Twitch-Streamerin traut sich nicht auf große Messe – Wegen „Stalker und konstanten Morddrohungen“

Twitch-Streamerin traut sich nicht auf große Messe – Wegen „Stalker und konstanten Morddrohungen“

Die TwitchCon ist eine große Messe, die dieses Jahr in Amsterdam und in San Diego stattfindet. Streamer und Zuschauer aus allen Ländern finden sich dort zusammen, veranstalten Meet & Greets oder feiern einfach gemeinsam. Die Streamerinnen BrookeAB und Sweet_Anita verkündeten nun, wie viel Angst sie vor der Messe haben. BrookeAB sagte sogar ab.

Achtung: In diesem Artikel geht es um Stalking, Belästigung und Morddrohungen. Wenn euch solche Themen unangenehm sind und Unbehagen auslösen, empfehlen wir euch, diese News nicht weiterzulesen.

Stalker und „sehr engagierte“ Fans sind immer wieder ein Problem von bekannten Personen – so auch von Streamerinnen und Streamern. Zuletzt erzählte die WoW-Streamerin Nalipls, wie ein ehemaliger Moderator sie über Jahre hinweg terrorisierte.

Auch BrookeAB und Sweet_Anita haben solche Zuschauer, weswegen sich Erstere nicht auf die TwitchCon traue.

Beide Streamerinnen haben Followerzahlen im Millionenbereich und gehören zu den erfolgreichsten der Plattform. Hier seht ihr die ersten erfolgreichen Streamer:

Twitch: Wer waren eigentlich die ersten erfolgreichen Streamer?

Twitch-Streamerin BrookeAB über Stalking und Morddrohungen

Wer ist die Streamerin?

  • BrookeAB streamt vor allem Valorant und GTA V. Wenn sie nicht zockt, befindet sie sich im „Just Chatting“-Bereich und quatscht mit ihren Zuschauern.
  • Etwa 2.000 Zuschauer verfolgen ihre Streams und sie besitzt über 1,2 Millionen Follower.

Was sagte BrookeAB? „Ich werde die letzte Zeit des Öfteren gefragt, also wollte ich euch nur sagen – Ich werde dieses Jahr nicht auf die TwitchCon gehen! Seitens Twitch ist alles in Ordnung und sie machen mit der Security einen guten Job, ich fühle mich einfach nicht sicher mit meinen Stalkern und konstanten Morddrohungen. ES TUT MIR LEID“, schrieb die Streamerin auf Twitter.

Die meisten Antworten auf den Tweet beinhalteten Unterstützung und Verständnis. Manche fragten jedoch, warum sie Morddrohung erhalte und ob das überhaupt stimme. Daraufhin postete BrookeAB einen weiteren Tweet, der eine solcher Drohungen erhielt.

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Der Drohende beschreibt im Text sehr detailreich und ausladend, wie er ihre Oma und die ganze Familie ermorden wolle. Laut ihm „verdiene“ sie das, weil sie ihren Freund und Streamer Symfuhny laut dem „Fan“ wohl betrüge.

Schon seit Jahren kämpft die 24-Jährige gegen Stalker, Cybermobbing und Morddrohungen. Die Attacken gegen sie waren so schlimm, dass sogar das FBI eingeschaltet werden musste (via refinery29.com).

Wegen solcher Dinge traue sich die Streamerin nicht auf die TwitchCon. Damit ist sie allerdings nicht alleine: Auch die Streamerin Sweet_Anita bekundete Sorge, da einer ihrer „verrückter“ Stalker ein Ticket zur TwitchCon ergatterte.

Sweet_Anita über „verrückten Obdachlosen“, der sie liebe

Wer ist die Streamerin?

Was sagte Sweet_Anita? Auf Twitter fragte die 31-Jährige, wo man Sicherheitspersonal für die TwitchCon buchen könnte, da ein „verrückter Obdachloser“ sie auf der Messe finden wolle. Sie berichtet im Tweet weiterhin, dass er auf ihren Discord kam und nette Leute für ihn spendeten, ohne zu wissen, was er Sweet_Anita für Nachrichten sendete.

