The Elder Scrolls Online: „Die Helden sind eher Söldner“ – Matt Firor im Interview

Matt Firor, der Chefentwickler von The Elder Scrolls Online bei Zenimax und Bethesda, war bei uns im Interview und wir haben ihm einige Fragen zu ESO und der Zeit nach dem kommenden Update gefragt.

The Elder Scrolls Online entwickelt sich stetig weiter und mit dem kommenden Update 12 gibt’s einen großen Schritt in Richtung Skyrim. Und auch wenn schon viele Details zu One Tamriel bekannt sind, konnte uns ESO-Boss Matt Firor ein paar neue Details verraten.

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Die Helden sind eher Söldner

Mit One Tamriel gibt es keinen vorgegebenen Weg mehr durch die Story und die Regionen von Tamriel. Unsere Helden können überallhin, egal welcher Fraktion sie eigentlich angehören. Das ist für das Gameplay sicherlich nützlich, aber wie wirkt sich dies auf die Lore des Spiels aus? Wird es Konsequenzen geben, wenn wir ständig die Seiten wechseln?

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Zumindest keine spielrelevanten, denn Matt Firor meinte, dass die Helden mit One Tamriel eher Söldner seien, die sich frei zwischen den Fraktionen bewegen und jedem ihre Dienste anbieten. Dies sei aber schon länger der Plan für TESO gewesen, denn schon mit der Option, im Endgame die anderen Allianzen zu erkunden, sei man dem Konzept eines offenen Tamriel näher gekommen. Die Fraktionen sollen daher nur noch im PvP eine entscheidende Rolle spielen.

Housing, Addons und eine neue Story

Uns interessierte auch brennend, was sich Matt Firor zum Thema Housing in The Elder Scrolls ausgedacht hat. Denn immerhin wurde das Feature fest für 2017 angekündigt. Doch leider war da nichts aus ihm herauszubekommen, da er erst One Tamriel vernünftig über die Bühne bringen will. Daher keine Neuigkeiten zum Housing und auch das lang erwartete Zauberweben will er erst zu einem späteren Zeitpunkt kommentieren.

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Etwas gesprächiger war Firor jedoch beim Thema Erweiterungen. Die bisherigen kleinen DLC-Päckchen kämen bei den Spielern gut an und würden auch in Zukunft weiter vorgesetzt. Besonders gut an dem DLC-Konzept findet Firor, dass man damit alle möglichen Regionen und Gruppierungen aus der Elder Scrolls Welt abbilden kann.

Möglicherweise gibt es daher auch irgendwann einmal ein DLC zu den Khajiit, auch wenn derzeit kein solches DLC in Planung ist. Ebenfalls interessant: Auch wenn es aktuell keine Pläne dazu gibt, will Firor auch große Addons wie Legion für World of Warcraft oder Heart of Thorns für Guild Wars 2 nicht ausschließen. Was es aber auf jeden Fall geben wird ist eine neue Story. Denn wer den DLC Orsinium gespielt hat, weiß, dass der Prophet dort vor einer neuen Bedrohung warnt, die in künftigen Erweiterungen eine wichtige Rolle spielt.

Die Skyrimisierung der Online-Welt

In früheren Gesprächen behauptete Matt Firor öfter, dass es dem Erfolg von The Elder Scrolls Online zu Gute kam, dass es eben kein klassisches MMORPG sei. Dazu sagte er im Interview, dass im Jahre 2004 MMOs noch genau definiert waren. Heute sei der Begriff sehr weit gefasst. World of Warcraft ist ein MMO, aber auch Destiny oder Pokémon GO. MMO sei mittlerweile eben eher eine Technik als ein Genre.

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Wir wollten als nächstes wissen, ob denn TESO besser wird, je mehr es sich an Skyrim annähert. Dazu meinte er, dass man The Elder Scrolls Online wie ein MMO aus dem Jahre 2004 spielen könne, mit Raids, Gruppen und sozialer Interaktion mit anderen Spielern. Man könne es aber auch wie Skyrim zocken und alleine auf Erkundung gehen und die anderen Spieler ignorieren. Diese Mischung macht das Spiel seiner Meinung nach so erfolgreich, vor allem auf den Konsolen, wo die klassischen MMOs bislang einen schweren Stand hatten.

Der Chef schleicht gern

Zum Schluss wollten wir von Matt Firor noch wissen, was er denn gerne in TESO spielt und was sein Lieblingsvolk und favorisierte Klasse sei. „Ich spiele derzeit einen Bretonen mit Bogen. Und immer wenn ich einen schleichenden, meuchelnden Assassinen spielen kann, dann mach ich das!“

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Das zieht sich übrigens durch alle Edler Scrolls Spiele, in Skyrim war er ein schleichender Nord und in Oblivion ein extra heimlicher Khajiit. Außerdem freut sich Matt Firor schon auf das PvP-MMORPG Camelot Unchained, was nicht verwundert. Immerhin war Firor damals am MMO-Urgestein Dark Age of Camelot nicht ganz unbeteiligt.

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Zerberus

Firor: Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt…

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