HandOfBlood war auf Twitch direkt erfolgreich, erklärt jetzt das Geheimnis seines Contents

HandOfBlood war auf Twitch direkt erfolgreich, erklärt jetzt das Geheimnis seines Contents

Der Twitch-Streamer Max „HandOfBlood“ Knabe wagte im Januar 2024 einen radikalen Umbruch seines Contents. Der ist ihm auch gelungen, und das aus einem guten Grund.

Das ist HandOfBlood: HandOfBlood startete seine Influencer-Karriere als YouTuber. Seit 2010 lud er Let’s Plays hoch, hauptsächlich rund um Horrorspiele oder League of Legends. Ab 2016 galten seine aufwendig produzierten Let’s Plays, mit Kostümen, Greenscreen oder anderen Spielereien, als eine Art Aushängeschild von gut produzierten Gaming-Inhalten auf YouTube.

Im Januar 2024 änderte sich das jedoch. HandOfBlood gab bekannt, dass er sich durch die aufwendigen Videos immer mehr und mehr unter Druck gesetzt fühlte und er „einfach nur zocken“ wolle (via YouTube).

Seitdem streamt HandOfBlood regelmäßig auf Twitch und das mit Erfolg. Sein Twitch-Kanal umfasst über 1,3 Millionen Follower und bei seinen Streams im letzten Jahr schauten durchschnittlich 9.605 Menschen zu (via SullyGnome). Auch wenn er einige der vorherigen YouTube-Fans damit verprellte, konnte er seine Community größtenteils auf Twitch herüberholen.

Neben seinen immer noch vorhandenen Gaming-Inhalten, die auch auf seinen YouTube-Kanälen zu finden sind, veranstaltet der Twitch-Streamer immer wieder außergewöhnliche Events und Gäste.

Alles Wissenswerte zu HandOfBlood haben wir in unser Video für euch gepackt:

HandOfBlood: Das Wichtigste zum YouTuber und Twitch-Streamer in unter einer Minute

HandOfBlood sorgt für außergewöhnliche Momente auf Twitch

Was ist das Geheimnis? In einem vergangenen Twitch-Stream sprach ihn ein Zuschauer auf seinen Auftritt bei der deutschen Kultserie Gute Zeiten, schlechte Zeiten (GZSZ) an und kommentierte das ganze mit: „Da treffen Welten aufeinander“.

Auf den Kommentar aus dem Chat erwiderte HandOfBlood:

Das ist so mein Ding. Manchmal fragt man sich ja, was so sein Ding ist. Ich glaube, dieses wildeste Zielgruppen und Welten zusammenbringen, das ist so irgendwie mein Ding.

HandOfBlood via Twitch.tv

Zuschauer konnten sich in der 8.275. Folge von GZSZ nicht nur die typischen deutschen Schauspieler anschauen, sondern auch den Twitch-Streamer HandOfBlood. Der schlüpfte in die Rolle als Präsident Knabe und lieferte sich einen Schlagabtausch mit Jo Gerner (Wolfgang Bahro).

Was steckt dahinter? Seit seinem Wechsel zu Twitch konnte HandOfBlood schon einige außergewöhnliche Gäste einladen und so für einzigartige Momente sorgen.

Beispielsweise überraschte es seine Zuschauer enorm, dass er den Grünen-Politiker und damaligen Vizekanzler Robert Habeck in seinen Twitch-Stream einlud. Mit ihm sprach er über die aktuelle politische Lage und das Wahlprogramm der Grünen. Auf diese Weise schaffte er eine Verbindung zwischen seiner Zielgruppe und politischen Themen.

HandOfBlood und Habeck im Gespräch
HandOfBlood und Robert Habeck in Gaming-Stühlen vor dem Twitch-Stream.

DJ Ötzi setzte sich ebenfalls in den Twitch-Stream von HandOfBlood. Nachdem er eine kleine Unterweisung bekommen hatte, wie der Stream funktionierte, Chat und Ähnliches, zockten der Gamer und der 54-jährige Musiker Elden Ring zusammen.

