7 Spielertypen, die ihr gerade in WoW: Shadowlands treffen könnt

In WoW: Shadowlands gibt es viele unterschiedliche Spielertypen. Doch diesen 7 Klischees seid ihr sicher schon mehrfach begegnet.

Seit etwas mehr als zwei Wochen ist World of Warcraft: Shadowlands veröffentlicht und zahlreiche Spieler tummeln sich in den Schattenlanden. Doch neben all der positiven Stimmung gibt es auch immer wieder einige merkwürdige Begegnungen, die dafür sorgen, dass wir Spieler direkt in Schubladen einordnen. Wir zeigen euch hier einige Spielertypen, die ihr in den letzten Wochen garantiert getroffen habt – und die jedes Klischee erfüllen.

1. Der Lese-Verweigerer

Ja, das Lesen von Questtexten gehört bei einigen Spielern nicht gerade zur Kernkompetenz. Doch spätestens, wenn sich eine Mission gar nicht abschließen lässt, schauen die meisten von uns dann doch mal in der Beschreibung nach, wie so eine Aufgabe denn bewältigt werden soll. Doch nicht so der Lese-Verweigerer. Immerhin gibt es auf jedem Realm Tausende andere Spieler, die ebenfalls lesen können. Warum sollte man es selbst tun?

Da kommen Fragen wie: „Wo findet man eigentlich ein [Schreiben der Vielseitigkeit]?“ Erstaunlich ist, dass dabei der entsprechende Gegenstand bereits im Chat verlinkt wird. Denn ein Klick auf das Item würde offenbaren, dass dies von „Inschriftenkundlern hergestellt werden kann“. Aber da ist es offenbar besser, wenn ein anderer Spieler das nochmal im Chat „vorliest“, damit man sich auch wirklich sicher ist.

Erstaunlich, dass der Chat offenbar gelesen werden kann – der Rest aber nicht.

Wer nicht liest, erfährt das Offensichtliche nicht.

Dass der ganze Prozess viel mehr Zeit benötigt, als einfach selbst kurz den Gegenstand oder die Quest genauer zu betrachten, spielt dabei eine Nebenrolle. Aber hey, vielleicht wollte dieser Spieler ja nur ein wenig soziale Interaktion – selbst wenn er dabei nicht gerade wie die hellste Kerze auf der Torte erscheint.

2. Der Typ mit dem 7. Charakter im Startgebiet

Während die meisten Spieler sich wohl auf einen oder maximal zwei Charaktere konzentrieren, die sie für das Endgame und Saison 1 fit machen wollen, gibt es auch Spieler, die ein paar Entscheidungsschwierigkeiten haben.

Inzwischen haben sie ihren 7. Charakter durch das Intro von Shadowlands gebracht und sind in der Bastion angekommen. Nach einigen Quests stellen sie dann jedoch fest, dass die von ihnen gewählte Klasse nun doch nicht so viel Spaß macht oder viel zu kompliziert ist. Also wird einfach auf den nächsten Charakter umgeloggt und das Spielchen wiederholt – nur um zwei Stunden später das Ganze ein weiteres Mal zu absolvieren.

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3. Der „Es gibt nichts zu tun“-Spieler

Jeder von uns hat doch diesen einen Freund, für den die Veröffentlichung einer neuen WoW-Erweiterung das Highlight des Jahres ist. Der Urlaub wird auf den Release gelegt und dann eiskalt durchgesuchtet. In der ersten Woche kommt er locker auf eine Spielzeit von 100 Stunden und prescht schnell voran. Inhalte werden im Turbo-Modus konsumiert, Quests gar nicht richtig gelesen, Zwischensequenzen übersprungen und bei langweiligen Dialogen gleich weggeritten.

Meistens handelt es sich dabei dann aber auch noch um einen spezialisierten Spieler, der nur eine oder zwei bestimmte Art von Inhalten mag.

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Genervt und gelangweilt in der zweiten Woche – manch einer hat sich die Inhalte selbst „kaputtgespielt“.

Und – oh Wunder – dieser Spieler stellt dann nach einer Woche fest, dass es „nichts zu tun gibt“ in der neuen Erweiterung. So muss er dann den ganzen Tag immer wieder im Handelschannel „Mir ist lw“ posten und sich darüber beschweren, dass er ja nichts zu tun hat. Dabei ignoriert er völlig, dass offenbar alle anderen um ihn herum offenbar genug Ziele und Aufgaben haben, denen sie nachgehen.

Besonders nervig ist, wenn sich zwei dieser Kollegen im Handels-Chat treffen – denn dann lamentieren sie stundenlang in der Öffentlichkeit darüber, dass sie einfach nichts zu tun haben.

4. Der Google-Helfer

Mit einer neuen Erweiterung gibt es auch immer einige Unklarheiten oder Mechaniken, die sich nicht jedem Spieler sofort erschließen. Wenn es ein wenig Klärung benötigt, dann fragt man gerne mal in der Gilde oder im Allgemein-Channel nach. Doch auf jedem Realm gibt es dann diese freundlichen Leute, die eine Antwort zwar wissen, sie aber nicht preisgeben wollen. Stattdessen haben sie einen klugen Spruch auf den Lippen wie: „Google ist dein Freund“ oder „Kannst du auf wowhead nachlesen“.

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„Schau doch auf Google“ – Ja, danke Mr. Hilfsbereit!

