooter, MOBAs), bei dem ich immer frei entscheiden kann, welchen ich jetzt mache. Einzig nach Release spiele ich ein Spiel intensiver, um Max-Level zu erreichen. Danach sehe ich jedes Spiel als einen Zeitvertreib an, in dem ich mich, wie ich will einloggen kann.

Season-Events sehe ich gerne, irgendwelche Ruf/Grindwalls dagegen nicht. Die lasse ich einfach aus. ^^

mmogli

und deswegen verlieren sie noch mehr spieler ,lies mal im wow forum unter allgemein was wow spieler lieber wieder möchten ;-)ich hoffe sie verlieren noch mehr …aaach wow wo gehst du hin 🙁

F2P-Nerd

Ja, für die Stammspieler ist das sicherlich eine Katastrophe, das man absolut richtig sein. Aber Blizzard denkt eben an das große Ganze, ihr gesamtes Spieleportfolio.
Sie möchten, dass man Hearthstone und HotS nebenbei mitspielt, mit Cross-Promotionen erreichen sie das auch wunderbar. In jedem Spiel sollen die Spieler Geld lassen, nicht nur in einem einzigen feststecken.
Das ist moralisch natürlich falsch, wirtschaftlich aber absolut richtig. Trotz der Aboverluste bei WoW geht Activision mit einem riesigen Plus aus der Sache raus. Dafür haben alle anderen Spiele gewonnen!

Zunjin

Ist das nicht schlimm? Dadurch geht doch zumindest in MMORPGs genau dass kaputt, was MMORPGs doch über Jahre erst reizvoll gemacht hat… ihre Community.

Wenn Spiele so gestaltet werden, dass man sie zu 50%+++ solo spielen kann und wenn man schon einen niedrigen Gruppen-Content hat, diesen dann auch noch mit Randoms absolvieren kann, wenn man also nicht länger bei einem MMPRPG bleiben muss, dann bilden sich immer wenigere, kleinere und unstrukturierter Gilden und diese sind nun einmal das Rückgrat eines MMORGPs, da sie neben all den anderen Dingen eben auch Aktivitäten, Events und bei Sandbox MMOs noch viel mehr anbieten, was Spieler zusammenfügt, oder sogar Freundschaften entstehen lässt.

Und wenn darüber hinaus MMORPGs immer einseitiger werden, sich nur noch auf Raids etc. konzentrieren und anderes wie umfangreiches Sammeln, Craften + interaktives Handeln (nicht nur anonymes AH ohne Spielerkontakt) immer mehr verschwindet und es auch keine Social-Activities mehr gibt (und keine Gilden mehr da sind die diese Lücke füllen können oder wollen) dann stumpft das Spiel noch weiter ab.

Während SinglePlayer Spiele, oder Spiele mit lockeren Multiplayer Runden (auch MOBAS) als reiner Zeitvertreib gespielt werden können, waren und sollten MMORPGs eher Hobbys sein, wie das Spielen in einer Fußballmannschaft, das Spielen in einer Band, oder die Mitgliedschaft in einem Verein oder der Freiwilligen Feuerwehr usw. Da muss man auch zu den Treffen und Proben kommen, bei den Auftritten und Spielen dabei sein, sich an den Aktivitäten beteiligen und seine Zeit mit einbringen. Dafür bekommt man auch was zurück Kameradschaft.

Wer das nicht kann oder will, der ist kein echter MMORPG Spieler und sollte die Finger weg lassen.

F2P-Nerd

Du redest wie jemand, der es nicht akzeptieren kann, dass die Dinge sich nunmal ändern. Ich bin sehr wohl in einer Community unterwegs, das Stichwort hierbei nennt sich “Multigaming”. Man lernt Leute kennen, mag sie, unternimmt viel mit ihnen, ist aber nicht mehr auf ein Spiel fixiert.

Ich daddel mit meinen Bekannten das, auf das wir gerade Lust haben. Es kommen auch immer mal neue Leute dazu. Man ist im TS, jeder spielt sein Spiel, manche auch in einem zusammen und man quatscht miteinander.

Das sind die neuen Zeiten und zig Millionen MMORPG-Spieler der neuen Generation können sich da auch nicht irren.

Was denkst du, warum die meisten Entwickler so designen? Weil es modern ist. Ich selbst will nicht die ganze Zeit auf einen Titel fixiert sein müssen. Ich will Spiele, die Spaß machen und auch viele davon. Einfach mal rein, hier schnell ein Dungeon, da schnell ein PvP Match. Hier mal bisschen farmen, da mal ein bisschen craften oder leveln. Und in den letzten Jahren ist der Markt für solche Spiele riesig geworden, vielleicht sogar zu groß.

Ich gönne den “Old School” MMORPG Spielern von Herzen, dass noch ein Spiel kommt, dass euch das alte Gefühl zurück bringt. Aber bitte akzeptiert doch einfach mal, dass sich die Welt weiter gedreht hat und ein neuer Typ MMO(RPG)-Spieler da ist.

