Ihr habt gewählt: Das sind die 5 besten Endbosse von World of Warcraft

Die besten Endbosse von World of Warcraft stehen fest. Ihr habt abgestimmt und das Ergebnis ist eindeutig. Erfahrt hier, welcher Kampf der beste aller Zeiten war.

Vor einigen Tagen wollten wir von euch wissen, welcher Boss in World of Warcraft der beste Endboss überhaupt ist. Der Auslöser für diese Diskussion war die große Kritik am aktuellen Endboss N’Zoth, der seiner Rolle als übermächtiger Alter Gott kaum gerecht wird. Der Kampf ist im normalen und heroischen Modus langweilig inszeniert und wird von vielen Fans fassungslos als Schande wahrgenommen.

Da schwelgt man gerne in Erinnerungen und besinnt sich an ehemalige Bosskämpfe zurück, die man geliebt hat.

Ihr habt fleißig an der Umfrage teilgenommen und euer Ergebnis ist ziemlich eindeutig. Deshalb zuerst im Schnelldurchlauf die Plätze 10 bis 6.

  • Platz 10: Gul’dan (Nachtfestung)
  • Platz 9: Argus der Zerrütter (Antorus, der Brennende Thron)
  • Platz 8: Nefarian (Pechschwingenhort)
  • Platz 7: Garrosh Höllschrei (Schlacht um Orgrimmar)
  • Platz 6: Kael’thas Sonnenwanderer (Das Auge)

Platz 5: Todesschwinge

Erweiterung: Cataclysm
Raid: Drachenseele

WoW Deathwing Wallpaper

Dass Todesschwinge auf Platz 5 mit 4% der abgegebenen Stimmen gelandet ist, könnte etwas verwundern. Immerhin waren über den Bosskampf viele Spieler damals enttäuscht, da man im Grunde nur gegen große Krallen und Tentakel kämpfte, nicht aber gegen einen ausgewachsenen Drachen.

Trotz dieser Enttäuschung zählte der Kampf optisch zu den eindrucksvollsten, die World of Warcraft zu bieten hatte. Ein Drache, der aus dem Mahlstrom ragt und um sein Leben kämpft, während alle anderen Aspekte die Spieler unterstützen. Blitze zucken im Hintergrund und das tosende Meer droht, jeden zu verschlingen.

Der Kampf selbst war relativ hektisch und benötigte gute Reaktionen, da die Spieler von Plattform zu Plattform hüpfen mussten, um die verbündeten Drachen zu unterstützen und gegen allerlei Tentakel und Krallen anzukämpfen.

Auch das direkte „Danach“ ist bedeutsam, denn das Cinematic zeigte zwei wichtige Details, die noch große Auswirkungen haben würden: Die Drachen verloren ihre von den Titanen verliehene Macht und der Orc Thrall würde Vater werden.

Platz 4: Yogg-Saron

Erweiterung: Wrath of the Lich King
Raid: Ulduar

Hearthstone YoggSaron

Mit ebenfalls 4%, aber dem tatsächlichen Vorsprung von einer einzigen Stimme, sichert sich Yogg-Saron den Platz vor Todesschwinge.

Yogg-Saron war wie C’thun ein Alter Gott und damit eine der größten Bedrohungen, die Azeroth je zu sehen bekam. Wie alle Alten Götter hat man sich bei Yogg-Saron stark am Lovecraft-Mythos bedient und daraus die besten Elemente übernommen. Schleichender Wahnsinn, gruselige Illusionen und natürlich jede Menge Tentakel.

Der Wahnsinn war etwas, das um jeden Fall verhindert werden musste, denn alle Spieler hatten im Raid geistige Gesundheit, die zunehmend abnahm. Wer nicht aufpasste, verlor schon bald die Kontrolle und wurde ein Diener von Yogg-Saron.

