PvP-Shooter vermitteln Action und Spannung und den Adrenalinspiegel in die Höhe treiben. Wardogs, ein neuer Shooter auf Steam, ist da nicht anders. Das Spiel schafft es jedoch, dieses Gefühl sogar in Situationen zu erzeugen, in denen ihr euer Schießeisen auf dem Rücken tragt.
Am Wochenende vom 21. bis zum 23. August 2026 lief die Closed Beta von Wardogs, einem neuen First-Person-Shooter, der am 10. September auf Steam veröffentlicht wird. Das Spielprinzip ist dabei stark von den „King of the Hill“-Matches aus ARMA 3 inspiriert und bietet neben Infanterie-Gefechten verschiedene Fahrzeuge wie Transport-LKWs, Panzer und Helikopter.
Ein Match läuft dabei typischerweise so ab, dass 100 Spieler, aufgeteilt in 3 Teams, Punkte sammeln, indem sie sich in einer Zone aufhalten und um die Vorherrschaft dieser Zone kämpfen. Innerhalb der Zone ist zudem die sogenannte Hotzone, die nochmal einen höheren Stellenwert hat. Das Team, das die Zone hält, bekommt einen Punkt und das Team, das als erstes 100 Punkte hat, gewinnt.
Eure Chancen auf den Sieg steigen dabei, wenn ihr und euer Team über bessere Ausrüstung, Fahrzeuge und Ähnliches verfügt. Diese könnt und müsst ihr kaufen, sobald ihr sie freigeschaltet habt – jedes Mal. Zum Freischalten von Waffen, Fahrzeugen und anderen Dingen zahlt ihr einmalig eine höhere Kaufgebühr und anschließend einen kleineren Betrag, wenn ihr das begehrte Stück auf dem Schlachtfeld nutzen wollt. Solltet ihr im Kampf fallen und nicht wiederbelebt werden, verliert ihr eure mitgeführte Ausrüstung.
Das benötigte Geld verdient ihr während des Spielens durch alle möglichen Aktionen wie Kills, Revives, Aufklärung, den Aufenthalt in der Zone, den Transport von Passagieren und vielem mehr. Das eingenommene Geld wird euch auch nach dem Rundenende gutgeschrieben und geht nicht verloren, wodurch ihr euch zum Fullrelease langfristig ein finanzielles Polster aufbauen könnt.
I believe I can fly, I believe I can touch the sky
Mein erstes Match in Wardogs habe ich „normal“ gespielt: Ich bin in die Zone, habe Mates wiederbelebt, wurde wiederbelebt, habe eine Handvoll Kills gemacht und mir alles ein bisschen angeschaut. Zum Abschluss des Abends ging ich noch etwas auf den Schießstand, auf dem man – anders als in Battlefield – alles testen kann, was das Spiel zu bieten hat. Dort habe ich mich mit der Helikopter-Steuerung vertraut gemacht.
Zwar kam ich bei meinen ersten Flugversuchen auf dem Schießstand gut klar, aber das Landen war noch etwas holprig. Ich wollte also in meiner ersten Runde am Samstag als normaler Fußsoldat antreten und rüstete mich entsprechend aus. Es stand auch schon ein Helikopter bereit, mit dem ich als Passagier mitfliegen konnte – zumindest dachte ich das.
Während wir uns zu fünft um den „Piloten“ versammelten, teilte uns dieser mit, dass er weder fliegen kann noch will. Er hat den Heli nur gekauft, damit ihn irgendjemand in die Schlacht fliegt. „Mist“, murmelte mein innerer Bernd, das Brot
. Spontan kramte ich also meinen Controller hervor und setzte mich an den Steuerungsknüppel des Little Birds. „Dann fliege ich das Ding wohl jetzt“, verkündete ich den wartenden Soldaten und beförderte uns in den Himmel.
Das Fliegen selbst ist recht unkompliziert und zumindest während der Beta wurden noch nicht so viele wärmegelenkte Raketen geschossen, als dass ich als Piloten-Noob damit Probleme gehabt hätte. Auch die Landung ging glimpflich aus, wobei ich mich an das Schwanken des Helis erst gewöhnen musste.
