Größter Twitch-Streamer zu WoW fragt seine Zuschauer, wer überhaupt noch spielt

Niemand auf der Welt hat mehr Zuschauer auf Twitch beim Streamen von World of Warcraft als der Streamer Asmongold. Der fragte kürzlich seinen Chat, wer überhaupt noch spielt und wer bereits aufgehört hat. Das Ergebnis lässt ihn ungläubig zurück.

Um wen geht es? Asmongold ist der größte WoW-Streamer auf Twitch und seit vielen Jahren eine bekannte Größe in der Community. Mit knapp 2 Millionen Followern schafft er es sogar in die Top 100 der größten Streamer überhaupt.

Mit seiner nerdigen Art polarisiert er die Zuschauer und Fans stark, erreicht aber dennoch im Schnitt fast 36.000 Zuschauer gleichzeitig (via sullygnome; Stand 23. April). Während WoW Classic im Hype war, schaffte es Asmongold sogar auf Platz 1 der Twitch Charts.

Anfang 2021 kündigte Asmongold eine Pause von unbestimmter Dauer an. Seine Fans waren besorgt um den Streamer, allerdings kehrte er Mitte März schon wieder zurück.

Nun hat Asmongold erneut Probleme mit WoW und seinem Stream, denkt, dass das MMORPG “seinen Stream killen wird”. In einer Umfrage wollte er von seinen Zuschauern wissen, wer überhaupt noch spielt und wirkt fassungslos über das Ergebnis.

Umfrage erschreckt Asmongold

In einer seiner neueren Aufzeichnungen fragte Asmongold seine Zuschauer sehr spezifisch: „Falls ihr Shadowlands oder das Ende von BfA gespielt habt, habt ihr dann mit WoW aufgehört?“ Battle for Azeroth ist die unbeliebteste Erweiterung von WoW und schaut man in die Community, macht sich bei Shadowlands langsam ebenfalls Frust breit.

Das ist das Ergebnis: Zu Asmongolds Überraschung haben über die Hälfte der Teilnehmer angegeben, WoW nicht mehr oder überhaupt nicht zu spielen. Bei 5441 Antworten sagten

  • 39 % Ja[, ich habe aufgehört]
  • 26 % Nein[, ich spiele noch]
  • 19 % Ich spiele WoW Classic
  • 17 % Ich spiele kein WoW lol

Der Streamer reagiert darauf verblüfft. Asmongold sagt: „Über die Hälfte der Leute spielt das Spiel nicht. Wow, wow. Das ist verrückt. Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Echt nicht.“ Die Umfrage findet ihr im hier eingebetteten YouTube-Video ab Minute 11:28:

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„Ich würde lieber meinen Stream killen als WoW beim Sterben zuzusehen“

Die Umfrage kam überhaupt erst auf, weil Asmongold Zweifel am Erfolg seines Streams hat, wenn er weiterhin nur WoW zeigen würde. Er ist der Meinung: WoW sei ein sterbendes Spiel. Jeder wisse das und er sehe die Gefahr, dass sein Stream dadurch ebenfalls Zuschauer verlieren oder sogar sterben würde.

Lieber wolle er auf andere Spiele ausweichen, auch wenn seine Zuschauer ihn dabei nicht unterstützen. Konkret sagt er:

Ich denke, viele Leute würden lieber sehen, wie ich etwas Neues ausprobiere. Vielleicht aber auch nicht und dann stehe ich da wie ein Arschloch. Aber es ist, was es ist. Aber ich würde es lieber ausprobieren und schauen, was passiert. […]

Ich würde lieber meinen Stream killen beim Versuch, etwas anderes zu machen, als in WoW zu sitzen und [dem Spiel] beim Sterben zuzusehen.

Seinem Stream gehe es zwar wahnsinnig gut, aber das würde laut Asmongold nicht anhalten. Würde er weiterhin nur WoW streamen, würde das seinen Kanal töten, so glaubt er. Mittlerweile versucht er sich sogar an anderen Spielen und zeigte in letzter Zeit häufig „ALT F4“, ein Spiel, das dazu gebaut ist, seine Spieler zum Ausrasten zu bringen:

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Ist WoW ein „sterbendes Spiel“?

