Witcher-Entwickler bekommt Forschungshilfe für „Seamless Multiplayer“

Staatliche Hilfe bei der Entwicklung von Games? CD Projekt Red kassiert 7 Millionen für die Forschung an „neuen Systemen“, darunter auch „Seamless Multiplayer.“

Während Entwickler von Games in vielen Ländern der Welt um ihr Überleben kämpfen, können sich polnische Studios sogar staatlich fördern lassen. Der Entwickler CD Projekt Red, die für „Witcher“ und jüngst „Gwent“ verantwortlich sind, haben gleich vier Anträge ausgefüllt, um neue Spieletechnologien erforschen zu können. Darunter auch die Technologie für „Seamless Multiplayer.“ Alle vier Anträge werden bewilligt, was dem Studio nun eine Förderungssumme von 30 Millionen PLN – umgerechnet knapp 7 Millionen Dollar – beschert. Witcher 3 Bloody Ritual

Auch Geld für Forschung im Bereich Multiplayer

Im Kern geht es dabei um folgende Projekte:

  • „City Creation“ – Die umfassende Entwicklung von „lebendigen“ Städten, die in Echtzeit spielbar sind und in ihrer Größe die Realität als Vorbild haben.
  • „Seamless Multiplayer“ – Der nahtlose Übergang von einer „Singelplayer“- in eine Multiplayerwelt, ohne den Spielfluss dabei zu stören (wie etwa durch Ladebalken oder extra „PvP-Anmeldungen“).
  • „Cinematic Feel“ – Die Entwicklung von Technologie, um einzigartige RPGs entwickeln zu können, die „Filmqualität“ erreichen.
  • „Animation Excellence“ – NPCs, ihre Mimik und Gestik soll noch realistischer und überzeugender werden.

In 3 der Disziplinen dürfte CD Projekt Red ohnehin schon zur Weltklasse gehören, Seamless Multiplayer wäre ein Schritt in eine neue Richtung.

Polnische Spieleentwickler sollen sich noch besser auf dem Weltmarkt behaupten

Der Vorsitzende von CD Projekt Red, Adam Kicinsky, veröffentlichte ein Statement zu den Förderungen:

„Videospiele zu entwickeln ist eine hpyerinnovative Aufgabe, aber auch eine, die große finanzielle Risiken mit sich bringt. Es benötigt andauernde Forschung und Entwicklung, sehr viele Experimente und Prototypen.“

Kein Wunder also, dass Entwickler sich über jede Entlastung freuen, die es ihnen erlaubt, etwas unbeschwerter an neuen Technologien zu forschen.

Der Grund für die Förderung ist offensichtlich: Polnische Spieleentwickler sollen sich noch besser auf dem Weltmarkt behaupten können. Kicinski geht sogar noch einen Schritt weiter und denkt, dass „unsere Industrie jetzt das Potenzial hat, der Champion der modernen polnischen Wirtschaft zu werden“.

Witcher 3 Triss Yennefer Sex

Noch mehr Realismus? Ja, bitte …

Ob diese Forschungen letztlich wirklich Früchte tragen und in kommenden Games von CD Projekt Red eingesetzt werden, das steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt. Aber vielleicht profitiert ja Cyberpunk 2077 von den Forschungen am „Seamless Multiplayer“ – wenn nicht, dann kann der Titel sicher vom „Cinematic Feel“ und „Animation Excellence“ aufgefangen werden.

In ein paar Jahren werden wir es wissen. Vermutlich.


Wie wichtig The Witcher 3 für den Ruf der polnischen Spieleindustrie ist, kann man auch an Preisverleihungen sehen. Dieses Jahr räumte The Witcher 3 immer noch Preise ab, dabei war er im letzten Jahr schon erschienen.

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Quelle(n): pcgamer.com
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