WoW-Dämon Cortyn hat alle Quests gespielt, die es in Dragonflight gibt und zieht ein Fazit. Wie ist die Story der Erweiterung? Lohnt es sich?
World of Warcraft Dragonflight ist seit fast zwei Wochen spielbar und, wie es bei mir Tradition ist, habe ich mich ein paar Tage in meinem Zimmer eingesperrt und sämtliche Quests durchgespielt.
Aber wie gut ist die Story von Dragonflight? Wie interessant ist die Geschichte? Lohnen sich die Nebenquests oder sind die nur langweilige Standard-Kost?
Wer mich kennt, der weiß schon, dass mir Story und Quests immer besonders wichtig sind. Ich bin zwar durchaus jemand, der „zügig levelt“, aber ich lese jeden Questtext, klicke mich durch die Monologe der NPCs in der Umgebung und schaue mir jeden Dialog an. Ich mag die Welt einfach und will wissen, was sich die Entwickler überlegt haben.
Daher war für mich auch klar, dass absolut jede Nebenquest durchgespielt werden muss, bis ich am Ende den Erfolg „Meister der Lehren der Dracheninseln“ mein eigen nennen konnte und somit wirklich alle relevanten Story-Inhalte erlebt habe.
Die Haupt-Story: Kurz, aber genau richtig
Die Haupt-Kampagne von Dragonflight, wenn man wirklich alle Nebenquests komplett auslässt, dauert im Schnitt zwischen 5 und 7 Stunden und hat damit einen durchaus soliden Umfang. Im Gegensatz zu Shadowlands überzeugen die Charaktere hier auf ganzer Linie. Vor allem die Widersacherin Raszageth ist mir in guter Erinnerung geblieben, aber auch die Rivalität zwischen Furorion und Sabellian, sowie die einzelnen Aspekte der Drachen haben viel Raum bekommen.
Blizzard hat sich ausreichend Zeit genommen, die bisher eher dürftige Story der Drachen mit deutlich mehr Inhalt zu füllen, einige Wissenslücken zu schließen und ausnahmslos jeden der Charaktere interessant zu machen.
Besonders loben möchte ich hier nochmal die Feinde, nämlich Raszageth und die Primalisten. Es ist Blizzard gelungen, die nicht als „den nächsten verrückten Kult“ darzustellen – sondern als Rebellen mit einem Anliegen, das aus ihrer Sicht absolut nachvollziehbar ist. Ohne hier zu viel spoilern zu wollen, kann ich jedem nur ans Herz legen, sich Story-Texte genau durchzulesen und auch auf Voice-Lines der Charaktere zu achten. Das sind in aller Regel keine verrückten Spinner, sondern oft nachvollziehbare Personen.
Ich habe mich mehr als einmal erwischt, wo ich mich fragte: Stehen wir hier wirklich auf der Seite der „Guten“? Sind die Primalisten wirklich die Bösen? Oder sind nicht die Titanen sogar die Bösen?
Die Story von Dragonflight ist wieder eine voller Grautöne, auch wenn die subtil sind und man über manche Dinge einfach etwas länger nachdenken muss.
Der einzige Kritikpunkt, den ich hier habe: Die Menge an „richtigen“ Zwischensequenzen scheint weniger geworden zu sein. Es gibt zwar oft „Ingame-Sequenzen“, aber die aufwändigen, hochwertigen Zwischensquenzen waren seltener.
Doch zusammengefasst ist die Hauptstory von Dragonflight interessant, nachvollziehbar und niemals langweilig.
Das viel größere Thema von Dragonflight sind allerdings die Nebenquests – und auf die komme ich jetzt.
Nebenquests ohne Ende – jede einzelne ist mindestens „gut“
Der deutlich wichtigere Aspekt von Dragonflight ist allerdings die überragende Anzahl von Nebenmissionen, die es in jedem Gebiet zu bewältigen gibt. Satte 34 Nebenquest-Reihen werden alleine über die Erfolge erfasst und die bestehen oft aus 6-10 Quests, in manchen Fällen etwas weniger, in anderen etwas mehr.
