WoW Forever: Gold-Guide – So farmt ihr schnell fürs Mount und teure Anschaffungen

WoW forever Gold Guide

Die Ingame-Währung Gold spielt in WoW: Forever eine essenzielle Rolle. Die Verdienste durch Quests und Loot fallen gering aus, die Kosten sind hoch. MeinMMO verrät, wie ihr euch dennoch eine goldene Nase verdient.

Worum geht es in diesem Guide?

Abenteuer in Azeroth sind teuer! Allein wenn ihr euch ein schnelles Reittier und alle Skills eurer Klasse zulegen möchtet, müsst ihr deutlich über 1.000 Gold einplanen. Dazu kommen Reparatur- und Reisekosten, Anschaffungen für wichtige Verbrauchsgegenstände, Umskillkosten sowie Investitionen in starke Ausrüstung. Wir verraten euch in diesem Guide daher, wie ihr euch für all das die finanziellen Mittel besorgen könnt.

Über unsere Inhaltsangabe könnt ihr direkt zu den für euch interessanten Bereichen springen:

Die wichtigsten To-Dos für schnelles Gold im Überblick

Zusammenfassend findet ihr im Folgenden noch einmal die wichtigsten Regeln und To-dos, die ihr ab dem 5. November befolgen solltet, wenn ihr viel Gold verdienen möchtet:

  • Besorgt euch so früh wie möglich Taschen
    • Etwa durch andere Spieler, NPC-Händler, durch Quests oder indem ihr selbst kurz Schneiderei lernt und euch die ersten Taschen herstellt.
  • Lernt kurzfristig Kürschnerei, Kochen, Erste Hilfe, Angeln und eventuell einen zweiten Sammelberuf
    • Später könnt ihr dann die Sammelberufe verlernen und eure eigentlich angestrebte Berufskombination leveln.
  • Erstellt euch einen Lager- respektive Handels-Twink.
  • Lasst keinen Loot liegen.
  • Vermeidet unnötige Ausgaben, damit ihr euch schnellstmöglich das normale (Stufe 40) beziehungsweise schnelle Mount (Stufe 60) kaufen könnt.

Alle Tipps findet ihr im Folgenden noch einmal detaillierter erklärt.

Der beste Beruf fürs Goldmachen zum Start

Wer von Anfang an sicher viel Gold machen möchte, etwa mit Blick auf den frühzeitigen Kauf der Mounts auf Stufe 40 sowie 60, lernt: Kürschnerei und eventuell noch einen anderen Sammelberuf, also Kräuterkunde oder Bergbau.

Die Vorteile des Berufs:

  • Ihr braucht nur ein Kürschnereimesser und könnt danach jedes Tier vom Fell befreien
  • Beim Questen kämpft ihr oft gegen Wildtiere, außerdem könnt ihr auch die erlegten Wildtiere anderer Spieler vom Fell befreien, wenn diese nicht selbst Kürschner sind
  • Selbst wenn im Auktionshaus alles voll mit Fellen zu Niedrigstpreisen ist, könnt ihr eure 20er-Stapel für solides Silber bei NPC-Händlern verkaufen – die Blümchen von Kräuterkunde und die Erze von Bergbau bringen im Vergleich deutlich weniger

Wer beim Leveln und Questen fleißig kürschnert und das Fell dann beim NPC-Händler verkauft, verdient sich auf dem Weg bis Stufe 60 eine nette Goldsumme, und das komplett unabhängig vom Spielermarkt, den dortigen Preisen und risikohaften Investitionen.

Welche Berufe bringen langfristig das meiste Gold?
Das lässt sich mit Blick auf die neuen Rezepte sowie Ressourcen und die großen Megaserver nicht sicher sagen.

Die Nobrainer aus Classic waren:
– Verzauberkunst (vor allem, wenn man einige der seltenen Endgame-Rezepte fürs Endgame besitzt) – dazu passt am besten Schneiderkunst
– Alchemie (Fläschchen, Elixiere und Tränke braucht man immer) – dazu passt Kräuterkunde
– Kräuterkunde oder Bergbau für das Farmen seltener Ressourcen wie Arkankristallen oder Schwarzer Lotus

Mit Forever könnten aber auch die anderen Berufe fürs Goldmachen spannender werden.

Die Wetzsteine von Schmieden werden etwa eine sehr viel größere Rolle spielen als noch in Classic, weil man sie zusätzlich zu Giften oder Waffen-Effekten durch Totems nutzen darf. Ingenieure können wiederum viele ihrer Granaten endlich an Nicht-Ingenieure verkaufen.

