So stark wird The Division 2 benotet: Metacritic-Bewertungen im Überblick

Bei The Division 2 liegen jetzt viele Tests und Reviews der Fachpresse vor. Diese Gesamt-Bewertung wird auf Metacritic angezeigt.

Was sind das für Noten? Metacritic ist eine Seite, die Review-Noten aus aller Welt sammelt und in der Übersicht wiedergibt. Daraus wird ein Metascore – eine durchschnittliche Gesamtbewertung aller Reviews – berechnet.

So lässt sich schnell sehen, wie Spiele, wie The Division 2, in den Tests der Fachpresse abschneiden.

Viele Interessierte warten erst diesen Metascore und die Reviews der Tester ab, bevor sie sich ein Spiel kaufen. Die Bewertungen auf Metacritic haben also einen großen Einfluss auf die Kaufentscheidung zahlreicher Spieler.

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Bewertungs-Übersicht für PS4, Xbox One und PC

Gut eine Woche nach dem Early-Access-Start von The Division 2 haben sich viele Vertreter der Fachpresse auf eine Note für Ubisofts Shared-World-Shooter festgelegt. Diese Zeit benötigten sie, um die Kampagne durchzuspielen, sich einen Überblick über das Endgame zu verschaffen und sich eine Meinung zu bilden.

Hier bekommt Ihr eine Übersicht zu den bisherigen Bewertungen (Stand 20. März) – wobei Ihr bedenken müsst, dass Metacritic alle Noten in ein eigenes Bewertungs-System verrechnet (x aus 100 möglichen Punkten, wobei 100 das Maximum ist).

The Division 2 – PS4-Bewertungen

So viele Noten liegen vor: Für die PS4-Version gibt’s momentan 15 Reviews.

Das ist der Metascore:

  • Der Metascore liegt bei 80 (von 100)
  • 12 Noten sind im positiven Bereich
  • 2 Noten sind im duchschnittlichen Bereich
  • 1 Note ist im negativen Bereich

Das sind die Einzelnoten:

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The Division 2 – Xbox-One-Bewertungen

So viele Noten liegen vor: Für die Xbox-Version liegen die wenigsten Noten vor – erst 4 Stück.

Das ist der Metascore:

  • Der Metascore liegt bei 67 (wobei 4 Kritiken nicht sonderlich aussagekräftig sind)
  • 3 Noten sind im positiven Bereich
  • 1 Note ist im negativen Bereich

Das sind die Einzelnoten:

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The Division 2 – PC-Bewertungen

So viele Noten liegen vor: Für die PC-Version liegen 10 Noten vor.

Das ist der Metascore:

  • Der Metascore liegt bei starken 85
  • Alle 10 Noten sind im positiven Bereich

Das sind die Einzelnoten:

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Wie fällt der Metascore im Vergleich zu anderen Spielen aus?

So muss der aktuelle Score interpretiert werden: Die meisten Reviews benoten The Division 2 mit einer Bewertung deutlich über 80. Da momentan aber noch recht wenige Reviews vorliegen, reißen die paar schlechten Noten den Metascore nach unten, gerade bei der PS4- und Xbox-Version.

Dennoch steht The Division 2 bereits jetzt ziemlich gut da. Mit einer 80-Gesamtbewertung auf der PS4 zählt The Division 2 zu den bestbewertetsten aktuellen PS4-Spielen. Zum Vergleich:

  • Red Dead Redemption 2 thront mit 97 auf Platz 1
  • Das hochgelobte Assassin’s Creed Odyssey hat 83
  • Battlefield 5 hat 73

Mit 80 liegt The Division 2 zurzeit auf Platz 14 der aktuellen, bestbewertetsten PS4-Spiele auf Metacritic.

Metascore-Vergleich mit vorherigen MMO-Shootern (PS4):

  • Anthem hat 55
  • Destiny 2 hat zum Launch 85 bekommen
  • The Division 1 erhielt 80
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Agenten in The Division 2

Einige Meinungen zu The Division 2

Review der GameStar

Das sagt die GameStar: Die Kollegen von der GameStar haben The Division 2 mit einer 88 bewertet.

