Creative Assembly, das Studio hinter der Strategiespiel-Reihe Total War, arbeitet aktuell am neusten Ableger in der Welt von Warhammer 40.000. In einem Interview sprechen die Devs darüber, wie umfangreich Total War: Warhammer 40.000 sein wird und wie man trotzdem neue Spieler anspricht.
Eigentlich ist die Total-War-Reihe eher dafür bekannt, viele komplexe Systeme zu vereinen, die man erst einmal verstehen muss. Das geht von rundenbasiertem Städtebau über Armee-Management und Echtzeit-Schlachten bis hin zu weltweiter Diplomatie, teilweise mit über 280 Fraktionen.
Im Interview mit Eurogamer sprachen Design Lead Joy Dey und Battle Product Owner Dave Petry über ihr neustes Spiel. Es hieß, Total War: Warhammer 40.000 werde „das größte und komplexeste Spiel, das wir je gemacht haben.“
Grund dafür sei unter anderem, dass viele Systeme für die Welt von Warhammer 40.000 neu gedacht werden mussten. Deckung und zerstörbare Umgebung sind dabei nur eine der Neuerungen. Jedes Geschoss müsse simuliert, Eigenheiten der Fraktionen aus Warhammer getreu eingefangen werden.
Insbesondere die Echtzeit-Schlachten sind deutlich anders, als das was Total War bisher ausgemacht hat. Auch die Kampagne läuft durch die galaktischen Ausmaße anders ab, wobei Creative Assembly von Anfang an genau hier dicke Änderungen angekündigt hat. Trotzdem wollen die Entwickler neue Spieler nicht überfordern.
„Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass eine Welle neuer Spieler zu Total War kommt“
Die Entwickler erklären im Interview weiter, dass das Studio durch das Wachstum des Warhammer-Franchise davon ausgeht, dass viele neue Spieler Total War zum ersten Mal mit Warhammer 40.000 entdecken werden. Um diese abzuholen, habe man das Tutorial möglichst ausführlich gestaltet.
Im Verlauf von zwei kleinen Kampagnen werden Spielern die Grundlagen von Total War: Warhammer 40.000 beigebracht, ähnlich wie bereits in Total War: Warhammer 3. Allerdings soll das nicht nur fürs Gameplay gelten.
Total War: Warhammer 40.000 ist auch als Einstieg in die Lore des düsteren Universums gedacht und ich konnte selbst dazu schon mit den Entwicklern sprechen sowie mir ein Bild davon machen. Fans werden viele Lieblinge wiederfinden, Neulinge lernen sie kennen, ohne dabei überfordert zu werden.
Ich hatte bereits zwei Möglichkeiten, Total War: Warhammer 40.000 anzuspielen und mich einige Stunden lang mit dem Spiel und seinen Mechaniken zu beschäftigen, zumindest so weit wie möglich. Mit meinen weit über 1.000 Stunden Spielzeit in Total War: Warhammer 3 komme ich zu dem Schluss: Total War: Warhammer 40.000 fühlt sich nicht mehr an wie Total War und ich liebe alles daran
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