Den Vorwurf, dass WoW stirbt, gibt es in etwa so lange wie das Spiel selbst. Trotzdem hält es sich mittlerweile seit fast 17 Jahren und über acht Erweiterungen hinweg. Shadowlands war sogar das am schnellsten verkaufte PC-Spiel aller Zeiten.

Für ein sterbendes oder totes Spiel sind das ziemlich gute Zahlen. Dennoch ist ein gewisser Unmut in der Community zu finden, vor allem was Blizzards Kreativität angeht. In letzter Zeit gibt es immer wieder Beschwerden darüber, wie die Story um Sylvanas Windläufer ausgeschlachtet wird, einer der Antagonisten in Shadowlands und eine der bekanntesten Figuren in Warcraft.

Zu Sylvanas erscheint sogar ein eigenes Buch und viele Spieler haben es mittlerweile satt, dass die Banshee ihnen Mal um Mal „ins Gesicht gedrückt“ wird (via reddit). Viele Spieler hoffen dennoch darauf, dass mit Patch 9.1 wieder mehr kommt, was sie tun können.

Im Hintergrund ändert sich indes sichtlich mehr. Viele der alten Gesichter von Blizzard verlassen das Studio und wenden sich neuen Projekten zu. Die meisten „Urväter“ sind bereits gegangen und der neuste Verlust für Blizzard ist der charismatische Jeff Kaplan, der früher selbst Game Director für WoW war:

Blizzard verliert eine weitere Ikone: „Papa Jeff“ geht

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Pansen79

Erst einmal sind es für mich zwei paar Schuhe die hier vergleichen werden. Einem Streamer beim Zocken zuzuschauen konnte ich noch nie nachvollziehen. Mute ich mir maximal bei einer Kaufüberlegung ein Let´s play für ein Spiel oder ein Video zu spezifischen Spielinhalten zur Hilfestellung zu. Ansonsten zocke ich lieber selbst. Aus der Klientel der Zuschauer bei Streams repräsentative Zahlen für Spiele zu schlussfolgern, ist in etwa so, als fragt man Menschen die Bundesliga schauen, ob sie selber Fußball spielen. Kann sein, muss nicht sein. Hängt von vielen Faktoren ab.

Der nächste, noch relevantere Punkt ist doch, dass sich die Gaming-Kultur genau so wie Spiele verändern und entwickeln. WoW bedient dabei ein einfaches wie auch durchschaubares Konzept. Die Euphorie der ersten Jahre ist nun mal verflogen, auch hat sich das Spielerverhalten mittlerweile grundsätzlich geändert. Kurz gesagt, man kann das Rad nicht immerwährend neu erfinden, und das bringt auch psychologisch hinsichtlich der Erwartungshaltung und des “mentalen Impacts” einen gewaltigen Unterschied. Gaming ist schneller, frequenter und kurzweiliger geworden. Unzählige Konzepte und Designs buhlen um Spieler. Das bedingt auch, dass sich Content und Zugänglichkeit anpassen. Die WoW-Addons verkaufen sich exzellent. Davon auszugehen, dass alle Spieler nun ununterbrochen zocken ist eine falsche Erwartung. Die Abos laufen zum Release 2-3 Monate, werden dann i.d.R. pausiert und kommen zwischendrin mal wieder oder vielleicht auch erst am Ende, kurz vor dem nächsten Addon. Letztendlich zählt, wer noch nicht gestorben ist, scheint ja noch am Leben zu sein… Und mal ganz nebenbei: Selbst die Server von Guild Wars 1 laufen glaube ich noch… xD

