The Elder Scrolls Online: Geht ein Transfer von PC auf XBox One oder PS4 noch? [Spoiler: Nein]

Beim Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online konnten Spieler ihre Charaktere und das Spiel selbst von der PC-Version auf die Konsolen-Version von Playstation 4 oder XBox One mitnehmen und umtauschen. Allerdings unterliegt das strengen Begrenzungen.

Mit Trailern, Streams, Pressemeldungen, Werbeanzeigen wird aktuell der Konsolenstart von The Elder Scrolls Online auf Playstation 4 und Xbox One beworben. Und viele Spieler, die vor einem Jahr auf dem PC gespielt haben, erinnern sich jetzt wieder an das Game, das sie schon lange aus den Augen verloren haben. Und sie erinnern sich an ein Versprechen: „Da war doch mal was.“

Unmoralisches Angebot bei The Elder Scrolls Online bereits abgelaufen

Und tatsächlich: Vor einem Jahr, als klar wurde, dass sich die Konsolenversion deutlich verschieben würde, hat Zenimax versprochen, dass PC-Spieler für eine geringe Summe ihr PC-TESO in ein Konsolen-TESO verwandeln können und dabei noch den Charakter mitnehmen würden. Ein Angebot, das damals wohl einige ergriffen. Doch Spieler, die erst jetzt auf die Idee kommen, davon Gebrauch zu machen, schauen in die Röhre.

Die Frist dafür ist schon vor einem Monat abgelaufen und jetzt, kurz vorm Konsolenstart, ist es nicht mehr möglich, auf den PC zu transferieren. Das Angebot war nur befristet. Auch in Zukunft ist es nicht vorgesehen, dass so etwas noch mal wiederkommt.

The Elder Scrolls Online Reborn

Und ewig grüßt der Verbraucherschutz

Ärgerlich für einige Spieler, die sich erst jetzt daran erinnern, Lust auf TESO bekommen und zwischenzeitlich das Spiel schon ganz vergessen hatten. Die fühlen sich betrogen, ihnen war doch vor einem Jahr etwas ganz anderes versprochen worden, heißt es.

TESO - Tamriel Unlimited - The Elder Scrolls OnlineIn Foren-Threads werden alte Äußerungen von Zenimax herausgekramt, es wird mit dem Verbraucherschutz gedroht, eine Rückerstattung des Geldes gefordert. Man habe ja vor einem Jahr nur TESO gekauft, weil man dann später auf der Konsolen spielen wollte und auch erst dann plante man, sich wieder mit dem Game auseinanderzusetzen. Von einer Frist war nie eine Rede. Und jetzt soll es zu spät sein? Überhaupt, sei ja ein Zeitfenster von nur 30 Tagen eine Frechheit, die Benachrichtigungs-Mail im Spam-Filter gelandet und so weiter.

Vieles erinnert wieder an die Anfangszeit von TESO. Auch da ging es turbulent zu. Damals beklagten einige, dass sie nicht wussten, dass sie eine gültige Zahlungs-Möglichkeit bräuchten, um The Elder Scrolls Online zu spielen.

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