Eine kleine Randbemerkung von Chris Metzen hat klargestellt: Die größte Bedrohung von World of Warcraft gibt es nicht mehr. Alle sind weg.
Wenn man sich überlegt, was denn die größte Bedrohung in World of Warcraft darstellt, gerät man schnell in einen Wettstreit der Superlative. Der erste wird vielleicht noch „Arthas!“ sagen, die nächste „Die Brennende Legion!“ Doch früher oder später landen wir bei den Leerenfürsten. Das sind die wohl gefürchtetsten Kreaturen des Kosmos. Zumindest waren sie das. Denn Chris Metzen hat mal eben gedroppt: Es gibt gar keine weiteren Leerenfürsten mehr.
Was sind Leerenfürsten? Der Kosmos von World of Warcraft besteht aus mehreren Dimensionsebenen. Es gibt nicht nur Azeroth, sondern auch eine Dimensionsebene der Teufelsmagie (den Nether), eine Dimensionsebene des Todes (die Schattenlande) und eben auch eine Dimensionsebene der Leere. Dort in der Leere waren bisher die Leerenfürsten unterwegs. Sie gelten als unfassbar mächtige, hungrige Wesen, die im Grunde alles verschlingen wollten. Mehr zur Story und den Leerenfürsten haben wir in unserer Lore-Übersicht zu ganz WoW.
Bisher hatten die Leerenfürsten keine Möglichkeit, direkt auf Azeroth zuzugreifen, daher nutzten sie die Alten Götter als ihre Abgesandten. In Patch 11.2 kam es dann zum ersten Mal zu einem Kampf gegen Dimensius, einen der mächtigsten Leerenfürsten. Doch das dürfte der letzte Kampf dieser Art gewesen sein.
Der letzte Leerenfürst ist besiegt – wo sind die anderen?
Was hat Chris Metzen gesagt? World of Warcraft hat auf YouTube vor einigen Stunden einen „Deep Dive“ veröffentlicht. In dem Video geht es vor allem um die Spielsysteme und die Story von Midnight. Eingeleitet wurde das allerdings von Chris Metzen, dem Story-Guru hinter WoW, der die Ereignisse von The War Within und der aktuellen Antagonistin Xal’atath nochmal zusammenfasst. Immerhin hat Xal’atath die Macht von Dimensius in ihrer Kontrolle, nachdem wir diesen für sie im Herz der Dunkelheit versiegelt haben.
Doch Chris Metzen wählt seine Worte mit bedacht und verrät ein wichtiges Detail, denn er sagt:
„Und kürzlich hat Xal’atath die Macht an sich gerissen, die Macht des letzten Leerenfürsten Dimensius.“
Ja, richtig gelesen. Chris Metzen sprach vom „letzten“ Leerenfürsten. Damit hat er quasi „im Vorbeigehen“ mal eben erwähnt, dass es keine anderen Leerenfürsten mehr gibt. Die große, kosmische Bedrohung durch die Leerenfürsten existiert damit quasi nicht mehr.
Wo sind die Leerenfürsten hin? Auch wenn Metzen das nicht genau sagt, kann man sich zusammenreimen, was mit den Leerenfürsten passiert ist. Denn die Leere verschlingt, das gilt auch für alle Kreaturen der Leere.
Naheliegend ist, dass die Leerenfürsten sich gegenseitig verschlungen haben, bis am Ende nur noch Dimensius übriggeblieben ist. Immerhin erfahren wir das zum Teil auch im Kampf gegen Dimensius – dort ruft er zwei „niedere“ Leerenfürsten herbei, die er im Laufe seines Lebens schon verschlungen hat.
Für viele in der Community kam das wohl überraschend, dass die Leere damit – von Xal’atath mal abgesehen – als kosmischer Gegenspieler weg vom Fenster ist. Denn abgesehen vom im Herz der Dunkelheit versiegelten Dimensius gibt es keine weiteren Leerenfürsten mehr. Aber wer weiß, ob sich das nicht noch einmal ändert. Vielleicht erfahren wir ja mehr davon in der kommenden Erweiterung Midnight.