Gespickt wurde der Kampf mit einer Trennung der Spieler in unterschiedliche Gruppen. So musste ein Teil der Spieler sich in Visionen begeben und dort das Gehirn des Alten Gottes schädigen, damit später alle Spieler richtig Schaden verursachen konnte.

Das Besondere an Yogg-Saron war, dass die Spieler sich den Schwierigkeitsgrad selbst aussuchen konnten. Je nachdem, wie viele unterstützende NPCs sie um Hilfe baten, wurde der Kampf schwerer und die Beute besser. Das sorgte dafür, dass der ohnehin schon komplexe Bosskampf von den Raidern noch etwas mehr abverlangte, wenn man die beste Beute wollte.

Ein durch und durch gelungener Endboss.

Platz 3: Ragnaros

Erweiterung: Classic
Raid: Der Geschmolzene Kern

WoW Ragnaros Classic title dreizehnter Versuch bitte bitte 2

Auf dem dritten Platz mit 5% der abgegebenen Stimmen landet der Feuerfürst in seiner ursprünglichen Fassung, dem geschmolzenen Kern. Er war der Endboss des ersten Raids, den Blizzard veröffentlichte und damit auch für viele Spieler das erste richtig große Ziel, auf das man mit 40 Spielern hinarbeiten musste.

Über Wochen und Monate versuchten Gilden, zum Feuerfürsten vorzudringen, immerhin lockte spannender Loot in Form von Gegenständen des T2-Sets sowie ein legendäres Item, das zur Herstellung von „Sulfuras, Hand von Ragnaros“ benötigt wurde.

Doch der Loot war bei Weitem nicht alles. Der Kampf selbst war im Zentrum des Kerns angesiedelt und nach damaligen Maßstäben gigantisch. Ragnaros war ein riesiger Elementarfürst und die Spieler im Vergleich dazu nur klitzekleine Gestalten. Zwar hatte der Kampf – wie so viele damals in Classic – nur wenige Phasen und Mechaniken. Doch die Freude über den First Kill der eigenen Gilde im ersten richtigen Raid von World of Warcraft trägt wohl dazu bei, dass Ragnaros sich einen soliden 3. Platz gesichert hat.

Und wer von uns kann nicht noch heute den kleinen Dialog mitsprechen, den Majordomus Exektus und Ragnaros führen? Too soon, Executus. You have awakened me too soon …

Platz 2: Illidan

Erweiterung: The Burning Crusade
Raid: Der Schwarze Tempel

WoW Legion Illidan Boss

Den zweiten Platz sichert sich ein gewisser Dämonenjäger und die Personifizierung des „You are not prepared“-Memes: Illidan Sturmgrimm am Ende des Schwarzen Tempels.

Obwohl nach Illidan noch der Sonnenbrunnen veröffentlicht wurde, gilt der Kampf gegen den Dämonenjäger als eines der großen Highlights der Erweiterung. Illidan war nicht nur ein beliebter Charakter aus Warcraft 3, sein Kampf hatte auch viele unterschiedliche Phasen und konnte über 20 Minuten andauern – das wurde zur Geduldsprobe für viele Spieler.

Illidan stand als finaler Boss eines gigantischen Raids auf dem Dach des Scharzen Tempels, eine besonders imposante Szenerie. Zusammen an der Seite von Akama kämpfte man gegen den Dämonenjäger, die Mächte des Schädels von Gul’dan und die Flammen von Azzinoth. Illidan selbst hatte zwar nur wenig Lebenspunkte, konnte sich an den Spielern aber immer wieder hochheilen – je mehr Spieler er traf, desto höher fiel die Heilung aus.

WoW-Illidan
Das war der eigentliche Endboss von „Burning Crusade“.

Hinzu kamen weitere spannende Mechaniken, wie etwa der Umstand, dass Illidan zeitweise von einem Hexenmeister getankt werden musste.

