Trymacs will damit angeben, wie viel seine Pokémon-Karten wert sind, doch eine Firma will ihm nicht helfen

Trymacs will damit angeben, wie viel seine Pokémon-Karten wert sind, doch eine Firma will ihm nicht helfen

Der Twitch-Streamer Maximilian „Trymacs“ Stemmler öffnet in seinen Streams immer wieder Pokémon-Booster und sammelt die Karten. Die will er gerne von einem US-amerikanischen Unternehmen bewerten lassen, um die Seltenheit zu bestimmen. Das würde allerdings nur gehen, wenn er US-Bürger ist.

In 2021 war Twitch-Streamer Trymacs einer der Mitverantwortlichen für den Hype rund um das Öffnen von Pokémon-Boostern. Über die Jahre hat er, laut eigenen Aussagen, insgesamt 130.000 Euro für Pokémon-Karten ausgegeben.

Auch in diesem Jahr öffnet Trymacs wieder regelmäßig Boosterpacks. Bei Pokémon TCG Pocket, der App für das digitale Sammeln von Pokémon-Karten, hatte er zwar kein Glück, doch kurz darauf zog er eine der seltensten Karten im Twitch-Stream.

Jetzt wollte er seine gezogenen Pokémon-Karten bewerten lassen, doch das geht nicht von Deutschland aus.

Wir stellen euch die Karriere von Trymacs in unserem Video vor:

Vom Pizza-Lieferant zu einem der größten deutschen Twitch-Streamer – Leben und Karriere von Trymacs in 2 Minuten

„Wenn ich den erwische“

Was ist das für eine Firma? Es handelt sich dabei um die US-amerikanische Firma Professional Sports Authenticator (PSA). Sie liegt in den USA und bewertet Sammelkarten oder auch andere seltene Erinnerungsstücke. Viele kennen sie, da sie auch Pokémon-Karten bewertet und anhand dieser Bewertung der Verkaufswert einer Karte bestimmt werden kann.

Je höher der Wert der Karte ist, mit der sie bewertet wurde, desto höher kann der Verkaufspreis sein.

Durch die neuen Zölle, die Präsident Donald Trump auf Importierungen in die USA erhoben hat, sieht sich die Firma PSA nun gezwungen, keine Objekte mehr zu bewerten, die erst in das Land importiert werden müssen. Das verkündeten sie am 3. April 2025 auf ihrer Website.

Menschen, die außerhalb der USA leben, können ihre Objekte also nicht mehr bewerten lassen. Natürlich gibt es auch andere Firmen, die solche Bewertungen anbieten, doch PSA ist die bekannteste.

Trymacs müsste also in den USA leben, damit PSA seine Pokémon-Karten ein sogenanntes „Grading“ bekommen.

Wie reagiert Trymacs? Trymacs ist in einem Stream-Ausschnitt auf YouTube sichtlich geschockt über diese Entscheidung von PSA. Sein ursprünglicher Plan war es, seine besten Karten an die Firma zu schicken und sie von ihnen bewerten zu lassen.

Er ärgert sich darüber und meint indirekt über Donald Trump: „Meine Güte, ey. Wenn ich den erwische!“ Das alles mit einem sarkastischen Unterton.

Zwar gebe es laut Trymacs auch genügend Dinge, die man an der Firma und ihren Bewertungen kritisieren könne, doch trotzdem seien sie der „Platzhirsch“ und jeder würde, wenn er von Grading sprechen würde, über die Bewertung von PSA reden.

Dass Influencer in den sozialen Medien seltene Pokémon-Booster öffnen, ist schon länger ein Phänomen. Doch nicht alle finden die neue Art von Content gut, so auch MeinMMO-Redakteurin Jasmin Beverungen, wie sie in ihrem Artikel schreibt: Influencer auf Twitch und TikTok ruinieren das Kartenspiel von Pokémon – Und das macht mich traurig

Quelle(n): PSA
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JahJah192

Sollte heuer nicht bei uns ein PSA Submission Center, als anlaufpunk für ganz Europa, gebaut werden, um die Karten dann von dort quasi in die Hauptstelle der PSA, intern weiterleiten zu können.
warum hat die USA in letzter Zeit nur so absurd *** *** als Präsident.

icefire3

Wer heute noch bei PSA bewerten lässt ist selber schuld. Mal davon abgesehen dass diese gesamte Industrie Scam ist, ist PSA mit Abstand der schlechteste Service hierfür. Es gibt richtig viele Videos wo eine Karte plötzlich 1 bis 2 PSA Grades höher ist nach einem erneuten abschicken. Und ja meinungen des Bewerterd. Aber genau das ist das Problem. Imagine du hast eine PSA 10 und jemand sagt dort ne ist PSA 6.
PSA ist mir persönlich so scheißegal. Solange die Karten mint sind ist alles fine. Zum sammeln optimal und auch zum Spielen geeignet. Leider gibt es selbst dort Scammer die eine dmged als mint verkaufen. Mir passiert mit ghost rare blue eyes. 32 Euro für ne mint Version. Absurd günstig. Was ankam war eine dmged

Finraen

Richtig. PSA lebt nur vom ganzen Hype.
Die Grading Methode ist unter aller Sau und meist durch die Laune von dem Typen abhängig der die Karte gerade in der Hand hat.
Was mich auch bissel nervt ist das niemand sich dann mal Zeit nimmt und nachschaut welche alternativen es gibt.. Beckett hat ein Europa Büro.. wird es halt ne Beckett Black Label Karte..
AOG sitzt glaube ich direkt in Deutschland und ist mittlerweile auch weit anerkannt und erzielt ähnliche Preise wie PSA auf dem Markt.
Und wenn ich eh nur selbst sammeln tue ja dann auf zu den Niederländern und lass mir extended Art Cases geben von Cosmic Gradin und vielen weiteren..

JahJah192

PSA ist Schrott ja, aber etablierter Schrott den der Sammlermarkt haben will. Und früher oder später will jeder Sammler auch Dinge wieder verkaufen und dann tun die schöneren, sichereren (UV Schutz) Cases von AOG halt im Geldbeutel weh, locker 30-40% unter PSA wert.
hab mir da vor dem Hype anfang des Jahres einige Banger zum halben Preis als eine PSA geschossen.
das ist am Ende der ausschlaggebende Punkt und das wird sich halt auch nicht mehr ändern. Dafür gibt es PSA schon viel zu lange.

Fritzi1008

Soll er sich mit ihnen in Verbindung setzen und den Zoll übernehmen, ist ja jetzt nicht so das er es sich nicht leisten könnte oder nen ganzen Container mit Karten verschifft. 🤦🏼
Hier wird sich nur künstlich aufgeregt. Da trifft es andere weitaus schlimmer. 😑

Zuletzt bearbeitet vor 11 Monaten von Fritzi1008
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