Gelobt wird unter anderem

  • Präsentation mit einer abwechslungsreichen Lichtstimmung, soliden deutschen Sprechern und ein gutes Sounddesign
  • das Spieldesign mit einem griffigen Waffengefühl und einer motivierenden Lootspirale
  • die Balance mit intelligenten Gegnern und ausbalancierten Waffentypen
  • die Atmosphäre mit dynamischen Kämpfen und vielen Details in der Spielwelt

The Division 2 mache sowohl Solo als auch im Koop Spaß

Kritisiert werden

  • ein paar Bugs und Grafikfehler,
  • recycelte Missionen im Endgame
  • und die belanglose Geschichte mit uninteressanten Charakteren

»The Division 2 präsentiert sich bereits zum Release als rundum polierter Loot-Shooter mit sinnvollen Detailverbesserungen.«

GameStar
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Review von GamesWatcher

Das sagt GameWatcher: Diese Seite hat bislang den höchsten Score mit 95 verteilt.

Gelobt werden

  • die großartige Welt
  • der fantastische Kampf
  • die Grafik und der Sound
  • die Waffen, die sich großartig anfühlen
  • das Voice-Acting und die semi-realistische Story
  • das Endgame

Kritisiert werden

  • die langen Ladebildschirme, um ins Spiel zu kommen und um sich abzumelden
  • Balance-Probleme bei Skills und Waffen-Mods
  • die Skills, die sich im Vergleich zu The Division 1 nicht so beeindruckend spielen

„Ein großartiges Spiel mit fantastischem World-Building und Gameplay. Die größten Probleme von The Division 2 können leicht gefixt werden.“

GameWatcher
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Review von Variety und Guardian

Die Reviews mit den mit Abstand schlechtesten Noten stammen von Variety und Guardian.

Variety schreibt, dass The Division 2 reuelose Gewalt aufweist und bereits nach wenigen Stunden repetitiv wird. Es sei blind gegenüber grundlegenden narrativen Techniken und ziemlich plump. Keine Charaktere ragen heraus, sie haben keine Persönlichkeiten.

Der Guardian zieht das Fazit, dass The Division 2 ein eher langweiliges und makaberes Spiel sei – und vergibt 2 von 5 Sternen.

Die erste Metacritic-Bewertung war übrigens nur eine 56. Wir berichteten darüber, dass der Autor dafür von der Agentenschaft angefeindet wurde.

Macht mit bei unserem User-Test zu The Division 2: Wie findet ihr den Loot-Shooter?
Quelle(n): metacritic, metacritic, metacritic
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Quickmix

Ganz klar 90+

Gamesradar+ hat es ganz genau auf den Punkt gebracht. Grossartiger Test!

ADDICTED-2-BASS!

Pflichte meinem vorredner bei, bin ebenfalls ein 4Players (Test Wertungs) verfechter, und das schon fast 15 Jahre, und ja; 4P ist immer sehr Kritisch, aber ebenfalls immer Subjektiv und Objektiv, und bei Abwertungen gab es für mich, noch nicht eine Situation die ich nicht nachvollziehen konnte, und das auch wenn ich vielleicht (bedingt) anderer Meinung war…

…bei Gamepro/Gamestar denen ich ähnlich lange folge, und welche in der vergangenheit, nicht nur einmal eine meiner Spielkaufentscheidung beeinflusst haben, sieht das inzwischen leider anders aus… u.a. der Ace Combat 7 Test von Gamepro, wurde von einem Tester verfasst, der mein Sohn hätte sein können, Ace Combat ist eines der Kult Spiele, welches damals noch als Exclusiv titel, die Playstation mit groß gemacht hat, und unterm strich zu der Marke, die sie Heute nicht wäre, hätte es nicht Spiele wie Ace Combat gegeben. Kurz gesagt an einen Nachfolger der Neuzeit dieses Titels setzt man keinen gefühlt 13 Jährigen dran, der keine ahnung von der Spiel geschichte hat, sondern einen der im Optimalfall mehr als nur den 6ten Teil von Ace Combat kennt, aber der sicher mit ein bezieht das Ace Combat ein Kult spiel ist, und das Ace Combat 7 auf der konsole ein alleinstellungsmerkmal für ein ausgestorbenes Genre (Flugsimulator) ist.