Tipp fürs Questen und Leveln: Besorgt frühzeitig Taschen und lasst keine Beute liegen

Viele Classic-Veteranen haben sich dieselbe Regel für das neue Abenteuer in Forever ganz oben auf die Prioritätenliste gesetzt: Taschen besorgen! Sie möchten nämlich gar nicht erst in die Zwangslage kommen, irgendeine Art von Loot liegen lassen zu müssen.

Graue Items lassen sich beispielsweise prima bei NPC-Händlern verkaufen, und in hochstufigen Zonen bringen die dann gern ein paar Gold pro Stück. Viele weiße, auf den ersten Blick unscheinbare Gegenstände können indes für bestimmte Klassen oder Berufe wichtig sein.

Oder ihr zieht den Jackpot und bekommt ungebundene blaue oder epische Beutestücke aus einem besiegten Feind. Diese „World Drops“ sind teils heiß begehrt und können hunderte oder sogar tausende Goldstücke einbringen.

Achtung: Macht nur nicht den Fehler und zieht die Teile sofort an. Danach könnt ihr diese nicht mehr weiterverkaufen!

Wichtiges Ziel für Goldsammler: das Mount
Auf den ersten Blick kosten Mounts in WoW: Forever eine Menge Gold. Doch sind das Investitionen, die sich auszahlen! Je schneller ihr euch durch die Welt bewegt, desto effizienter könnt ihr dann Kräuter, Erze oder bestimmte Gegner farmen. Ohne das schnelle Reittier habt ihr auf Stufe 60 einen spürbaren Farm-Nachteil.

Unterschätzt Angeln und Kochen nicht

Egal welche beiden Hauptberufe ihr lernt, beschäftigt euch auf jeden Fall auch mit den drei Sekundärberufen: Angeln, Kochen und Erste Hilfe. Letztgenannter Beruf versorgt euch mit Verbänden und Heiltränken und ist fürs Goldmachen nicht so spannend. Anders sieht das bei den beiden anderen Berufen aus.

Kochen ist in Forever wichtiger als in Classic, weil das meiste Buff-Food einen nützlichen Bonus für Erfahrungspunkte gewährt. Allein deswegen wird so gut wie kein Spieler ohne Futter aus dem Haus gehen und XP-Mahlzeiten im Zweifel fix aus dem Auktionshaus kaufen.

Noch mehr Gold lässt sich langfristig mit Angeln verdienen. In Classic waren Steinschuppenaale, Nachtflossen und Deviatfische regelrechte Dauerbrenner. Verschärft wird der Fischmarkt, weil sich bestimmte Arten nur zu bestimmten Tages- oder Jahreszeiten fangen lassen. In Forever kommen zudem neue Fischsorten und Rezepte, die Fisch benötigen, dazu.

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WoW: Forever – Das sind die Besonderheiten von Classic Plus im Trailer

Keine unnötigen Ausgaben beim Leveln!

Wer gleich beim Erreichen von Stufe 40 das normale Mount sein Eigen nennen und reiten können möchte, muss nicht nur Einnahmen generieren, sondern auch Ausgaben minimieren. Gleiches gilt für das mit 1.000 Gold noch sehr viel teurere, aber dafür schnellere Reittier auf Stufe 60.

Daher gilt:

  • Vermeidet unnötige Ausgaben bei NPC-Händlern oder im Auktionshaus
  • Kauft euch beim Klassenlehrer nur die Fähigkeiten, die ihr tatsächlich beim Leveln braucht
  • Vermeidet es fürs Erste, das Ersparte in den Ausbau von herstellenden Berufen zu investieren

Teuer sind auf Dauer auch Vorräte wie Essen und Wasser. Kochkunst hilft, und wenn ein befreundeter Magier online ist, dann fragt ihn freundlich, ob er euch mit seinen herbeigezauberten Leckereien versorgen kann.