KohleStrahltNicht

Multigaming?
Ich würde es eher MMO-Hopper nennen.
Es sind keine richtigen MMo-Spieler , sondern nur Geier die auf ein neues MMO hoffen , daß sie zügig und schnell umsonst spielen können.
Würden Millionen Spieler so denken würden , gäbe es keine Spieleindustrie mehr!
Dann würden diese f2p-Geier nur noch Zuhause Mau-Mau spielen ;o)
Da die Spieleindustrie pleite gegangen ist.

Die sogenannten odschool-MMORPGler sind noch MMORPG-Spieler die es noch kennen nicht alles umsonst zu bekommen.
Die neue Generation möchte alles und am besten umsonst und sofort.

Furchtbar….

Zunjin

Mich stört es auch gar nicht, wenn 50% der Spiele nur aus Itemhatz und Instant Erfolg bestehen, soll jeder mit seinem Spiel glücklich werden. Und auch ich brauche nicht dauernd ein super schweres Spiel, der Unterschied ist, dass ich den lockeren Zeitvertreib eben nicht in einem MMORPG suche, sondern dann was anderes spiele.

Was mich hingegen stört ist, dass es in den letzten 10 Jahren fast ALLE Spiele so waren. Und dass es eben keine Alternative gab, außer EVE Online. Und wenn man kein SciFi Fan war, oder kein Raumschiff steuern wollte, dann blieben einem tatsächlich nur noch die alten Klassiker.

Die ich sogar gespielt hätte, denn Grafik steht bei mir weit unter Gameplay, wenn die Steuerung modernisiert geworden wäre. Konsolenbefehle und unübersichtliche Menüs haben nämlich nichts mit “Hardcore” zu tun, sondern sind einfach nur umständlich. Gute Steuerung und Menüführung, dass ist etwas, dass wir WoW nämlich wirklich zu verdanken haben.

Zunjin

Sehr spannend ist, dass die Wiped! Kolumne vom letzten Samstag, ein ähnliches Thema aufgreift. http://www.gamona.de/games/

Und wie man sieht merken immer mehr Publisher, dass sie auf die Kerngruppe der MMORPG Spieler angewiesen sind. Diese hat das Genre vor Jahren jedoch weitgehend verlassen.

Da diese rund 250.000 bis 500.000 Spieler jedoch eine recht große Kundengruppe ist, die man heute – wo die 12.000.000+ Spieler der neuen MMO-Generation langsam weiter ziehen und sich auf immer mehr andere MMOs und sonstige Multiplayerspiele verteilen – wieder als zahlende Kunden benötigt, ändert sich doch der aktuelle Trend.

Immer mehr bestehende MMORPGs wie aktuell EverQuest, Linage 2 und Darkfall führen Retro bzw. Vanilla Server ein. Und viele neue Spiele gehen direkt wieder den alten Weg, darunter Camelot Unchained, the Repopulation und Pantheon Rise of the Fallen. Andere Spiele wie Crowfall übernehmen zumindest die Gruppenlastigkeit und einige andere Elemente und ergänzen sie mit neuen Ideen.

Und auch wenn EQNext kein Retro-Spiel werden soll, dafür gibt es ja nun den neuen Retro Server bei EQ, so sind die Entwickler trotz aller geplanten Neuerungen vor allem Angetreten um “das RPG wieder in MMORPG zu packen” und alles daran zu setzen, dass ein ähnliches Community und Zusammengehörigkeitsgefühl entsteht wie früher. Dabei soll Spielerinteraktion der Schlüssel sein. So zumindest ein altes Interview mit Dave Georgeson und Brasse auf Cursed.

Denn entgegen deiner These, dass ich wohl etwas gegen Veränderung hätte, stören mich die Veränderungen im Gameplay nicht sonderlich (die neuen Kampfsysteme gefallen mir sogar äußerst gut), sondern die Veränderungen in der Community stören mich, da diese eben nicht mehr die “Soziale Ader”, die Freundlichkeit, die Hilfsbereitschaft, die Geduld und den Zusammenhalt wie früher hat.

Was mit unter eben auch daran liegt, dass MMORPGs zu kurzweiligen Multiplayer Games verkommen sind, die fast nur noch von MMO-Hoppenern (wie KohleStrahlNicht sie hier nennt) gespielt werden und es viel zu wenig Spielerinteraktivität und Gruppencontent gibt, aber dass scheinen die Entwickler nun auch verstanden zu haben: http://camelotunchained.com

Bodicore

WoW hat die micro-beschäftigungsmöglichkeiten verloren keine Berufe kein Farmen für Material ect ect. Ausser Raiden gab es halt nix mehr desshalb hab ich nach 6 Wochen WOD auch wieder aufgehört…

Ich bin nicht Raidfaul geworden aber ich mag auch noch was anderes machen ausserhalb.
Bei mir ist das halt so das ich keine Energie und Zeit in ein Spiel stecken mag das mich dazu nicht motiviert.