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Was Metzen sagt, ist nichts Anderes als das was die Entwickler mit dem gesamten Spiel vorhaben, weg vom schneller, höher, weiter. Das Spiel hat sich in immer höhere Höhen geschraubt, ohne langfristigen Plan, es tauchte immer eine noch größere Bedrohung auf, jeder Oberboss hatte gewissermaßen immer noch eine Instanz über sich.Das hat natürlich immer die Folge, daß irgendwie keiner die Schuld an etwas hatte, weil ja immer der böse Onkel von ganz oben es befohlen hat, man musste ja…
Wenn jetzt die Entwickler da Spiel in seinen Grundfesten zusammenstampfen, Addons weg und Spielsteuerung rigoros vereinfachen, dann muss man zwangsläufig auch diesen Höhenflug des immer noch Böseren einmal beenden, denn es passt dann nicht mehr wirklich, den Ober-Über-Boss des 20sten Addons mit relativ einfacheren Mittel zu bekämpfen, als heutzutage. Die Entwickler sagen ja, die Addons hätten zu einem Wettrüsten mit den den Entwicklern geführt, dass die Bosskämpfe eben wegen den immer besseren Addons immer komplizierter geworden seien. Das Ziel der jetzigen Maßnahmen kann dann nur sein, dass Alles, also auch die Kämpfe wieder zurückgeschraubt werden, also der Endboss im überübernächsten Addon wieder viel viel einfacher, zumindest taktisch, zu legen sein wird. Man kann auch Sagen, die Bosse werden dann weit weniger “kreativ” sein, vielleicht größer aber eher dumm wie Brot, da geht es dann wieder nur um dumpfes Draufschlagen, wie in der Steinzeit. Wir bekommen dann immer gewaltigere Kräfte, um den reinen DPS – Check durchzustehen, denn komplizierte Kämpfe will man ja nicht mehr. Leider wird auf diese Weise des immer stärker sein müssens, auch der kleinste Mob am Wegesrand auch immer stärker, so dass heute schon die kleinsten Hoppelhasen mehr aushalten und austeilen, als die Endbosse früherer Erweiterungen. Metzen will einfach nicht mehr immer noch höher, weil das Maß einfach überschritten ist, f0r einen, selbst für ein Fantasyspiel, “logischen” Fortlauf des Spieles. Wenn ich das Spiel vereinfache, muss ich auch die Handlung anpassen, ob das allerdings gut ist, bezweifle ich.
Solange wie das dunkle Herz existiert. Je nachdem was mit den Mächten im Inneren genau passiert. Kann genau so gut sein das die Leerenfürsten danach wieder frei kommen, wenn es zerstört wird. Oder wir verbrauchen die Energie für irgendwas, wie damals mit den Legy Waffen zu Ende Legion.
Oder können niedere Leerenkreaturen so weit verschlingen, das sie einfach zu einem neuen Leerefürsten aufsteigen?
“In Patch 11.2 kam es dann zum ersten Mal zu einem Kampf gegen Dimensius, einen der mächtigsten Leerenfürsten.Doch das dürfte der letzte Kampf dieser Art gewesen sein.”
Ob das story technisch eine gute Idee war. Als Spieleentwickler ist man wohl geneigt immer noch einen draufzusetzen. Dadurch kann man sich aber auch die Story kaputtmachen. Story zurückdrehen 😉 oder 2. Zeitschleife aufmachen ist für mich Murks. Ich muss keine Mobs bekämpfen wo man die ganze Zeit gesagt hat die sind von der Mächtigkeit jenseits von allem, das ergibt für mich keinen Sinn, die dürfen gern immer als Bedrohung im Hintergrund stehen. Naja schauen wir mal was kommt.
Ja, es ist richtig, dass nur noch 2 hauptsächliche Wesen der Leere existieren.