Besonders auffällig ist, dass Blizzard selbst die sonst so nervigen „Töte X davon“- oder „Sammle Y hiervon“-Missionen deutlich aufgewertet hat. Fast immer gibt es zu Beginn oder Ende der Quest kleine Dialoge zwischen den agierenden NPCs und irgendwelche „Mini-Events“, in denen entweder mit euren gesammelten Items interagiert wird oder die nächste Phase der Quest eingeleitet wird. Es sind oft nur kleine Sequenzen, aber die führen dazu, dass es sich nach mehr anfühlt als nur „Quest abgeben und weiter“.
Sehr gut gefallen hat mir, vor allem bei den Nebenquests, dass Blizzard die Grautöne der Feinde gut herausgearbeitet hat.

In einer Quest müssen wir eine Reihe von Baby-Drachen hüten, die sich vor dem Angriff der „Splitterflamme“ verstecken – das ist die abtrünnige Dracthyr-Fraktion, die ein großer Widersacher in Dragonflight ist. Auf der Suche nach magischen Artefakten stürmt ein Mitglied der Splitterflamme dann auch diesen Kinderhort und ist mit der Situation deutlich überfordert. Er kann es nicht übers Herz bringen, die kleinen Drachen zu verletzen und nach einigen Quests entschließt er sich sogar dazu, dafür zu sorgen, dass den Kleinen nichts in diesem Konflikt geschieht.
Ein Thema, das mir bei all den Quests in Dragonflight besonders stark aufgefallen ist, das ist die Liebe – und zwar in allen möglichen Facetten. Egal ob die romantische Liebe eines Paares, freundschaftliche Liebe einer echten „Bromance“ oder die familiäre Liebe einer Mutter zu ihren Kindern.
Ja, zu dieser Thematik gehört auch, dass Blizzard mit Dragonflight eine deutlich höhere Repräsentation von homosexuellen Paaren hat oder auch etabliert, dass in Azeroth Liebe über Völkergrenzen hinweg existiert. So findet man etwa eine Zentauren-Jägerin, die versucht mit einer Dryade anzubandeln (die darauf ziemlich abfährt) oder kriegt am Rande einer Questreihe mit, dass zwei forschende Kirin Tor – Nachtelfe und Menschenfrau – deutlich mehr als nur Arbeitskollegen sind.

Ob man das nun kitschig oder nervig findet, muss wohl jeder und jede für sich entscheiden. Ich fand das alles sehr stimmig und schlüssig. Es hat die Welt lebendiger gemacht und war in aller Regel einfach in die „primäre Geschichte“ der Quest eingebaut. Es macht die Charaktere nachvollziehbarer, greifbarer und vielschichtiger. Manche kritisierten das als „aufgesetzt“ oder „nervig“ – ich fand es meistens niedlich, immer aber passend.
Extrem viele Quests sind in positiver Erinnerung geblieben … eigentlich alle
Bei den Nebenquests sucht man allerdings nicht nach dem einen Goldstück, sondern jede einzelne davon ist interessant, wenn man sich für die Spielwelt interessiert. Das “World Building”, das hier betrieben wird, ist ganz große Klasse.
So gab es einen Blutelfen, der mit einem Menschen-Magier bei der Drachenschuppen-Expedition zusammengewürfelt wurde und eigentlich überhaupt keine Lust darauf hat. Der Mensch hingegen ist komplett übermotiviert und will viele Geheimnisse erforschen. Im Laufe der Questreihe tauen die beiden ein bisschen auf, haben lustige Dialoge und sind am Ende sogar Kameraden – bis sich der Blutelf opfert, um den Menschen zu retten, denn der „ist die Zukunft der Expedition“. Die Quest nahm plötzlich einen so finsteren Twist, dass es mir wirklich auf die Stimmung schlug. Und das bei Charakteren, die ich eine Stunde zuvor noch gar nicht kannte.

