Steam-Tipp für unter 20 €: Pentiment - der Mittelalter-Krimi aus dem Hause Fallout: New Vegas

Steam Empfehlungen MeinMMO Redaktion

Obsidian kann nicht nur große Rollenspiele, sondern auch kleine Historien-Krimis. Pentiment ist der Beweis.

  • Genre: Historisches Story-Adventure
  • Preis: 19,99 Euro
  • Release: 15. November 2022
  • Steam-Bewertung: 95 Prozent positiv
  • Pentiment auf Steam
Pentiment
Pentiment hat einen ganz wunderbaren Stil und lässt euch einen spannenden Mittelalter-Krimi erleben.
Über unser Inhaltsverzeichnis könnt ihr direkt zu den einzelnen Tipps springen:

Christoph zieht es in die Vergangenheit: In Pentiment von Obsidian Entertainment (Fallout: New Vegas, The Outer Worlds) spielt ihr den Künstlergesellen Andreas, der im 16. Jahrhundert in die kleine bayerische Stadt Tassing kommt und dort einen Mord aufklären muss. Dafür sprecht ihr mit zahlreichen Bewohnern, sammelt Hinweise und löst Rätsel.

Die wendungsreiche Geschichte beschäftigt euch rund 15–20 Stunden und vermittelt das Gefühl, selbst Teil eines Kunstwerks zu sein. Das liegt mitunter am Grafikstil, der sich an Holzschnitten und Gemälden der damaligen Zeit orientiert. Verschiedene Schriftarten weisen zudem auf den Bildungsgrad der NPCs hin. Pentiment ist besonders für Story-Fans ein charmanter Ausflug in die Vergangenheit.

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5 Kommentare
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T4nnenhirsch

Auch hier schreibe ich es nochmal gerne hinein.

Wir leben z.Zt. in einer Zeit, wo die Hardwarepreise jenseits von gut & böse liegen, keine Frage.
Dennoch wage ich es zu behaupten, daß der Preis von Software, aka Spiele, in den letzten 45 Jahren zu den Stabilsten gehört im Vergleich zu den Dingen, die man im täglichen Leben benötigt.
Wenn man dann noch Faktoren wie Rabatte, Sales oder Keyseller (und auch sowas wie den GamePass) mit einbezieht, sind Spiele alles andere als teu(r)er.

Was sich massiv im Gegensatz zu früher geändert hat, ist die Flut an Spielen, welche monatlich auf dem Gamemarkt erscheinen.

esmeraldv

Sehr schön beschrieben – spiegelt meine Meinung!
Ich würde gerne noch hinzufügen:
Es ist auch die Gier der Spieler, „alles haben zu wollen“. Der Konsum der Menschen ist zu hinterfragen, nicht die Preise an sich. „Verzicht“ ist für viele ein Fremdwort, viele leben weit über dem Verhältnissen und geben teils sinnlos Geld aus für digitalen Schrott.

Man sucht den Fehler an der falschen Stelle – der Spieler verliert die Kontrolle über das angebotene.

thoxx

Der Konsum der Menschen ist zu hinterfragen, nicht die Preise an sich. „Verzicht“ ist für viele ein Fremdwort, viele leben weit über dem Verhältnissen und geben teils sinnlos Geld aus für digitalen Schrott.

Die Firmen haben die psychologischen Tricks aber über die Jahre auch entsprechend perfektioniert, damit die Leute überhaupt so ein Konsumverhalten an den Tag legen. Ehrlich gesagt find ich es schon kleines bisschen kurz gedacht, die Schuld da nur bei den Spielern zu sehen.

esmeraldv

Ich suche die Schuld ja nicht nur bei den Spielern – diese tragen aber dazu bei, dass die Angebote (vor allem die echtgeldshops) immer ausgeschämter werden.

Das ist auch nicht kurz gedacht, sondern Fakten – genauso wie ich es als Fakt sehe, dass parallel die Preise auch gestiegen sind.

und ja: die psychologischen Tricks sind bekannt und gefährlich (v.a. bei den digitalen echt-Geld-Shops), aber mittlerweile sollte es auch möglich sein, diese zu kennen.

Was ich sagen will: Man sollte sich einfach hinterfragen, was das Konsumverhalten betrifft. Wenn ich mir jedes neue Spiel kaufe, diverse Battle-Pässe hol und parallel noch blind cosmetics gekauft werden, der braucht sich nicht beschweren, dass kein Geld mehr übrig ist.

thoxx

Was du in deiner Ausführung aber komplett weglässt ist, dass jedes AAA Game durchseucht ist mit Makro- und Mikrotransaktionen. Battlepass für 10-20€ hier, 3-Tage Vorabzugang für 10-20€ da, Skins so teuer wie manche Spiele überhaupt kosten, Lootboxen, P2W Käufe, Gachasystem und was es nicht alles gibt.

Ich kann das “aBeR MAn MusS DAs jA nIChT kAUfen!” schon direkt hören (nicht von dir, will dir nix unterstellen). Mag sein, aber noch nie haben einem Spiele für 60-70€ und mehr so sehr wie heute unter die Nase gerieben, dass man eben noch nicht alles vom Game hat.

Schau dir FH6 an. Geschlagene 120€ für die Premium Edition, so viel hat man früher für Collectors Editionen mit Steel-Cover, Artbook und irgendwelchen Goodies ausgegeben. Und Lootboxen + MTA gibt’s noch oben drauf.

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