Der 4P Test, zu Ace Combat und der Inhalt dessen, spiegelt hier genau das wieder was ich meine…

Metro Exodus ist der nächste Test, wo die Wertungen im direkten vergleich zwischen 4Players und Gamepro massiv auseinander gehen, während Gamepro „90“ (mehr als bei TD2) gegeben hat, vergab 4Players „68“ für Metro… und habe beide Tests gelesen, gerade nach dem spielen von Metro Exodus, unterschreibe ich er den 4Players test, und würde zwar keine „68“ aber allerhöchstens „75“ geben. Aufkeinen fall aber 90!!! Absolut nicht nachvollziehbar, wie man da ne 90er Wertung vergeben kann… Dann müsste ich RDR2 110, und Division 2 100 geben….

Apropos Division 2 was von Gamepro 88 bekommt, hingegen Trackmania Turbo bekommt, eine 87er Wertung, oder Celeste ne 90er, und Celeste ist nen sidescroller mit 2Bit klötzchen grafik wo man schon beim Ladebildschirm augenkrebs bekommt, da werden bei celeste der atmosphärische/epische soundtrack und spielsound hochgelobt, als wäre das ein Meilenstein, dabei handelt es sich um gedudele wovon ich nach 30sek. zuhören schon kopfschmerzen bekomme, da kriege ich mit kochlöffel und topf ne bessere Spielatmosphäre zustande. Unglaublich!

Im Endeffekt kann und werde ich künftig Gamepro nicht mehr ernst nehmen!!!

ADDICTED-2-BASS!

P.S. hab gerade mal geschaut, celeste hat von 4Players absolut nachvollziehbare 74 und befriedigend bekommen… und keinen PLATIN AWARD wie bei Gamepro, warscheinlich verfassen die Jungs und Mädels bei Gamepro auchnoch mit ner Schreibmaschine ihre Tests, wählen sich noch mit 56k Modem ins Internet ein, und telefonieren noch mit telefonen mit Kabel und wählscheibe… alles coole retro sachen, aber nicht mehr zeitgemäß, und vorallem nicht unvoreingenommen, und neutral solche Dinge zu feiern, nur weil man persönlich sowas cool findet! Das lässt sich auch auf Tests von Gamepro übertragen… nicht immer…. aber immer öfters!

Gerd Schuhmann

Bei so Kommentaren bin ich immer froh, dass wir praktisch keine Tests schreiben. 🙂

Der Prinz

Wenns um Wertungen geht Vertrau ich sowieso nur auf 4Players, wobei ich sie manchmal schon sehr Hart finde.

MrNoSk1ll

Wer sich Spiele aufgrund von Metacritic Wertungen kauft, hat die Kontrolle über sein Leben verloren…

ADDICTED-2-BASS!

😀 WORD!

Joe Banana

ich hab mich immer noch nicht entschieden ob ich division hole bzw ob ich warte bis ich es von irgendwo ganz billig krieg oder jetzt bald kaufe..

Jahad

The Division ist so ähnlich wie Sex für Geld. Eigentlich schon geil aber man muss es mögen ….. 🙂

Joe Banana

bestes kommentar xD

Quickmix

Es ist besser ^^

N811 Rouge

Ich hätte hier noch ein bisschen Öl:

„Wir tummeln uns noch immer im Washington von The Division 2 – inzwischen natürlich mit einem Charakter auf höchster Stufe – und stellen Anfang nächster Woche den zweiten Teil unseres Tests online, mit dem wir auch unsere Wertung vergeben.

Warumso spät? Zum einen muss man die Spielwelt in vollen Zügen genießen,
weil sie vor visuellen, erzählerischen und auch spielerisch interessanten Details nur so strotzt.
Wer hier durch rennt, läuft an einem ganz wichtigen Teil der Faszination glatt vorbei! Zum anderen ändern sich naturgemäß viele Inhalte, sobald man man Level 30 bzw. das Ende der Kampagne erreicht – mehr sogar als in anderen Spielen.

