Entwickler wollen ihren Shooter auf Twitch zeigen und sich dabei Elektroschocks verpassen, werden wegen etwas ganz anderem gebannt

Wardogs Screenshot Steam

Eigentlich wollte Bulkhead zeigen, wie sie ihren kommenden Shooter Wardogs zocken. Aber Twitch hatte andere Pläne.

Was war der Plan? Die Entwickler der kommenden Battlefield-Konkurenz Wardogs haben für den 23. Juli 2026 einen besonderen Stream auf Twitch geplant: Sie wollten nicht nur zeigen, wie sie ihren Shooter zocken, sondern sich dabei Elektroschock-Halsbänder am Arm tragen und sich selbst Stromschläge verpassen.

Bereits bei der Ankündigung des Streams spekulierten Nutzer darüber, ob Twitch bei dem Vorhaben durchgreifen könnte: Immerhin ist selbstverletzendes Verhalten laut Richtlinien verboten. Tatsächlich wurde der Kanal der Entwickler von Twitch gesperrt – allerdings aus einem anders schockierenden Grund.

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Militär-Shooter WARDOGS zeigt in neuem Trailer Gameplay und die verschiedenen Elemente des Spiels

Achtung, incoming!

Was haben die Entwickler angestellt? Twitch hält sich für gewöhnlich bedeckt, was Bann-Gründe angeht, aber in diesem Fall scheint die Situation recht klar: Denn bevor sich überhaupt irgendjemand die Schock-Bänder angelegt hatte, entschied sich ein Entwickler, ein großes, gelbes – ähm – Projektil in Richtung seines Kollegen abzufeuern.

Einen Kollegen mit einem Dildo zu bewerfen, ist laut den Guidelines von Twitch eigentlich nicht verboten – vermutlich, weil dort bislang noch niemand auf die Idee gekommen ist, dass dieser Fall eintreten könnte. Wir könnten uns aber vorstellen, dass es unter den Punkt fällt: „Zeigen von Sexspielzeugen in Situationen ohne Aufklärungskontext, etwa das Prahlen mit der Größe eines Dildos.“

Auf X verkündeten die Entwickler, dass sie eine 24-stündige Sperre von Twitch erhalten hätten. Der Dildo, das gaben sie zu, könnte möglicherweise etwas damit zu tun gehabt haben. Sie nahmen es jedoch mit Humor und teilten später noch einen Clip. Dazu schrieben sie „Augenblicke vor dem Desaster #Dildogate“.

Auch wenn der Kanal von Bulkhead mittlerweile auf Twitch wieder hergestellt wurde, ist ein VoD des Streams aufgrund des Banns leider nicht verfügbar. Die entscheidende Szene könnt ihr aber hier bewundern:

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Das jähe Stream-Ende hätte für die Entwickler natürlich eine mittelschwere Katastrophe sein können: Immerhin hatten sie zur Spitze über 10.000 Zuschauer. Doch die Aktion scheint der Vorfreude der Spieler keinen Abbruch getan zu haben, im Gegenteil. So schreibt ein Nutzer unter einem Beitrag zum Bann auf Reddit: „Das Spiel sieht aber fantastisch aus, die Typen wirken sehr sympathisch und Twitch ist doof.“

„Jesus Christus, nehmt einfach mein Geld und bringt das Spiel raus, um Himmels willen!“ schreibt der Nutzer YaN auf X. Und das alles, ohne dass sich jemand schocken musste – könnte man meinen. Denn die Entwickler setzten ihren Stream direkt auf X fort:

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Nun heißt es, die geschlossene Alpha abzuwarten. Bereits jetzt kann Wardogs aber auf Steam gewishlisted werden.

Übrigens: Ein weiterer, sehr viel weniger spaßiger Grund für den Bann könnte auch gewesen sein, dass die Entwickler einen QR-Code im Stream eingeblendet hatten. Ein Zuschauer berichtet zudem von fragwürdigen Links im Chat (via X). Wir möchten jedoch lieber an den großen gelben Spaßstab glauben.

Wie geht es euch? Habt ihr nach dem Stream so richtig Bock auf Wardogs, oder hört ihr gerade zum ersten Mal von dem Spiel? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Hätten wir jedes Mal 10 Cent bekommen, wenn Entwickler ihr kommendes Spiel präsentieren wollten und mitten im Livestream gesperrt wurden, hätten wir jetzt mindestens 20 Cent – was nicht viel ist, aber es ist kurios, dass es mehrmals passiert ist: Macher von Baldur’s Gate 3 zeigen intime Liebes-Szene mit einem Bären im Live-Stream, werden direkt gebannt

Quelle(n):
  1. PCGamesN

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