The Elder Scrolls Online: PS4, Xbox One verhindern größeren Grafik-Fortschritt

Die Spieler von In The Elder Scrolls Online sind zu zwei Dritteln auf den Konsolen PS4 und Xbox One unterwegs. Dadurch werden laut Matt Firor größere Grafik-Updates kaum möglich.

The Elder Scrolls Online sah damals zum Release 2014 gut aus und tut es dank diverser Grafik-Updates noch heute. Größere Updates bei der Grafik wird es aber laut ESO-Chef Matt Firor nicht mehr geben. In einem Interview gegenüber der Webseite Gamespace verriet er auch warum.

ESO – Konsolen-Hardware als Limit

Grafik-Updates bei PC-Spielen sind theoretisch jederzeit machbar, da sich die Hardware ständig weiterentwickelt. Bei Konsolen-Spielen bleibt die Leistung des Geräts jedoch fest. Die Playstation 4, die man vor Jahren gekauft hat, ist technisch nach wie vor auf demselben Stand wie damals. The Elder Scrolls Online hat laut Matt Firor zwei Drittel seiner Spieler auf den Konsolen PS4 und Xbox One.

The Elder Scrolls Online Morrowind TrailerDaher könne man nicht einfach die Grafik-Engine verbessern, weil dann die Konsolen arge Probleme hätten, die ganze Pracht noch darzustellen. Insofern wird es in der absehbaren Zukunft keine großen Grafik-Updates geben. Was hingegen geht: Kleine Sachen wie besseres Direct X oder Shader. Die gehen auf dem PC immer.

Es sei aber unwahrscheinlich, dass man eine größere Überarbeitung durchführe.

Keine „Positional Voice“ auf dem PC

Weiterhin soll das Feature der „Positional Voice“ (man hört die anderen Spieler im Voice Chat abhängig von ihrer Position zum Spieler) ein Feature der Konsole bleiben. Matt Firor dazu: „Wer so etwas auf dem PC will, hat sich schon eine entsprechende Lösung gefunden“. Chat-Programme wie Mumble bieten beispielsweise ein ähnliches Feature.

Werden Plus-Mitglieder benachteiligt?

Im Interview kam auch die Frage auf, ob ESO-Plus-Mitglieder einen Nachteil hätten, wenn jetzt mit Morrowind ein großes neues Kapitel ins Spiel kommt, das nicht von Plus-Mitgliedern kostenlos gezockt werden darf. Die regulären DLC-Pakete sind ja alle im Abo enthalten, Morrowind jedoch nicht.

The Elder Scrolls Online MorrowindLaut Matt Firor gäbe es aber keine Nachteile für Plus-Kunden. Denn zum einen bekäme man ja für sein Abo Kronen-Münzen für den Echtgeld-Shop im Wert von 13 Euro. Und dann sind da ja noch die nützlichen Vorteile von Plus-Mitgliedern: Unendlicher Stauraum für Crafting Zeug und die doppelte Anzahl an platzierbaren Objekten im Housing. Außerdem gäbe es ja nach wie vor noch drei reguläre DLCs jedes Jahr für Plus-Kunden.

Matt Firor: „Das Endgame ist wie FIFA“

Später im Interview wurde Matt Firor zum „Endgame“ in ESO gefragt. Wegen dem neuen „One-Tamriel-Konzept“ sind ja alle Spieler in etwa gleich stark und können jederzeit alles erkunden. Dafür geht aber das Gefühl von „Ich werde immer stärker und mächtiger“ ein wenig flöten.

The Elder Scrolls Online 03Dazu hatte der Studio-Boss ein paar interessante Ansichten. Er vergleicht das Endgame in ESO mit dem Fußball-Spiel FIFA. „Da gibt es auch keinen richtigen Fortschritt – ich gewinne, ich verliere, ich habe Spaß“.

Für Matt Firor wird der Verlust der Progression mit der vollen Freiheit zum Zusammenspiel und Erkunden mehr als wettgemacht.

Keine Morag-Tong-Mitgliedschaft

Die mysteriösen Meuchler der Morag Tong spielen in Morrowind eine wichtige Rolle. Doch anders als bei den meisten Gruppen dürfen eure Helden dort nicht mitmachen. Es gibt nur wenige, ausgewählte Morag Tong und diese müssen allesamt Dunmer sein. Außerdem ermorden sie nur politisch sanktionierte Ziele. Ihr werdet aber genug mit den Meuchlern zu tun haben, auch wenn ihr kein Mitglied seid.

ESO Morrowind Trailerscreen09Wer sich auf eine Erhöhung des Championpunkte-Limits gefreut hat, wird in Morrowind enttäuscht. Das Championpunkte-Limit wurde bereits angehoben, in Morrowind sei keine Erhöhung mehr geplant. Auf was ihr euch aber laut Firor definitiv freuen könnt: Das neue Tutorial in Vvardenfell.

Ihr könnt Morrowind ja auch als komplettes Stand-Alone spielen und einen neuen Helden gleich auf Vvardenfell starten lassen. Die Einführungssequenz dort sei viel mehr am „echten“ Spiel angelehnt, als die öden Schlauchlevel im alten Kalthafen-Tutorial.

Passend zum Thema: The Elder Scrolls Online – Jedes Jahr ein Addon und drei DLCs

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Quelle(n): GameSpace
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