Ähnlich wie im Vorgänger und wie auch in Destiny stellt man dann unter anderen
Gesichtspunkten die Ausrüstung zusammen, kann sich weiter spezialisieren, was einen neuen Teil der Charakterentwicklung einleitet, und ganz wichtig: Die Vorgänge in der Stadt werden dynamischer und interaktiver. Und wie sich das anfühlt, wollen wir in Ruhe erkunden, anstatt es nur zu erwähnen.

Eins können wir allerdings schon sagen: Steuerte das Spiel in den ersten Tagen schon schnurstracks auf einen Award zu, hat es den heute im Grunde so gut wie sicher. Stattdessen steht jetzt nur noch die Frage im Raum: Was soll Division 2 eigentlich davon abhalten, Platin einzuheimsen?“

-4Players

Bei den einen geht das runter wie Öl, bei den anderen brennt es so XD

Dave

so viel Lob von 4Players? Was ist denn mit denen auf einmal los. Klingt ja zu gut um wahr zu sein.

Gerd Schuhmann

Es ist auch einfach ein gutes Spiel.

Wenn man auf die Art von Game steht, ist Division bislang das beste – grad im Vergleich zum 1. Teil 2016. Die machen vieles im Detail wirklich besser. Das sehe ich auch so.

Wenn man mit dem Spiel hadert, dann wahrscheinlich a) ist man entweder schon im Endgame, weil man Hardcore ist oder b) weil man das Prinzip solcher Spieler ablehnt, das sich Wiederholende, oder aus c) ideologischen Gründen – das ist halt schon „Tom Clancy.“ 🙂

Dave

ich habs mir ja selbst letzte woche geholt und bin seitdem gerademal kurz hinterm tutorial. es stimmt schon, dass das spieltempo hier den fortschritt sehr streckt, weil es so viel momente zum innehalten gibt, nicht zuletzt weil man immer wieder das menü abruft, um seine ausrüstung auf verbesserungen zu checken. aber es fühlt sich gut an, neben der action sich auch mit anderen dingen zu beschäftigen insofern bin ich auch ganz optmistisch gestimmt.
sorge hab ich erstmal nur, ob die waffen sich auch ausreichend voneinander unterscheiden. beim vorgänger hat mir eben das im mid- endgame gefehlt.

Visterface

Ja wird jetzt auch langsam alt die Aussage. Vermutlich haben die meisten zwei bis drei Seiten bei denen sie sich die Tests durchlesen und dann entscheiden ob sie kaufen oder nicht. Metacritic ist halt gut um den allgemeinen Tenor herauszufinden aber kaufentscheidend wird es wohl kaum sein.

Slinger

Also die Bewertung von Variety (eben im Original gelesen) ist jawohl die größte Frechheit überhaupt. Die politische Agenda des Autors gegen einen FOX Moderator wurde auf das Spiel übertragen. Die Bewertung geht auf keine relevante Dimension des Games ein, wie Steuerung, Grafik oder Atmosphäre. Die Betreiber der Seite sollten sich schämen, dass sie diesen Unsinn veröffentlichen

ADDICTED-2-BASS!

Hab’s auch gelesen ab nur den ersten Absatz, oh mann, die Kommentare zu dem Artikel habe ich aber auch mal überflogen, GEIL!

DarokPhoenix

Ich werde mich in Zukunft auch mehr an solchen Seiten orientieren. Bisher habe ich jeden Scheiß gekauft und war im Endeffekt nur enttäuscht. Die Bewertungen auf Metacritic bezüglich Spiele und Filme stimmen für mich.

Hab noch kurz die Zeit genutzt Fallout 76 und Anthem objektiv zu bewerten. https://media0.giphy.com/me

Psycheater

The Guardian ????????????‍♂️
Variety ????????????????????????????????‍♂️????????‍♂️

rispin

Was wohl die Washington Post davon hält ????????