Der Kampf gegen Illidan galt, nach damaligen Maßstäben, als einer der komplexesten überhaupt. Jeder einzelne Spieler musste auf Zack sein und ein einziger Fehler konnte einen vollständige Wipe bedeuten. Wer erinnert sich nicht mit Schrecken an die kleinen Adds, die getroffene Spieler infizierten und daraus neue Adds entstehen ließen? Eine Kettenreaktion die schnell zu Chaos führen konnte.

Wenig verwunderlich also, dass der beliebte Illidan in Legion quasi noch einmal „wiederbelebt“ wurde und dort seine Story zu einem Ende geführt wurde.

Platz 1: Der Lichkönig

Erweiterung: Wrath of the Lich King
Raid: Eiskronenzitadelle

WoW Arthas Menethil Artwork Lichking

Okay, wenn wir ehrlich sind, dürfte der erste Platz nur wenige verwundern. Dass das Ergebnis so eindeutig ausfällt, ist dann aber doch eine Überraschung. Satte 42% der Stimmen entfielen auf Arthas Menethil, den bekanntesten Todesritter, Anführer der Geißel und den gefallenen Prinz von Lordaeron. Oder kurz gesagt: Der Lichkönig. Der zählt auch als einer der besten MMORPG-Bösewichte überhaupt.

Der Lichkönig ist mehr als nur der Boss einer kompletten Erweiterung, er ist ein Charakter, den Spieler weit über ein Jahrzehnt lang verfolgt haben. Immerhin war er einer der Protagonisten von Warcraft III und der Erweiterung „The Frozen Throne“. Für viele Spieler dürfte der Lichkönig der Charakter gewesen sein, der sie für lange Zeit an das Warcraft-Franchise gebunden hat.

Aber auch abseits dieser langen Geschichte hatte der Kampf gegen den Lichkönig viel zu bieten. Er ging über mehrere Phasen, in denen viele Mechaniken zu beachten waren. Neben todbringenden Val’kyr, die Spieler von der Plattform schmeißen, musste man verderbten Flächen ausweichen, viele Adds töten und Krankheiten bannen.

Das alles endete in dem fulminanten Finale, in dem der Lichkönig sämtliche Spieler tötet und seinen Plan enthüllt – uns alle zu Diener seiner Geißel zu machen. Auch wenn dieser Effekt heute nicht mehr so imposant ist (Spieler auf maximaler Stufe sterben nicht mehr), war das doch eindrucksvoll. Es war ein Kampf, bei dem alle Spieler starben und im Anschluss von Arthas‘ Vater wiederbelebt wurden, um den Sohn endgültig zu richten.

Wow arthas lichking

Außerdem war der Lichkönig der erste Kampf, bei dem es danach zu einer richtigen Zwischensequenz mit großer Story-Wendung kam. Nach Arthas‘ Tod musste ein neuer Lichkönig her und so wurde Bolvar gekrönt – der jetzt wieder eine größere Rolle spielt.

Hinzu kommt, dass die ganze Erweiterung gezielt auf den Lichkönig hingearbeitet hat und der Raid sogar von 3 kleinen Dungeons begleitet wurde, die mehr zur Geschichte von Arthas und Frostgram verraten haben.

Das alles zusammen macht den Lichkönig zum besten Endboss aller Zeiten in World of Warcraft und gibt ihm einen verdienten Platz 1.

Stimmt ihr mit diesem Ranking zu? Seht ihr es auch so, dass Arthas, Illidan und Co. die besten Bosskämpfe aller Zeiten waren? Oder sind die komplett überschätzt?

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MadKiefer
5 Monate zuvor

Lich King forever

Sha
5 Monate zuvor

Ach ja Illidan … schön wars 🤣

Belpherus
5 Monate zuvor

Ich kann nicht nachvollziehen, wie Schwarzfaust nicht mal in den Top 10 ist

Nico
5 Monate zuvor

todesschwinge auf platz 5 oje
für mich kein guter boss

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