Wer in seiner Freizeit einen stressigen Arbeitsalltag erleben möchte, ist bei 911 Operator von Jutsu Games genau richtig.
- Genre: Strategische Management-Simulation
- Preis: 14,99 Euro
- Release: 24. Februar 2017
- Steam-Bewertung: 89 Prozent positiv
- 911 Operator auf Steam
Über unser Inhaltsverzeichnis könnt ihr direkt zu den einzelnen Tipps springen:
- Cinderia (Empfehlung von Niko)
- Kingdom Two Crowns (Empfehlung von Alex)
- 911 Operator (Empfehlung von Cedric)
- My Time at Portia (Empfehlung von Jasmin)
- Dread Delusion (Empfehlung von Christos)
- Little Nightmares (Empfehlung von Caro)
- Pentiment (Empfehlung von Christoph)
- Divinity: Original Sin 2 (Empfehlung von Leya)
- Portal 1 & 2 (Empfehlung von Karsten)
Cedric drückt den „Verpasst das nicht“-Alarm: Mögt ihr Stress? Ich schon! Und zwar dann, wenn er daraus besteht, tausende kleine Probleme in wenigen Minuten zu lösen. Genau das darf man in 911 Operator. Ihr schlüpft in die Rolle der Person, die ans Telefon geht, wenn ihr den Notruf wählt. Egal ob Feuerwehr, Polizei oder Krankenwagen: Ihr müsst das richtige Einsatzmittel rechtzeitig zum Einsatzort bringen.
Das ist jedoch gar nicht so einfach, denn vielleicht sind gerade alle Krankenwagen bei einem Großeinsatz oder einfach am anderen Ende der Stadt. Außerdem seid ihr auch dafür verantwortlich, die nötigen Infos aus den Anrufern zu quetschen. Es riecht nach Gas? Vielleicht lieber keinen Lichtschalter betätigen. Da liegt ein Paket, aus dem Kabel rausschauen? Nimm die Beine in die Hand!
Wer ein paar Euro mehr über hat, kann für 20,99 € auch gleich zum Nachfolger greifen, der im Kern das Gleiche tut, bei dem ihr aber um euren Wohnort herum immer mehr Verantwortung erhaltet. Am Anfang betreut ihr euer Viertel, am Ende dann den ganzen Landkreis. Das motiviert und macht Spaß!
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Auch hier schreibe ich es nochmal gerne hinein.
Wir leben z.Zt. in einer Zeit, wo die Hardwarepreise jenseits von gut & böse liegen, keine Frage.
Dennoch wage ich es zu behaupten, daß der Preis von Software, aka Spiele, in den letzten 45 Jahren zu den Stabilsten gehört im Vergleich zu den Dingen, die man im täglichen Leben benötigt.
Wenn man dann noch Faktoren wie Rabatte, Sales oder Keyseller (und auch sowas wie den GamePass) mit einbezieht, sind Spiele alles andere als teu(r)er.
Was sich massiv im Gegensatz zu früher geändert hat, ist die Flut an Spielen, welche monatlich auf dem Gamemarkt erscheinen.
Sehr schön beschrieben – spiegelt meine Meinung!
Ich würde gerne noch hinzufügen:
Es ist auch die Gier der Spieler, „alles haben zu wollen“. Der Konsum der Menschen ist zu hinterfragen, nicht die Preise an sich. „Verzicht“ ist für viele ein Fremdwort, viele leben weit über dem Verhältnissen und geben teils sinnlos Geld aus für digitalen Schrott.
Man sucht den Fehler an der falschen Stelle – der Spieler verliert die Kontrolle über das angebotene.
Die Firmen haben die psychologischen Tricks aber über die Jahre auch entsprechend perfektioniert, damit die Leute überhaupt so ein Konsumverhalten an den Tag legen. Ehrlich gesagt find ich es schon kleines bisschen kurz gedacht, die Schuld da nur bei den Spielern zu sehen.
Ich suche die Schuld ja nicht nur bei den Spielern – diese tragen aber dazu bei, dass die Angebote (vor allem die echtgeldshops) immer ausgeschämter werden.
Das ist auch nicht kurz gedacht, sondern Fakten – genauso wie ich es als Fakt sehe, dass parallel die Preise auch gestiegen sind.
und ja: die psychologischen Tricks sind bekannt und gefährlich (v.a. bei den digitalen echt-Geld-Shops), aber mittlerweile sollte es auch möglich sein, diese zu kennen.
Was ich sagen will: Man sollte sich einfach hinterfragen, was das Konsumverhalten betrifft. Wenn ich mir jedes neue Spiel kaufe, diverse Battle-Pässe hol und parallel noch blind cosmetics gekauft werden, der braucht sich nicht beschweren, dass kein Geld mehr übrig ist.
Was du in deiner Ausführung aber komplett weglässt ist, dass jedes AAA Game durchseucht ist mit Makro- und Mikrotransaktionen. Battlepass für 10-20€ hier, 3-Tage Vorabzugang für 10-20€ da, Skins so teuer wie manche Spiele überhaupt kosten, Lootboxen, P2W Käufe, Gachasystem und was es nicht alles gibt.
Ich kann das “aBeR MAn MusS DAs jA nIChT kAUfen!” schon direkt hören (nicht von dir, will dir nix unterstellen). Mag sein, aber noch nie haben einem Spiele für 60-70€ und mehr so sehr wie heute unter die Nase gerieben, dass man eben noch nicht alles vom Game hat.
Schau dir FH6 an. Geschlagene 120€ für die Premium Edition, so viel hat man früher für Collectors Editionen mit Steel-Cover, Artbook und irgendwelchen Goodies ausgegeben. Und Lootboxen + MTA gibt’s noch oben drauf.