Total War: Warhammer 3 hat mit „Lords of the End Times“ ein umfangreiches Update und ein neues DLC enthalten. Historisch ist die Geschichte rund um Warhammer damit zu Ende. In einem Interview wollte MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann von den Entwicklern wissen, ob es noch weiter geht oder jetzt tatsächlich Schluss ist.
Was ist das für ein DLC? „Lords of the End Times“ wurde bereits Ende 2025 vorgestellt und erschien im September 2026. Mit dabei sind nicht nur gleich vier neue Kommandanten, sondern auch eine komplette Überarbeitung der Vampire und zusätzlich noch Endgame-Szenarien. Und die haben es in sich, denn die Welt verändert sich dadurch stark.
Historisch gesehen stellen diese Szenarien das Ende der Welt von Warhammer Fantasy dar. Daher wollte ich im Interview mit Richard Aldridge (Senior Game Director) und Sean McDonald (Associate Design Director) wissen, ob jetzt auch bei Warhammer 3 Schluss ist. Denn offiziell ist laut Games Workshop die Welt damit zerstört.
Unser gesamtes Interview mit den Entwicklern von Warhammer 3 lest ihr am Sonntag auf MeinMMO.
Historisch wurde die Welt zerstört, aber in Total War dürfen Spieler selbst entscheiden, ob die Welt überlebt
Als ich die Entwickler im Gespräch darauf ansprach, dass die Welt historisch mit den „Endzeiten“ jetzt zerstört sei und ob da überhaupt noch etwas kommen könnte, lachten die beiden. Richard Aldridge erklärte, dass das historisch korrekt sei, aber dennoch noch nicht Schluss mit Warhammer 3 sei. So sagte er:
Also, historisch gesehen, sagen wir mal: Ja. Aber so leicht werdet ihr uns nicht los. Nein, der Wille, weiterzumachen, ist immer noch da. „Lords of the End Times“ ist also nicht das Ende für dieses Spiel und für unsere Fans. Es wird noch mehr geben. Was das genau sein wird, kann ich euch heute noch nicht verraten. Ich wünschte, ich könnte es, aber es wird mehr geben, und natürlich werden wir das Spiel auch nach seiner Veröffentlichung weiterhin unterstützen. Aber ja, es dürfte einige spannende Dinge geben, wenn ihr uns treu bleibt.
Hinzu komme außerdem, dass man den Spielern die Freiheit lässt, ob man die Welt wirklich untergehen lassen will oder ob die Warhammer doch überleben. Denn man wollte in Total War nicht die gleiche Geschichte erzählen, wie sie Games Workshop erzählt. So fügte Richard Aldrigde hinzu:
Die Endzeit, wie sie von Games Workshop erzählt wird, war nicht die Version, die wir von Natur aus ins Spiel integrieren wollten. Also haben wir mit ihnen zusammengearbeitet und wurden von ihnen sehr unterstützt, um uns von der „Endzeit“ inspirieren zu lassen, anstatt die „Endzeit“ eins zu eins nachzubilden.
Und genau das sorgt dafür, dass sich das Ganze wie ein echtes „Total War“-Erlebnis anfühlt, bei dem man als Spieler die Wahl hat, die Welt zu zerstören, die Welt zu retten, die Untoten auferstehen zu lassen – ja, genau diese Wahl.
Im neuen Update gibt es nicht nur die Chaos-Invasion, die die Welt zerstören möchte. Insgesamt gibt es drei verschiedene Endgame-Szenarien, die euer Können auf die Probe stellen möchten. Mein Kollege Benedict hat das in seinem Anspielbericht bereits erlebt, wie die Welt beinahe vernichtet wird.
Die Welt von Warhammer wird stetig bedroht, wenn nicht von irgendwelchen kosmischen Wesen, dann von seinen brutalen Einwohnern oder magischen Katastrophen. Die „Alte Welt“, also Warhammer Fantasy, ist mehrmals fast untergegangen. Mit den „Endzeiten“ war wirklich Schluss und der Grund dafür war das große Ego eines Vampirs: 5 Bedrohungen, die die Welt von Warhammer Fantasy beinahe ausgelöscht haben – Und eine, die es geschafft hat
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!

Kommentare