An anderer Stelle findet sich eine kleine Gruppe von schwarzen Drachen, die irgendwie geistig in der Vergangenheit hängen und darauf warten, dass Todesschwinge der Zerstörer endlich aus dem Mahlstrom auftaucht und die Welt in Flammen aufgehen lässt. Es tat ein bisschen weh, dem kleinen übermotivierten Drachen das Herz zu brechen und ihm beizubringen, dass Todesschwinge schon da war und verloren hat. Die tränengefüllten Kulleraugen vergesse ich nicht so schnell.
Auch der Humor ist großartig oder hat zumindest meinen Geschmack getroffen. So soll man einem Jäger Essen bringen, der natürlich direkt davon erzählt, dass er hier Probleme mit den Bären in der Nähe hat. Wir rollen innerlich schon mit den Augen und denken uns: Ja, dann müssen wir die wohl für den Jäger erlegen. Aber nichts da, der sagt eiskalt: „Was? Ob ich will, dass ihr sie für mich jagt? Seh ich wirklich so unfähig aus? Nein, das mache ich alleine.“
In der Nähe der Hauptstadt Valdrakken gibt es eine Questreihe, die sich rund um einen Kurort (Spa) dreht. Dort hat sich eine Schlange gebildet und in bester „Karen“-Manier steht da eine Elfe, die „ganz dringend mit dem Manager sprechen will“.
Ich könnte viele Seiten lang weiter machen, denn eigentlich ist jede Nebenquest berichtenswert. Jede einzelne davon ist entweder unterhaltsam, tiefgründig, witzig oder traurig – oft gleich mehrere Sachen gleichzeitig. Aus jeder einzelnen Quest merkt man, dass hier Story-Schreiber mit Herzblut und viel Liebe für Azeroth am Werk waren. Nichts wirkte wie „Standard-Kost“.
Wenn die Nebenquests von Dragonflight die neue „Standard-Kost“ sind, dann haben wir als WoW-Fans sehr, sehr rosige Zeiten vor uns. Denn ich will mehr davon. Viel mehr.
Es ist lange her, dass sich die Spielwelt so stimmig, so sehr nach World of Warcraft und gleichzeitig so modern angefühlt hat.
Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass in Bezug auf Quests Dragonflight nahezu perfekt ist. Ich wüsste nicht, was man hier noch verbessern kann. Jede einzelne Geschichte war eine, die es wert ist, gelesen zu werden. Und das können nur wenige MMORPGs und auch wenige WoW-Erweiterungen von sich behaupten.
Wie haben euch die Quests von Dragonflight gefallen? Habt ihr sie aufmerksam gelesen? Oder seid ihr nur schnell „durchgeskippt“? Welche ist euch in positiver Erinnerung geblieben?


Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.
Ich spiele seit 2006 bzw. ca. 6 Monate vor “the burning crusade” bis heute. Habe früher noch auf einem C64 (Brotkasten) programmiert bis MS (Microsoft) Windows (lat. plural/Mehrzahl – die Fenster) 95 erschienen ist. Habe bei seti@home seit 1999 bis letztes Jahr mit gemachen bzw. haben die so viele Daten, dass die das Projekt eingestellt haben. Heutzutage läuft alles über BOiNC (Rechenkraft für die Wissenschaft).
Das fliegen ist ätzend. Bei der neuen Erweiterung “Drachenflug”, soll man das fliegen neu erlernen. Das gefällt mir noch immer nicht.
Wären wir jetzt bei “Sword Art Online” bzw. mit dem Helm und der digitalen Anmeldung, sehe es ganz anders aus. Da hätte man viel mehr Freiheit mit der Bewegung und der Sicht. So wie es jetzt mit dem fliegen ist, hat man das nicht. Das fühlt sich sehr analog an.
