Mit dem vollständigen Release hat Valheim haufenweise neue Spieler auf Steam, PS5 und Xbox angezogen. Die kämpfen nun mit den gleichen Problemen wie hunderttausende Wikinger vor ihnen. Glücklicherweise haben die weisen Alten nützliche Tipps.
Valheim hat mit Version 1.0 über 168.000 Wikinger angezogen und damit so viele wie im ursprünglichen Early-Access-Release 2021 nicht mehr. Mittlerweile ist die Spitze sogar noch einmal gewachsen: Über 242.000 Spieler gleichzeitig (laut SteamDB) und das auf Steam allein. Konsolen kommen noch oben drauf.
Dabei sind offenbar nicht nur Veteranen zurückgekehrt, sondern auch haufenweise neue Spieler in die raue, nordische Welt eingetaucht, wenn man sich die Reviews und Threads auf Reddit so ansieht. Hier liest man häufig von Neulingen und ihren Problemen – die viele von euch kennen dürften:
Wir haben 4-5 Stunden lang versucht, unsere Items aus dem Sumpf zurück zu holen […]
Ich liebe es, 20 Sekunden lang vergiftet zu sein und dann zu sterben. Ich liebe, wie langsam die Lebens-Regeneration ist. Ich liebe es, 3 verschiedene Nahrungsmittel zu essen, um meine Lebenspunkte und meine Ausdauer zu erhöhen, den Ausgeruht-Buff zu bekommen und dann trotzdem in den nächsten 7 Minuten zu sterben, weil eine Abscheulichkeit und dutzende Draugr und Skelett-Bogenschützen mich flankieren und nicht an meine Items kommen lassen.
Kanriee auf Reddit
Ein anderer Nutzer beklagt nach 57 Tagen im Spiel seine bereits 28 Tode, kann aber auch einfach nicht aufhören: „Unglaubliches Spiel und ich hasse es.“ Er freue sich jeden Tag darauf, weitermachen zu können (auf Reddit).
Wieder ein anderer hatte einfach keine Lust mehr, nachdem er 20 Minuten lang mit Gegenwind versucht hat, die nächste Insel zu erreichen. Allesamt Probleme, die wohl jeder am Anfang mit Valheim hatte. Zum Glück kann man Abhilfe schaffen.
Es geht nicht ums Überleben, sondern um Hartnäckigkeit
Der Sumpf gilt in Valheim als das Biom, in dem es zum ersten Mal so richtig happig wird. Dort kann man sich nicht einfach mit ein paar Anfangs-Waffen und ohne Rüstung durchmogeln, hier gibt’s aufs Maul und das ordentlich. Entsprechende sollten Vorbereitungen getroffen werden:
Nimm dir die Zeit, um mit de Hacke einen Weg zu erheben, damit du einen sicheren Pfad hast.
Gehe niemals nachts raus, außer du brauchst Ketten.
Nimm dir die Zeit, um Met zu brauen. Du nimmst damit quasi keinen Schaden durch Gift und mehrere Gegner werden trivial.
Sprinte nicht, wenn du nicht musst.
Halte die Augen offen für Rüben.
Elite-Draugr sind kein Witz.
Aximil985 auf Reddit
Insbesondere der Met ist etwas, das Neulinge gerne zu übersehen scheinen. Der ist in Valheim nämlich nicht dazu da, sich zu betrinken, sondern fungiert als Heiltrank und Elixier für Resistenzen oder Buffs.
Ein weiterer Nutzer rät, das Spiel nicht für seine Härte zu verdammen, sondern das Spielprinzip zu verstehen. Schließlich ist man ein Wikinger, der gefallen ist und nach dem Tod weiterkämpfen soll: „Für mich hat es das leichter gemacht, als ich verstanden habe, dass Valheim die Welt der Gefallenen ist. Du stirbst, stirbst nochmal und die Sache, die dich für die Götter besonders macht, ist nicht dein Überleben, sondern deine Hartnäckigkeit.“ (TheBubbleJesus auf Reddit)
Seid ihr selbst neu und habt Probleme mit Valheim? Wenn ja, welche? Und welche Tipps könnt ihr als erfahrene Älteste den heranwachsenden Kriegern geben? Schickt uns einen Runenstein in die Kommentar-Sektion!
Viele erfahrene Spieler genießen es gerade, zu sehen, wie sich die frischgebackenen Streiter Odins durch Valheim prügeln, sterben, wieder aufstehen und weiterkämpfen. Allerdings warnen einige von ihnen auch: Der Sumpf ist nur der Anfang. Später wird’s nochmal härter und ich persönlich kann nur sagen … wartet auf den Endboss: Ich habe den letzten Boss von Valheim bekämpft und keine Ahnung, wie das ohne Cheats funktionieren soll
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