Auf Steam ist ein neues Spiel zu Star Wars an den Start gegangen, das euch in die Klonkriege versetzt. Das kommt bei den Spielern gut an.
Was ist das für ein Spiel? Star Wars Zero Company ist ein Strategiespiel, das zusätzlich Rollenspiel- und Simulationselemente in sich vereint. Ihr schlüpft in die Rolle von Hawks, einem ehemaligen Offizier der Republik, und übernehmt die Führung der Kompanie Null.
Ihr folgt einer cineastisch inszenierten Story und plant eure Einsätze mithilfe eurer Operationsbasis und ikonischer Agenten der Klonkriege. Dabei stellt ihr eure Trupps zusammen, levelt ihre Fähigkeiten und bekämpft in taktischen, rundenbasierten Kämpfen die immer stärker werdende Bedrohung.
Das Spiel erschien am 27. August 2026 und kommt seither sehr gut an.
Genrefans könnten darin eine spannende Mischung aus den XCOM-Spielen und Mass Effect erkennen, die das taktische Gameplay mit der filmreifen Story vereint:
Rund 77.890 Spieler im Peak und eine sehr positive Bewertung
Wie kommt das Spiel bisher an? Laut SteamDB lockte das Spiel am gestrigen Tag 77.889 gleichzeitige Spieler im 24-Stunden-Hoch auf Steam an und erreichte damit einen neuen Höchststand seit Release (Stand: 31. August 2026, 12:00 Uhr). Zusätzlich fährt das Spiel gerade 78 % positive Reviews bei derzeit 9.683 Rezensionen ein (siehe Steam).
Was mögen Spieler am neuen Star Wars? Dabei kommen vor allem folgende Aspekte des Spiels gut an:
- Atmosphäre, Story und der Vibe
- Die Kampagne, die in der Spätphase der Klonkriege spielt, wird als packend, originell und dem Franchise absolut würdig beschrieben.
- Auch die hochwertige Sprachausgabe und die filmischen Zwischensequenzen überzeugen.
- Das Beziehungssystem
- Ein Highlight für viele ist die Dynamik zwischen den Truppmitgliedern.
- Die Söldner bauen untereinander Beziehungen auf, wodurch spielerische Synergien und besseres Teamwork im Kampf freigeschaltet werden.
- Dynamische Fähigkeiten-Combos
- Statt des oft langsamen und extrem vorsichtigen Vorgehens klassischer Taktikspiele setzt Zero Company auf ein flotteres Kampfsystem mit mächtigen Fähigkeiten-Kombinationen, die sich sehr befriedigend anfühlen sollen.
- Umfangreiche Charakteranpassung
- Spieler schätzen die Freiheit, ihre Truppe, die Söldner und das eigene Team optisch sowie spielerisch individuell anzupassen
Was gefällt nicht so? Daneben gibt es aber auch einige Punkte, die Spielern derzeit eher sauer aufstoßen:
- Performance- und Optimierungsprobleme
- Das mit Abstand größte Ärgernis sind extreme Framerate-Einbrüche (teils unter 5 FPS), Mikroruckler und störendes Nachladen von Texturen, selbst auf High-End-Rechnern.
- Technische Fehler und Bugs
- Nutzer berichten von Abstürzen, Einfrieren des Bildschirms und Fehlern bei Kernmechaniken wie dem „Overwatch“-System (das fehlerhaft reagiert oder durch Wände ohne Sichtlinie schießt) sowie störenden Kameraproblemen.
- Mangelnde strategische Tiefe („X-COM Light“)
- Taktik-Veteranen bemängeln, dass das Spiel im Vergleich zu den beliebten und ähnlichen XCOM-Titeln zu seicht sei.
- Es gibt keine Stealth- oder Aufklärungsphase vor Kämpfen, der Basenbau wirkt wie ein Nebengedanke, und das kostenlose Zurücksetzen von Fähigkeiten nimmt den Entscheidungen das Gewicht.
- Zähe Third-Person-Abschnitte an der Basis
- Die Laufsegmente an der Basis in Third-Person-Sicht werden als langweilige und zeitraubende Pflichtaufgabe ohne echte Interaktionsmöglichkeiten empfunden, was den Spielfluss unnötig ausbremst.
Währenddessen besinnt sich ein MMORPG zu Star Wars auf seine Wurzeln zurück und will einiges ändern. Dabei wird sich auch links und rechts umgeschaut, was andere MMORPGs so tun, und Inspiration bei einem anderen Franchise-Giganten gefunden: MMORPG zu Star Wars will den Spaß von 2011 zurückbringen, schaut sich dafür was bei Elder Scrolls ab
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