Junai

DAS sind für mich gerechtfertigte Bewertungen. Aber ich selbst gebe eigentlich nichts darauf, denn wenn mir ein Spiel Spass macht, könnte dies auch keine 40er Note ändern. Trotzdem schön zu lesen. 🙂

Belpherus

Für mich wars irgendwie ne 6 von 10. Hab dem Gameplay nochmal ne Chance gegeben, aber es macht mir wirklich keinen Spaß. Welt war ok, Erkunden Aspekt war OK, Looten und Leveln war ok. Story war ok..isch.
Also im ganzen ein okay Spiel mit Gameplay das mir nicht gefällt.

1111111111iiiiiii1111111

Hör immer wieder Metacritic kann man doch nicht ernst nehmen usw. Für mich stimmt es fast immer überein mit den Spielen die ich als top oder flop empfinde.

MrTriggahigga

Die (politischen) Reviews mit den 40er Wertungen kann ich jedem empfehlen.

Selten beim lesen eines Reviews so gelacht 😀

NurEinGast

Wie Trump schreibt Review`s auf Twitter?^^

Psycheater

Trump kann schreiben?

Lucas

Was ist Trump?

Jahad

Trump heisst auf deutsch Trumpf welches sich wiederum von Triumph ableitet und ist eine besondere Karte in Kartenspielen. In manchen ist der Joker (Clown, Harlekin) Trumpf, so gesehen ist Trump ein Clown.

NurEinGast

Starke Herleitung gfällt mir. Darf man den verwenden oder sind dann Lizensgebühren wg. Patent fällig.;)

Ace Ffm

Ich denke das schreiben beschränkt sich bei Trump auf das Unterzeichnen von Dekreten. Mehr ist nicht möglich. 😉

N811 Rouge

Vermutlich Kelly Trump *g*

Willy Snipes

Ja?
Mach ich später mal wenn ich Zeit hab. Allein wegen ,,politisch“ kann es nur amüsant sein 😀

pepsicosmos

das mag witzig sein, aber so nen subjektiven Scheiß überhaupt heranzuziehen ist doch qurak von mein-mmo, da brauch mir auch keiner erzählen man muss alle seiten betrachten oder so nen quark! Wenn es politisch wird zieht man so etwas nicht heran

Gerd Schuhmann

Variety ist eine Riesen-Seite, das sind schon relevante Reviews. Das zeigt auch, wie der „Mainstream“ solche Spiele sieht.

Ich weiß, viele Gamer wollen das nicht hören – gerade in Deutschland nicht: Hier möchte man gerne Spiele eskapistisch halten und keinen Bezug zu irgendwas herstellen. Ich versteh das auch und kann das nachvollziehen „RTL Killerspiel-Debatte“ – nervt die Leute, wollen sie nicht hören, okay.

Aber: Natürlich hat The Division 2 eine politische Dimension. Das war auch bei Ghost Recon Wildland’s so und bei The Division 1 auch. Und in anderen Ländern wird das auch groß thematisiert.

Wir in Deutschland blenden das immer aus und tun so, als gäbe es die Dimension nicht (bis auf wenige Ausnahmen). Aber in anderen Ländern und in anderen Medien wird das diskutiert.

Es gehört zum Blick über den Tellerrand dazu, dass man das zumindest zur Kenntnis nimmt. Das muss man schon aushalten.

Jahad

In manchen afrikanischen Ländern soll es zum Mann sein dazugehören mit 15 in die Wildnis zu ziehen und einem Löwen die Hoden abzuschneiden. Nehme ich zur Kenntnis. Muss ich es aushalten ? Frag den Löwen

Interaktive Kunst zu politisieren finde ich fragwürdig. Aber heutzutage wird eh alles politisch. Alles

Seal

Kunst kann immer ein Politikum sein, Muss sie aber nicht. Dabei spielt es keine Rolle ob nun interaktiv oder klassisch im Sinne der alten Künste.

Wenn Videospiele als Kunstform anerkannt werden wollen müssen sie sich der selben Debatte stellen und die beharrt selten allein auf Ästhetik.

herman the german

Da kommen wir ruck zuck in die „was ist künstlerische Freiheit“ Debatte rein. Ein AAA Spiel das international millionenfach verkauft wird, sollte sich auch mit der transportierten (politischen oder moralischen) Message auseinandersetzen. Genauso wie ein deutscher Rapper keine judenfeindlichen Punchlines bringen sollte, um sich dann hinter einer künstlerischen Freiheit zu verstecken. Ich finde es gut das einige große Seiten ihren medialen Einfluss nutzen, um auf so etwas hinzuweisen. Und jeder Spieler sollte verstehen, wo The Division politisch und auch moralisch zumindest fragwürdig ist.