Ich spiele nunmal nicht für mein Ego daher lassen mich Epics kalt erst recht wenn man mich damit füttert bis ich mich auf dem Teppich übergebe…

Gerd Schuhmann

Ja, deckt sich mit dem, was ich denke.

Das ist eine interessante Debatte, wie sehr ein MMO “Arbeit” sein muss und wie sehr “Abenteier und Geschichte.”

Was lineare Story nach vorne. Was “Grindelemente, Beschäftigung.”

Und bei WoW hat man jetzt eine wunderbare Story nach vorne gehabt von 90 auf 100 – auch noch die legendary Quest und bis die Garnison steht und das war’s. Wie viele sagen: 6 Wochen tolles Spiel, danach stürzt man von der Motivations-Klippe.

Man hat die “Arbeit” einfach rausgelassen, das Grinden, die Wiederholungs-Elemente, die Beschäftigung.

Eben 5er Instanzen. Und auch das “Apex-Farmen” was man jetzt hat: Das macht offenbar keiner. Das ist eigentlich der Knackpunkt grade, dass offenbar keiner Bock hat, diese Apex-Kristalle zu farmen, um sich da auf einem zweiten Weg, Items zu “ergrinden” und die mühselig hochzustufen. Dieses “Treppenprinzip” klappt offenbar nicht.

Ich weiß nicht, über das Apex-Farmen spricht ja auch keiner, so wie ich das sehe. Das ist wohl einfach ein schwarzes Loch da, ein blinder Fleck. Das funktioniert nicht – und das wäre so wichtig und es war in anderen WoW-Versionen auch immer das, was Leute bei der Stange gehalten hat: Ich komm jeden Tag dem Item X durch Fleißarbeit etwas näher.

Und halt Berufe klar.

Diese 3 Elemente “Alltag/Arbeit/Grind” durch Dailys, Inis, Crafting haben sie in diesem Add-On nicht hinbekommen oder nicht gut hinbekommen.

F2P-Nerd

Wie schon geschrieben: “Season-Events sehe ich gerne, irgendwelche Ruf/Grindwalls dagegen nicht. Die lasse ich einfach aus. ^^”
WoW geht einen erfolgreichen Weg. auch mit weniger Abonnenten werden sie langfristig mehr Geld verdienen!

Anna

Wo hast du das denn her? Anscheinend spielst du ein anderes WoW als ich letztes Jahr noch gespielt habe. Denn laut meinen Infos wollen 90% der Spieler das alte WoW zurück. Das aus BC-zeiten wo es wirklich noch ein richtiges Spiel war.
heute ist WoW eigentlich nurnoch für Weicheier. Keine Herausforderungen, nichts.

Bodicore

Oh Die Story die möcht ich auf keine Fall klein machen die war bei WoW immer gut auch wenn es oft wiederholungen gab und gerade in WoD war die exellent.
Selbst die von Nebenquests teilweise.

Das mir dem Grinden ist so eine Sache Skyforge hat das geschnallt sie lassen die Leute theoretisch bis zum erbrechen Grinden und keiner Beschwert sich weil man beim grinden immer das Gefühl hat es macht Sinn und bringt den Char weiter WoW wollte das damals auch einführen mit dem Titanensystem das wäre echt der Brüller gewesen aber leider war das ja dann “zu schwer für die Spieler”

Früher in Classic muste man Blumen farmen um temporäre Buffs zu erhalten. Gut ist jetzt auch nicht grad “das höchste” aber man hatte das Gefühl wenn man es macht bringt das den Raid weiter. ich finde einfach solche “freiwilligen” Aktivitäten fehlen einfach WoW ist in meinen Augen ein totales Schlauchlevel-MMO geworden.
Nicht zuletzt desshalb weil man dem Spieler nichts mehr zutraut.

Stefan

Teilweise stimme ich Ihm zu und teilweise auch nicht. Das Spieler heute nicht mehr raiden wollen sehe ich anders. Ich selber bin auch heute noch für jeden Raid zu haben und freue mich ebenso über jeden neuen Raid der kommt. Die Argumentation mit den Studenten halte ich für Unsinn! Mag ja sein, dass die Generation WOW Vanilla nicht mehr so aktiv ist, aber es gibt auch heute noch Schüler und Studenten die dafür diese Position eingenommen haben.

Zu der Geschichte mit der Verleichterung, da bin ich ja fast vom Stuhl gefallen. Ich möchte nur eine Erklärung, wieso es mir heute möglich ist Mobs in meinem level teilweise zu One Hitten was früher unmöglich gewesen ist?

Aber gut, man kann sich halt auch alles irgendwie zurecht drehen wenn man es nur will.

Anna

Die heutigen “Raids” kann man nicht mal mehr “Raids” nennen. Es ist nurnoch hirnloses rumgeballer.

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