Ja, so macht die Kommunikation Spaß. Denn wer hätte gedacht, dass man die Antwort auf eine Frage tatsächlich auch bei einer Suchmaschine bekommen könnte? Man könnte fast auf den Gedanken kommen, jemand hätte sich gerne mit einer anderen Person ausgetauscht und Infos von der eigenen Community bekommen.

Besonders, weil einige Mechaniken in Shadowlands nicht direkt erklärt werden, ist das ärgerlich – wie etwa bei den Truhen in Torghast.

5. Der Profi in der ersten ID

Viele Spieler haben noch gar nicht alle Dungeons von Shadowlands gesehen, doch so manch einer ist schon Profi – und erwartet genau das auch von seinen Mitspielern. Wer zwei Wochen nach Release noch nicht die perfekten Routen für alle Instanzen auswendig kennt oder nicht mindestens 3.000 DPS aufweisen kann, der hat in heroischen Dungeons absolut nichts zu suchen.

Da lässt man sich auch gar nicht auf eine große Diskussion ein. „Fehlerhafte“ Gruppenmitglieder, die den Weg nicht auswendig können oder zu wenig Schaden machen, werden gleich mit einer Abstimmung ausgeschlossen. Die Abstimmung schlägt fehl? Tja, dann verlässt der Profi die Gruppe einfach selbst. Immerhin ist seine Zeit viel zu schade, um sie mit solchen Normalsterblichen zu verbringen.

WoW Female Mage Angry Cower title
Zu wenig DPS? Direkt kicken! Auch in normalen Dungeons!

6. Der Kriegsmodus-Softie

Der Kriegsmodus in World of Warcraft ist ein zweischneidiges Schwert. Immerhin gibt es bessere Belohnungen, dafür aber die Gefahr, immer von der gegnerischen Fraktion überrascht und angegriffen zu werden.

Genau das ist aber ein Problem. Denn der Kriegsmodus-Softie hat eigentlich gar keine Lust auf PvP und versucht auch gar nicht, an solchen Kämpfen teilzunehmen. Aber er aktiviert den Modus für die Boni. Sobald er angegriffen wird, verfällt er in einen apathischen Zustand und wehrt nicht mehr. Vielleicht bringt er noch ein Emote hervor wie /gähnen oder etwas Vergleichbares.

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„Spiel halt keinen Kriegsmodus, wenn du es nicht magst.“

Kaum wurde er allerdings getötet, beginnt „das große Geheule“: Im Allgemeinchat wird erst einmal Namecalling betrieben und sich über den Spieler oder wahlweise die ganze Gilde beschwert, die so dreist war, ihn im Kriegsmodus anzugreifen und zu besiegen. Immerhin wüsste doch jeder, dass man den Kriegsmodus nur wegen der Boni anhat und jeder mit einem Funken Verstand müsse sich doch daran halten.

7. Der Kriegsmodus-Fanatiker

Auf der anderen Seite gibt es den Kriegsmodus-Fanatiker. PvP ist aktiviert? Gut! Dann wird das auch genutzt. In absolut jeder erdenklichen Situation. Leichen von feindlichen Spielern werden über lange Zeit gecampt und der arme, kleine Magier immer wieder zum Friedhof befördert.

Ein gegnerischer Spieler war freundlich und hat dabei geholfen, einen Elite-Gegner zu bezwingen? Was für ein Idiot! Der Kriegsmodus-Fanatiker erteilt ihm natürlich sofort eine Lehre und bringt ihn um. Denn ein toter Elite-Gegner und ein toter Spieler der feindlichen Fraktion sieht nach einem doppelten Sieg aus.

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Töten und dann Auslachen. Wie es sich im PvP „gehört“.

Leichen werden im Anschluss noch mit Spielzeugen verunstaltet und natürlich darf auch ein /Spucken und /Lachen nicht fehlen, um das Opfer weiter zu demütigen. Dabei kann man förmlich auf dem Avatar des Spielers den süffisanten Satz „If you don’t like it, don’t play it“ lesen.

Welche WoW-Spieler-Klischees habt ihr in den letzten Tagen noch getroffen, die euch auf die Palme gebracht haben? Oder lasst ihr euch davon überhaupt nicht einschränken?

Noch mehr Spieler-Typen, die sicher auch in deiner Gilde sind, findest du hier.

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Aldalindo

Lustig wenn man es liest, ABER leider machen diese 7 Typen geschätzt mal 60-70% der Spielerschaft aus (plus den 2-3 anderen „netten“ Leutetypen: z.B: Erinnerungstyp: Ich hab gerade meine Legendäre Erinnerung gelootet oder sie kam nicht, na dann kann ich leaven und meine Mitstreiter sitzen lassen – besonders ärgerlich bei Heiler und/oder Tank)

Crofly

Solche Spieler hasse ich, gehen in Instanzen rein, looten den Boss wo es droppt und leaven dann die Gruppe. Einfach ärgerlich. Da wäre eine Kiste am Ende besser, wo das dann drinnen sein kann oder eben nicht.

Zvveeen

Genau wie in Mythischen Instanzen. Oder eben die Leaver Penalty höher schrauben damit solche Spieler spüren wenn sie anderen so den Spielspaß verderben.

Zvveeen

Das schönste an der ganzen Misslage: Die Spieler die so etwas fabrizieren sehen es auch noch als „Vollkommen in Ordnung“ an. Selbst wenn man sie darauf anspricht. Ein gutes Beispiel hatte ich erst vor kurzem. Da wurde es als „Andere Spielweise“ bezeichnet solch ein Fehlverhalten. Einfach nur lächerlich. Hoffentlich schiebt Big Blue da bald nen Riegel vor.

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