Mir macht das Spiel Spaß, ich fühle mich aber tatsächlich etwas besser, wenn das Setting komplett fiktiv ist, wie zb bei Destiny oder Anthem.

Gerd Schuhmann

Ich sehe das auch so. Ich finde es auch gut, darüber zu reden.

Ich weiß aber jetzt schon: Wenn wir das Thema aufmachen, ist die Kacke am dampfen. 🙂

Caldrus82

Was an der Lächerlichkeit des Reviews nichts ändert. Die sollten lieber über aktuell wichtige politische Dinge schreiben und nicht über den Content eines Spiels. Wundert mich aber nicht, es ist faszinierend wer sich heutzutage alles „Journalist“ nennen darf, oder sollte ich eher schreiben erbärmlich…
Da hat man so große Macht in der Presse und alles was man damit anstellt ist zum größten Teil einfach nur schlecht recherchierter Müll, anstatt sich seinem sozialen Auftrag zu widmen. Mich kotzt es halt einfach nur noch an.
Natürlich gibt es Ausnahmen in den Medien, keine Frage. Aber wenn ich sowas schon lese, wird’s mir ganz anders und ich frage mich wirklich, ob der Mainstream auch so denkt. Denn sollte das so sein, dann gute Nacht Welt, willkommen absolute Verblödung der Menschheit.

Gerd Schuhmann

Das Review ist von Brian Crescente – das ist einer der wichtigsten Gaming-Journalisten der letzten 20 Jahren. Der hat wahnsinnig viel erreicht.

Der hat Kotaku aufgebaut und danach Polygon gegründet.

Das ist im Prinzip der, gegen den sich „Gamergate“ richtet. Gegen dessen Art Spiele im politischen Kontext zu sehen.

Das ist halt hier in Deutschland schwer nachzuvollziehen, was das für eine Debatte ist, weil wir die nicht gefürchtet haben: Weil wir in Deutschland Games aus als Hobby sehen und und nicht als „popkulturelles Ding“, das auch auf die Zeit anspielt.

„Wer sich da alles Journalist nennen darf“ -> Das ist in dem Fall echt unfair.

Ich denke in den USA ist die Gewalt und die Lage in „The Division 2“ einfach viel relevanter als bei uns. Für uns ist sowas ja eher … Fantasy. Man kann sich das hier ja gar nicht vorstellen – in den USA ist das einfach präsenter.

Dafür reagieren wir dann sensibel bei Themen wie Weltkrieg oder „Killerspiel“-Debatte, da rasten wir Deutsche immer total aus.

Caldrus82

Ok , ich sehe wir haben hier einfach eine klare Meinungsverschiedenheit.
Gamergate ist wieder ein anderes Thema, darauf gehe ich nicht ein, soviel Platz ist hier in der Kommentarfunktion garnicht vorhanden wie ich bräuchte 😉
Ich finde es nicht nur schwer nachzuvollziehen, sondern einfach nur unnötig, wenn weitaus brisantere und aktuellere Themen zu klären sind und nicht irgendwelche fiktiven Stories die in Videospielen vorkommen. Die Amis haben davon mehr als genug (sowie die meisten anderen Länder auch).
Ich bin einfach absolut kein Freund dieser Politisierung im gaming-Bereich, was nicht bedeutet das ich gamergate-Freund bin oder sonstwas. Spiele dienen mir als Unterhaltung zum abschalten nach der Arbeit und eben nicht als Grundlage für politische Debatten, denn davon gibt’s in der realen Welt schon mehr als genug.

Gerd Schuhmann

Ich seh das nichts viel anders als du.

Ich sag: In den USA steht das Review in einem anderen Kontext als bei uns in Deutschland. Das sind auch unterschiedliche Bedingungen.

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