Letztlich stiegen meine Passagiere heil aus und gaben mir sogar ein kleines Trinkgeld. Und weil der Heli noch lebte, flog ich zurück zum Hauptquartier. „Wenn ich schon einen Little Bird geschenkt bekomme, kann ich ihn auch nutzen“, dachte ich.
Ungefähr 35 Minuten lang flog ich anschließend zwischen unserem Hauptquartier und der Zone hin und her, holte Passagiere ab und brachte sie sicher ins Zielgebiet. Einen Trupp setzte ich sogar unter schwerem Feindbeschuss an einer umkämpften Kirche ab. Dabei flog ich kurz auf die Seite des Gebäudes, auf der es sicher schien, hoverte nur knapp über dem Boden, statt zu landen, und verschwand sofort, als meine Fluggäste den Boden berührten. Ich sah noch, wie sie in Deckung stürmten, und kurz darauf klingelte die Kasse:
Meine Passagiere haben alle überlebt und richtig viele Kills. Für ihr Überleben und für jeden Kill wurde ich mit Geld und Piloten-XP belohnt.
Mein Dasein als fliegendes Uber endete schließlich doch noch durch einen Raketenwerfer, aber bis dahin hatte ich viel Spaß, war überraschend erfolgreich und hatte über 30.000 $ verdient. Doch weil das auch sehr anstrengend war – für das Überleben von bis zu 5 Kameraden und den Erhalt ihrer Ausrüstung verantwortlich zu sein–, entschied ich mich danach für eine andere Aufgabe.
Minecraft für MilSim-Spieler
Um nach meiner Piloten-Laufbahn etwas zu entspannen, schnappte ich mir einen Hammer und half, einen Turm auszubauen. Ich zog Wände und Sandsäcke hoch, platzierte NATO-Draht und baute unseren Scharfschützen auf dem Dach ein paar zusätzliche Deckungsmöglichkeiten.
Nach ein paar Minuten traf zudem ein Mitspieler mit dem Spawnfahrzeug unseres Teams am Turm ein, das wir dann mit ein paar zusätzlichen Wänden sicher einbauten, damit es im schlimmsten Fall nicht von Angreifern abgecampt werden kann. Dazu kam es aber nicht mehr.
Die Runde lief noch knapp 20 Minuten und mein Team gewann mit deutlichem Abstand. Der Turm hat sich dabei zu einem wichtigen strategischen Punkt entwickelt, an dem unser Team haufenweise Ressourcen fand, darunter Verbände und Munition.
Spannung ohne Schießerei
Das Match endete, wir haben gewonnen und ich … ich habe in knapp einer Stunde nicht einen einzigen Schuss abgegeben. Es war vielleicht nicht das klassischste Shooter-Gameplay, aber besonders die Flüge als Pilot fühlten sich extrem spannend und nervenaufreibend an.
Extraction-Games können ein ähnliches Gefühl nicht erzeugen, weil es dort nur um meine Ausrüstung geht. Kompetitive Shooter sind für mich nur noch selten wirklich „spannend“, was vor allem dadurch kommt, dass ich in diesen Spielen tausende Stunden habe. Ich ärgere mich über Niederlagen, weil ich verdammt ehrgeizig bin, aber eine Angst vor dem Tod verspüre ich in diesen Spielen einfach nicht mehr.
Insgesamt habe ich in den 3 Tagen über 20 Stunden Wardogs gespielt. Dabei bin ich immer wieder Little Bird geflogen und habe Passagiere sowie Nachschübe verteilt oder habe beim Bau einer Außenstelle geholfen, wenn ich vom normalen Shooter-Gameplay eine Pause vertragen konnte.