Einen Auszug der Nachrichten und Sweet_Anitas Tweet könnt ihr hier sehen:

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Er schrieb, er wolle eine Maske tragen und seine Haare färben, damit man ihn nicht erkenne. Er wollte sich gar nicht in sie verlieben und sie zudem nicht verletzen. Der Obdachlose ist der Meinung, dass sie ihn auch liebe, aber ihre Meinung eventuell änderte. Er wolle die letzten 6 Monate mit ihr „nochmals prüfen“.

Die Streamerin Amouranth antwortete Sweet_Anita unter dem Tweet, dass die TwitchCon in der Vergangenheit einen Bodyguard bereitstellte, wenn der Content-Creator das wollte.

Ihre Fans rieten ihr weiterhin, sich nicht alleine auf der Messe zu bewegen und waren schockiert über die Nachrichten. Anders als BrookeAB scheint Sweet_Anita eigentlich weiterhin zur TwitchCon gehen zu wollen.

Auch die Streamerin Beddle berichtete Ende April von einem ihrer damaligen Stalker: „Er zählte die Stufen“ – Twitch-Streamerin erzählt, wie sie von gruseligem Stalker verfolgt wurde

Quelle(n): invenglobal, invenglobal, SullyGnome, SullyGnome
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amoxi

Männer sind und bleiben eine Gefahr. Da kann mir der 13 Jährige Kevin von nebenan sooft sagen wie er will das Frauen selber schuld sind und auch Männer Probleme haben, das ist einfach nur krank.

CandyAndyDE

Boar, du klingst genauso wie die heterophoben Femen-Autoren von der Taz mit ihren Aussagen ala „Wenn ein Cis-Mann eine Disco betritt, müssen alle Frauen Angst haben.“

Das Straftäter, Mobber und Kriminelle bestraft gehören, versteht sich von selbst, aber gleich wieder die Gender-Keule rauszuholen ist sowas von daneben. SOWAS führt nicht zu einer besseren Welt, sondern eher zu Spaltung. Danke.

Envy

Über 90 % der Opfer von Stalking, die bei der Polizei oder anderen Stellen Hilfe suchen, sind weiblich und rund 85 % der Täter sind Männer. 91 % der weiblichen Opfer werden von Männern gestalkt und 56 % der männlichen von Frauen. In den übrigen Fällen handelt es sich um ein gleichgeschlechtliches Stalking.

Laut Statistik führt bei einem von 90% zu 10% absolut nix zu einer Spaltung, das Verhältnis ist nicht mal ansatzweise ausgeglichen.

Deswegen hat er schon recht mit seiner Aussage.

N0ma

Das Problem an der Aussage ist die Pauschalisierung.

Huehuehue

NoT AlL mEn

Das sollte jedem klar sein, dass damit nicht ALLE gemeint sind aber es ist eben auch Fakt, dass es viel zu viele sind. Und es „geht“ vielen Frauen tatsächlich halt nun einmal tatsächlich so, dass ein Mann für sie erst einmal „Gefahr“ bedeutet, sie können ja nicht in dich hineinschauen. Und wer von sich sagen kann, dass er das nicht ist, muss sich auch nicht sofort mit gemeint fühlen.

Zuletzt bearbeitet vor 27 Tagen von Huehuehue
ThisIsThaWay

Es ist eine Sache sich angesprochen zu fühlen, aber eine ganz andere sich direkt auf eine Pauschalisierend Anmutende Aussage zu fixieren. Für mich liest es sich auch eher als Verallgemeinerung. Ist halt ein schmaler Grat der der bewandert wird – da ist jedes Wort schwierig zu setzen. Von daher ist es leichter einen Elefanten durch ein Nadelöhr zu zwängen, als sich nicht direkt „gemeint zu fühlen“. Lies dir den kurzen Satz nochmal durch. „Männer sind eine Gefahr“ – nicht „Viele Männer sind eine Gefahr“.

N0ma

Wir sind dann schnell bei Ausgrenzung, Männer haben perse Unrecht, alle alten weißen Männer …usw
„Sollte jedem klar sein“ zählt dann nicht mehr.

Jean Tillmann

Naja, wenn es um Männer und Gewalt geht, dann ist man mit einer Pauschalisierung ziemlich nahe dran an dem Problem. Sagt übrigens ein gewaltloser Mann.