Wieso man das normale Fliegen mit den Gegenständen/Tiere (mounts) wegnehmen muss, ist für mich nicht nachvollziehbar. Man hat ja von anderen abgeschaut, wie die das handhaben usw. halt. Die Kamera bzw. der Blickwinkel spielt immer eine wichtige Rolle.
Das neue Talentbaum ist zwar nicht schlecht, jedoch sind die Schriften viel zu klein. Habe keine Option zum vergrößern vorgefunden.
Wie auch immer – bis die Tage.
ich habe auch alle verfügbaren Strory und Neben Quest durch, von der Story habe ich bisher leider nur 5/9 fertig, leider braucht man Ruhm stufen um den Rest Freischalten zu können.
Wer nicht den ganzen tag Ruf farmen will, wird auch so schnell nicht an die restliche storry line heran kommen, unter anderem habe ich gelesen das Blizzard eine Sperre eingebracht hat, die durch Absoluten Suchtis nicht vorzeitlich abgeschlossen werden kann, selbst wenn man die Besagte Ruhmstufe bereits erreicht hat.
einer der Neben Quest musste ich auslassen, da es bei dieser nur mit Haustierkampf Abschließbar ist und ich kein einziges Haustier (Pokemon) auf stufe 25 habe und niemals haben werde, ist diese Quest einer mit der Wenigen die ich als Absolut schwachsinnig empfinde.
Dragon Flight bietet hier sehr viele Quest mit der neuen erweiterung, die meisten empfinde ich als gut und angenehm zu Spielen, es gab aber auch einige wo ich mir dachte: “was zur hölle muss man bitte hier machen” oder einige Mechaniken haben nicht so funktoniert wie sie es eig. sollten.
Kommen wir nun mal zu den WQs, ja sie sind wieder da und nein sie werden nicht stündlich oder täglich erneuert, sondern bleiben bis zu 3 Tage ohne Abschluss erhalten und es kommen in der Zeit keinen neuen dazu.
Hier erhält man mehr WQs Wöchentlich durch erledigte Story line bzw Ruhmstufen und ich bin dankbar dafür das es nicht so viele sind wie damals zu Legion oder BFA Zeiten, wo die Karte nicht mehr sichbar war durch die ganzen Symbole von WQs.
Das Drachenfliegen, eines mit der besten änderung die ins Spiel integriert wurde, aber leider auch nur für den neuen Content, hier hatte ich gehofft es wird auch in den alten Welten/Contents mit eingefügt.
Wer sich noch nicht sich dazu entschließen konnte DF zu kaufen oder zu Spielen, der sollte es zumindest versuchen, denn wer weiß vielleicht gefällt es euch ja doch.
Das Einzige was mir zur Zeit nicht gefällt ist, das wir 8 neue Dungeons haben und in M+ nur 4 Spielbar sind wärend man noch alte bekommen hat aus MoP,WoD und Legion, wo ich mich frage hat Blizzard den Verstand verloren?!
Die Skallierung in den Dungeons ist so unterschiedlich das ein Key +10 sich anfühlt als würde man mit Schlechtem Gear in eine +30 key gehen und manche sind wiederum leichter.
Ich habe bereits zu Legion Zeiten Hof der Sterne gemieden und nach so vielen Jahren ist es wieder da und es Demotiviert mich sowie Hallen der Tapferkeit, das Spiel genießen und erkunden zu können weil einfach 50% der Dungeons keine Erkundung mehr erfordert oder was neues ist.
Es ist wie mit einer Hochtzeit das Klischee etwas neues, etwas altes sowie etwas Blaues und Blizzard tut hat alles davon erfüllt.
Die Quest Spielen schön und gut, die sind aber auch schnell erledigt und vorbei, Endcontent ist für mich eine Qual wie zu SL Zeiten, jedem sollte klar sein das das Spiel schneller vorbei sein kann bevor auch nur 4 Wochen rum sind, um dann wieder 2 Jahren auf das nächsten Addon warten zu müssen, was dann auch keine Garantie gibt das es besser ist als das vorherige, ich habe seit Wotlk keine Erweiterung mehr komplett mit gemacht, manche waren sogar so schlimmt das ich nach nur einer Woche wieder gegangen bin, wie z.b BFA oder WoD.