Fazit: Schon jetzt einer der besten Shooter 2026 – aber mit Abstrichen
Ich hatte an der Beta von Wardogs unfassbar viel Spaß und will eigentlich am liebsten bis zum 10. September einfach weiterzocken. Die Gunfights waren dabei nicht weniger unterhaltsam als das Fliegen oder Bauen. Insgesamt ist das Spiel sehr atmosphärisch, besonders, wenn ein Gegner durchgehend am Mörser oder der Artillerie sitzt und die Map bombardiert oder einem Kugeln am Kopf vorbeisausen.
Das Spielprinzip mit dem „King of the Hill“- und Cash-Prinzip gefällt mir richtig gut, auch wenn ich eigentlich kein großer Fan von Militär-Simulationen bin. Wardogs ist eine Ecke entspannter als etwa Squad oder ARMA. Gleichzeitig ist es deutlich taktischer als beispielsweise Battlefield 6. Im taktischen und vielfältigen Gameplay liegt auch die größte Stärke von Wardogs. Ich kann selbst bestimmen, wie actionreich ich es haben möchte und wie ich das Spiel in den nächsten Minuten spiele.
Außerdem gibt es für fast alles irgendeinen Konter und jede Aufgabe hat einen Sinn. Es geht nicht nur darum, in den nächsten Gunfight zu stürmen. Piloten, Baumeister, Logistiker, Panzerfahrer, Späher … alles hat einen Zweck. Während Battlefield im Vergleich dazu nach ein paar Stunden Spielzeit echt ermüdend sein kann und ich erstmal eine Pause brauche, weil ich von einem Gunfight in den nächsten sprinte, kann ich in Wardogs entspannt eine Außenbasis errichten oder Uber/Logistiker spielen und so dem Team helfen.
Habt ihr die Beta von Wardogs gespielt und wenn ja, wie fandet ihr sie? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!
Ein anderer Shooter, den ich vor allem im PvE spiele und der mir trotzdem unheimlich spannende Situationen gibt, ist Gray Zone Warfare. Das liegt vor allem an dem Dschungel-Setting sowie den treffsicheren Gegnern. Mehr dazu hier: Die NPCs in einem Shooter auf Steam sind so gottlos, dass ich wieder 10 Stunden am Tag zocken will
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Kommentare
Ich wollte auch mal mein Feedback zu Wardogs abgeben – allerdings mit der Einschränkung, dass ich mich bisher noch relativ wenig mit dem Spiel beschäftigt habe und eigentlich nur die grundlegenden Informationen kenne.
Der Anfang war für mich ziemlich hart. Ich hatte teilweise das Gefühl, dass ich die ersten 30 Minuten keinen einzigen Gegner gesehen habe, weil ich noch nicht wirklich wusste, was ich eigentlich machen soll, außer irgendwo zu warten. Dadurch habe ich auch ziemlich viel Geld bekommen, ohne wirklich zu wissen, ob ich gerade etwas richtig oder falsch mache.
Am Anfang habe ich mich deshalb ehrlich gesagt etwas verloren gefühlt. Als ich dann meinen ersten Kill hatte, hat sich das dafür richtig belohnend angefühlt. Danach kam ich immer besser ins Spiel und irgendwann hat es deutlich mehr Spaß gemacht.
Später bin ich dann auf einen Sniper gewechselt und hatte tatsächlich einige richtig spannende Sniper-Duelle. Gerade solche Momente haben mir bisher am meisten Spaß gemacht.
Was mich bisher besonders überrascht hat, ist die Atmosphäre. Schon allein das Gefühl, zuerst in das Gebiet zu kommen, kombiniert mit dem Sounddesign, finde ich echt stark. Das gibt dem Spiel eine besondere Stimmung und sorgt dafür, dass man sich wirklich auf das Gebiet konzentriert.
Man muss sich meiner Meinung nach allerdings ziemlich stark ins Spiel reinfuchsen. Vielleicht sogar mehr als bei vielen anderen Spielen. Für mich persönlich ist das aber nicht unbedingt etwas Schlechtes. Spiele wie Escape from Tarkov haben ja auch gezeigt, dass es durchaus Spieler gibt, die genau diese Art von Lernkurve mögen.