CandyAndyDE

Über 90 % der Opfer von Stalking, die bei der Polizei oder anderen Stellen Hilfe suchen, sind weiblich und rund 85 % der Täter sind Männer. 91 % der weiblichen Opfer werden von Männern gestalkt und 56 % der männlichen von Frauen.

Und wie viel Prozent der männlichen Weltbevölkerung werden Straftäter?

Versteh mich nicht falsch, ich will das nicht schönreden. Solche Statistiken sind wahnsinnig interessant, werden häufig aber für Stimmungsmache missbraucht. Diese Verallgemeinerung geht mir gegen den Strich.
Ich kenne auch mehrere, teils schlimme Geschichten aus Freundes- und Kollegenkreis, aber so sind NICHT alle Männer.

Huehuehue

Und wieder:
NoT aLl Men

Envy

Und wie viel Prozent der männlichen Weltbevölkerung werden Straftäter?

Kann ich dir nicht sagen, wahrscheinlich etwa um die 1% rum. Weiß auch nicht worauf du hinaus willst.

Willst du damit andeuten das es nur ein kleiner Prozentsatz ist? Ja wäre richtig, aber das würde bedeuten du relativierst es gerade, was auch einer Verallgemeinerung gleichkommt.

Im Prinzip machst du da nichts anders, du relativierst und er verallgemeinert in deinen Augen. Ich weiß nicht was schlimmer ist.

Oder erkläre mir wie die frage gemeint ist.

Fakt ist das ein sehr großer Prozentsatz der Stalker Männer sind. Sich jetzt mit Wortglauberei zu befassen löst das Problem sicherlich nicht.

Ich würde lieber zu polarisieren tendieren als das ganze zu relativieren. Das bringt im Endeffekt wesentlich mehr.

Schuhmann

Also na ja, so klingt er nicht.

Es gibt echt eine ganz breite Mitte zwischen diesen radikalen Polen – und in dieser Mitte bewegen sich die meisten Menschen.

Dass einige Männer eine reale Gefahr für Frauen darstellen – das ist ja einfach ein Fakt. Da muss man ja kein Fanatiker sein, um das so zu sehen.

Zwergenhenker

Der Kern der Aussage mag korrekt sein, allerdings sind es Formulierungen die verallgemeinernd wirken können und dadurch nicht zuträglich für die Situation bzw. Debatte sind.

Verallgemeinernde Positionen bewirken häufig, dass jeder, der zu dieser Gruppe gehört (in diesem Fall Männer), vorverurteilt wird. Der Kommentar liest sich so, als ob alle Männer gefährlich sind, was einem Pauschalurteil gleich kommt und damit auch unterstellt, dass z.B. auch ich gefährlich bin. Dies provoziert zu Gegenargumentationen die dann in der Regel wenig sachlich ablaufen.

Der zweite Teil ist dann in meinen Augen okay, da dieser direkt die Leute anspricht, die sich bereits wieder mit der genannten Argumentation dagegenstellen wollen. Eine Opfer-Täter-Umkehr ist nicht in Ordnung.

Huehuehue

 Der Kommentar liest sich so, als ob alle Männer gefährlich sind, was einem Pauschalurteil gleich kommt und damit auch unterstellt, dass z.B. auch ich gefährlich bin.

Für viele Frauen ist genau das aber nun mal auch die erste Reaktion, die „Gefahr“-Warnleuchte geht erstmal an – sie können ja nicht in dich hineinschauen und viel zu viele Männer stellen auch tatsächlich eine Gefahr, vor allem für Frauen, dar.

Zuletzt bearbeitet vor 27 Tagen von Huehuehue
Zwergenhenker

Ich sehe Pauschalisierungen trotzdem kritisch egal in welche Richtung, da diese nie gut für Konflikte sind und nie zu einer Lösung beitragen.

Wir müssen uns davor hüten durch solche Argumentationen bereits bestehende Fronten zu verhärten.

Ziel ist es immer eine gemeinsame Lösung zu finden und die kann es nicht sein, eine Gruppe von Menschen pauschal unter Generalverdacht zu stellen.

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