Ron

WoW ist definitiv ein sterbendes Spiel, aber es ist ein sehr langsamer und schleichender Prozess. Ich habe vor einigen Jahren schon ein Interview mit einem Experten gelesen, der es treffend formuliert hat: Jeder der WoW mal spielen wollte, der hat es bereits ausprobiert!
Sicherlich, die Aussage hat durchaus ihre Schwachstellen, da ja auch immer noch neue Kundschaft hinzukommen kann, aber diese wird nie überwiegen, da man den Zenit längst erreicht hat. Ich denke wir werden noch sicherlich mindestens 10 Jahre einen Fortschritt erleben und anschließend wird es den letzten großen Knall geben, das letzte Addon und ein hoffentlich würdiger Abschluss. Ewig wird man dieses Franchise nicht melken können, ich glaube das hat Blizzard bereits realisiert.

Ich sehe hier nur einen einzigen profitreichen Ausweg – den Konsolenport. Das könnte noch einmal für einen gewaltigen Schub sorgen und die womöglich letzte Sparte abholen, aber hier dürfte sich früher oder später der Sturm legen, da es auf Konsolen nicht sonderlich viele MMORPG Anhänger gibt.

Chucky

da es auf Konsolen nicht sonderlich viele MMORPG Anhänger gibt.

Sag das nicht. schau dir FFO an^^

Zuletzt bearbeitet vor 18 Tagen von Chucky
Ron

Du meinst Final Fantasy 14 oder? Das ist richtig, nur darf man nicht vergessen, dass hier ein Name dahinter steckt, der ganze Konsolengenerationen geprägt hat. Also die Marke Final Fantasy hat extrem viele Fans und zudem hat man mit dem Namen schon viele Feldversuche gestartet: Strategiespiele, RPGs, Action-RPG, Monster Hunter Klone, Filme, Brettspiele, Funracer usw.
Die Final Fantasy Marke war da im Genrebereich immer sehr bunt vertreten, dementsprechend glaube ich, dass sich Final Fantasy Fans vielleicht auch eher mit MMORPGs anfreunden können, zumal die Unterschiede zwischen RPG und MMORPG auch hier deutlich kleiner ausfallen als bei den Jump N’ Run, Beat em’ Ups oder klassischen Action Games. Den Final Fantasy Spieler kann man vermutlich eher dazu bringen ein MMORPG zu testen als einen Call of Duty, Devil May Cry oder Mario Kart Fan ^^

monk

WoW ist definitiv ein sterbendes Spiel, aber es ist ein sehr langsamer und schleichender Prozess.

also quasi wie bei jedem game?

Ich habe vor einigen Jahren schon ein Interview mit einem Experten gelesen, der es treffend formuliert hat: Jeder der WoW mal spielen wollte, der hat es bereits ausprobiert!

du widerlegst die aussage doch selbst, wie kann sie dann treffend sein?

