Schon vor dem Start der 2. Saison in World of Warcraft nehmen die Entwickler noch einmal Änderungen vor. Ein paar Klassen sind zu stark.
Die erste Woche von Patch 12.1 Fluch von Ula’tek nähert sich langsam dem Ende. Viele gieren der neuen Saison von World of Warcraft entgegen und warten nur darauf, sich endlich in den neuen Raid oder wieder in „Mythisch+“ stürzen zu können. Das wird am kommenden Mittwoch wieder der Fall sein.
Doch bevor es soweit ist, zieht Blizzard noch ein paar Änderungen aus dem Hut. Denn manch eine Klasse ist viel zu stark, während andere ein bisschen Hilfe benötigen.
Was ändert sich am Mittwoch? Im Folgenden haben wir die wichtigsten Änderungen kurz zusammengefasst, damit ihr wisst, welche Klassen und Spezialisierungen angepasst werden. Grundsätzlich ist die Absicht der Entwickler, die Auswirkungen der neuen Tier-Sets ein wenig einzudämmen. In vielen Fällen werden die Tier-Sets schwächer, dafür aber der gewöhnliche Schaden (oder die Heilung) einer Klasse verbessert. Die vollständigen Details könnt ihr auf der zweiten Seite des Artikels einsehen.
Alle Klassenänderungen vom 19. August 2026
Todesritter bekommen zweierlei Änderungen. Blut-Todesritter erleiden deutliche Nerfs ihrer San’layn-Heldentalente und müssen 4 % weniger Stärke und eine schwächere Tanzende Runenwaffe in Kauf nehmen. Frost-Todesritter verursachen 9 % mehr Fähigkeitsschaden, aber ihr Tier-Set wird abgeschwächt.
Dämonenjäger werden in ihrer Verschlinger-Spezialisierung generft. Die hat sich gerade im Kampf gegen Solo-Feinde als zu stark herausgestellt, sodass die wichtigsten Fähigkeiten an Durchschlagskraft verlieren. Dafür wird allerdings der generelle Fähigkeitsschaden gestärkt. Das neue Tier-Set wird drastisch abgeschwächt, generiert nun nur noch 2 Seelenfragmente (anstatt 8).
Druiden sind in ihrer Wiederherstellung-Spezialisierung zu schwach. Ihre Heilung wird um 4 % erhöht, aber auch ihr verursachter Schaden bekommt einen deutlichen Zuwachs von 20 %, sodass sie in Dungeons mehr zum Gruppenschaden beitragen können, wenn gerade keine Heilung benötigt wird.
Jäger der Tierherrschaft-Spezialisierung bekommen ein verbessertes Tier-Set aus den neuen Inhalten. Die Stärkungs-Wirkung des Tier-Sets wird um 30 % bis 50 % gesteigert, sodass die Auswirkung deutlicher zu spüren ist.
Beim Magier mit Arkan-Fokus ist das Tier-Set zu stark gewesen. Hier gibt es massive Nerfs des Tier-Sets, das 75 % seiner Stärke verliert – eine Verbesserung der Arkanen Geschosse von 20 % sinkt auf 5 %. Im das zu kompensieren, wird aber die allgemeine Stärke des Arkanmagiers um 3 % erhöht.
Der Mönch war als Nebelwirker ein zu schlechter Heiler. Alle Heilung wird um satte 8 % erhöht und der Bonus des neuen Tier-Set wird häufiger ausgelöst.
Priester hingegen waren in ihrer Disziplin-Spezialisierung viel zu stark und rannten allen anderen Heiler mit ihrem verursachten Schaden davon. Sie werden um satte 30 % generft. Damit ihre Heilleistung aber nicht einbricht, wird der durch Abbitte in Heilung umgewandelte Schaden von 32 % auf 46 % erhöht. Heilig-Priester bekommen Verbesserungen ihrer Orakel-Heldentalente, damit sie ähnlich effizient sind wie die des Archon.
Schurken bekommen in der Meucheln-Spezialisierung einen direkten Buff. Aller Schaden steigt um 4 %. Täuschung-Schurken hingegen bekommen eine Abschwächung ihres Tier-Set-Bonus, erlangen dafür aber einen Schadens-Buff von 6 % um das zu kompensieren.
Schamanen bekommen nur eine einzige Änderung. Verstärkung-Schamanen verursachen 5 % mehr Schaden mit allen Fähigkeiten.
Hexenmeister können sich auf eine kleine Änderung freuen, wenn sie auf Dämonologie spezialisiert sind. Ihr Tier-Set wird verbessert, damit es ein bisschen mehr Wirkung hat.
Krieger können sich auf minimale Anpassungen einstellen, wenn sie auf Furor spezialisiert sind. Ihr Tier-Set wird ein wenig abgeschwächt, aber dafür wird sämtlicher Schaden um 6 % erhöht, sodass die Auswirkungen eher gering sind.
Warum ändert Blizzard so viel? Aus der ersten Woche nach dem Release eines Patches können die Entwickler extrem viele Daten erlangen – deutlich mehr als vom PTR, auf dem nur ein Bruchteil der Spielerinnen und Spieler überhaupt spielt. Gerade zum Start einer Saison ist die Balance besonders wichtig, weil davon auch abhängt, wie gut der ganze Fortschritt während der Saison abläuft und wie sich das „World First“-Rennen gestaltet, das in wenigen Tagen startet. Schon jetzt wurde angekündigt, dass es in den kommenden Tagen noch weitere Anpassungen geben wird.
Ist eure Klasse von den Änderungen betroffen? Wie findet ihr diese Anpassungen in letzter Sekunde und hat das vielleicht sogar Auswirkungen darauf, welche Klasse ihr im neuen Content spielen werdet? Lasst es uns doch in den Kommentaren wissen. Und deckt euch am besten auch mit den übermächtigen Fischen ein, wenn ihr das Gewölbe von Atal’Utek erforschen wollt …
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