Borderlands 4 ist draußen und Spieler haben bereits viel zu meckern, vor allem zur Performance. Im Hintergrund schwebt aber ein weiterer Vorwurf: Der Shooter soll angeblich Spieler ausspionieren. Die Entwickler reagieren darauf mit einem klaren Statement.
Was hat es mit diesen Spionage-Vorwürfen auf sich? Diese werden schon länger gegen Take-Two Interactive, den Publisher von Borderlands 4 erhoben. Alles begann, als der Publisher Änderungen am Endbenutzer-Lizenzvertrag (kurz EULA) vornahm.
Zwei neue Klauseln sorgten dafür, dass Spieler auf Steam haufenweise negative Reviews zu den bisherigen Borderlands-Spielen hinterließen. Denn: Eine dieser Klauseln würde von den Spielern verlangen, Take-Two Zugriff auf Informationen wie Namen und IP-Adresse zu gewähren.
Hier seht ihr übrigens den Launch-Trailer zu Borderlands 4:
Take-Two äußert sich erneut zu Spyware-Vorwuf
Mit Borderlands 4 kehren diese Vorwürfe zurück: Der Vorwurf, die Spiele des Publishers würden Spyware beinhalten, sind immer noch nicht verstummt. Die Entwickler melden sich daher erneut zu Wort, diesmal auf Steam. In diesem Statement heißt es:
Take-Two verwendet keine Spyware in seinen Spielen. Die Datenschutzrichtlinie von Take-Two gilt für alle Labels, Studios, Spiele und Dienste über alle Medien- und Plattformtypen hinweg, wie Konsole, PC, Mobile App und Website. Die Datenschutzrichtlinie benennt Datenaktivitäten, die möglicherweise erfasst werden, aber das bedeutet nicht, dass jedes Beispiel in jedem Spiel oder Dienst tatsächlich erhoben wird.
Zudem äußerte man sich erneut dazu, wie man zu Mods steht. Demnach verbiete Take-Two nur Mods, die Nutzern einen unfairen Vorteil verschaffen, das Spielerlebnis anderer negativ beeinflussen oder Zugriff auf Inhalte gewähren, zu denen der Nutzer nicht berechtigt ist.
Take-Two gehe nicht gegen Mods vor, die:
- „single-player only“ sind
- nicht kommerziell vertrieben werden
- die IP-Rechte ihrer Labels und dritter Parteien respektieren
Die von Spielern benannten Klauseln in der EULA unterscheiden sich nicht von denen anderer Spiele. Außerdem hat ein Dataminer die Spieldaten von Borderlands durchwühlt und kam zu dem Schluss, dass dort keine Spyware versteckt wurde.
Auch von den diesen Vorwürfen einiger Spieler abgesehen, hat Borderlands 4 keinen astreinen Start hingelegt. Derzeit meckern nämlich viele Spieler über die Performance: Borderlands 4 startet mit mieser Performance auf Steam, Spieler finden es trotzdem lustig, weil der Chef die Klappe nicht halten konnte
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Ich verstehe auch nicht, warum man eine übergreifende Lizenz für sämtliche Dienste einer Firma haben sollte. Ich bin kein Fan von der unnötigen Zusammenführung von Datensätzen, vor allem wenn sie Klarnamen, Adressen und/oder Telefonnummern enthalten.
Aber:
Es ist immer wieder verblüffend wie unterbelichtet manche Leute sind.
Wie so ein mittelalterlicher Mob mit Mistgabeln und Fackeln, der nicht einmal bis 10 zählen kann, aber sich natürlich total sicher ist, dass die rothaarige Bäckerin ne Hexe sein muss.
Ja, genau so sehe ich diese meist ferngelenkten Review-Bomber.
Man denke mal für einen Moment nach:
Wie soll denn Take-Two an die Namen der Spieler kommen?
Wird die Angabe des realen Namens verlangt, um das Spiel spielen zu können?
…Um das klarzustellen: Die Antwort ist “Nein”.
Zum Thema IP-Adresse… Ja, willkommen im Internet. Schön, dass ihr dabei seid.