Ron

Naja, da musst du schon alles lesen, was ich da schreibe. Ich sage ja, dass das Zitat durchaus Schwachstellen hat, ABER die neue Kundschaft, die ich da aufzähle überwiegt nie. In WoW kamen noch Spieler aus anderen Generationen hinzu, also Leute, die vor 10 Jahren noch so jung waren und keinen eigenen Computer oder sonstiges hatten – diese schauen sich das Spiel auch gegenwärtig noch an, aber es findet kein Generationswechsel statt. Die alten Hasen sind noch dabei, von denen hören aber immer wieder mehr Leute auf oder schauen nur noch zum Start eines Addons für einen Monat rein. Es ist aber bei nahezu keinem Spiel so, dass eine junge Generation die alte ablöst. Das funktioniert bei MMORPGs, die sehr langlebig sind, einfach nicht. Das kennen wir auch von anderen Spielen dieser Art, dass das junge Konsumenten bspw. nicht mehr so scharf auf ein Spiel sind, wenn schon Addon Nr. 8 für ein Spiel erschienen ist. Also Neukonsumenten kommen hinzu, aber gleichzeitig hören immer mehr ältere Spieler auf – da herrscht keine Balance.
Und ja, das erste Zitat gilt für viele Spiele, bei WoW ist es aber so, dass es noch eine feste Größe ist. Es ist noch in den Medien vertreten, es hat kaum Konkurrenz in vergleichbarer Form, es wird immer noch aggressiv Werbung für das Spiel gemacht, das Franchise wird noch mit Merchandise durchflutet etc. – dementsprechend erhält das Spiel im Gegensatz zu anderen MMORPGs noch recht viel Aufmerksamkeit. Also die MMORPGs, die zu meiner Schulzeit von vielen konsumiert wurden, die sind deutlich schneller “untergegangen”: Silkroad Online, Flyff, Runes of Magic, Warhammer Online usw. Silkroad bspw. hat noch eine stabile türkische Community, die kann man hin und wieder auch auf Twitch beobachten, aber das sind alles keine Spiele mehr, die neue Kundschaft anlocken können. Warhammer Online hat letztens für Aufsehen gesorgt, da ein Privatserver rappelvoll wurde, aber da tummeln sich auch nur ehemalige Konsumenten rum, die ein bisschen Nostalgie erfahren wollen. Neugierige, junge Spieler gab es da kaum welche. Also demnach glaube ich schon, dass WoW hier einen schleichenden Sterbeprozess erleben wird, den wir von 0815 MMORPGs so nicht kennen.

Aldalindo

Ich hab mir Shadowland am Anfang angesehen und fand das Nachtfeenreich wirklich sehr schön …aber alles andere. konnte mich eher weniger überzeugen und ich habe alles mal angetestet, der ach so neuen Feature, wobei es eigentlich mal wieder nur transformierte “alte” Inhalte sind…
UND JA, was mich am meisten weiterhin stört (da geht es mir wie Noru – hab damals auch mit FFXIV aufgehört-) ist diese unsinnige Itemspirale…man erspielt sich mit viel Mühe und Zeit etwas und im nächste Patch/Addon wird es teilweise oder völlig “entwertet”, was bleibt sind dann kosmetische oder transmog Funktionen
UND sorry Leutz aber die Spieler COM in WOW ist weiterhin mehrheitlich grauenhaft acid: Leutz die nicht verstehen was MMORPG bedeutet (Zusammenspiel? feundliches Sozialverhalten etwa?) und eigentlich wie in vielen MMORPGS das Game nur noch als singleplayer usen…ne Danke dann spiel ich Singlepayer RPGS

Zuletzt bearbeitet vor 18 Tagen von Aldalindo
Noru

So toll ich die welt von Warcraft finde, kann es mich nicht binden.

FF14 leider auch nicht mehr bis auf die Story.
Denke es ist diese itemspirale.

Wenn man wochenlang einen raid grindet und das eine ultra item hat ist es vollkommen nutzlos. Durch patches /addons ist alles wieder wertlos.

Deshalb war ich damals zu Albion gewechselt. Hier hat alles seinen Wert, da du es verlieren kannst.
Selbst nach 2 jahren sind deine Sachen immer noch fast das gleiche wert. (Außer Mammuts.)

Wenn man sich mit fullloot spiele mal auseinander setzt, merkt man wie geil das ist wenn man eine richtige wirtschaft im Spiel hat in der alles relevant ist.

Wurde zusätzlich von blizzard beim Warcraft 3 reforged enttäuscht was es nicht besser macht.

Solange es aber zahlende abos gibt bleibt alles.

Marc

Es sollte aber immer diese beiden Arten von MMOs geben. Ich für meinen Teil, finde die Itemspirale genau richtig. Ich MÖCHTE den nächsten Raid spielen und besseren Loot bekommen. Ich möchte nächstes Addon das Gefühl haben, dass die Rüstung meinen Charakter nicht mehr von der Stärke her gewachsen ist und dieser neue braucht.

Wenn ich mir vorstelle man kann für “immer” das beste Gear haben kannst, würde außer PVP für mich nichts in Frage kommen. PVE wäre einfach nicht belohnend genug, außer “ich habe x,y,z getötet.