Das Ende der Weltenseelensaga wird WoW komplett verändern ->
Es wird keine Leere mehr geben, es wird keine Ordnung (Titanen) mehr geben.
Sargeras verbündet sich mit uns und wird der letzte Titan. Azeroth erwacht als Göttin der neuen Ordnung. Das Pantheon der Titanen / die alte Ordnung werden wir in in einem Patch besiegen, es wird keine ganze Erweiterung benötigen.
Der Kampf gegen Xal’atas zieht sich bis zum Ende von The Last Titan. Das dunkle Herz wird aber mit Ende Midnight zerstört -> Dimensius und Galakrond erwachen.
Galakrond verschlingt Dimensius und mutiert damit zum ultimativen Wesen der Leere, er stellt den Endboss der Weltenseelensaga dar.
Lore-Info:
Galakrond ist/war das mächtigste Wesen von Azeroth, Dimensius ist/war das mächtigste Wesen der Leere. Wir kämpfen sozusagen gegen beide zusammen mit einigen netten Verbündeten.
Verbündete:
-Sylvanas, mit der Macht der gebündelten Schattenlande, wird jedoch nach dem Kampf sterben, zum letzten mal.
-Sargeras, der brennende Titan.
-Azeroth, Göttin der neuen Ordnung.
-Horde, Allianz und all ihre Verbündeten.
Auch wird es in the Last Titan mit dem neuen Content spannend:
Wir begeben uns auf die Rückseite von Azeroth – Das verbotene Land Avalon, wo wir auf den mysteriösen 5. Old God treffen, bei dem Xal’atath nach ihrer Niederlage in Midnight zurückzieht.
Nach der Weltenseelensaga gibt es erstmal gar keine Feinde mehr.
Sylvanas hat die Schattenlande bereinigt,
Sargeras ist jetzt kein Feind mehr,
Die Leere ist tot,
Die Titanen sind Geschichte,
Die alten Götter werden im Laufe der Weltenseelensaga auch kurz getötet.
Entweder ist die Weltenseelensaga das offizielle Story-Ende von WoW und sie entwickeln heimlich schon WoW 2 (6 Jahre reichen da ja), oder sie packen den ultra bösen Super Mulorc aus, der Azeroth einfach aufessen wird.
Ich weiß nicht, was bei dir zum Frühstück gereicht wird, aber ich glaube, ich hätte auch gerne etwas davon, aber vielleicht nicht in dieser Dosis! 😀
Aber was die Zukunft von WoW angeht: Sie arbeiten schon an Addons nach der Weltenseelen-Saga, das wurde schon bestätigt.
So ganz abwegig ist nicht alles. Bellular mutmaßt auch, dass Sargeras eigentlich auf unserer Seite und gegen die Titanen ist.
Schwierig. Bisher wissen wir eigentlich, dass die kosmischen Mächte ohne ihre… Champions? Titanen? Entitäten? Oder wie auch immer… jedenfalls werden die Mächte ohne ihre Hüter schwächer und verschwinden. Gehen wir davon aus, dass Dimensius und Xala jetzt auch entgültig vernichtet werden, dann würde, zumindest nach den bisherigen Informationen, die durchaus nicht stimmen müssen, der Kosmos zusammen brechen. Denn ohne die Leere würde das Licht zu stark werden da der Konterpart fehlt. Wie sowas aussehen kann sehen wir auf Dreanor, wenn wir die roten in die Horde holen damit sie nicht draufgehen (btw sehr ähnliche Szene zum Midnight Trailer).
Bin sehr gespannt wie das aufgelöst wird. Besonders da die größten Feinde Azeroth’s jetzt vermutlich Licht oder Ordnung werden. Das sind nämlich auch keine Freunde. Eher im Gegenteil. Denn die sind auch eher so gepolt, dass Azeroth entweder zu ihnen gehört oder zu gefährlich ist um zu existieren.