Die besten Plätze in Azeroth fürs Farmen

Beim Leveln und auf Stufe 60 solltet ihr einigen Orten in Azeroth einen oder mehrere Besuche abstatten, um dort den besonders lukrativen Loot der hiesigen Gegner zu farmen. Aus Classic bekannt sind etwa:

  • die Jadefeuersatyren-Lager im Teufelswald. Die lassen Dämonische Runen (für den Eigenbedarf, spannend für Mana-Klassen) und Teufelsstoff fallen
  • die Erdelementare im Ödland, die unter anderem Elementarerde und Tiefensteinsalz fallen lassen
  • die Furbolgs in Winterquell, nachdem ihr dort eine kurze Questreihe gemacht habt, könnt ihr in der verschneiten Zone die sogenannten E’kos farmen, um diese zu verkaufen oder in starke Verbrauchsgegenstände wie Juju der Kraft (erhöht 30 Minuten lang eure Stärke um 30) einzutauschen – am besten gemeinsam mit Freunden, da die E’kos für alle Spieler eurer Gruppe droppen

Mit besserer Ausrüstung und etwas Übung könnt ihr euch dann irgendwann auch an schwereren Farm-Routen versuchen. Beliebt war in Classic beispielsweise der Elite-Bereich rund um Tyrs Hand in den Östlichen Pestländern. Die Scharlachroten Kämpfer lassen viel Silber, Runenstoff und mehr fallen.

Der Autor dieser Zeilen hat mit seinem Kräuterkunde-Schurken indes sehr gerne die Blümchen und Truhen in den Dungeons von Düsterbruch solo gefarmt.

Der Vorteil von instanziierten Farmrunden: Es gibt keine störende Konkurrenz in Form anderer Spieler.

Erstellt Bank- und Auktionshaus-Twinks

Wer in WoW: Forever effizient Gold verdienen möchte, braucht schnellen Zugriff auf Stauraum und das Auktionshaus. Das geht am einfachsten mit Twinks, deren Banken und Taschen ihr als Lager benutzt und die ihr in einer der Hauptstädte parkt, wo sie schnell das Auktionshaus besuchen können. Im besten Fall legt ihr sogar Lager-Twinks für unterschiedliche Ressourcen an und benennt diese für maximale Übersicht entsprechend.

Sobald ihr solch ein Netzwerk aufgebaut habt, müsst ihr mit eurem Hauptcharakter nur noch selten in die Hauptstadt. Ressourcen und ungebundene Beute verteilt ihr einfach über die Post. Schwitzer richten sich dafür sogar einen extra Account ein, um mit den Twinks agieren zu können, während sich der Hauptcharakter beispielsweise auf dem Flug befindet.

Tipp für den Start: Ihr müsst euch mit euren ersten Lager-Twinks gar nicht einloggen, sondern sie nur erstellen. Bereits dann könnt ihr mit eurem Hauptcharakter Post an euren Twink schicken, die dort dann sicher aufgehoben ist, bis ihr euch doch irgendwann mal einloggt, den niedrigstufigen Charakter zur Stadt eurer Wahl bringt und in Sicherheit dann die verschickten Items in die Bank packt.

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Addon-Tipps fürs Goldverdienen

Wir haben euch bereits 10 allgemeine Addons für WoW: Forever empfohlen. Wer das Thema Goldverdienen ernster angehen möchte, holt sich aber auch dafür Unterstützung in Form von Drittanbieter-Modifikationen. Hier einige der bewährten Klassiker:

  • Auctionator (auf curseforge.com): Unterstützt euch beim Auktionshaushandel, indem es Preis-Verläufe dokumentiert, Scans durchführt, euch beim Erstellen von Einkaufslisten sowie Auswertungen hilft und euch vor zu günstig eingestellten Gütern warnt.
  • Better Vendor Price (auf curseforge.com): Verrät euch, was eure Items im Inventar wert sind, was ein voller Stapel aus 20 Einheiten bringt und welcher Gegenstand am wenigsten wert ist, falls ihr mal wieder volle Taschen habt.
  • GatherMate2 Classic (auf curseforge.com): Merkt sich, wo es Ressourcen-Quellen gibt und zeigt euch diese für zukünftige Farmrunden auf der Karte an. Achtung: Bisher gibt es leider noch keine Forever-Variante. Das letzte Update ist 3 Monate alt.

Mehr zu WoW: Forever findet ihr auch auf unserem YouTube-Kanal von MeinMMO:

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Fallen euch weitere Tipps und Tricks ein, um in den ersten Tagen und Wochen von WoW: Forever ordentlich Gold zu verdienen? Verratet es uns gern in den Kommentaren! Wer indes eher nach allgemeinen Einsteiger-Tipps sucht, wird in unserem folgenden Guide fündig: Einsteiger Guide – 46 Tipps, die euch den Start in WoW Forever spürbar erleichtern

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