Bacon5000

Sobald TBC Classic da ist wird der Hype wieder groß sein für paar Monate, dann flacht es wieder ab und dann kommt WotLK Classic.

Hasema

Leveln in Shadowlands war super, dann paar Dungeons, weiter mit M+ und dann war schon irgendwann Ende für mich. Die Ehrestufen sind mir egal, wöchentlich die Seelen sammeln ist mir zu doof. Bereue es 6 Monate gebucht zu haben. Hab abgebrochen.

Threepwood

Man könnte sogar fragen, ob wenigstens die Hälfte der generellen Zuschauer von Streamern überhaupt noch selbst spielt. 😁

Thyril

Shadowlands war sogar das am schnellsten verkaufte PC-Spiel aller Zeiten.“ ist doch der Standard Peak – die Richtung ist aber immer richtung null

Daalung

Er hat ja recht….das Spiel ist mit seinem “immer leicher, immer schneller” auf dem absteigenden Ast. Wozu man früher Monate brauchte (und ich red noch nichtmal von Classic) das hat man jetzt in Tagen, teils in Stunden.
Mag sein das Shadowlands das schnellstverkaufteste Addon war, aber es ist auch das Addon, das am schnellsten Ausgelutscht war bisher.

Ich selbst habs mir gar nicht mehr erst gekauft, da ich seit langem der Meinung bin das Blizzard an sich mittlerweile der letzte Drecksladen ist….nichts von dem was die letzten Jahre kam, haben sie auch nur ansatzweise spielbar hingekriegt und es musste Monate, teils jahrelang, nachgepatcht werden, bis es wirklich spielbar war und dann hatte es immer noch genügend Bugs (gut, das haben mittlerweile alle Spieleschmieden das sie nur noch unfertige Scheisse releasen…siehe Cyberpunk, oder Outriders)….dazu ihre Starallüren, die sie sich schon lang nicht mehr leisten können ala “China hat immer recht” und “habt ihr kein Handy”, gefolgt davon das sie mittlerweile sogar zu unfähig sind nur was zu remastern.

Bekannte von mir haben Shadowlands gekauft und gespielt…alle hatten um die 10 Chars, die sie ALLE innerhalb einer Woche auf max hatten und dann den üblichen Mist gemacht haben wie inis, raids und dergleichen.
Mittlerweile spielts keiner mehr, alle 6 haben innerhalb von 1-2 Monaten aufgehört zu spielen und spielen jetzt lieber was anderes bis das “tolle” Patch 9.1 rauskommt.

Als wenn das irgendwas ändert…das ist doch höchstens wieder Content für eine Woche, wenn überhaupt und durchs Fliegen das dann ja scheints auch da kommen soll, wird ja nochmal alles mehr verkürzt, weil man sichs Blizzards dämliche Reitwege spart, die meistens eh nur auf Zeitschinden ausgelegt sind. ÜBER nen Berg zu fliegen geht nunmal wesentlich schneller als aussenrum reiten zu müssen.

Phinphin

War für mich bisher auch das erste Addon, bei dem ich nach nicht mal 30 Tagen schon keinen Reiz mehr verspürte mich einzuloggen.
“Immer leichter, immer schneller” ist für mich aber nur ein kleiner Grund dafür. Hauptgrund ist einfach, dass sobald man die Erweiterungsfeatures durch hat bzw. sich wiederholen (Story, Gebiete, Torghast, Pakte) größtenteils nur die Standardkost wie die letzten Jahre auch ohne wirkliche Neurungen geboten wird. Irgendwann ist dann halt die Luft raus.

Charles

Es ist derzeit aber weder leichter noch schneller. Einen char zu gearen dauert jetzt deutlich länger, dadurch das raid und m+ loot generft wurden. Der einzig schnelle weg is rated PvP und da hat man ohne boosts schlechte Karten gegen Leute die schon 226 ilvl sind. Was willst du bitte innerhalb von Stunden schon fertig haben, bist du etwa schon 229 ilvl?