Auch dieser Zusammenschluss überraschte die Zuschauer, sie entwickelten aber auch gleichzeitig viel Sympathie für ihn, wie die Kommentare unter dem Stream-Upload auf YouTube vermuten lassen:

  • @hutmckenzie6867 kommentiert: „Ich hab DJ Ötzi jahrelang ein wenig belächelt und jetzt hab ich nur noch tiefste Sympathie für den Mann.“
  • @chrinowa meint zu dem Auftritt: „DJ Ötzi ist einfach so sympathisch und bodenständig“
  • @maliko1994 schreibt: „Wie süß ist DJ Ötzi bitte?! So keine Ahnung von Technik, Trends und Begriffen und fragt immer so niedlich.“

Nicht zu vergessen ist die Influencer Darts WM. HandOfBlood verbindet hier einen eher übersehenen Sport, nämlich Darts, mit einer jüngeren Zielgruppe, die eventuell wenige bis noch gar keine Berührungspunkte mit der Sportart hatte.

Da auf Twitch die Konkurrenz zu anderen Streamern enorm ist, gerade wenn viele Streamer gleichzeitig live sind, muss sich der Einzelne von den anderen abheben. HandOfBlood hat dies mit seinen außergewöhnlichen Gästen auf jeden Fall geschafft.

Zuschauer wurden in der Vergangenheit schon öfter von solchen Gästen überrascht und Leute sind somit eher gewillt, in den Stream zu schauen, um den nächsten besonderen Gast nicht zu verpassen.

Auch im Gaming-Bereich sorgt HandOfBlood für besondere Ereignisse. So veranstaltet er das Event Soulkeepers, bei dem Twitch-Streamer einen No-Death-Run in einem der Souls-Spiele hinlegen. Für das Töten von Bossen und Gegnern gibt es Punkte, um zu ermitteln, wer der bessere Spieler ist. Ein deutscher Streamer konnte so um 600 % auf Twitch wachsen, weil er so gut in Dark Souls 3 ist.

Quelle(n): HandOfBlood auf Twitch (Bildquelle)
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IC3GH05T

Mein Problem mit seinen Streams ist eigentlich nur, dass vieles immer assiger wird. Entschuldigt die Ausdrucksweise aber mir fällt kein passenderer Begriff ein. Ich mein es sieht ständig aus wie Gamer die Proleten cosplayen und saufen. Es gibt einfach Tage an denen der Fliesentisch noch das coolste an seinem Stream ist. Ich fands schon ätzend als das mit “Ehre, alla…” los ging (ihr wisst was ich meine). Aber diese Hooligan Nummer gepaart mit dem Humor von Atze Schröder und aus dem Film Manta Manta… und dann noch die Sprache von vorpubertierenden Halbstarken… das hat mich alles viel mehr verprellt als die Umstellung auf Twitch. Was schade ist, da seine Ideen für Content nach wie vor großartig sind. Grauenvoll… ja. Aber dennoch großartig. 😜

Geroniax

Nun der größte Punkt warum er gleich so gut durchstarten konnte liegt sicherlich an seinen treusten Zuschauern die ihn schon ewig auf YouTube begleitet haben. Mit der Umstellung wird er jedoch einen großen Teil verprellt haben. Schaut man sich seine durchschnittlichen und spitzen Zuschauerzahlen an und vergleicht das mit seinen Videos auf YouTube bei seinem erst und zweit Kanal, denke ich einfach das nicht so viele Leute mit dem Wechsel zufrieden waren und mitziehen.

Am Anfang wurde das natürlich stark kritisiert, teilweise konstruktiv, teilweise auf eine echt dämliche Weise. Leider hat sich Hänno nur auf die Idioten eingeschossen und dadurch jegliche Form von Kritik an sich abprallen lassen.

Davon abgesehen finde ich die Aktionen mit diversen Promis und seinen Auftritten ganz cool, wobei er in seiner Community wohl niemanden die Grünen und Herrn Habeck näher bringen muss, da die meisten ohnehin aus dieser Richtung kommen dürften, was ja okay ist.

Muss aber ehrlich sagen das ich nach der Umstellung ihn nicht mehr aktiv verfolgt habe. Sein erster großer Stream war ja Dark Souls 3, und das war so elendig schlecht inszeniert das ich schon nach dem 2. Stream raus war. Wohl gemerkt beim ersten Stream Verbesserungen ausgesprochen die auch so im Chat und den Kommentaren oft zu lesen waren, was aber nicht umgesetzt wurde weil “das ist mein Ding und ich mache das so wie ich das will”.

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