Ein Zeitfresser mit Cozy-Vibes für schmale Geldbeutel erwartet euch in My Time at Portia von Pathea Games.
- Genre: Cozy-Lebenssimulation mit RPG- und Open-World-Elementen
- Preis: 5,99 Euro (im Sale bis 3. Juni 2026, danach 29,99 Euro)
- Release: 15. Januar 2019
- Steam-Bewertung: 91 Prozent positiv
- My Time at Portia auf Steam
Über unser Inhaltsverzeichnis könnt ihr direkt zu den einzelnen Tipps springen:
- Cinderia (Empfehlung von Niko)
- Kingdom Two Crowns (Empfehlung von Alex)
- 911 Operator (Empfehlung von Cedric)
- My Time at Portia (Empfehlung von Jasmin)
- Dread Delusion (Empfehlung von Christos)
- Little Nightmares (Empfehlung von Caro)
- Pentiment (Empfehlung von Christoph)
- Divinity: Original Sin 2 (Empfehlung von Leya)
- Portal 1 & 2 (Empfehlung von Karsten)
Jasmin bekommt nicht genug: Mit über 63 Stunden ist My Time at Portia das viertmeistgespielte Game auf Steam von mir. In dem Spiel übernimmt man die Werkstatt seines Vaters und fängt in Portia ein neues Leben an. Wie für eine Lebenssimulation üblich, sammelt man Ressourcen, verdient dadurch Geld, craftet neue Gegenstände und findet nebenbei unter den Bewohnern die Liebe seines Lebens.
Was My Time at Portia für mich von anderen Lebenssimulationen abhebt, ist die spannende Welt. Man kann wirklich nur einen kleinen Bereich betreten, verglichen mit anderen Open-World-Games, doch der birgt viele zahlreiche Hinweise auf eine antike Kultur.
Die Geheimnisse der Welt haben mich lange beschäftigt und es hat mir Spaß gemacht, die kleine Welt zu entdecken und immer tiefer in die Minen hinabzusteigen. Auch das komplexere Crafting-System motiviert noch nach zahlreichen Spielstunden, wo andere Lebenssimulationen langsam eintönig werden.
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Auch hier schreibe ich es nochmal gerne hinein.
Wir leben z.Zt. in einer Zeit, wo die Hardwarepreise jenseits von gut & böse liegen, keine Frage.
Dennoch wage ich es zu behaupten, daß der Preis von Software, aka Spiele, in den letzten 45 Jahren zu den Stabilsten gehört im Vergleich zu den Dingen, die man im täglichen Leben benötigt.
Wenn man dann noch Faktoren wie Rabatte, Sales oder Keyseller (und auch sowas wie den GamePass) mit einbezieht, sind Spiele alles andere als teu(r)er.
Was sich massiv im Gegensatz zu früher geändert hat, ist die Flut an Spielen, welche monatlich auf dem Gamemarkt erscheinen.
Sehr schön beschrieben – spiegelt meine Meinung!
Ich würde gerne noch hinzufügen:
Es ist auch die Gier der Spieler, „alles haben zu wollen“. Der Konsum der Menschen ist zu hinterfragen, nicht die Preise an sich. „Verzicht“ ist für viele ein Fremdwort, viele leben weit über dem Verhältnissen und geben teils sinnlos Geld aus für digitalen Schrott.
Man sucht den Fehler an der falschen Stelle – der Spieler verliert die Kontrolle über das angebotene.
Die Firmen haben die psychologischen Tricks aber über die Jahre auch entsprechend perfektioniert, damit die Leute überhaupt so ein Konsumverhalten an den Tag legen. Ehrlich gesagt find ich es schon kleines bisschen kurz gedacht, die Schuld da nur bei den Spielern zu sehen.
Ich suche die Schuld ja nicht nur bei den Spielern – diese tragen aber dazu bei, dass die Angebote (vor allem die echtgeldshops) immer ausgeschämter werden.
Das ist auch nicht kurz gedacht, sondern Fakten – genauso wie ich es als Fakt sehe, dass parallel die Preise auch gestiegen sind.
und ja: die psychologischen Tricks sind bekannt und gefährlich (v.a. bei den digitalen echt-Geld-Shops), aber mittlerweile sollte es auch möglich sein, diese zu kennen.
Was ich sagen will: Man sollte sich einfach hinterfragen, was das Konsumverhalten betrifft. Wenn ich mir jedes neue Spiel kaufe, diverse Battle-Pässe hol und parallel noch blind cosmetics gekauft werden, der braucht sich nicht beschweren, dass kein Geld mehr übrig ist.
Was du in deiner Ausführung aber komplett weglässt ist, dass jedes AAA Game durchseucht ist mit Makro- und Mikrotransaktionen. Battlepass für 10-20€ hier, 3-Tage Vorabzugang für 10-20€ da, Skins so teuer wie manche Spiele überhaupt kosten, Lootboxen, P2W Käufe, Gachasystem und was es nicht alles gibt.
Ich kann das “aBeR MAn MusS DAs jA nIChT kAUfen!” schon direkt hören (nicht von dir, will dir nix unterstellen). Mag sein, aber noch nie haben einem Spiele für 60-70€ und mehr so sehr wie heute unter die Nase gerieben, dass man eben noch nicht alles vom Game hat.
Schau dir FH6 an. Geschlagene 120€ für die Premium Edition, so viel hat man früher für Collectors Editionen mit Steel-Cover, Artbook und irgendwelchen Goodies ausgegeben. Und Lootboxen + MTA gibt’s noch oben drauf.