Dein Glück, kriegst du doch ein (nein, sogar 2 in der besagten Questreihe) Haustier inkl. Level 25 geschenkt.
Ich muß ganz ehrlich sagen das, ich mir Dragonflight noch nicht gekauft habe, nicht wegen dem Questen das mache ich sehr gerne aber ich war einfach von Shadowland so entäuscht weil ich es für mich einfach zu wenig Inhalt hatte.
Ich hatte bei Shadowland einfach das Gefühl das Blizzard schnell ein Addon zusammen Bastelt um schnell Geld zu verdienen.
Aus dem Grund bin ich noch etwas zögerlich ob ich mir Dragonflight kaufen soll, weil ich keine Lust habe nochmal viel Geld auszugeben für ein Addon das mich wieder vom Inhalt Enttäuscht.
Alle Addons vor Shadowland fand ich sehr gelungen und sie haben mir viel Spaß gemacht.
Bin immer noch nicht in Dragonflight angekommen.
Hatte mir eigentlich nen Frost DK hochgezogen vorm Pre-Event aber irgendwie doch keine Lust mehr drauf gehabt 😁 Bin mir gerade noch nen Demo Warlock am leveln aber uff zieht sich das ohne den Exp Buff plötzlich. Hab noch 20 level vor mir bis 60, dann kann ich auch endlich Dragonflight genießen. Zwar zu spät zum M+/Raid Start aber egal 🙂
Hallo….
Habe ich das richtig verstanden das nach nur 14 Tagen der komplette Content ( Quests) durchgespielt werden kann?
War aber abzusehen bei so wenigen, kleinen neuen Questgebieten.
Ist das für MMORPG-Addons nicht üblich, dass man in 1-2 Wochen durchgequestet hat?
nein, wie kommst du darauf?
Die Haupt- und Nebenquests hat man da schon durch, die sind aber auch nicht der komplette Content und auch nciht weniger als in vorherigen Addons, eher mehr (zumindest die optionalen Quests).
Danach kommt noch weiterer Content wie Dungeons, Welt-Events, PvP, ab Mittwoch der Raid und M+ und ein neues Event. Dazu noch entsprechend farmen, Ruf bei den Fraktionen ausbauen, Berufe ausbauen welche jetzt Vielfalt bieten usw.
Die Gebiete sind übrigens größenmäßig bisher so ziemlich die größten die es in WoW gibt für so einen Addonrelease. Sie wirken nur kleiner, da man mit den Drachen relativ schnell unterwegs ist.
Auf vielen fansites wurde gesagt es gab noch nie soviele cutscenes, fand ich überhaupt nicht, gefühlt gab es noch nie so wenig. Die vertonten Story Quest waren auch viel zu wenig und die unvertonten Nebenquest die bestimmt 80-90% aller spieler nicht lesen wird und einfach annimmt abgibt waren viel zu viel, weil auf lesen hat doch kaum einer mehr Bock und ist halt auch blöd, vertont ist unendlich besser. Fand ich sehr schlecht diese Erweiterung, das Leveln besonders im zweiten Gebiet waren auch die Story Quests ätzend.
Deine Kritik ist nur deine persönliche Sichtweise… ich habe alle Quests gelesen und bin bei 75% aktuell. Ich kenne einige Spieler die nicht nur mit Scheuklappen durch die Spielwelt rennen. Und es gibt halt auch Leute die nicht nur m+ und Raids im Kopf haben. XD
Ich fand es super und wenn man nicht lesen will, hat mal selber Schuld. Die wichtigsten Szenen waren vertont und die Nebenquest zum Teil auch. Also ich finde es irgendwie traurig wenn man kein “bock” mehr hat zu lesen. Ich bin aus Final Fantasy eh anderes gewohnt, wo glaube ich noch mal wesentlich mehr gelesen werden muss.
