Eure Lieblingsdroiden aus Star Wars haben böse Zwillinge, sind fieser als Jabba der Hutte

Wer Star Wars kennt, dem sagt vermutlich auch C-3PO was. Der freundliche Protokoll-Droide hat jedoch einen bösen Zwilling, der großen Spaß am Morden findet. Besonders fies wird es, wenn er mit seinem besten Freund unterwegs ist.

Egal wie düster eine Situation in Star Wars ist, C-3PO bringt einen durch seine Sprüche immer zum Schmunzeln. Anders sieht es mit 0-0-0 aus, den man auch Triple Zero nennt. Er ist ein Protokolldroide, der sich wunderbar mit Sprachen und Sitten auskennt – aber auch mit Mord, Folter und Verhören.

Zum ersten Mal tauchte er im Comic „Darth Vader #3“ aus dem Jahr 2015 auf. Geschrieben wurde der Band von Kieron Gillen, die Zeichnungen stammten von Salvador Larroca. Die beiden erschufen nicht nur Triple Zero, sondern stellten ihm auch gleich einen ebenso mörderischen Droiden-Freund an die Seite.

Video starten
Der Trailer zur 2. Staffel von Ahsoka zeigt düstere Action im Universum von Star Wars

Zwei Droiden außer Kontrolle

Warum ist Triple Zero böse? Anfangs sollte er ein normaler Protokolldroide sein, doch er zeigte schon früh sadistisches Verhalten. Aus diesem Grund sollte er vernichtet werden, jedoch gelang Triple Zero die Flucht. Das war noch in der Zeit der Alten Republik.

Die Tarkin-Inititative, eine Wissenschafts-Organisation innerhalb des Imperiums, fand den Droiden. Man wollte ihn umprogrammieren, aber auch das misslang. Triple Zero schoss sich in den eigenen Kopf, um dies zu verhindern, tötete sogleich die Wissenschaftler und suchte mordend das Weite.

Einige Zeit nach der Schlacht von Yavin (Episode 4) fanden Darth Vader und die Archäologin Dr. Aphra den deaktivierten Triple Zero. Er erwachte von Neuem und war sich seiner Rolle als Spezialist für Verhöre, Folter und Mord sehr bewusst.

Er half auch gleich dabei, einen weiteren Droiden zu aktivieren: BT-1. Dieser war ein Killerdroide, der ebenfalls völlig durchgeknallt agierte. Er war bis an die (mechanischen) Zähne bewaffnet und kämpfte mit Blastern, Flammenwerfern, Raketenwerfern und sogar einer Kreissäge im Nahkampf. Er und Triple Zero wurden ein Team und erledigten zahlreiche Aufträge für Vader, bei denen sie ihre Grausamkeit oft unter Beweis stellen konnten.

Die Zahl der von den beiden Droiden Getöteten übersteigt die Hunderte bei weitem. Besonders als Duo hielt sie kaum etwas auf.

Triple Zero stieg jedoch noch weiter die Karriereleiter hinauf. Nachdem er sich von Vader gelöst und von Dr. Aphra die Freiheit erpresst hatte, tötete er den Anführer des Verbrechersyndikats „Son-tuul Pride“ auf dem Dschungelplaneten Son-tuul und wurde selbst dessen Chef. Ganz ehrlich, Jabba the Hutt ist nichts dagegen.

Wie ging es mit den beiden Droiden weiter? Triple Zero und BT-1 hinterließen eine blutige Spur, ehe sie abermals vom Imperium gefasst wurden. Ihre Gedächtnisse wurden gelöscht und sie mussten einige Zeit als einfache Verhördroiden auf dem Raumschiff Executor arbeiten. Das gehörte niemand geringerem als ihrem ehemaligen Chef Darth Vader.

Dr. Aphra schaffte es jedoch, Triple Zeros alte Erinnerung zu aktivieren, worauf der Droide gemeinsam mit BT-1 erneut floh. Auf dem Planeten Birukay zogen sie sich zurück, was sich als ziemlich langweilig herausstellte, weil es niemanden gab, den man ermorden könnte.

Gegen Ende ihrer Laufbahn rehabilitierten sie sich etwas und waren Teil des D-Squads, eine Droiden-Spezialeinheit, zu der auch R2-D2 oder Chopper gehörte. Damit stellten sie sich gegen die Geißel, ein Bewusstsein, welches die Kontrolle über alle Droiden übernehmen wollte. Alles in allem gehören die beiden zu den gefährlichsten Vertretern ihrer Art und sollten von niemandem unterschätzt werden. Zurecht haben sie es in unser Ranking geschafft: Nicht alle Droiden aus Star Wars sind so nett wie R2-D2 – 7 sind richtig gefährlich

Kommentare

Bitte lies unsere Kommentarregeln, bevor du kommentierst.
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Kommentare
Neueste
Älteste Meisten Abstimmungen
0
Sag uns Deine Meinungx