Mein bisheriges Fazit: Der Einstieg ist definitiv etwas gewöhnungsbedürftig und ich war anfangs ziemlich verloren. Sobald man aber die grundlegenden Abläufe verstanden hat, wird es deutlich besser – und gerade die Atmosphäre und die intensiven Gefechte können dann richtig Spaß machen.
Ähnliche Einschätzungen habe ich auch von anderen Spielern und Streamern gesehen, die sonst keine Spiele aus der MilSim-Richtung spielen. Du bist da also auch nicht allein.
Für jemanden, der noch nie in Arma oder so war, ist das schon eine ganz andere Spielerfahrung als beispielsweise Call of Duty oder so. Selbst Battlefield, mit dem Wardogs ja gerne verglichen wird, ist eigentlich grundlegend anders.
Ich kann die Erfahrung zu 100% teilen. Das Spielprinzip ist perfekt für Dudes wie mich die dieses typische hektische CoD Geballere satt haben. Ich bin nach den ersten zwei Matches auch erst einmal 1h auf dem Schießstand mit einem Heli eingeflogen, ich fand dabei die Steuerung per Maus am besten (umgestellt auf W/S für die Rotorblätter und A/D für yaw/drehen), habe in den 15h die ich gespielt habe dann ca 8h nur im Heli verbracht, als Truppentransporter und Versorger mit dem großen Heli. Das beste ist wenn man sich a die Steuerung gewöhnt hat und dann oft in der Hotzone die Truppen absetzen kann: “Nice landing bro” hab ich dabei mehrmals gehört, hab damit einmal sogar ein Match entschieden… wahnsinns Gefühl 😅
Hab mich direkt verliebt in das Spiel und wird mein #1 Shooter für dieses Jahr.
Bauen macht auch viel Spaß, vorallem nach dem man den Großen Hammer freigeschaltet hat. Mörser, Hotzone Turm und co. entscheiden extrem den Spielverlauf.
Ich kann noch nicht abschätzen, wie lange mich das Spiel dann nach dem Early-Access-Start unterhalten kann, aber in der Beta hatte ich auf jeden Fall richtig viel Spaß. Das hängt bei mir aber auch immer damit zusammen, dass ich mir beruflich natürlich echt viele Games anschaue und dann ein Spiel auch mal eine Weile pausieren muss.
Aktuell wird vermutet, dass am 3. September nach der FPS Games Show noch eine Open Beta startet. Ich deinstalliere den Playtest deswegen erst gar nicht, sondern hoffe einfach darauf, dann am 3. direkt reinstarten zu können. 😀
Ich fands ja tatsächlich ziemlich lahm. Vier Stunden hab ich am Wochenende gespielt, drei Matches waren das. Die ersten zwei war ich im Blauen Team und wir haben kein Land gesehen und im letzten Match bin ich in der Hotzone fast eingeschlafen weil nichts passiert ist. Ich werd zu Release erstmal vom Seitenrand zuschauen.
Ja, das Spielprinzip ist auf jeden Fall nicht für jeden gemacht, aber genau deshalb gefällt es gerade der Zielgruppe ziemlich gut. Ich rechne es den Devs auch an, dass sie ihr Spiel nach ihrer Vorstellung machen und nicht versuchen, etwas zu entwickeln, das nach Möglichkeit jedem gefällt … weil dann ist im Endeffekt niemand so richtig happy.^^
Aber falls du zukünftig nochmal reinschaust, die goldene Regel von Wardogs: Team Blau kann nichts. Keine Ahnung, warum es so ist, aber es ist immer Team Blau, das gnadenlos verliert. 😅
Ich würde mich ja durchaus zur Zielgruppe zählen aber da hat mir Squad usw. erstmal deutlich besser gefallen. Blau scheint wohl Standortmäßig benachteiligt zu sein laut Reddit.