Das hast du wunderbar ge-/ beschrieben. Einzig die Einführung in die Berufe sowie die Handelsaufträge hätten etwas mehr Aufmerksamkeit vertragen können. Aber die Wahnsinnige und ich fragen uns durch.
Für mich bis hierhin das beste Addon mit den viel versprechendsten Ansätzen.
Ich habe sehr schnell aufgehört, die Kommentare zu lesen und behalte lieber Ihren liebevoll geschriebenen Text in Erinnerung. Bin questen .. -A
Schöner Artikel. Ich bin zwar noch nicht auf LV 70, mir gefällt das Addon überraschenderweise aber sehr gut. Ich dachte, ich brauche eine Art “Hauptfeature”, aber weniger ist manchmal mehr. Die Dracheninseln sind wunderschön und das Fliegen passt wie die Faust aufs Auge. Ich habe lange nicht mehr so entspannt gespielt. Manchmal fliege ich einfach nur rum 😂
Als jemand der nur ab und an mal Wow spielt muss ich sagen, ich komm überhaupt nicht zurecht weil kaum was erklärt wird. Im vorherigen Add-On ist man eingestiegen, hat gesagt bekommen was gerade passiert und dann gings los. Hier hab ich leider gar keinen Plan. Warum sind wir überhaupt auf der Insel? Wieso waren die Drachen so lange weg und sind nicht schon viel früher wieder gekommen?
Aber das will ich jetzt gar nicht dem Spiel vorwerfen, Wow kann ja auch nichts dafür das ich nicht durchgehend spiele. Ich fand aber, dass die vorherigen Addons es besser hinbekommen haben auch die weniger involvierten Spieler einzubeziehen.
Alle deine Fragen werden eigentlich mit dem Start der Quest in OG oder SW beantwortet. Warum müssen wir zur Insel, Warum waren die Drachen weg. Dafür müsste nicht Mal alle Quest Texte lesen sondern nur zuhören. Warst wohl zu schnell mit dem weiter laufen oder hast nicht zugehört.
Hab auch länger kein Retail gespielt die letzten beiden Addons nur zum Start und Legion als letztes von Anfang bis Ende bin aber voll involviert.
Uff echt? Oh man, zu meiner Verteidigung, ich war krank als ich das gemacht hab. In dem Fall mach ich den Anfang mal nochmal mit einem anderen Char.
Also die Kommentare hier.. die verderben einem echt den Tag. @alf: du hast anscheinend Bock auf gar nichts in dem Game. Bitte gehen Sie weiter und nerven nicht. @Damian: das eine Quest beim 2. mal nicht so überraschend und emotional berührend daher kommt wie beim Ersten Mal sollte klar sein? Trotzdem ist genau diese Quest absolut fantastisch. Trotz nur Text. Was mich zum nächsten Punkt führt. Veraltete Inszenierung. Lesen kann halt nicht mehr jeder, aber Leute die auch mal gerne ein gutes Buch noch lesen kommen gut klar mit Texten in Spielen. Bitte gehen Sie weiter, auch für Sie ist das hier Perlen vor die Säue.
Und jetzt mein Liebling: Azrul: Questen und Leveln sind das Schlimmste? Bitte gehen Sie weiter, sie sind der Homer Simpson der Kommentare hier. Besser noch: “hab’s noch nicht gekauft, wäre das erste add-on ” Bitte gehen Sie weiter, sie sind ein typischer Amazon Kunde: “Ich habe den Artikel nicht gekauft, finde ihn aber trotzdem doof” Herr im Himmel.
