Das Entwicklerteam von Wardogs veranstaltet im September einen Showcase zur Feier von verschiedenen First-Person-Shootern, weil ihnen ein Trailer auf den großen Shows zu teuer war.
Wer ist dieser Battlefield-Rivale? Wardogs ist ein kommender First-Person-Shooter, der auf das „All out Warfare“-Prinzip setzt. Das heißt, es wird dort großangelegte Schlachten mit zerstörbaren Gebäuden in einem modernen, realistischen Setting inklusive Infanteristen, Panzern und Helikoptern geben.
Das Spiel wird als „All out Warfare“-Shooter als direkter Konkurrent für Battlefield 6 angesehen, auch wenn sich das Spielprinzip doch deutlich unterscheidet. So spielt ihr in Wardogs ein von ARMA 3 inspiriertes, großangelegtes „King of the Hill“-Match mit 3 Teams aus insgesamt 100 Spielern. Dabei verfügt ihr über Ingame-Konto, das sich für Aktionen wie Kills, Revives oder den Aufenthalt in der Zone mit Geld füllt, mit dem ihr wiederum eure Ausrüstung etc. bezahlen müsst. Diese verliert ihr dementsprechend bei einem Tod.
Wenige Tage vor dem Start der Closed-Beta von Wardogs hat das Entwicklerstudio hinter dem Shooter nun verkündet, einen eigenen Showcase zu veranstalten, bei dem auch andere Shooter-Entwickler ihre Spiele präsentieren werden.
Eine Show zur Feier von Ego-Shootern mit namhaften Titeln
Was ist das für eine Show? Am 3. September 2026 veranstaltet BULKHEAD, das Entwicklerstudio hinter Wardogs, zum ersten Mal die sogenannte „FPS Games Show“. Das wird eine Show, bei der verschiedene First-Person-Shooter im Fokus stehen.
Insgesamt sind neben Wardogs bereits 15 weitere Shooter bzw. Entwickler bekannt, die dort auftreten werden, darunter namhafte, bereits erschienene Spiele als auch spannende Titel, die erst noch hrauskommen.
Hier die vollständige Liste:
- Rainbow Six: Siege
- Escape from Tarkov
- Ready or Not
- Stalzone
- SCUM
- Gray Zone Warfare
- Wardogs
- Hell Let Loose: Vietnam
- Beautiful Light
- Bellum
- Incursion Red River
- Road to Vostock
- SAND: Raiders of Sophie
- Bodycam
- ’83
- Terminal War
Die Teilnahme selbst soll die verschiedenen Studios kein Geld gekostet haben, wie BULKHEAD in einem Video auf dem YouTube-Kanal des Studios erklärt:
„Es ist kein Geld geflossen. Das Ganze basiert einfach nur auf der Leidenschaft, dass wir alle FPS-Spiele entwickeln und lieben. Das war eigentlich die einzige Regel: Das Spiel muss ein FPS sein und du musst irgendetwas Exklusives parat haben – und dann gewinnen alle.“
„Hatten keine Lust, 300.000 $ für einen 60-Sekunden-Slot zu bezahlen“
Warum machen sie diese Show? In einem Video auf dem YouTube-Kanal des Studios erklärt BULKHEAD, dass sie nicht bereit waren, die hohe Summe zu bezahlen, die ein Trailer bei den großen Showcases der Gaming-Branche kostet:
„Wir hatten keine Lust, 300.000 $ für einen 60-Sekunden-Slot zu bezahlen. […] Und das Problem ist, dass wir direkt neben einem massiven Singleplayer-Game, Promi-Empfehlungen und so Zeugs sein.”
Sie führen allerdings nicht aus, bei welcher Show genau sie 300.000 US-Dollar hätten zahlen sollen. Im Sommer sahen wir bereits das von Geoff Keighley gehostete Summer Games Fest. Nächste Woche folgt dann am 25. August die Opening Night Live der gamescom 2026.
Außerdem führt BULKHEAD in dem Video aus, was wahrscheinlich viele Shooter-Fans bei den Shows oft denken: „Wenn du ein FPS-Spieler bist, der sich solche Showcases anschaut, gibt es vielleicht nur ein oder zwei Spiele, die dich tatsächlich interessieren.“
Hoffentlich wird es bei der FPS Games Show nicht zu bannwürdigen Vorfällen kommen. Das letzte Mal, als die Wardogs-Entwickler auf Twitch streamten, wurden sie nämlich gebannt. Mehr dazu hier: Entwickler zeigen ihren Shooter erstmals auf Twitch, wollen sich dabei Elektroschocks verpassen, werden gebannt, bevor es richtig losgeht
Was haltet ihr von der Idee BULKHEADs und werdet ihr euch die Show anschauen? Schreibt es uns in die Kommentare! Auf Seite 2 könnt ihr nochmal alle Daten zur Show kurz zusammengefasst sehen.
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