Schon vor Baldur's Gate 3 hat Larian klasse Rollenspiele gemacht, die hunderte Stunden fesseln. Divinity Original Sin 2 könnt ihr dabei alleine oder im Koop mit Freunden genießen.
- Genre: Rollenspiel im Stil von Baldur’s Gate 3
- Preis: 11,24 Euro einzeln oder 10,66 Euro in der Source-Saga mit dem Vorgänger (im Sale bis 1. Juni 2026, danach einzeln 44,99 Euro)
- Release: 14. September 2017
- Steam-Bewertung: 95 Prozent positiv
- Divinity: Original Sin 2 auf Steam
Über unser Inhaltsverzeichnis könnt ihr direkt zu den einzelnen Tipps springen:
- Cinderia (Empfehlung von Niko)
- Kingdom Two Crowns (Empfehlung von Alex)
- 911 Operator (Empfehlung von Cedric)
- My Time at Portia (Empfehlung von Jasmin)
- Dread Delusion (Empfehlung von Christos)
- Little Nightmares (Empfehlung von Caro)
- Pentiment (Empfehlung von Christoph)
- Divinity: Original Sin 2 (Empfehlung von Leya)
- Portal 1 & 2 (Empfehlung von Karsten)
Leya legt euch eines der besten Rollenspiele ans Herz: Dass Divinity: Original Sin 2 (DOS2) zu den absoluten Meilensteinen des Genres gehört, ist kein Geheimnis. Nachdem Larian Studios angekündigt hat, nach Baldur’s Gate 3 als Nächstes ein neues Divinity herauszubringen, packte einen Freund und mich die Nostalgie. Wir starteten eine neue Koop-Kampagne – und was soll ich sagen? Auch fast zehn Jahre nach Release macht das RPG noch verdammt viel Spaß.
Das liegt vor allem an der genialen Sandbox: Ihr könnt jedem Pfad so folgen, wie ihr gerade lustig seid. Sackgasse? Dann dreht ihr eben um und macht woanders weiter. Das große Herzstück ist und bleibt jedoch das rundenbasierte Kampfsystem, das die Umgebung verdammt clever nutzt. Schießt ihr auf ein Ölfass, brennt der Boden. Regnet es danach, entsteht Dampf, den ihr mit Blitzen elektrisieren könnt, um Gegner zu betäuben. Gewöhnt euch im Koop übrigens schon mal daran, dass ihr euch ständig gegenseitig versehentlich anzündet!
Aber was macht den Koop-Modus nun so genial?
- Vollkommene Freiheit: Ihr könnt euch komplett autonom voneinander bewegen. Während eine Person in der Stadt um die besten Preise feilscht (oder Händler beklaut), stolpert die andere am Strand in eine Höhle, löst versehentlich einen Bosskampf aus und schreit im Discord um Hilfe.
- Gemeinsames Puzzeln: Die Kämpfe sind knackig. Man tüftelt zusammen wie an einem Puzzle, kombiniert die Fähigkeiten (Partner setzt alles unter Wasser, du wirfst den Blitz hinterher) und lacht sich schlapp, wenn wieder alles gnadenlos nach hinten losgeht und man den Kampf irgendwie im Chaos retten muss.
- Flüssiger Gameplay-Loop: Da DOS2 im Gegensatz zu Baldur’s Gate 3 kaum klassische Cutscenes hat, läuft der Koop deutlich fluffiger. Man verbringt keine Ewigkeit mit Warten, während der andere in einer Filmsequenz feststeckt, was das gemeinsame Gelaber aufrechterhält.
Aktuell ist die Divine Edition von Divinity: Original Sin 2 bei Steam um 75% reduziert. Bis zum 1. Juni zahlt ihr 14,99 Euro statt der üblichen 59,99 Euro. Und selbst wenn ihr den Sale verpasst: Haltet die Augen offen, das Spiel ist zum Glück regelmäßig im Angebot!
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Auch hier schreibe ich es nochmal gerne hinein.
Wir leben z.Zt. in einer Zeit, wo die Hardwarepreise jenseits von gut & böse liegen, keine Frage.
Dennoch wage ich es zu behaupten, daß der Preis von Software, aka Spiele, in den letzten 45 Jahren zu den Stabilsten gehört im Vergleich zu den Dingen, die man im täglichen Leben benötigt.
Wenn man dann noch Faktoren wie Rabatte, Sales oder Keyseller (und auch sowas wie den GamePass) mit einbezieht, sind Spiele alles andere als teu(r)er.
Was sich massiv im Gegensatz zu früher geändert hat, ist die Flut an Spielen, welche monatlich auf dem Gamemarkt erscheinen.
Sehr schön beschrieben – spiegelt meine Meinung!
Ich würde gerne noch hinzufügen:
Es ist auch die Gier der Spieler, „alles haben zu wollen“. Der Konsum der Menschen ist zu hinterfragen, nicht die Preise an sich. „Verzicht“ ist für viele ein Fremdwort, viele leben weit über dem Verhältnissen und geben teils sinnlos Geld aus für digitalen Schrott.
Man sucht den Fehler an der falschen Stelle – der Spieler verliert die Kontrolle über das angebotene.
Die Firmen haben die psychologischen Tricks aber über die Jahre auch entsprechend perfektioniert, damit die Leute überhaupt so ein Konsumverhalten an den Tag legen. Ehrlich gesagt find ich es schon kleines bisschen kurz gedacht, die Schuld da nur bei den Spielern zu sehen.
Ich suche die Schuld ja nicht nur bei den Spielern – diese tragen aber dazu bei, dass die Angebote (vor allem die echtgeldshops) immer ausgeschämter werden.
Das ist auch nicht kurz gedacht, sondern Fakten – genauso wie ich es als Fakt sehe, dass parallel die Preise auch gestiegen sind.
und ja: die psychologischen Tricks sind bekannt und gefährlich (v.a. bei den digitalen echt-Geld-Shops), aber mittlerweile sollte es auch möglich sein, diese zu kennen.
Was ich sagen will: Man sollte sich einfach hinterfragen, was das Konsumverhalten betrifft. Wenn ich mir jedes neue Spiel kaufe, diverse Battle-Pässe hol und parallel noch blind cosmetics gekauft werden, der braucht sich nicht beschweren, dass kein Geld mehr übrig ist.
Was du in deiner Ausführung aber komplett weglässt ist, dass jedes AAA Game durchseucht ist mit Makro- und Mikrotransaktionen. Battlepass für 10-20€ hier, 3-Tage Vorabzugang für 10-20€ da, Skins so teuer wie manche Spiele überhaupt kosten, Lootboxen, P2W Käufe, Gachasystem und was es nicht alles gibt.
Ich kann das “aBeR MAn MusS DAs jA nIChT kAUfen!” schon direkt hören (nicht von dir, will dir nix unterstellen). Mag sein, aber noch nie haben einem Spiele für 60-70€ und mehr so sehr wie heute unter die Nase gerieben, dass man eben noch nicht alles vom Game hat.
Schau dir FH6 an. Geschlagene 120€ für die Premium Edition, so viel hat man früher für Collectors Editionen mit Steel-Cover, Artbook und irgendwelchen Goodies ausgegeben. Und Lootboxen + MTA gibt’s noch oben drauf.