Neuer PvP-Shooter kämpft schon vor dem Beta-Start mit Cheatern, aber der Chef will sie nicht bannen – Er hat einen fiesen Plan

Wardogs Soldat und Screenshot 1

Der PvP-Shooter Wardogs hat selbst auf dem geschlossenen Schießstand schon Cheater, und der Chef scherzt, dass er sie noch nicht bannen will.

Um welches Spiel geht es? Der PvP-Shooter Wardogs startet am 3. September 2026 in seine zweite Closed-Beta. Einen Tag vorher, am 2. September, führten die Entwickler noch einen Server-Test durch und ließen Spieler auf den Schießstand des Spiels. Auf diesem ist es ausschließlich möglich, solo herumzulaufen und Waffen oder Fahrzeuge zu testen. PvP gibt es dort nicht.

Während die Spieler sich auf dem Schießstand austobten, sammelten die Entwickler Daten und stellten dabei fest: Einige der frühen Vögel sind nicht fair unterwegs und cheaten bereits, bevor die richtige Beta losgeht. Joe Brammer, der CEO von BULKHEAD, dem Entwicklerstudio hinter Wardogs, schreibt dazu auf X:

Warum schummelt ihr auf dem verfluchten Schießstand, ihr verdammten hirnlosen Plebs? Kleinsten Penisse in ganz Kolchia. [Kolicha = der fiktive Handlungsort von Wardogs]

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BULKHEAD stellt den Militär-Shooter WARDOGS im Trailer vor

„Unser Anti-Cheat-Typ ist startklar, aber als Business-Typ … lass sie zahlen, bitte.“

Warum bannt er die Cheater nicht? Wie Brammer in einem Post auf X schreibt, könne er es nicht abwarten, die Cheater in der Sekunde zu bannen, in der sie für das Spiel bezahlt haben. An der Beta können die besagten Schummler teilnehmen, weil sie das Spiel vorbestellt haben.

Das Problem ist nur, dass auch die Cheater ihre Vorbestellung vor dem offiziellen Release noch canceln und ihr Geld zurückerhalten können – und dazu ermutigen die Entwickler faire Spieler auch, die einfach keinen Spaß hatten. Brammer scherzt deshalb: „Unser Anti-Cheat-Typ ist startklar, aber als Business-Typ … lass sie zahlen, bitte.“

In seinem Post markierte er zudem den X-Account von Valve und fragte, ob es gegen die Nutzungsbedingungen von Steam verstoße, wenn das Studio sie erst das Spiel bezahlen lasse und dann wegen der Cheats banne. Gefolgt von der Frage: „Können sie [die Cheater] ein Spiel zurückerstattet bekommen, wenn sie einen Steam-Bann haben?“

Der Post des CEOs ist natürlich humorvoll gemeint, aber die Frage ist trotzdem spannend. Und erhielt sogar eine vielversprechende Antwort.

Und, können Cheater ein Spiel nach einem Bann zurückerstatten? Valve selbst hat nicht auf den Post von Joe Brammer geantwortet, doch er erhielt eine vielversprechende Antwort von Alister McFarlane, dem früheren COO und Company-Director von Rust-Entwickler facepunch. Dieser schreibt: „Spieler können nach einem Game-Bann keine Rückerstattung beantragen.“

Glaubt ihr, Wardogs kann dem Cheater-Problem moderner Online-Shooter erfolgreich entgegentreten, oder wird es ihnen irgendwann so ergehen wie Call of Duty, Rainbow Six: Siege, Counter-Strike 2 und vielen mehr?

Falls ihr mehr zu Wardogs und dessen Release am 10. September wissen wollt, haben wir euch hier auf MeinMMO eine ausführliche Übersicht mit den wichtigsten Informationen zusammengestellt. Schaut da also gerne mal rein: Wardogs: Release, Spielprinzip, Beta und mehr – Alles, was ihr wissen müsst

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