Danke Cortyn für den Artikel, die Quests, das ganze Weltdesign sind diesmal wirklich gut gelungen. Schade das es so wenige erkennen und zu schätzen wissen.
was man an den quests verbessern könnte :
den zwang bestimmte berufe quests annehmen zu müßen, damit man nciht ständing und überall diesen “botschafter” einer fraktion am hintern kleben hat…
bewrufs quest für berufe machen zu müßen, die man ncihtmal hat….
quests die mir sagen geh und bring mit 10 blumen.. töte 10 mobs hier oder da …man kann sie qualitäts mäßig weit aus besser gestalten…
unnötige quests für game mechaniken , die wirklich niemand braucht, will, noch jemans gebraucht hat , noch wollte….ich sag nur klettern, fotographieren,
quests wie z.b. das komplette transporter netzwerk .. wozu braucht man das, wenn man eh fliegen kann mit 850% und man innerhalb von 30 sekunden an jedem punkt auf der karte sein kann ?
unnötige haustier quests , die einem sagen man solle dort hin und ein tier streicheln, oder retten, nur um dann wieder ein zusätzliches haustier zu bekommen …
angel quests , die man an jeder ecke findet und die so nerfig sind das man am liebsten ausloggen möchte, nachdem man gezwungen ist diese zu machen um dann ruf bei der fraktion zu bekommen..
das suppen even.. die jagden die überall stattfinden .. all das ist überflüssige mechanik , dessen ressourcen besser in anderen bereichen aufgehoben wären…
dragonflight is bei weitem nicht so gut wie jeder es gerne hätte und sieht….
Fast ALLE dieser Mechaniken, die DU nicht “brauchst”, machen das Endgame abwechslungsreicher und folglich interessanter.
Also, wenn “jeder” das als gut sieht und “nur” (schließlich: “jeder”) du nicht…dann…hmmmmmm…
Einige Quests gefallen mir auch wirklich gut, wie z.B. die, wo einem ein Drache in Zwergenform vom Krieg und dem Verlust seiner Liebsten erzählt und man einfach nur eine längere Zeit neben ihm sitzt und sich die Landschaft anschaut. (wobei schon beim zweiten Char, die Quest ihren Reitz deutlich einbüsst!).
Grundsätzlich geht’s mir aber auch in Dragonflight wie in den meisten WoW-Addons der letzten Jahre, ich habe den Eindruck, die 176. Folge einer Soap zu sehen, wo ich weder die Figuren kenne, noch die übergeordneten Story-Arcs. Aus diesem Grund fällt es mir sehr schwer, mich zu connecten.
Irgendwie hängt Wow viele Spieler storytechnisch einfach ab.
Was ich auch richtig twinkfeindlich finde, ist die Linearität, wie gerne hätte ich wieder Klassenquests und sowas wie die Ordenshalle, damit nicht jede Klasse, ständig dass selbe erleben muss.
Abgesehen davon kranken die Storylines auch an der gametchnisch veralteten Form der Inszenierung. Es ist einfach nicht mehr zeitgemäß endlose Textblöcke zu nutzen um wesentliche Storyhintergründe zu erklären.
Ich spiele neben WoW HdRo und trotz der teilsweise altbackenen Technik (z.B. miese Animationen) finde ich die Welt und deren Storylines so viele besser inszeniert und immersiver.
Die allermeisten Quests finde ich auch sehr interessant und motivierend und eben auch traurig wie die mit dem Blutelfen und Menschen Magier, die hat mich sehr berührt, so wie dich WoW-Dämon Cortyn.
Kann ruhig so weiter gehen, ich mag gut geschriebene Quest-Reihen, die sind das Salz in der Suppe. 🤗
Mir fehlen auch nur noch ein paar Quests- dachte ich, aber nachdem der Ruf höher wurde kamen immer wieder neue dazu. Muss auch sagen, dass die Quests dieses Mal viel besser sind.
Questen und Leveln ist wirklich das schlimmste am ganzen Spiel.. hab’s noch nicht gekauft, wäre das erste add-on 🤔..
Dann sind MMORPGs nichts für dich oder andere RPGs. Da gibt’s überall Quest und du musst dein Leveln steigern. 😅