Ich war in fast allen Matches Team Rot und habe ca. 70% davon gewonnen, die anderen 30% gingen an Team Grün… Blau hat nicht einmal gewonnen. Ganz seltsam 😅
Ich finde wardogs solide das wars aber auch.
Waffen sind viel zu genau ich kann mit Angst auf 50 Meter noch mit Feuerstöße sehr gut treffen.
King of the hill find ich im Gegensatz kein gute in Spielmodus, die Maps sind Recht ordentlich groß. Aber alles geschieht nur in der KotH Zone ist. Man fährt halt den Rest zur Zone ansonsten ist alles außerhalb der Zone irrelevant.
Die meisten spiele laufen dann so ab das Türme dann von den 3 Teams eingenommen werden und dann campt an jeden Turm 1/3 des Teams. Am um bzw im Turm der Rest rennt dann ab und zu zu den anderen unter Beschuss von den anderen Teams. Ich find das so undynamisch. Dann noch die restlichen Sniper die irgendwo rumliegen, keine Begrenzung usw ..
Für mich ist KotH Modus aber auch die schlechteste Wahl.
Ich denke, der Matchverlauf könnte nach dem Early-Access-Release dynamischer werden, wenn die Spieler erstmal alles freigeschaltet und das Spielprinzip besser verstanden haben.
Besonders am Sonntag haben wir schon die ersten Panzer und den Kampfhelikopter in den Runden gehabt und mit Mörsern etc. die Basen an den Türmen zerlegt. Da war das Campen am Turm schnell vorbei.
Die Türme sind ja auch dafür da, um die Hotzone zum Team zu ziehen. Dadurch entsteht ein wechselnder Angriffs-Verteidigungs-Krieg. Aber dafür müssen die Spieler erstmal alle wissen, was sie zu tun haben. Ist dann langfristig mMn dynamischer als feste Angreifer- oder Verteidiger-Rollen.
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Die Genauigkeit der Waffen hat mich persönlich jetzt nicht gestört. Sie wollen ja etwas arcade’iger sein als Squad oder Arma. Aber sowas kann sich ja auch alles bis zum Release bzw im Early Access noch ändern.
Naja dann brauch man auch nicht 80% der Karte nicht verschwenden.
Ich bin der Meinung das wardogs schnell Beliebtheit einbüßen wird. Spiele wie Squad, hell let loose etc sind da doch wesentlich besser.
Nette Idee mit wardogs, aber der aktuelle Hype wenn man das so nennen kann ist sehr künstlich erzeugt.
Die Entwickler sagen selbst, dass sie erwarten, dass sich die Zahlen langfristig viel niedriger einpendeln werden. Wahrscheinlich in ähnlichen Bereichen wie Squad, Arma und HLL.
“Spiele wie Squad, Hell Let Loose etc. sind da doch wesentlich besser.”
„Besser“ ist halt brutal subjektiv. Natürlich sind sie ausgereifter als ein Spiel, das gerade im Übergang von Alpha zu Beta steckt. Aber was das Gameplay angeht, werde ich zukünftig eher Wardogs als Squad zocken.
Ich kann mit richtigen Militär-Simulationen nicht viel anfangen. Ab und zu zocken ist spaßig, aber ein Teil der Community werde ich da nie sein. Ich seh mich einfach nicht darin, ultraernst einen militärischen Einsatz zu roleplayen. Mir ist es zu viel, wenn da Ex-Soldaten und Militär-Fanatiker anfangen, IRL-Sprech und -Taktiken zu verwenden.
Wardogs ist arcade’iger – also etwas mehr Game und etwas weniger Simulation – als die genannten Games. Den harten Squad-Fans wird es dadurch vielleicht nicht gefallen, aber es hat durchaus das Potenzial, sowohl vom Battlefield- als auch vom MilSim-Spieler-Pool zu fischen. Vor allem, da es schon jetzt unfassbar gut auf Twitch etc. ankommt.
Ich denke, Tarkov zeigt am besten, dass man einen MilSim-untypischen Modus erfolgreich mit Hardcore-Gameplay kombinieren kann.