Spieler fürchten das Aus ihres geliebten MMORPGs Rift – Was ist da los?

Wie geht es eigentlich dem MMORPG Rift, jetzt, da sich 2019 dem Ende entgegen neigt? Ein Community Manager von Gamigo will die geknickten Fans aufmuntern.

Das ist die Geschichte:

  • Rift erschien 2011 als „Abo“-MMORPG unter Trion Worlds. Es hatte ein Budget von „über 50 Millionen $“
  • Schon 2012 stellte das Spiel aber auf ein Free2Play-Modell um – das galt über Jahre als fair und vorbildlich
  • das Spiel erhielt Erweiterungen und Updates, es bildete sich eine treue Community um das Spiel
  • ab etwa 2016 wurde der Wind aber rauer – die Monetarisierung wurde angezogen – die Stimmung in der Community verschlechterte sich
  • 2018 wurde Trion Worlds aufgelöst – die Rechte der Spiele gingen an die deutsche Firma gamigo über. Die legte den Fokus auf ArcheAge – Rift schien nur noch eine untergeordnete Rolle zu spielen
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Was passiert gerade bei Rift? Nicht viel. Im Grunde war die größte Neuerung in diesem Jahr die Einführung des Battle Pass, der allerdings kontrovers aufgenommen wurde.

Darüber hinaus wurden europäische Server zusammengeführt und es hieß, dass keine großen Addons mehr kommen, dafür kleinere Updates und Events.

Untergangsstimmung bei Rift

Wie ist die Stimmung in der Community? Rift hat noch treue Fans und diese wünschen sich, dass mehr passiert. Sie möchten neue Inhalte haben, welche das MMORPG in eine blühende Zukunft führen. Viele sind dem Spiel emotional eng verbunden.

Doch aktuell sieht die Stimmung eher düster aus. Es ist 2019 einfach zu wenig passiert.

Ein Teil der Community befürchtet, dass Gamigo Rift nur noch in einer Art Wartungsmodus betreibt und man es einfach weiter laufen lässt, ohne das MMORPG großartig weiterzuentwickeln.

Aktuell befindet sich die Stimmung an einem besonderen Tiefpunkt.

Was ist der Auslöser für diesen Tiefpunkt? Ein Beitrag im offiziellen Forum von Rift hat die Community etwas aufgewiegelt.

Der Spieler Challengere schreibt, dass das viele negative Feedback und die düstere Stimmung im Forum dazu geführt hat, dass Gamigo die Weiterentwicklung des MMORPGs eingestellt hat. Die Spielerbasis hätte die Entwickler vergrault, weswegen das Spiel nun im Grunde auf Sparflamme läuft.

Darauf angesprochen, woher er diese Informationen hat, meinte Challengere nur, dass er seine Quellen nicht preisgeben möchte. Die Spieler seien aber selbst Schuld daran, wie es momentan um Rift steht.

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Stimmt alles nicht, meint Gamigo

Was meint Gamigo dazu? Der Community Manager Taerentym hat sich zu der Aussage geäußert. Er schrieb: „Die Entwicklung von Rift wurde nicht aufgrund der Kritik der Spieler eingestellt – konstruktiv oder anderweitig. Während unser Entwicklungsteam hart arbeitet und euer Feedback liest, bitten wir euch, keine falschen Informationen wie diese zu verbreiten. Dein Thread wurde geschlossen.“

Gamigo streitet die Vorwürfe also ab. Es stimmt laut dem Community Manager nicht, dass die Entwicklung eingestellt wurde, weil die Community das MMORPG so hart kritisiert.

Was bedeutet das nun? Am Grundproblem ändert sich dadurch aber nichts. Es passiert schlicht zu wenig bei Rift. Daher rührt ja auch die Kritik. Selbst die Zukunft des MMORPGs sieht mit nur Events und kleinen Updates nicht so gut aus. Die Spieler fühlen sich einfach vernachlässigt, was auch verständlich ist.

Allerdings bedeutet die Situation auch nicht, dass Rift überhaupt nicht mehr unterstützt wird. Laut Taerentym sehen sich die Entwickler das Feedback der Spieler an, was bedeutet, dass vermutlich auch in Updates darauf eingegangen wird. Man muss einfach abwarten, was 2020 für Rift bringt.

Enttäuschung für RIFT-Fans: Klassik-Server werden vorzeitig abgeschaltet
Quelle(n): MassivelyOP, Forum von Rift
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Ich “Oberchefboss”

Seit Anarchy Online, weiss ich, was man von Gamigo halten muss.
Aber keine Sorge, wegen Rift… Die lassen die Server weiterlaufen, solange es noch paar Leute gibt, die dafür zahlen.
Der Support wird gegen Null strebend runtergefahren – und das tote Pferd weitergeprügelt – der letzte macht dann bitte das Licht aus.

Miraki Mirumi

Hm, da wird auch nichts mehr kommen. Das wird auch nurnoch 3-4 Jährchen gehalten solange es genug Geld abwirft. Das ganz große Zugpferd von Gamigo ist jetzt nun mal AA.
Da führt leider kein Weg dran vorbei. AtlasReaktor haben haben sie ja auch geschlossen weils einfach in ihren Augen kein geld abwarf. Die Com war vorhanden!!!!
Der Fehler war hier, die Saison einfach auf ein Jahr zu klatschen. Achtlos und lieblos. Und genau DAS hat sehr viele gestört. War gamigo aber schnurz piep egal.
Hauptsache die Asche läuft. Dann wird sich auch ums Spiel gekümmert. Und so wird es Rift auch ergehen. Ist halt nur ne Frage der Zeit.

Qefx

Bei AA ist doch auch nicht viel los wenn man die spielerzahlen beim steam sieht..

Hogak

„Die Spielerbasis hätte die Entwickler vergrault, weswegen das Spiel nun im Grunde auf Sparflamme läuft.“

Gescheite Inhalte, auf die Spieler hören, etc. könnten dem entgegenwirken. Denn dann wären die Spieler wieder voll dabei und würden Geld ausgeben.

Ben Hauenstein

Entscheidend ist das Geld. Keine Ahnung wer sich so wenig im Arbeitsmarkt auskennt, dass er glaubt gute Deals würden
durch negative Stimmung gecancelt werden.

Mandario Gee

Naja, nach 8 Jahren kann man ja auch ruhig die Server schließen. Natürlich ist es nicht schön, aber andere waren schneller weg vom Fenster

Koronus

Also schließen muss nicht unbedingt sein, meiner Meinung nach reicht Wartungsmodus vollkommen aus.

Miraki Mirumi

Das gleiche denken auch viele über WoW aber jut…. neh.

TNB

Das erste Jahr und das erste Addon waren super und haben jede Menge Spaß gemacht. Danach war dann leider vorbei.

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