Zid

Naja gut das mit der Geschwindigkeit kommt halt darauf an welche Gameplayelemente du als dein Coregameplay ansiehst.

Wenn du einen besonderen Wert auf eine umfangreiche Lvlphase oder eine lange “early Maxlvl Erfahrung” legst, mag das stimmen. Generell legt jedoch der Großteil der WoW Community Ihren Fokus auf Endgame-Inhalte und möchte sich nicht zu lange mit dem Grind aufhalten, welcher dich dahin führt.

Das was du dort anbringst sind eben genau die Elemente, die von der Community explizit kritisiert wurden. (Thema Alt unfriendly) Bfa / early Legion hatte genau diese extrem lange Grind Erfahrung und man hat sich davon verabschiedet, weil diese von der Community einfach nicht gewünscht war.

Gleichzeitig ist die Endgamephase in WoW alles andere als Kurz. Thema “Immer leichter” brauchen wir gar nicht anfangen, denke ich. Den meisten Spielern sollte bewusst sein, das der Schwierigkeitsgrad in WoW über die Jahre immer weiter zugenommen hat.

MMn ist der Grund, warum viele mit dem spielen wieder aufhören nicht der vermeintliche Qualitätsmangel, sondern einfach nur das Thema der sich wiederholenden Gameplayelemente. WoW erfindet sich nicht neu. Das hat es sei 17 Jahre nicht und wird es auch nicht mehr. Man sollte dies auch nicht erwarten.

Für mich ist eben genau dies der Grund, warum ich auch nicht zu einem anderen Spiel wechseln werde. Die Endgameinhalte, welche ich gerne spiele, liefert Blizzard seit Jahren in einer sehr hohen Qualität ab. Ich habe keine Zeit mich mit Grind oder ewigen Lvlphasen aufzuhalten (bin schließlich nicht mehr 13 :D) und ich bin froh das Blizzard hier auch keinen großen Wert mehr drauf legt.

Zusätzlich muss man aber auch sagen, das einen niemand aufhält, wenn man seine Reise in WoW länger gestallten möchte. Es gibt 17 Jahre an Conntent zu entdecken. Dabei kann man so gut wie alles, auch weiterhin erledigen. Wenn man also keine Lust auf einen Sprung ins Endgame hat, kann man sich durchaus eine Community suchen, welche einen Wert auf “Erfolge / die open World / RP / Transmog oder whatever” legt.

monk

die leute, die meinen wow wird immer leichter/schneller, sind meistens genau die leute, die den raid nur aus dem lfr und dungeons aus dem lfg tool in hc kennen.

Exilant

und du bist einer der leute die meinen es sei content wenn ich den gleichen dungeon erst auf normal und hc 1000 mal laufe und dann mythic 1000 mal und dann mythic xxxxx nochmal tausend mal laufe….. cool setzen 6

Zid

Das ist eben Konzept verschiedener Schwierigkeitsgrade. Sehe hier das Problem nicht. Du kannst die Dungeons/Raids doch auch nur einmal machen und es dann sein lassen, wenn dir das reicht.
Ist halt dann nur etwas schwierig angemessen Content Nachschub zu liefern, da wohl keine Firma der Welt die innerhalb von 1-2 Wochen neue Dungeons etc liefern kann.

Ich frage mich auch immer was die Leute für neuen Conntent erwarten, den es gerade nicht gibt…

monk

Was genau hat das jetzt mit dem vorhandenen content zu tun? Es ging darum dass wow immer leichter+schneller wird. Ich weiß auch nicht wer auf die Idee kommen würde mehr als 1 Mal HC und 2 Mal mythic 0 zu laufen sobald m+ am Anfang des addons released wird. Aber zeigt mir wie viel Ahnung du hast.

Was ist es sonst, wenn nicht content? Warum werden ständig neue Rekorde aufgestellt? Es ist content der vielen Leuten Spaß bringt.

Zuletzt bearbeitet vor 19 Tagen von monk
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